alive and kicking

Monat: März 2017 (Seite 2 von 3)

Pulse of Europe

Auch bei uns war heute eine Aktion von Pulse of Europe in der Stadt. Wir sind hingegangen und haben viele Bekannte getroffen. Überhaupt, war wahnsinnig viel los. So viele Menschen, von klein bis groß, die alle FÜR etwas sind. Nämlich für Europa.

Es war schön zu sehen, dass auch in unserer kleinen Stadt so viele Menschen zusammen kommen, um für Europa Stellung zu beziehen. Ein Kind hat Freunde getroffen, ein Kind hat sich über die ausgelegten Bonbons gefreut.

Ob wir das jeden Sonntag schaffen, weiss ich nicht. Aber es war schon mal ein guter Anfang. Unsere erste Demo als Familie!

Immer noch die Kollegin

Das war ja ganz nett und auch anerkennend von der Kollegin. Dennoch fand ich es komisch.
Ich wollte doch Kinder, ich mach das – nicht immer – aber doch recht oft sehr gerne. Ich geniesse meine Zeit mit den Kindern.

Ausserdem macht man mit Kindern Dinge, die man sonst nicht tun würde. Ich glaube, ich würde nicht in der Eishalle Schlittschuh laufen. Ich würde nicht in Zoos gehen und auch nicht den Europapark besuchen. Sämtliche Spaßbäder würde ich einfach links liegen lassen.

Was ich statt dessen machen würde weiß ich nicht. Wahrscheinlich hätte ich mein Zweitstudium erfolgreich zu Ende gebracht und evtl. noch ein weiteres drangehängt. Sicher würde ich mich mehr pflegen und auch regelmässig Sport treiben.

Allerdings vermisse ich das nicht. Ich finde es nicht unangenehm, mich überwinden zu müssen, um mit den Kindern etwas zu unternehmen. Oftmals bringt das auch richtig viel Spaß! Sie zeigen mir Gedankengänge und Weltanschauungen, die faszinierend sind. Anfangs war es so schön zu sehen, wie sie sich die Welt erobern. Nach und nach zum Mensch werden und sich menschliche Dinge aneignen wie laufen, sprechen etc.
Heute sind da 2 Menschen, die mir vertrauen und mich fordern. Die mich an meine Grenze bringen. Und mit denen ich so gerne zusammen bin. Ich möchte ihnen so gerne die Welt zeigen, meine Welt. Um dann von ihnen ihre Welt erklärt zu bekommen.

Mit zunehmendem Alter fällt es mir schwerer, mich auf ihre Welt einzulassen. Computerspiele kosten mich richtig Überwindung. Ihre Welt ist mir längst nicht mehr so nah wie während der Babyzeit. Sie erobern sich ihre Welt und formen ihre Persönlichkeit. Es ist anders, nicht besser, nicht schlechter, einfach anders. Und es bleibt auf jeden Fall spannend.

Odobert

Jetzt haben wir Odobert. Er ist irgendwie immer anwesend, wie Krugi. Manchmal nervt er auch, vor allen uns Erwachsene. Odobert kann schrecklich lachen und sehr albern sein. Das überträgt sich dann auf die anwesenden Kinder, grrr.

Odobert ist auf jeden Fall sehr lustig und hat so ansteckend gute Laune. Die Kinder giggeln und lachen und rufen wie wild seinen Namen, nur um dann noch mehr zu lachen. Sie lachen so sehr, dass sie fast vom Stuhl fliegen, zumindest aber Schluckauf bekommen. Das finden die Erwachsenen immer sehr anstrengend.

Ich glaube, wir sind nur neidisch, weil wir auch gerne einen so lustigen, gute Laune versprühenden Odobert hätten.

Krugi

Vor langer Zeit gab es hier einen imaginären Freund, er hieß Krugi. Er war schon groß, nämlich 18 Jahre alt und er konnte und wusste alles! Krugi war da, wenn es keine Antwort gab. Krugi wusste immer eine Antwort. Krugi war dazu nicht nur schlau, sondern auch sehr nett. Vor allen Dingen zu jüngeren Jungs. Wir Erwachsenen konnten Krugi nicht sehen, aber er war oft anwesend. Besonders gerne kam er in der Nacht. Es gab eine Zeit, da gingen die Jungs gerne ins Bett, weil dann kam ja Krugi. Und sie haben zusammen so tolle Sachen erlebt. Man konnte richtig neidisch werden.

Das eine Kind hatte Krugi und das andere Kind konnte sich auch darauf einlassen und mitmachen. So kam Krugi auch zu ihm und hat mit ihm Sachen gemacht. Und überhaupt, Krugi hatte viele Freunde und Geschwister, die auch alle kamen. Manchmal war es richtig voll hier. Zum Glück konnten wir Erwachsenen unseren Besuch nicht sehen. Wir hätten bestimmt die Krise gekriegt.

Die Krugi-Zeit hat eine ganze Weile angedauert, doch jetzt ist sie schon lange vorbei. Zwischendurch kam Krugi immer mal wieder, aber jetzt ist er wohl schon zu alt. Bestimmt hat er eine Freundin und will von kleinen Jungs nix mehr wissen.

Dafür gibt es jetzt jemand anderes.

Die Kollegin

Mittagessen mit der Kollegin. Es sind zwei Mütter, zwei nicht-Mütter am Tisch.
Die Kollegin meint: ich weiss nicht, wie ihr Mütter das macht. Das ist ja voll anstrengend, oder?

Die Mütter: ??

Die Kollegin: Also, wenn ich nach Hause komme, hab ich frei! Da muss ich nichts mehr machen.

Die Mütter: Kochen, Haushalt, Waschen, was halt so anfällt?

Die Kollegin: Ja klar, aber nur für 2 Personen. Das ist schnell erledigt. Wenn wir in der Kantine essen, kochen wir nicht mehr. Haushalt machen mein Mann und ich gemeinsam und gewaschen wird am Wochenende.

Die Mütter: Schön für dich!

Die Kollegin: Echt Hut ab vor eurer Arbeit. Kinder rumkutschieren und Hausaufgaben kontrollieren. Ich weiss nicht, ob ich das könnte nach einem Arbeitstag.

Die Mütter: Wir arbeiten Teilzeit.

Die Kollegin: Würde ich auch gerne. Dann hätte ich noch mehr Zeit für mich. Ich könnte mich pflegen. Das muss man ja, in meinem Alter.

Die Mütter: Ja, das kommt definitiv immer zu kurz. Zeit für sich selber, Zeit für die eigene Pflege.

Die Kollegin: Ihr seht aber gepflegt aus.

Die Mütter: Danke!

Die Kollegin: Ich mein das ernst. Ich bewundere eure Arbeit. Das, was ihr leistet, ist echt enorm. Ihr leistet bei der Arbeit euren Beitrag und habt zu Hause dann noch einen Job. Alle Achtung.

Danke! Sag dass doch mal dem Chef. Und dem Oberchef.

12 von 12 im März 2017

12 von 12 heißt 12 Fotos des Tages. Mehr davon gibt es bei draussen nur Kännchen.


Als ich aufstehe, sind die Kinder schon eifrig am Lego spielen.


Das Set, das gestern gekauft wurde, ist aufgebaut und wird eifrig bespielt.


Das andere Set wartet noch auf den Aufbau.


Lego hat eindeutig unsere Wohnung erobert. Überall!


Nach der Kirche und Sektempfang bei der Freundin gibt es Mittagessen, das schneller gegessen ist als fotografiert. Es gab Kartoffelpuffer mit Kräuterquark.


Ein Bett wird bezogen. Frühlingshaft.


Der Blick aus dem Fenster noch nicht so frühlingshaft.


Der Blumenkasten auf der Fensterbank macht sich frühlingsbereit.


Sonntagsritual: Die Männer putzen das Bad.


Der Kombucha ist sehr gut gelungen, er sieht nicht nur gut aus in der Sonne, sondern schmeckt richtig lecker.


Wir bekommen Besuch und essen Tigerkuchen. Da ist Karottenbrei drin, daher die Farbe. Und Schokostückchen, daher Tiger….


Hätte etwas mehr Schokolade sein können, doch die Farbe ist echt schön. Und schmeckt!

Wochenende ohne Bilder

Da wir keine Bilderbücher mehr anschauen (oder nur noch sehr selten), brauchen wir auch kein Wochenende in Bildern, sondern uns reicht eins ohne:

Wir waren auf dem Markt wie immer. Bei schönstem frühlingshaftem Wetter sassen wir gerne draußen im Café, allerdings immer noch mit Decke. Trotzdem war es schön. Der Pilzmann ist wieder da! Er hat sich gefreut, uns zu sehen und wir haben uns gerne eingedeckt mit seinen leckeren Pilzen. Viele Freunde und Bekannte haben wir auch getroffen. Bei dem Wetter scheinen alle aus ihren Löchern zu kriechen. 🙂

Die Jungs haben sich beide Lego gegönnt. Ich weiß nicht, was wir mit dem ganzen Geld, das für Lego ausgegeben wurde, schon hätten kaufen können…. Nun ja, so ist das Geburtstagsgeld gleich wieder investiert.

Zum Mittagessen gab es Risotto mit Shitake Pilzen, Algentofu und Fenchel. Sehr lecker, für die meisten. Ein Kind hat die Pilze und das Gemüse wieder rausgepult.

Die Jungs sind dann zu einer Lesung gegangen: Margit Auer hat aus ihrer Reihe „Schule der magischen Tiere“ vorgelesen. Fanden sie ok, mehr aber auch nicht. Hm, vielleicht war das eine Kind ja schon zu groß dafür und das andere hat sich dann auch zu groß dafür gefühlt? Ich mach mir mal wieder zu viele Gedanken. Wahrscheinlich hat sie das Lego abgelenkt.

Das haben sie nämlich gleich aufgebaut, als sie wieder zurück waren. Es läuft eher so ab: ein Kind baut die schwierigen Teile auf, ein Kind die einfacheren und spielt dann schon mal. Heute kam auch noch ein Freund dazu.

Ich habe derweil einen Kuchen gebacken, da sich für morgen Besuch angekündigt hat. Nun ja, wurde nur so mittelmässig, ich habe Rohrohrzucker benutzt, ich glaube, der ist sehr geschmacksintensiv. Schaumermal. Zur Not übertünchen wir alles mit Sprühsahne. 🙂
Es ist Fastenzeit und wir wollen weniger Süßes essen, aber wenn Besuch kommt….. ausserdem zählen die Sonntage gar nicht zur Fastenzeit. So was komisches. Wir versuchen, weniger Süßkram zu essen, sind aber nicht so streng. Klar, gab es am Geburtstag Kuchen und Muffins. Und so wird es auch morgen sein. Doch zum Kaffeeklatsch heute gab es salzige Kekse mit Blauschimmelkäsegeschmack und Obst. Die Kekse fanden die Kinder gar nicht gut, der Mann und ich schon. Frankreich lässt grüßen, Saveur bleu stand auf der Packung und wir wussten nicht so recht, was uns erwartet. Ich finde die Kekse mit Comté und Pfeffer jedoch besser.

Als der Freund gegangen war, haben die Jungs noch Lego gespielt. Ich glaube, das können die beiden miteinander einfach am besten. Und ich bin froh, dass sie das immer noch können! 🙂 🙂

Später gab es dann die Sportschau und Abendessen vor dem Fernseher. Und noch eine Folge von Mission Impossible – Kobra übernehmen sie. Wir schauen die Serie auf Englisch mit deutschen Untertiteln, das klappt ganz gut. Ich kenne die Serie nicht von früher, finde sie aber ganz gut gemacht. Manchmal brauchen die Kinder noch ein paar Erklärungen, aber meistens ist es verständlich genug. Interessant auch, wie sie auf die Untertitel reagieren, bzw. wenn sie merken, dass was nicht oder anders übersetzt wurde.

Ein unspektakulärer Samstag, der gut tat.

Feste feiern


Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Oder so.
Nun ja, erst mal stehen Vorbereitungen an: Es sollten 30 (dreißig!) Muffins mit in die Schule gebracht werden. 30! Ich backe gerne, besonders am Abend finde ich das sehr entspannend, aber diese 30 hatten es in sich. Diese Zahl hat mich echt gestresst. Zum Glück wurden es dann genau 30 Muffins. Keiner durfte einen probieren und zum Glück hatte ich nicht einen aus der ersten Ladung probiert. Jetzt weiß ich halt nicht, wie sie schmecken….
So gab es für uns noch einen Schokobrowniekuchen. Sehr lecker.

Geburtstage mit großen Kindern sind nicht wirklich anstrengend. Nach dem Backmarathon am Abend, fand ich den Tag an sich fast schon entspannt: wir waren mittags essen und haben den Nachmittag in der Stadt und zu Hause vertrödelt. Richtig erholsam.

Das Kind fand das Wetter toll: Regen! An meinem Geburtstag! Wie schön. Ich liebe Regen!

P.S. Die Muffins haben gereicht, es kamen sogar ein paar wieder zurück, da waren einige Kinder krank. So haben wir noch Muffins zum Frühstück und ich werde wissen, ob sich das Rezept gelohnt hat.

Bagels

Kein Brot im Haus und keiner hat Lust, Brot zu backen, also gibt es Bagels.

Rezept des 1. Versuches (ausbaufähig)

500g Mehl (hier Dinkelmehl)
1 Tüte Trockenhefe
etwas Salz
250g Milch/Wassergemisch (lauwarm)
evtl. noch etwas Öl

zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Gehen lassen bis er ca. das doppelte Volumen hat.
Nochmals durchkneten, dann Bagels formen: Kleine Brötchen formen, mit dem Kochlöffel und/oder Finger Löcher reinbohren.
Die Löcher eher größer machen, bei mir sind sie nach dem Kochen bei einigen Bagels verschwunden.
Die Bagels nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.
Derweil das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Ich hatte noch etwas Salz ins Wasser gegeben. Manche geben Zucker oder Honig dazu.
Die Bagels ca. 1 Minute ins kochende Wasser geben.

Herausnehmen, abtropfen lassen und aufs Blech setzen. Evtl. mit Saaten bestreuen (Sesam, Mohn, Chia….)

Im vorgeheizten Ofen 10 Min. bei 250°, 10 Min. bei 200° und 10 Min. bei 170° backen.
Bei mir sahen sie eher bleich aus, haben uns allen aber super geschmeckt!

WMDEDGT 03/17

Schon wieder ist der 5. eines Monats. Und wieder ist Sonntag. Hatten wir das nicht erst?
Frau Brüllen fragt : Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Ich bin vor 8 aufgestanden. Wenn das der Fall ist, gehe ich joggen. Die Kinder wollen nicht mit und bleiben lieber noch ein bisschen im Bett. Da ich lange nicht mehr joggen war, geht es nur langsam voran. Ich mache auch nur die kleine Runde. Einige andere sind auch unterwegs, ich treffe sogar bekannte Gesichter.

Als ich heimkomme, sind alle schon aufgestanden und der Mann richtet Frühstück. Toll!

Nach dem Duschen gibt es Frühstück: Tee und Müsli.

Die Kinder spielen ein bisschen Lego (was sonst) und gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Kirche. Heute findet ein Abenteuerlandgottesdienst statt. Keine Ahnung, was das sein soll. Doch das Kommunionkind hatte eine Einladung bekommen.

Vor der Kirche ist so viel los, dass wir anstehen müssen, um überhaupt in die Kirche zu kommen. Das habe ich noch nie erlebt! Die Kinder kriegen Namenkärtchen und es gibt noch Kaffee und Kuchen (tsts, in der Fastenzeit). In der Kirche finden alle Platz, doch so voll war sie schon lange nicht mehr. Der Gottesdienst ist amüsant, anstrengend, anregend und auch etwas nervend. Wieder so ein Versuch, die Menschen in die Kirche zu bringen.

Da die Kirche ziemlich lang dauert, kommen wir erst spät nach Hause. Zum Glück hat der Mann schon vorgekocht. Es gibt auf meinen Wunsch hin Spaghetti Bolognese. Das hatte ich schon so lange nicht mehr. Dazu Salat. Während das Essen kocht, putzen die Männer das Bad, wie jedes Wochenende. Ich putze auch und mache Wäsche.

Nach dem Essen machen wir Siesta. Die Jungs zocken.

Da wir kein Brot mehr im Hause haben, möchte ich ein Brot backen und surfe nach Rezepten. Schließlich werden es Bagels.

Während der Teig geht, machen wir Kaffeeklatsch und essen unsere letzten süßen Joghurts auf. Bis Ostern wollen wir unseren Süßigkeitenkonsum etwas reduzieren. Erst mal kommen jedoch noch ein paar Geburtstage….

Ich mische verschiedene Rezepte für die Bagels und sie werden supergut. Sind aber noch verbesserungswürdig. Außerdem wirklich einfach zu machen, das muss ich unbedingt nochmal probieren. Die Kinder richten derweil ihre Schulsachen und Kleider für morgen. Ein Kind lernt noch etwas Englisch für die Arbeit und ein Kind duscht derweil.

Ein Kind hat sich gewünscht, Filme von der Babyzeit zu schauen. Das machen wir doch gerne. Das Kind ist so winzig und kann gar nix. Wir sind so jung und glücklich. Das macht gute Laune. Wird dem anderen Kind jedoch schnell langweilig, weil da ja nix passiert. Babys sind nicht so spektakulär.

Also schauen wir James Bond. Da schauen wir uns ja gerade durch die verschiedenen Filme, streng nach Reihenfolge. Heute ist Octopussy dran. Zwischendurch gibt es Abendbrot. Natürlich die Bagels mit verschiedenen Aufstrichen, Käse, Schinken, Salami und Kresse. Anschließend geht es mit James Bond weiter. Die Filme sind ja immer so lang. Also gehen die Jungs anschliessend ins Bett.

Wir machen, was wir abends so machen. Duschen, surfen, aufräumen. Und Sachen suchen (ich).

Schließlich gibt es noch den Tatort.

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