alive and kicking

Monat: Dezember 2016 (Seite 1 von 3)

Silvester 2016

Da Wochenende ist, gibt es einen Blick mit Bildern

temp

Es ist kalt. Sehr kalt.

zombies

Da müssen die Zombiehausschuhe herhalten. Die geben warm.

Eisversuche der Kinder

Eisversuche der Kinder

Auch die Eisbären müssen herhalten

Auch die Eisbären müssen herhalten

das Fensterbrett ist belagert

das Fensterbrett ist belagert

krone
Zum Frühstück gibt es Dreikönigskuchen. Da ich die Figur im Kuchen habe, muss ich die Krone aufsetzen und bin Bestimmerin für den Tag.

troll

Wir sind im Café wie immer samstags

Wir sind im Café wie immer samstags

Schönheit der Kälte

Schönheit der Kälte

Der Rosmarin sieht lecker aus!

Der Rosmarin sieht lecker aus!

spiritus

Nach dem Käsefondue, das ein Kind nicht so mag, muss der Spiritus leer brennen. Das sieht toll aus!

sekt

Am Abend gibt es noch Sekt für alle und eine Folge „Fünf Freunde“. Die alte Serie.

Die Kinder gehen dann noch mal ins Bett, bis wir sie wecken.

Dann entzünden wir hinter dem Haus mit vielen anderen zusammen das Feuerwerk. Willkommen 2017!

neujahrsbrezel
unsere Neujahrsbrezel

Memo an mich: bessere Feuerzeuge besorgen!

Raclette

Bei uns gab es heute Raclette, nicht wie bei allen erst morgen.

Nach dem Großeinkauf in Frankreich haben wir im Auto Radio gehört, es ging um absonderliche Raclette-Rezepte. Weil, alle essen morgen wohl Raclette. Wir haben das Mittagessen ausfallen lassen und hatten auf einmal alle so wahnsinnig Hunger. Die Rezepte klangen so ausgefallen gut, dass wir in Deutschland in den nächsten Supermarkt sind, um dort einzukaufen. Da das angekündigte Lied noch nicht gekommen war, blieben wir noch kurz im Auto um es zu hören, das Lied vom überbackenen Käse. Es war herrlich. Wir haben dazu Baguette geknuspert, damit wir nicht allzu hungrig einkaufen müssen. Bananen, Birnen, Gorgonzola (Böller wollte das Kind), und was man sonst noch so findet, wenn man gerade vom Einkaufen kommt.

Das Auto war schon voll und wurde noch voller und wir hungrig und hungriger. Endlich zu Hause sind wir ein eingespieltes Team. Der Mann bereitet das Essen vor, die Kinder und ich räumen die frisch gekaufte Ware beiseite. Die Vorbereitungen fürs Raclette dauern ja doch etwas.

Aber dann endlich durften wir essen. Es war lecker und die Kinder experimentierfreudig. Die Tage vorher hatten beide noch gemeckert, als sie kochen mussten, jetzt warfen sie alles wild durcheinander in die Pfännchen und auf den Raclette Stein. Die leckersten Sachen sind natürlich immer am schnellsten weg, da muss man sich sputen. Aber ich kenne inzwischen das Prinzip. Ich komme aus einer Großfamilie und bin mit Essen horten vertraut.

Als krönender Abschluss das Dessert, diesmal auch im Pfännchen. Wir haben uns an die Banane mit braunem Zucker und Rotwein getraut. Es war megalecker. Danke liebes SWR3 Team für die Sendung heute Nachmittag. Ich fand das mit Zimt noch leckerer, wenngleich der Rotwein dann doch sehr an Glühwein erinnert. Die Kinder fanden Marshmellows mit Schokolade lecker. Aber Achtung, die brennen ja sowas von schnell an.

Nachdem die Kinder ihren Zuckerkonsum einer Woche verbraten (!) hatten, mussten sie erst mal noch 3 Runden ums Haus rennen. Wir Erwachsenen waren vom Rot- oder Glühwein schon leicht knülle und konnten nicht mehr rennen.

Schließlich haben wir unsere dicken Bäuche bei Starwars vor der Glotze beruhigt. Jetzt sind die Bäuche beruhigt, aber der Geist noch nicht. Die Kinder sind aufgedreht und diskutieren in ihren Betten während wir Großen dann doch noch einen Schnaps brauchen.

Raclette innovativ, das nächste mal kommen die Gummibärchen dran. 🙂

Kracherkauftag

Da es ab heute Böller gibt, wollte das eine Kind natürlich sofort los und welche kaufen. Seit Tagen schon freut er sich darauf. Erst mal haben wir die letztjährigen Schätze gesichtet, da sind ja noch Unmengen in der Kiste. Ich finde, das reicht. Da brauchen wir keine mehr kaufen.

Das Kind ist damit natürlich nicht einverstanden und hat einen Plan, wo es hin möchte zum Einkaufen. Da das Wetter aber nicht so einladend ist und wir zu faul sind, das Auto aus dem Winterschlaf zu befreien, laufen wir einfach in den nächsten Supermarkt. Das passt auch, da wollte das Kind eh hin. „Und wenn es da nix Gescheites gibt, gehen wir halt noch in die anderen Läden.“ Jaja, dream on.

Zum Glück gab es in dem Laden Böller, mit denen das Kind zufrieden war. Sie haben lange diskutiert, überlegt und wieder zurück gelegt. Das ist ein wirklich spannender Prozess. Das andere Kind ist von der Böllerei nicht so begeistert, viel zu laut und stinkig. Er wäre auch mit weniger zufrieden gewesen. Hing dann aber natürlich wieder an den Legoheftchen fest. 😉

Ich zahle jedem Kind 5€, alles was darüber geht, müssen sie selber zahlen. Ich finde das schon viel und habe das Kind auch darauf hingewiesen, dass es wirklich Geld ausgibt für etwas, was angezündet wird und verbrennt. Also irgendwie nutzlos und unsinnig ist. „Aber ich liebe die Knallerei!“ Vor ein paar Jahren kamen die Freunde und haben erzählt, was und wie viel sie eingekauft haben. Es waren in einem Laden um die 70€ und sie waren in mehreren Läden!

Für das Geld gehe ich lieber Essen mit der Familie oder mache einen Ausflug. Mir sind schon unsere paar Euro zu viel. Aber ich denke mir, wenn das Kind sich jetzt ausballert, mag es vielleicht in ein paar Jahren das Zeug gar nicht mehr. Als Kind fand ich die Böllerei ebenfalls faszinierend, ich weiss nicht mehr, wann das nachgelassen hat. Na ja, ich finde sie immer noch faszinierend, aber mir reicht es zuzuschauen. Und ich mag immer mehr professionelle Pyrotechnik. Nicht so wilde Knallerei.

Zum Essen gab es heute Grießbrei mit verschiedenen Beilagen. Das andere Kind hat gekocht. Leider habe ich verpasst, ein Foto zu schießen.

Und das Wetter war wenig einladend. Kalt und neblig. Der Bodenfrost ging den ganzen Tag nicht weg. Die vereisten Bäume waren zwar schön anzuschauen, aber im Sonnenlicht glitzern sie so schön. Das hat heute gefehlt. Hier war nur Nebel. Der Rolladen im Kinderzimmer ist eingefroren, so dass er nicht mehr runter geht. Ich glaube, dieses Wetter ist typisch für die Raunächte.

Filmtag

Die Jungs wollten einen Filmtag und so haben wir den ganzen Tag Filme geschaut. Zwischendurch hat das eine Kind gekocht. Lecker: Tofuburger (fertig gekauft) und Reis mit Fenchelrahmsosse.

kind kocht

Danach ging es weiter mit Film schauen. Da mir sowas schnell zu viel wird, habe ich mich ausgeklinkt und die Freundin besucht. Sehr spontan, aber auch sehr nett!

Das tut gut, manches aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Da ist manches, was mich im Alltag nervt, gar nicht mehr so nervend. Wir haben auch viel gelacht und so kam ich guten Mutes und außer Atem (ich war mit dem Fahrrad unterwegs) wieder zu Hause an, wo der Rest der Familie eine kleine Filmpause hatte. Es gab Abendbrot.

Danach ging es aber gleich weiter mit James Bond. Nebenher habe ich gestrickt und prompt haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Na ja, sind Socken für mich. Also nicht so wild. Ich lasse die Fehler drin und werde immer an James Bond denken, wenn ich sie anhabe.

Wetter: wieder sehr sonnig, aber fast noch kälter als gestern. Am frühen Abend waren die Straßen teilweise glatt.

Wetter

Die Idee, jeden Tag das Wetter zu kommentieren, so wie das bei der Kaltmamsell passiert, finde ich gar nicht mal so schlecht. An mir rauscht das Wetter meistens vorbei: es ist, wie es ist. Kann man eh nicht ändern.

Aber es ist ja doch ganz interessant, wie das Wetter vor 1 Jahr war, oder vor 2 oder 10. Also eigentlich wird dieser Wetterbericht erst mit den Jahren interessant.

Ich kann mich an das Wetter im Ausland erinnern, weil das so extrem war. Sooo kalt in Kanada. Grillen an Weihnachten in Asien. Längst nicht so schlecht wie alle behaupten in England. Wie war das Wetter an Weihnachten vor 1 Jahr? Keine Ahnung. Vor 10 Jahren? Keine Ahnung.

Wetter ist einfach. Vielleicht sollte ich etwas mehr Augenmerk darauf legen. Für mich. Für meine Erinnerung.

Heute war es kalt, aber sehr sonnig. Ideal, wie ich finde.

Weihnachten

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Wir waren heute nicht im Museum, wie sonst eigentlich jedes Jahr. Die Jungs wollten nicht noch weiter fahren mit dem Rad. So waren wir nur beim Chinese essen, auch das wie jedes Jahr. Lecker wie immer und die Verwandtschaft auszuhalten. Einer war krank, so waren wir nur ein noch kleinerer Kreis. Die Buben haben gelesen und waren ganz pflegeleicht, den Rabatz machen sie erst hier zu Hause.

Am Vormittag waren wir in der Kirche, wie sich das für ein Kommunionkind gehört. Ich muss gestehen, diese Familiengottesdienste reissen mich nicht vom Hocker. Klar, es gibt Bewegung für die Kinder, alle dürfen nach vorne, es ist generell etwas unruhig und keiner wird böse angeschaut, wenn das Kind quengelt. Doch auch da waren die Jungs sehr brav.

P.S. Der letzte gute Gottesdienst war in Bayern. Ja, da war die Predigt sowas von aktuell, das hat mich echt noch lange beschäftigt. Es ging um Flüchtlinge. Aber nicht auf die platte Tour wie jetzt an Weihnachten, das ist viel zu abgedroschen. Das war interessant aufgebaut, gut zuzuhören (ich habe auch fast alles verstanden 😉 ) und zum Nachdenken. So mag ich das!
Aber das kann ich von einem Familiengottesdienst wohl nicht erwarten.

Wetter: warm mit kühlem Wind. Wir sind mit dem Fahrrad zum Chinese gefahren, dem einen Kind war der Wind fast zu heftig, ging dann aber doch wieder. Später kam noch Regen dazu.

Gedanken

„Ich glaube nicht an Gott.“ sagt das eine Kind.
„Warum nicht?“ frage ich.
„Hm, warum soll es einen Gott geben? Nein, das glaube ich nicht. Jesus vielleicht.“
„Warum Jesus? Was soll ein Jesus ohne Gott? Er ist doch Gottes Sohn.“
„Vielleicht war er auch ein Sänger. Warum eigentlich nicht? Ein berühmter Sänger.“
„Ja, das kann natürlich sein.“
„Oder er war einfach nur ein Haustier. Jesus, das Haustier.“

Gedanken an Heilig Abend. Und jetzt gehen wir in die Kirche.

P.S. Im Adventskalender waren heute kleine 2 Legopäckchen (Papagei und Auto).

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Mama

Neulich habe ich eine Bekannte getroffen. Uns verbindet was sehr spezielles. Wir sehen uns selten, zur Zeit etwas öfter.

Ich habe gefragt, wie es ihr geht. Sie hat geantwortet. Das ging kurz hin und her, bis es aus ihr rausbrach: „Meine Mutter ist vor 10 Tagen gestorben. Das erste Weihnachten ohne Mama. Wie soll ich das aushalten?“

Wir haben uns in den Arm genommen und miteinander geweint. Ich hab mich so hilflos gefühlt und mir fielen keine Worte ein.

Ihre Kinder wuselten um uns rum. Das war so wie immer. Einerseits erschreckend, andererseits auch wieder gut. Die Welt dreht sich weiter, egal was auch passiert. Die Kinder verstehen – und doch wieder nicht. Sie trauern auf ihre Art und machen uns Mut. Danke für die Kinder.

P.S. Im Adventskalender waren heute Giotto.

Der Agentenschreck

Zum Ferienanfang gab es auf mehrfachen Wunsch am Abend einen Film: „Der Agentenschreck“.

Der Film ist alt, aber immer noch witzig. Die Kinder haben sich gebogen vor Lachen. Die Handlung war nicht ganz einfach für den Achtjährigen, aber nachvollziehbar nach Erklärung.

Es wird viel gesungen, das war ganz anders als in heutigen Filmen. Und ist gewöhnungsbedürftig. Auch für uns Erwachsene.

Ausserdem geht es dauernd um Anmache und wie Männlein und Weiblein zueinander stehen. Das war früher doch etwas anders.

Interessant fand ich zu sehen, wie eng die Menschen gewohnt haben. Da haben sich die Freunde ein Schlafzimmer geteilt. Jeder hatte sein Bett, aber in einem Zimmer. Das war einfach so.
In den heutigen Serien wohnen die Menschen immer noch zusammen in einer Wohnung, wie bei „Big Bang Theory“, aber jeder hat doch sein eigenes Zimmer. Der Einzelne beansprucht mehr Platz.

Dean Martin und Jerry Lewis haben dem Film ihr persönliches Gesicht gegeben. Die Grimassen von Jerry Lewis sind genial. Dass die Liedtexte nicht übersetzt wurden, ist etwas schade, da in den Texten das Geschehen aufgegriffen wird. Wenn man ein bisschen Englisch kann, geht es, dann kann man sich den Zusammenhang ausdenken, aber ganz ohne Englisch fehlt da ein bisschen was.

Wir hatten viel Spaß mit dem Film und ich kann ihn durchaus empfehlen. Die Jungs waren 8 und 12 Jahre alt zum Zeitpunkt des Anschauens und haben ihn verstanden und verkraftet. Es gibt ein paar Kussszenen und Liebesgeplänkel, da hat ein Kind die Augen verdreht, ebenso bei den langen Musikstücken.

P.S. Im Adventskalender war heute ein Päckchen Winterpudding. Das müssen wir in den nächsten Tagen mal machen. 🙂

Aufführung, ….

…. die letzte….

Somit wäre das auch erledigt und wir können so langsam in den Ferienmodus starten. Die Aufführung der Schlagzeugklasse war wie immer laut und gar nicht weihnachtlich. Erfrischend anders. Stolze, aufgeregte Kinder, die irgendwann nur noch Quatsch machen, aber bei ihrem Spiel total konzentriert sind. Es ist so toll zu sehen, wie aufmerksam diese Rabauken auf den Lehrer und seinen Takt hören. Wie sehr sie miteinander spielen können. Klasse.

Und natürlich gibt es auch da die Kinder, bei denen man sich fragt, wer denn da die Eltern sind. Können die denn nicht auf ihre Kinder aufpassen? Ich meine, es ist doch logisch, dass man nicht schreiend durch den Raum läuft. Oder sich an den Vorhang hängt. Oder an den Instrumenten rumfummelt, die gerade bespielt werden.
Ooops, interessant auch, wenn man dann die Eltern kennt….

P.S. Im Adventskalender war heute ein Luftballon-Spielball.

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