Wir sind heute den Auenwildnispfad entlang gelaufen. Wie viele andere Fastnachtsflüchtlinge auch. Und das bei schönstem Sonnenschein, obwohl doch viel schlechteres Wetter angesagt war.

Parken kann man kostenlos beim Kulturwehr in Kehl. Dort bewachen dann auch die Schwäne das Auto.

Anschliessend muss man ein Stückchen laufen, aber der Weg ist recht schön. Und das Wasser am Baggersee glitzert in den verschiedensten Farben. So toll!

Eigentlich soll man viele Vögel entdecken können, doch dazu war heute viel zu viel los. Wir haben sogar Bekannte getroffen! Auf dem Weg verläuft sich die Masse an Menschen, doch so ganz allein waren wir selten.

Je nach Wetter und Wasserstand kann der Pfad gesperrt sein, da gibt es jedoch eine Telefonnummer, bei der man sich informieren kann:
„Telefonische Ansage vom Kulturwehres Kehl/Straßburg, Tel.-Nr. 07854 / 985752“.
Dort werden nur die Wasserstände angesagt.
„Bei der Telefonabfrage achten Sie bitte auf die zweite Ansage „Abfluss Kulturwehr Breisach“. Ist der Ansagewert größer als 500, ist der Pfad nicht mehr begehbar.“ „Auch die siebte Ansage „Zufluss Polder Altenheim“ gibt Auskunft zur Begehbarkeit. Ist dort der Ansagewert größer als 25, ist der Pfad nicht mehr begehbar.“
Klingt kompliziert, war aber in der Ansage ok.

Wir hatten heute eher niedriges Wasser. Mit Turnschuhen war der Pfad gut begehbar, auch wenn festes Schuhwerk empfohlen wird. Wir haben sogar einige in Gummistiefeln gesehen. Bei höherem Wasserstand hat der Pfad bestimmt einen ganz anderen Reiz. Früh morgens stelle ich mir das Ganze auch nochmal sehr besonders vor.

Der Weg ist nicht für Kinderwagen geeignet. Es ist in der Tat ein Pfad, manchmal muss man über Baumstämme klettern, manchmal muss man die Zweige weghalten, damit man durch kommt. Für Kinder ideal, da gar nicht langweilig. Von der Länge her auch gut, der Weg ist nur ca. 2,5 km lang. Mit dem Laufen zum Parkplatz ein bisschen länger.

Im Sommer gibt es bestimmt wahnsinnig viele Stechmücken. Auch heute gab es schon Fliegzeuch, aber noch nicht stechend.