alive and kicking

Monat: November 2016 (Seite 2 von 3)

Novemberliebe

Alle stöhnen über den November, der Totenmonat, grau, nasskalt, einfach nur schrecklich! Stimmt doch gar nicht!

Hallo lieber November, ich mag dich!

Du biederst dich nicht an mit gutem Wetter, manchmal muss ich mich sehr überwinden, raus zu gehen. Dann ist es aber meistens toll. Regen, der mir ins Gesicht peitscht. Kälte, die an mir rauf kriecht. Natur, die spürbar ist. Nix für Weicheier.

Im November sollen besonders viele Leute sterben. Ob das statistisch erwiesen ist, weiß ich nicht. Wahrscheinlich haben die alle keinen Bock mehr auf Weihnachten und sagen vorher Tschüss. Auch aus Rücksicht auf die Familie, wer will denen schon das Weihnachtsfest versauern. Eigentlich ist das ein guter Monat zum Sterben, da sind die Leute nicht mit Gartenarbeit beschäftigt, Weihnachtsvorbereitungen stehen auch nicht an und in Urlaub sind auch die wenigsten. Da kann man doch in Ruhe sterben und alle haben Zeit.

Grau. Grau als Mischung von Schwarz und Weiss ist eine Unfarbe, da Schwarz und Weiss ja schon keine Farben sind, sondern die Subtraktion bzw. Addition aller Farben. Wie war das nochmal? Grau ist eine Farbe, die immer passt. Edel oder nicht. Früher galt die graue Maus als altbacken und langweilig.

Nasskalt. Ja, das stimmt. Das ist nicht so angenehm, hat aber doch auch wieder was. Sonne und Schnee, damit sind immer alle zufrieden. Wer mag schon Regen? Regen im Sommer ist ja noch ok, aber wenn es kalt ist? Ich mag das. Dick eingepackt durch den Regen stiefeln. Das pustet durch und macht den Kopf frei. Überwinden zum Rausgehen muss ich mich aber oft schon. Ist jedoch immer besser als im Sommer, wenn es bulleheiss ist. Oder so schwül, das man gleich in Ohnmacht kippt.

Ich mag den November und finde es schade, dass er so unbeliebt ist. Novemberkinder, Novemberkatzen, das hat alles immer so einen negativen Beigeschmack. Gibt es kein positiv behaftetes Wort mit November?

Eislaufen

Heute haben wir die Eislaufsaison eingeläutet. Wir waren nur eineinhalb Stunden in der Halle, sind aber dennoch sehr platt. Ein Kind hatte danach noch Fussball und liegt jetzt seelig im Bett, ein Kind hat Husten und liegt sehr krank im Bett. „Mama, kann man an Husten sterben?“

Die Eishalle war nicht zu voll, die Musik war ok, wir haben Freunde getroffen und die Rowdies hielten sich in Grenzen. Mit tun immer wieder die Füsse weh, ich weiss nicht, liegt es daran, dass ich Eiskunstlaufschuhe habe und den Absatz nicht gewohnt bin? Oder einfach dieser starre Schuh? Egal, so brauch ich halt ab und an eine Pause am Rande. Da kann man gut beobachten oder auch etwas schwätzen.

Da Freitagnachmittag Happy Hour und damit der Eintritt etwas günstiger ist, werden wir das wohl noch öfter machen. Herzlich Willkommen Eislaufsaison!

Swiss Blog Family

Ich komme zwar nicht aus der Schweiz, aber da die Schweiz fast um die Ecke liegt, war ich dort.
Und es war gut. Sehr gut sogar. Ich war vorher noch nie auf einem Blogevent, wusste von daher auch nicht, was mich erwarten würde.

Es gab verschiedene Vorträge, unter anderem zu Bildern im Netz. Wie sieht die rechtliche Seite aus? Wie handhabe ich das als Bloggerin? Mit dem Thema hatten wir uns in den Anfangsjahren der Kita-Zeit auseinandergesetzt, da dort immer wieder die Frage nach Bildern auf der Homepage auftauchte. Inzwischen sehe ich das nicht mehr so streng, aber auf dem Blog gibt es (immer noch) keine Bilder. Ob sich das je ändern wird?

Neben diversen Vorträgen gab es in den Pausen Gelegenheit zum Austausch mit anderen Bloggerinnen. Das war äußerst amüsant und interessant. Bei manchen kam es mir allerdings auch ein bisschen wie Speed-Dating vor, von einem Tisch zum nächsten….

Toll war auf jeden Fall, die Menschen hinter dem Blog kennen zu lernen.

Kooperationen und Werbung auf dem Blog interessieren mich (im Moment) gar nicht. Dennoch war es interessant, darüber zu hören. Allerdings finde ich Blogs, bei denen das zu sehr im Vordergrund steht, schnell langweilig und uninteressant.

Die Organisation der Veranstaltung lag bei Katharina und Séverine: Vielen Dank! Ich habe mich schon im Vorfeld gefreut, wie reibungslos das ablief (leider nicht alles von meiner Seite…) und habe mich herzlich willkommen gefühlt. Das wurde mehr als bestätigt.

Viel mehr Infos gibt es bei den anderen Teilnehmern und hier Swiss Blog Family

Der Rest der Familie hat sich über den Inhalt der Goodie-Bags gefreut, aber halt: ich habe noch längst nicht alles ausgepackt, einiges wird in den Adventskalender verschwinden. 😉

Supermond

Heute soll es soweit sein. Der Mond steht der Erde besonders nahe und scheint dann größer zu sein. Nachdem die Medien seit Tagen davon berichten, wollten wir ihn heute Abend anschauen. Aber hier sind nur Wolken zu sehen. Nix mit Mond, nicht einmal einen kleinen Schimmer durch die Wolken.

Schade, müssen wir warten bis 2034. Ich fürchte, dass dann niemand mit mir in der Wohnung und sogar im Treppenhaus von Fenster zu Fenster rennt, um vielleicht einen kleinen Blick zu erhaschen.

Schneefenster

Heute bei der Arbeit wollten wir die Fenster mit Kunstschnee besprühen. Unsere Fenster haben keine „Blinds“ (wie heißt das auf deutsch?) mehr und da kann man so gut reinschauen. Also war das unsere Lösung. Doch die Sprühdose funktionierte nicht!

Wir haben überlegt, ob wir die Dose auf die Heizung legen, die Heizung auf volle Pulle stellen und uns ins Wochenende verabschieden. Mal schauen, wie es dann am Montag aussieht 😉 ?

Wäre doch spannend gewesen. Haben wir uns aber nicht getraut 😉

OOps

Tja, da ist wohl eingetreten, womit in unserer Welt keiner gerechnet hat. Keiner?

Nun, nicht wirklich. Aber so ganz unwahrscheinlich war mir der Wahlausgang auch nicht. Ist ein bisschen wie beim Brexit. Da hatte auch keiner mit gerechnet.

Wieso Trump und nicht Hillary? Die Medien haben kein anderes Thema mehr und ich mag nicht den ganzen Tag zuhören. Wer schon mal in den USA war, wird das Ergebnis verstehen können. Die ticken einfach anders. Was ich nicht verstehe, warum Frauen den wählen. Jemand, der so abfällig über Frauen redet, den kann ich als Frau doch nicht wählen. Nur, damit der nicht dran kommt, muss ich doch die andere Seite wählen. Das erscheint mir logisch.

Aber wie gesagt, in den USA ticken die Uhren etwas anders. Bestimmt sagen in ein paar Wochen alle: das wollten wir doch gar nicht! Ich habe den nicht gewählt!

Wie beim Brexit. Die Welt zerbricht gerade Stück für Stück. Ich kann sie nicht aufhalten. Ich kann es nicht mal erklären.

Krämpfe

Erst hatte es Didi erwischt, jetzt bin ich dran. Magenkrämpfe, die echt weh tun. Übelkeit, aber weder Erbrechen noch Durchfall. Habe viel geschlafen heute und Termine abgesagt. Jetzt hoffe ich, dass das bei mir auch so schnell vorbei geht wie bei Didi.

Laguna Bad

Achtung: Werbung, da Markennennung!

Das Laguna Bad in Weil am Rhein war früher das einzige Wellenbad in der Gegend. Damals. Dann spriessten die Bäder überall, vergammelten, wurden geschlossen und werden wieder neu gebaut. Was auch immer. Ein einziges Durcheinander.

Früher gab es in den Ferien Fahrten ins Laguna Bad. Das war ein Erlebnis. Heute gibt es immer noch Fahrten von der Schule aus. Da ein Kind noch nie dort war, sind wir hingefahren. Vorher waren wir aber noch im Museum in Basel. Das lässt sich sehr gut verbinden. Museen finden die Jungs gerade ätzend, aber verbunden mit der Aussicht auf Schwimmbad ertragbar. Zugeben, dass es interessant war, können sie auch. Museum klingt schrecklich, wenn man 8 oder 12 Jahre alt ist, ist es aber nicht. Auch eine Erkenntnis.

Das Laguna war mein erstes Wellenbad, soweit ich mich erinnere. Die weitgereisten Jungs kennen das schon längst, im Sommer waren wir in unserem ersten Frei-Wellen-Bad in Passau.

Wir waren als Familie unterwegs, in der wir auch in Bayern problemlos als Familie erkannt worden wären: Papa, Mama, Kinder. Wäre interessant, ob wir hier auf die gleichen Hindernisse stoßen würden, wenn wir als 2 Frauen mit Kindern unterwegs wären. Nun, ergibt sich vielleicht mal. 😉

Das Schwimmbad ist nett, aber nicht umwerfend. Ich finde die von uns aus lange Fahrtzeit akzeptabel, wenn man den Besuch mit einem Museumsbesuch verbindet. Das Wellenbad ist natürlich toll, besonders wenn man eine Schlange oder Reifen ergattert hat. Ein Kind hat die Rutsche ausprobiert und findet sie gut, das andere Kind wollte nicht. Das Schwimmerbecken ist etwas abseits, so dass man gut in Ruhe schwimmen kann. Dort gibt es auch Startblöcke zum Reinspringen. Einen Sprungturm haben wir nicht entdeckt. Im Außenbecken haben wir uns lange aufgehalten, es ist schön warm und hat eine schöne Stimmung, wenn es gerade dunkel wird. Dort gibt es auch verschiedene Sprudelquellen. Im Innenbereich gibt es ebenfalls ein sehr warmes Becken, darin habe ich mich gegen Ende aufgehalten und hätte glatt einschlafen können. Die Whirlpools dort finde ich nicht so angenehm, man sitzt auf einem kühlen Metallteil und das Wasser geht nicht mal bis an die Schultern. Oder habe ich das System nicht ganz verstanden?

Wir hatten eine Familienkarte für 33€, für die man den ganzen Tag drinnen bleiben kann. Eigentlich hätten 3 Stunden auch gereicht, aber Familienkarte gilt immer für den ganzen Tag und war dann letztlich auch entspannter. Es gibt noch viele verschiedene andere Tarife, die alle auf der Homepage aufgeführt sind.

Wir haben von unserem Geld unseren Eintritt bezahlt und keinerlei Vergünstigungen bekommen. Die Meinung ist meine persönliche, die nicht vom Lagunabad oder sonstwem beeinflusst wurde.

Europapark am Abend

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Heute war letzter Öffnungstag der Sommersaison, die schon längst in die herbstliche Halloween-Deko übergegangen war. Wir sind erst recht spät losgekommen, wir waren alle etwas träge und das kranke Kind war sich erst mal noch etwas unsicher, ob überhaupt.

Der erste Stau beginnt, bevor wir auf der Autobahn sind. Das kann ja heiter werden. Doch unsere Fahrbahn ist frei. Zwischendurch starker Regen, aber über dem Europapark scheint die Sonne. Ich hatte mir schon ausgemalt, ob überhaupt die Fahrgeschäfte laufen bei der Nässe.

Die Herbstdeko ist immer noch schön, aber nicht mehr so strahlend wie am Anfang. Manche Blumen sehen doch etwas mitgenommen aus. Und überhaupt – mitnehmen darf man heute die Kürbisse. Es kommen uns unendlich viele Menschen mit Kürbissen entgegen. Im Park sieht man davon nix, es sind immer noch Unmengen an Kürbissen ausgelegt.

Der Park scheint so voll wie immer, aber nur beim Eingangsbereich. Die Fahrgeschäfte sind fast schon leer. 5 Minuten Wartezeit! Wir sind ganz euphorisch. In Wodan darf man sogar sitzen bleiben und noch eine Runde fahren! Das haben wir noch nie erlebt, selbst der Mann mit jahrzehntelanger Europaparkerfahrung nicht. Wir fahren bestimmt 4 Runden hintereinander. Außerdem trauen wir uns, Bluefire zu fahren. Mit Looping und Drehungen. Bisher wollten die Kinder nie und wir sind auch nicht scharf drauf gewesen. Doch heute hat die Wartezeit von 5 Minuten, später sogar nur noch 1 Minute, überzeugt. Jetzt oder nie! Es ist toll und macht uns allen Spaß. Nach dem ersten Mal gibt es für die Erwachsenen einen Blutsekt, weil wir da noch einen Gutschein hatten, und für die Kinder Zuckerwatte. Wir fahren auch gleich mehrfach. So toll! Der Park leert sich zusehends und als wir zum Ausgang laufen, ist es streckenweise schon fast unheimlich leer. Selbstverständlich packen wir uns auch noch jeder einen Kürbis und kommen später heim als geplant.

Auf dem Weg vom Auto zur Haustür entdeckt Didi noch ein Tier. Wir leuchten es an: ein Igel!

Das war ein richtig toller Tag im Park.

Wir haben den Eintritt selbst gezahlt und keinerlei Vergünstigungen bekommen. Die Meinung ist meine persönliche Meinung.

WMDEDGT 11/16

Und wieder ist der 5. und wieder fragt Frau Brüllen, was man so den ganzen Tag macht.
Hier unser Tag:

Die Nacht war schlecht, das Kind ist immer noch krank. Es jammerte schon die ganze Nacht und steht recht früh auf, um sich aufs Sofa zu legen. Ich döse noch mal ein, kein Wunder, kaum geschlafen in der Nacht.

8:45 stehe ich endlich auf. Bin immer noch müde und habe leichte Erkältungserscheinungen, Ohrenweh und Schnupfen.

Kurz drauf sitzen wir beim Frühstückstisch. Müsli, Kuchen, Zwieback. Herz, was begehrst.

Ein Kind schreibt den Einkaufszettel für den Markt und richtet sich dann. Mann und Kind ziehen los in den Regen.

Das andere Kind und ich bleiben zu Hause. Kind hängt immer mal wieder vor der Kloschüssel ab. Das sieht so traurig aus! Ich dusche derweil die Nase, auch kein Vergnügen, bringt aber kurzzeitig Besserung.

Das frühe Mittagessen besteht aus Resten der Woche, ist aber lecker. Ein Kind ißt Zwieback.

Schon bald müssen das gesunde Kind und ich los zum Fussballspiel. Bis jetzt noch keine Absage, obwohl es schüttet…… auf der Fahrt in den Nachbarort wird der Regen erst stärker, dann schwächer. Am Fussballplatz, den wir sofort finden, regnet es kaum noch.

Die Jungs wärmen sich auf. Bis das Spiel anfängt, setzt auch der Regen wieder ein. Ich steht am Spielfeldrand und fiebere mit. „Nur“ 2:0 zur Halbzeit, sie schlagen sich tapfer.

Nach der Pause regnet es immer stärker. Die Jungs sind patschnass, der Rasen ist ein einziges Desaster. Der Torwart kann kaum laufen, so kalt ist ihm. Unsere Truppe hat ein paar gute Chancen, verliert aber doch haushoch (7:0). Die Farbe der Trikots lässt sich kaum noch erahnen. Zum Glück muss ich die nicht waschen! Es gibt einen Humpen und Apfelkuchen, kleine Tradition hier. Auch wenn verloren wird, kann man das gebührend feiern.

Inzwischen bin auch ich patschnass bis auf die Unterhose. Meine Winterjacke ist durchgeregnet. Da kann der warme Tee nur kurz Abhilfe schaffen. Meine Füße sind richtig kalt. Dabei ist es gar nicht so kalt, nur naß, naß, naß.

Auf dem Heimweg kaufen wir noch Cola und Salzstängele. Auch wenn das nicht hilft, freut sich das kranke Kind darüber 🙂

Das Fußballkind darf zuerst duschen. Nach dem Spiel wollte es nicht duschen, da waren die Duschen wohl nix. Ich dusche richtig heiß. Das tut so gut. Das ganze Bad ist zugedampft. Danach lege ich mich ein bisschen ab. War doch ganz schön anstrengend, am Rand mitzufiebern. Derweil richtet der Rest der Familie das Abendessen. Samstagabends immer im Wohnzimmer vor der Sportschauglotze. Das kranke Kind ißt weiter an seiner Brezel. Immerhin. Das kann ja nur besser werden.

Dann kommt noch eine Freundin zu Besuch. Da wir nicht bei der Sportschau stören wollen, setzen wir uns in die kalte Küche. Wir haben uns lange nicht gesehen und quatschen total viel. Das tut gut, auch wenn es nicht so gemütlich ist.

Die Jungs schauen noch eine Zeichentrickserie (Scooby Doo), danach geht die Freundin und die Jungs ins Bad. Dann ins Bett und noch ein bisschen quatschen.

Jetzt ist Ruhe und der Mann und ich schauen noch Kommissar Beck. Mir ist immer noch leicht kalt und ich freue mich schon auf das Bett. :-))

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