alive and kicking

Monat: Januar 2016

Sonntag im Regen

Heute ging es wettertechnisch hier grad so weiter: Regen und Sturm. Unser typisches sonntägliches Programm: Bad putzen, Wäsche, Kochen und für die Jungs: Lego spielen. Auf mehrfachen Wunsch gab es heute auch alte Filme der Kinder. Ach, waren die süß!
Und interessant, wie sehr sich mehr oder weniger unbemerkt Stimme und Aussprache der Kinder geändert haben. Wir haben ziemlich viel gelacht.
Krankheitsbedingt hat Didi die Woche noch schulfrei und ist bei der Oma. Gege hat noch 3 Tage Schule und hat die Zeit ohne kleinen Bruder genutzt, indem wir den Hobbit, Teil 2 geschaut haben. Morgen kommt dann der Rest. 3 Stunden sind selbst mit Unterbrechung zu viel. Teil 1 schaue ich mir dann in ein paar Jahren, wenn Didi groß genug ist, mit ihm zusammen an.
Zwischendurch haben wir natürlich noch Handball geschaut. Was für ein Spiel. Spannend! Und Deutschland hat gewonnen, so wie wir es uns gewünscht haben. Ei, wie fein. Zum Glück kann der Mann ohne Jacke aus seiner aktiven Spielerjugend die Regeln. Wir sind ja doch sehr fussballzentriert.

Familienfest

Heute gab es eine Familienfeier im kleinen Kreise. Meine 4 Geschwister mit Anhang und wir waren da. Meine Eltern sehr glücklich. Alle da! Meistens fehlt jemand, weil krank, Hausaufgaben machen müssen, anderes Fest, arbeiten….. you name it.
Essen war a la carte und superlecker! Wir waren positiv überrascht. Die Kinder haben alles aufgegessen und es war auch nicht zu laut. Das Kind ist noch sehr lärmempfindlich. Familie war wie immer, mit dem Alter werde ich gelassener. Sollen sie doch schwätzen. Der Unfall war natürlich beliebtes Thema heute. Immerhin kann ich darüber reden, ohne weinen zu müssen. Immer mehr, immer besser.
Auf dem Heimweg war es stürmisch und regnerisch. Ein bisschen wie an der Küste. Die Kinder fanden es toll. Wir waren noch kurz einkaufen und es hat uns fast weg geweht. Vom Auto bis zum Haus (ok, da müssen wir ein paar Meter gehen) wurden wir dann noch so richtig nass. Das tut so gut, die Natur zu spüren, den Wind in den Haaren, den Regen auf der Haut. Der Sturm, der uns fast wegbläst. Besonders nach all dem Getue und vorsichtig und aufpassen und überhaupt. Wenigstens ist die Natur wild, wenn wir es schon nicht sein dürfen.

aufwärts

Es geht aufwärts. Heute haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht. Nicht viel, nur zum nächsten Einkaufsladen. Aber trotzdem, es tat gut. Beim Laufen erzählt das Kind so viel. Die Leute sprechen es auch nicht mehr auf sein Aussehen an. Man sieht kaum noch was vom Unfall. So langsam wird es wieder 🙂
Wir Eltern sind immer noch sehr besorgt. Ein bisschen fühle ich mich in die Anfangszeit mit Baby zurück versetzt. Wir sehen das Kind an, ein Wunder. Immer noch, immer wieder. Unsere Blicke treffen sich, wenn wir das Kind anschauen und ich sehe so viel Liebe. In uns und um uns. Dennoch hat die Zerbrechlichkeit und die Endlichkeit einen großen Platz in unserem Leben eingenommen. Wie schnell kann unser Leben zerstört werden.
Seit dem Unfall kann das Kind schlechter einschlafen. Vielleicht müssen wir neue Rituale finden.
Any ideas?

Alltag

Seit Freitagabend nur 1 Kind. Wir sind besorgt vorsichtig. Die Balance zwischen gluckig und ok ist eine Gradwanderung. Wir haben so viel Angst um das Kind gehabt. Angst, die zum Teil noch da ist. Da kann immer noch…..
Heute Alltag: kochen, Wäsche waschen, Bad putzen, essen, spielen, Lego bauen, fern schauen, Hausaufgaben (da haben sich doch einige angesammelt). Alltag, der gut tut. Der die Seele beruhigt.

Die Zeit heilt alle Wunden

Wir brauchen noch etwas Zeit. Die Wunden sind noch sehr frisch, besonders die auf der Seele/dem Herzen. Wir sind uns unserer Endlichkeit bewusst. Ständig. Und schauen uns immer wieder verwundert an: „Alles ok. Wir leben. Es wird wieder! Toll, dass wir uns haben!“

WmdedgT 01/2016

Viel zu früh aufgewacht nach schlechter Nacht. Irgendwann konnte ich nicht mehr liegen bleiben, die Blase rief….. Grade noch den Mann ohne Jacke zum Abschiedskuss getroffen. Tee stand schon auf dem Stövchen, wie nett. Die Kinder waren derweil auch aufgestanden und es gab Dreikönigskuchen zum Frühstück. Wie gestern auch schon. Leider kam das versteckte Figürchen schon beim Aufschneiden zum Vorschein, so dass ich es als meins deklariert habe, da die Jungs schon wieder drum streiten wollen. Danach Haushalt, spielen, kochen. Frühes Mittagessen: Capelleti mit Champignon-Sahne-Sauce. Um 12:45 kommt der erste, bald drauf der zweite von den Drei Königen. Für die Mütter noch einen Kaffee/Espresso, kurz abklären wer mit wem läuft und dann werfen sich die Jungs auch schon in ihre Gewänder und wir ziehen los um die Häuser. Drei Könige, zwei Mütter und ein Sternträger. Wir klappern die Häuser ab und machen fette Beute. Bald schon merken wir aber, dass wir in dem Tempo nicht alle schaffen und laufen nur noch zu den Häusern, die sich angemeldet und um einen Besuch gebeten hatten. Die andere Mutter ist nervig: „welche Hausnummer war das noch mal?“ Zum dritten Mal, Nummer 15! Ausserdem unter Zeitdruck: „Der Nachbar ruft dauernd an und fragt, wann wir kommen?“ Na, so ne Stunde brauchen wir schon noch. „Ich hab gesagt, wir kämen in einer Viertelstunde…..“
Schließlich schaffen wir es doch noch, alle sind glücklich und zufrieden. Die Kinder platt. Nein, nicht ganz. Auf dem Heimweg spielen sie besoffene Ministranten in Gewändern. Der Sternträger kämpft mit seinem Sternschwert.
Jetzt sind die Süßigkeiten verstaut, die Kinder im Bett. Sie reden fast noch eine Stunde. Wo haben die nur ihre Energie her? Das Kässchen weilt an einem sicheren Ort und der Weihrauch ist ausgebrannt. Im Trockenraum. Da wird die Wäsche aber königlich riechen 😉
Für die Erwachsenen noch Glotze bei Rotwein und Nüsschen. Das war mein letzter Urlaubstag. Morgen ist Feiertag und am Donnerstag geht es wieder los. Mir tun die Beine weh, es ging ziemlich bergauf und ich hatte den schweren Anhänger zu schieben, der immer schwerer und schwerer wurde.

Karten bestellen

Heute habe ich Karten für den Sommer bestellt:

ich: Guten Tag, ich möchte Karten für XY. Gibt es da noch was?

Ticketmensch (TM): Ja, klar. Welche Kategorie?

ich : Kategorie eins in der Mitte.

TM: Oh, Mitte wird schwierig. Weil die Hälfte der Karten verkauft das Bürgerhaus. Und die haben die Mitte.

ich: Kein Problem. Dann rufe ich dort an. Oder können Sie das auch sehen?

TM: Nein, die verkaufen das eigenständig. Das muss ja gerecht zugehen. Hier sind Sie direkt im Keller. Aber ich guck mal. Also wir haben ja nur die linke Seite, aber in der Mitte ist auch noch was.

ich: Ich denke, Sie haben keine Mitte?

TM: Ja, das ist nicht ganz vorne. Kennen Sie das Gebäude?

ich: Nein.

TM: Also da gibt es vorne links und rechts und dann erst Mitte. Ab Reihe 8 geht auch Mitte.

ich: Dann bin ich also vorne in der Mitte?

TM: Na, nicht ganz vorne. Wir haben ja keine Mitte. Aber ich kann Ihnen Platz 9 und 10 reservieren.

ich: Ist das dann so einigermassen in der Mitte?

TM: Ja, so könnte man sagen.

ich: OK, dann nehme ich die.

Jetzt bin ich mal gespannt, wo wir sitzen werden. Ich blicks nämlich nicht!

2016

Hello 2016. We watched photos of 2015 today. We only managed to look at not even half of them. So many things we did this past year. Amazing! And funny to look how we all changed: different hairstyles, new teeth and well, the same clothes, though.
We also went to a belated birthday party of a 16 year old. Very relaxed with very tired people. It is a good day today to party. Visitors won’t stay long because everybody is tired 🙂
Good food, good drinks, nice people and no relatives. What a good start!

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