krank zu Haus = Krankenhaus.

Im Moment bin ich öfter im Krankenhaus zu Besuch. Es ist anstrengend und belastend. Je nach dem wie viel Besuch da ist, ist es auch noch schwierig.

Mit diesem Krankenhaus verbinde ich viel: ich lag wochenlang dort drin in der ersten Schwangerschaft. Manche kennen mich noch. Wie schön. Und persönlich. Das ist schon lange her und inzwischen hat sich viel geändert, die Ärzte sind nicht mehr da oder nur noch ganz wenige. Manche haben auch ihren Bereich gewechselt. Da gibt es ständig Änderungen. Auch im Haus, so viele Anbauten. Alles anders. Ganze Stationen sind geschlossen worden, andere neu hinzugekommen. Ständiger Wechsel. Wie im Leben.

Dennoch kommen bei mir die Erinnerungen hoch. Hier bin ich entlang gegangen. Diese Treppe hast du mich hinaufgescheucht. Ich konnte nicht mehr, doch du hast mich zum Durchhalten angehalten. Der Geruch. Manche Gerüche habe ich noch in der Nase, auch wenn ich weiss, dass das heute anders riechen muss, weil es auch da Änderungen gab. Ich bin dankbar, immer noch, für die Zeit, die ich dort verbracht habe.

In den letzen Tagen ist es anders. Ich bin nur zu Besuch, ich darf wieder nach Hause. Wenn der Patient jammert wie schlimm die Nächte sind, kann ich mitfühlen. Auch ich bin nachts kilometerweit in den Gängen umhergewandert, weil ich nicht schlafen konnte. Ich erinnere mich, immer wieder.

Ich fühle mich so hilflos. Ich glaube, ich habe Angst davor, was kommen wird.