Beide Kinder wollten nicht mit, aber ich wollte nicht zu Hause bleiben. Der angesagte Regen war noch ausgeblieben, also auf…. in die Puschen….

Gege blieb bei seinem Freund, Didi kam mit, da er sonst nirgends hin wollte.

Wir sind von Neuhaus am Inn über die alte Brücke nach Schärding gelaufen. Dass man mit der Überschreitung eines Flusses eine Landesgrenze verlässt, fanden wir jetzt nicht so prickelnd, das haben wir zu Hause ja auch. Allerdings reden die Menschen in Österreich anders. Man versteht sie so ein bisschen, aber nur ein bisschen. Ganz viel versteht man überhaupt nicht. Wir haben uns an der Touri-Info, die gleich nach der Brücke kommt, informiert über die Via Scardinga, die wir teilweise gelaufen sind. In der Innenstadt gab es ein Eis. Teuer und nicht so gut. Bei uns schmeckt das Eis besser und ist billiger. Vielleicht haben wir aber auch einfach keine so gute Eisdiele erwischt. Es gibt auf der Route einen tollen Spielplatz, der uns gut gefallen hat. Ausserdem haben wir noch ein Lama oder Alpaka entdeckt. Nicht auf dem Spielplatz 😉

Wenn man ein Lösungswort ausfüllt und die Karte wieder in der Tour-Info (oder bei sonstigen Stellen, die angegeben sind) abgibt, erhält man eine kleine Maus. Das war die Rettung für den Rest des Weges. Aber auch sonst ging das gut zu machen. Allerdings haben wir die angegebene Route auch etwas abgekürzt. Insgesamt war das ein netter, kurzweiliger Ausflug. Die Barockstadt Schärding ist eine schöne Stadt, allerdings auch sehr touristisch. Beeindruckend fanden wir die Markierungsangaben über die verschiedenen Hochwasser.

Neulich habe ich in der Zeitung ein Bild gesehen mit Flüchtlingen auf der alten Innbrücke, die von Österreich nach Deutschland wollten. Bei uns heute ging das ganz problemlos. Wie gut wir es haben, wird uns da wieder bewusst. Wir haben einen Platz und werden nicht herumgeschoben, weil uns keiner haben will.