alive and kicking

Monat: August 2015

Alltag

So allmählich stellt sich der Alltag ein. Heute waren wir Eltern wieder arbeiten. Ich nur kurz 🙂
Das ältere Kind hat das jüngere Kind in den Hort gebracht. Voll nett. So hatte er was zu tun und die Eltern konnten stressfreier zur Arbeit. Heute Abend dann das erste mal wieder Fussballtraining. Da war aber jemand glücklich! Es war auch richtig toll, selbst zum Zuschauen. Es waren nur 6 Kinder da, aber die hatten so einen Spaß zusammen. Das war echt schön. Sonst gibt es immer einen, der meckert, einen, der Quatsch macht, einen der hänselt, einen, der foult….. Heute war es anders. Alle schienen so froh, wieder sportlich gefordert zu werden. Oder war es die Ferienstimmung, die noch in der Luft lag?

Ganz anders mal wieder das Wetter: unerträglich heiss! Die Nacht war fürchterlich. Gege konnte nicht im Hochbett schlafen, da es dort nochmal um einige Grade wärmer war. Aber auch unten war es so warm, dass man nicht schlafen konnte. Hoffentlich wird es heute besser.

daheim

So schnell sind wir wieder an zu Hause gewöhnt. Hat ja auch seine Vorteile hier: es gibt zwar nur 1 Toilette, aber die funktioniert. Und man darf das Toilettenpapier auch rein werfen. Aus dem Wasserhahn kommt die erwünschte Temperatur und die Fenster kann man auch auf machen. Ausserdem gibt es Rollläden. Die vermissen wir im Urlaub immer sehr. Womit wir gar nicht zurecht kommen, ist das Wetter. Es ist bullenheiss. Immer noch! Die Kinder liegen im Bett und stöhnen, es sei zu heiss, sie haben Durst, Durst, Durst. Gestern Abend waren wir bei Freunden eingeladen, es ist zwar angenehm, abends noch in T-Shirt und kurzer Hose draussen sitzen zu können, aber lieber hätte ich es etwas kühler und würde mir einen Pulli über ziehen. Und wir dachten, wenn wir zurück kommen, ist die Hitzewelle vorbei! Wir sehnen uns nach dem englischen Wetter.

Urlaub vorbei

Wir sind wieder daheim. Nach über 2 Wochen unterwegs, ist es schön, aber es braucht auch seine Zeit. Gege fing an, Lego zu spielen. Lego! Das letzte mal hat er an Ostern was zusammen gebaut. Ist doch toll, was es zu Hause alles Interessantes gibt!
So nach und nach räumen wir alles wieder ein, um, speichern und waschen. Was man halt so macht nach dem Urlaub. Einkaufen gehen wir auch noch. Die ewig hungrigen Kinder fordern ihren Tribut. Zwischendurch noch fernsehen. Deutschen Fussball. Na, nicht ganz: Dortmund gegen Odd. Spiel gewonnen, nebenher deutsche süsse Teilchen gegessen und die Kinder sind glücklich. Wollen sogar selber noch Fussball spielen hinter dem Haus. Bitte – tobt euch aus. Gefühlt sind wir immer noch ein bisschen in Englandzeit. Eine Stunde zurück. Also wenn die Jungs um 10 ins Bett fallen ist ja erst 9 Uhr in England. Da waren wir noch im Pub.
Nur das Wetter, das ist echt anstrengend. Ich habe richtig Kopfweh – und das kommt nicht nur vom wenigen Schlaf. Gestern sind wir morgens im Regen in England aufgebrochen, auf der Fähre war Regen – mal mehr, mal weniger – und die ganze Fahrt. Bis wir fast zu Hause waren. Da hat es aufgehört und wurde immer wärmer und schwüler. Alle 100 km 1 Grad wärmer. Bis wir von 13 Grad und Regen bei 24 Grad und keine Spur von Regen ankamen. Nachts um 1 Uhr und 24 Grad! Am liebsten wäre ich wieder umgedreht: wie soll man da bitte schön schlafen können? Na ja, so leidlich ging es dann doch und wir haben auch recht lange geschlafen, da die Jungs ja bis 1 Uhr durchgehalten haben. Aber ach ja, nach englischer Zeit war da ja erst 12! Heute hatten wir Erwachsenen den letzten Urlaubströdeltag, die glücklichen Kinder haben ja noch 2! Wochen.

Ferien

Das Fussballcamp ist vorbei. Es war anstrengend und schön. Alle Jahre wieder. Gege war so zufrieden und ausgeglichen. Ich glaube, er bräuchte jede Woche ein paar Tage Fussballcamp. Was mir dieses Jahr gut gefallen hat, war, dass es nicht so laut war. Es lief nicht ständig laute Musik, sondern war tagsüber richtig ruhig. Klar, weniger Kinder ist weniger Lärm. Aber auch diese ständige Berieselung war dieses Jahr nicht vorhanden. Dadurch war es auch für uns im Hintergrund Arbeitenden richtig angenehm. Da der Sport natürlich nicht ganz wegfallen kann, sind Vater und Sohn gestern erst mal mit dem Fahrrad nach Frankreich gefahren zum Einkaufen. Und kamen relativ entspannt wieder. Oder zumindest nicht so platt, wie ich dachte 🙂
Didi und ich waren währenddessen bei der Ärztin, einen neuen Verband für den Fuss holen. Doch der ist abends dann schon wieder abgefallen. Jetzt also ohne. Es kann nur besser werden.
So allmählich stellt sich auch der Ferienmodus ein, alles ist langsamer und relaxter. Ob auch hier weniger kommt, wird sich zeigen….

Fussball

Hier ist immer noch Fussballcamp angesagt. Gege ist sooooooo glücklich! Immer wieder faszinierend. Heute habe ich nicht geholfen, da ich anderweitig verplant war. Neues altes Auto anschauen und weitere Vorgehensweise besprechen. Didi war noch mal bei der Oma, der Fuss tut nicht mehr gar so weh, aber der Verband ist immer noch dran. Wenngleich er immer dreckiger wird. Bei der Oma gibt es immer so leckeres Essen, dazu Unmengen an Eis und die Oma spielt endlos sämtliche Spiele. Und er darf Fernsehen. Klar, krankes Kind erst recht.
Morgen helfe ich wieder beim Camp und das fusskranke Kind geht erst mal mit. Falls es doch nicht geht, darf er wieder zur Oma. Wie gut, eine Oma zu haben:-)
Die Hitze macht mir immer mehr zu schaffen. Ich habe öfter Kopfweh, keine Migräne zum Glück. Was mich echt fertig macht, sind die Tropennächte. Bei 30 Grad kann ich nicht gut schlafen, auch wenn alle Fenster geöffnet sind. Es ist unerträglich. Es ist eine Zumutung. Ich mag nicht mehr. Tagsüber kann es noch mal heiß werden, aber bitte die Nächte nicht. Jetzt weht ein leichter Wind und ich gehe ins Bett. Es ist immer noch viel zu warm.

heiß, heißer und noch heißer

Kann man diese Hitze noch toppen? Die Nachbarn habe ich nur kurz gesehen, aber sie meinten, 42,5 Grad auf dem Balkon. Im Auto dann 44 Grad. AchdumeineGüte! Heute Hektik: das fussverletzte Kind war bei der Oma (Danke!), da wir beide den letzten Arbeitstag hatten (Yippiihhhh). Das andere Kind ist ja eh bei der Oma, nein, mehr beim Fussballcamp. Aber es übernachtet, duscht und isst bei der Oma. Nach der Arbeit in der Hitze zum Bahnhof laufen, war oberanstrengend. Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass die Sonne mir das Hirn verbrennt. Der Zug hatte nur 5 Minuten Verspätung und war leider ziemlich voll. Ein Kind, das schrie und schrie. Dazu schrie die Mutter noch. Kurz habe ich überlegt ein zu greifen. Aber hey, was sagt man da? Klar, es war heiß. Ich bin auch nicht immer geduldig. Aber im vollen Zug sein Kind 15 Minuten schreien zu lassen, ist dann doch eine Zumutung. Für alle. Das Kind war auch bestimmt schon 3 oder 4 Jahre alt, also kein kleines Baby mehr. Und zurück schreien? Die Männer, die schon leicht angetrunken Karten gespielt haben, wurden auch immer lauter bis sie sich die Zahlen an den Kopf geschrieen haben. Bei dem Lärm geht es nicht anders, meinten sie. Schließlich hatten sie aber auch Erbarmen, das Kind durfte sich zu ihnen setzen und zu schauen. Ab da war dann auch Ruhe. Hoffentlich ging es noch ein Weilchen so, ich durfte dann aussteigen. Schnell nach Hause, dann weiter zur Oma, Kind holen und zur Ärztin bringen. Doch die schaut sich den Fuß gar nicht an! Wir sollen den Verband noch drauf lassen und am Montag noch mal kommen. Auch gut. In den Nachrichten höre ich dann, dass die Böschung an den Bahngleisen brennt. Da habe ich ja noch mal Glück gehabt! Später wäre ich nicht mehr so leicht weg gekommen.
Jetzt hammer Urlaub! Auch schön 🙂

immer wieder Fussball

Ich hoffe, es wird nicht zur Tradition, dass Didi sich den Fuß verletzt, bevor wir in Urlaub wollen. Nach China ist er mit Gips…. und heute war mal wieder Krankenhaus angesagt. Zum Glück übernimmt das immer der Mann ohne Jacke. Er ist die Ruhe selbst, während ich wie ein aufgescheuchtes Huhn rum hüpfe. Nun ja, das Kind hat wohl einen Schnitt am Zeh. Beim Fussball spielen ist im ein Stuhl drauf gefallen. Wieso steht da ein Stuhl rum beim Fussball spielen? Das müssen mir die Erzieherinnen noch erklären….. Ich habe bis jetzt nur den Verband gesehen. Morgen „darf“ er zur Oma, da wir Erwachsenen arbeiten müssen und das große Kind eh schon bei der Oma ist. Aber eigentlich nur zum Schlafen, denn er macht beim Fußballcamp mit. Das heißt jeden Tag Fußball von morgens bis abends…. für ihn ein Traum. Auch wenn es bei knapp 40 Grad schon anstrengend ist. Heute habe ich dort geholfen beim Kochen. Das ist zwar anstrengend, macht aber auch Spaß! Dieses Jahr sind es ja nur knapp über 100 Kinder, letztes Jahr waren es 120. Also eigentlich ein Klacks, routiniert wir wir inzwischen sind. Nur die Hitze hat meinem Kreislauf heute etwas zu schaffen gemacht. Einigen Kindern übrigens auch. Und morgen soll es 40 Grad werden…..

Quartett komplett

Jetzt sind wir wieder alle 4 zu Hause. Didi kam leicht verwirrt gestern nachmittag wieder hier an. Seine ersten Worte waren: „Ich wäre gerne noch länger geblieben.“ Wie ernüchternd, nix mit „Hallo Mama, ich habe dich vermisst!“ Das Kind wird groß, immerhin kommt es noch nach Hause. Wer weiß, wie lange noch….

Am frühen Abend stand dann schon wieder der nächste Termin an: die Oma hatte Geburtstag und zum Essen beim Italiener eingeladen. Italiener ist gut, da findet immerhin jeder was. Ausserdem gibt es dort auch so exotische Gerichte wie Schnitzel oder Cordon bleu. Im Kreise der Großfamilie schmeckt das Essen doch immer doppelt so lecker! Ich weiß nicht, woran das liegt, aber ich find meine Familie gar nicht mehr so schlimm. Ist das jetzt ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Früher habe ich mich immer über die Eltern und Geschwister mit Anhang aufgeregt. Heute sehe ich das alles entspannter. Ich glaube, das ist die Weisheit des Alters.
Wenn es mir zu viel wird, gehe ich mit den Kindern Fussball spielen oder – auch sehr beliebt – auf die Toilette. Dort habe ich gestern gefühlte Stunden verbracht, bis das Kind sich entledigen konnte. Das war gar nicht so unangenehm, die Toilette war sauber und roch auch nicht so schlecht. Manchmal halte ich es gar nicht aus und muss vor die Tür und dort warten. Gestern also wartete ich im Toilettenraum. Ich begutachte dann immer alles, eigentlich müsste ich das als Arbeitszeit angerechnet bekommen. Ausserdem lehrt mich das Warten Lektionen in Demut. Ich kann nichts beschleunigen, auch wenn ich noch so sehr drängle. Ja, das Drängeln macht alles noch schlimmer. Dann ist das Kind genervt und ich auch. Gibt es Abhandlungen über das Toilettenverhalten von Familien?

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