Viel zu früh aufgewacht nach schlechter Nacht. Irgendwann konnte ich nicht mehr liegen bleiben, die Blase rief….. Grade noch den Mann ohne Jacke zum Abschiedskuss getroffen. Tee stand schon auf dem Stövchen, wie nett. Die Kinder waren derweil auch aufgestanden und es gab Dreikönigskuchen zum Frühstück. Wie gestern auch schon. Leider kam das versteckte Figürchen schon beim Aufschneiden zum Vorschein, so dass ich es als meins deklariert habe, da die Jungs schon wieder drum streiten wollen. Danach Haushalt, spielen, kochen. Frühes Mittagessen: Capelleti mit Champignon-Sahne-Sauce. Um 12:45 kommt der erste, bald drauf der zweite von den Drei Königen. Für die Mütter noch einen Kaffee/Espresso, kurz abklären wer mit wem läuft und dann werfen sich die Jungs auch schon in ihre Gewänder und wir ziehen los um die Häuser. Drei Könige, zwei Mütter und ein Sternträger. Wir klappern die Häuser ab und machen fette Beute. Bald schon merken wir aber, dass wir in dem Tempo nicht alle schaffen und laufen nur noch zu den Häusern, die sich angemeldet und um einen Besuch gebeten hatten. Die andere Mutter ist nervig: „welche Hausnummer war das noch mal?“ Zum dritten Mal, Nummer 15! Ausserdem unter Zeitdruck: „Der Nachbar ruft dauernd an und fragt, wann wir kommen?“ Na, so ne Stunde brauchen wir schon noch. „Ich hab gesagt, wir kämen in einer Viertelstunde…..“
Schließlich schaffen wir es doch noch, alle sind glücklich und zufrieden. Die Kinder platt. Nein, nicht ganz. Auf dem Heimweg spielen sie besoffene Ministranten in Gewändern. Der Sternträger kämpft mit seinem Sternschwert.
Jetzt sind die Süßigkeiten verstaut, die Kinder im Bett. Sie reden fast noch eine Stunde. Wo haben die nur ihre Energie her? Das Kässchen weilt an einem sicheren Ort und der Weihrauch ist ausgebrannt. Im Trockenraum. Da wird die Wäsche aber königlich riechen 😉
Für die Erwachsenen noch Glotze bei Rotwein und Nüsschen. Das war mein letzter Urlaubstag. Morgen ist Feiertag und am Donnerstag geht es wieder los. Mir tun die Beine weh, es ging ziemlich bergauf und ich hatte den schweren Anhänger zu schieben, der immer schwerer und schwerer wurde.