Die Französischschüler haben einen Ausflug in eine andere Stadt gemacht, um einen Film im Original auf Französisch zu sehen. Aha. Ich glaube, den Schülern war es relativ egal, was sie gemacht haben, Hauptsache keine Schule. So haben sie sich wie schon oft an Ausflugstagen, am Bahnhof getroffen, sind losgefahren und haben Sachen erlebt. Was man halt so macht beim Ausflug.

Bei der Heimreise gab es allerdings einen Totalausfall. Die Bahnstrecke war für mehrere Stunden gesperrt! Die Schüler mussten also so ab der Hälfte der Strecke, nachdem sie erst mal sehr lange im Zug gewartet haben, in einen Bus umsteigen und dann gemütlich mit vielen Stopps zum Bahnhof fahren. Wir zu Hause haben gewartet, irgendwann dann doch Mittag gegessen und wieder gewartet. Zuerst dachte ich: das Kind trödelt auf dem Heimweg, vielleicht kam ein Kind nicht pünktlich zum Bahnhof (sie durften in Kleingruppen noch in der Stadt rumlaufen), vielleicht auch einfach Zug verpasst, irgendwann dann fiel mir nix mehr ein und ich habe mich im Internet schlau gemacht und von der Vollsperrung der Strecke erfahren. Als jahrelange Bahnfahrerin kenne ich mich aus. 😉

Vom Kind selber habe ich nix erfahren: „ich hatte ja kein Händy dabei.“ Ja, dann kann doch die Lehrerin sich melden oder sonstwer. Wir arbeiten dran.

Immerhin war der Film gut. Auch wenn ich aus den Erzählungen (die erst 3 Tage später kamen) nicht so ganz verstanden habe, um was es ging.

Liebes Kind, willkommen bei der deutschen Bahn. So war das schon immer und so wird es immer sein.