alive and kicking

Monat: April 2017 (Seite 2 von 3)

Osternacht

Wir waren endlich mal wieder in der Osternacht. Irgendwie klappte das nie wieder seit der Taufe. Oder doch? Ich weiss es nicht mehr. Mit Kommunionkind ist doch etwas mehr Zug dahinter.

Vor der Kirche wird ein Osterfeuer angezündet und gesungen, dann ziehen alle feierlich mit ihren Kerzen in die dunkle Kirche. Erstaunlich, wie hell so viele Kerzen sind. Und wunderschön. Aber auch etwas gefährlich. Es roch zeitweise sehr nach verbrannten Haaren. Irgendwann ist dem Mann die Kerze runtergefallen, das war etwas erheiternd für uns andere. Und eine leichte Sauerei. Nun ja, etwas Abwechslung braucht man in so einem langen Gottesdienst.

Das eine Kind hat an seiner Kerze romgepopelt und war damit beschäftigt, das andere Kind hat mit dem Kind vor ihm rumgekaspert. Interessant, wie sich die Kinder verständigen, auch wenn sie leise sein müssen.

Auch wenn der Gottesdienst sehr lange dauert und es wirklich langatmig ist, wenn alle Heiligen aufgezählt werden, ist es doch immer wieder ein beeindruckender Gottesdienst. Erst die dunkle Kirche, dann wird sie erhellt von vielen Kerzen, schliesslich kommt noch das elektrische Licht und auch wieder die Orgel dazu. Die Orgel, die seit Palmsonntag Pause hatte. Dadurch finde ich die Stimmung in der Kirche wesentlich feierlicher als an Weihnachten. Und viel abwechslungsreicher, erst sind alle draußen am Feuer, dann gehen alle rein, dann wird es hell, dann kommt die Musik dazu…… Jetzt kann Ostern kommen:

Frohe Ostern!

Osterkerzen

sehr beanspruchte Osterkerze

Karfreitag

Heute wollten wir eigentlich in den Europapark. Wir sind auch hingefahren. Doch dann war der Parkplatz übervoll, wir wurden auf einen nahegelegeneren Acker geleitet und als wir endlich stehen, meckert ein Mann, dass wir wieder weg müssten, weil er ja so mit seinem Wagen nicht mehr raus käme. Oh je, wenn die Leute schon vor dem Park so schlechte Laune haben, wie wird das erst drinnen sein, wenn man anstehen muss? Uns hat das Gemecker gereicht und wir sind wieder nach Hause gefahren. Das tun wir uns nicht an. Zum Glück wohnen wir nicht allzu weit entfernt. Dennoch fand ich es blöd, die Kinder stecken das irgendwie immer besser weg. Na ja, so haben wir uns einen schönen Tag zu Hause gemacht. Is halt so.

Und ich wundere mich immer noch, warum der Mann nicht in den Park ging, sondern auf sein Auto aufgepasst hat. Seltsam, diese Wichtigkeit des Autos.

Und noch mehr wundere ich mich über das schlechte Management des Europaparks, so kennen wir das gar nicht. Bisher fand ich die Verkehrsführung und Parkplatzeinweisung immer super. Besser als in jeglichen anderen Parks. Großer Minuspunkt für den Europapark heute.

Brotbacktag

Heute war dann wieder Brotbacktag und wir hatten Zeit und konnten den Termin wahrnehmen. Schön, nette bekannte Gesichter zu sehen und ach, wie sind die Kinder gewachsen ….

Nebenher gut gegessen und Brot gebacken. Sieht gut aus, unser Ruchbrot. Ein Laib ist mit Bärlauch, der andere pur. Und alles im Holzofen gebacken.

P.S. Die Hühner im Hintergrund haben die Jungs in der Betreuung gebastelt.
P.P.S. Das Brot schmeckt superlecker. Die Konsistenz ist angenehm und der Geschmack richtig gut. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo es Ruchmehl gibt. Diese Packung war ein Sonderposten, weil es nicht mehr geführt wird. 🙁

12 von 12 im April 2017

12 von 12 heißt 12 Fotos des Tages. Mehr davon gibt es bei draussen nur Kännchen.

Frühstück nur für mich. Die Kinder sind zwar schon wach, spielen aber lieber noch ein bisschen. Sind ja Ferien.

Im Rucksack sind noch Osterbasteleien der Kinder.

Aufgaben verteilen:

Ein Kind möchte Reis kochen zum Mittagessen, weiss aber nicht wie das geht. Also schnell noch aufschreiben:

Anschliessend Arbeit. So sieht es aus:

Und der Blick aus dem Fenster:

Da ich heute bei einer Sitzung bin, die länger geht, ist der Fahrradplatz schon sehr leer, als ich nach Hause fahren will.

Kurzer Abstecher zum Friedhof. Die Blumen sind sehr durstig.

Vor der Tür erwartet mich Michael J. Wie lange wohl noch?

Daheim das Übliche. Die Spülmaschine zeigt sich heute nur von aussen.

Später setze ich noch einen Brotteig an. Morgen ist Backtag.

Nach dem Vorteig, noch der Hauptteig. Ich habe Ruchmehl benutzt, das ist sehr angenehm zu kneten. Hoffentlich läuft mir dieses Mal der Teig nicht davon wie beim letzten Brotbackteig ….

Undercover

Wir schauen gerade eine bulgarische Serie: Undercover. Macht Spaß!
Sorry, wir schauen gleich weiter…..
und nein, es macht nicht süchtig.

Wochenende

Unser Wochenende war sonnig und warm. Viel zu warm. Es war sommerlich, fast schon heiß. Die Natur ist auch schon ziemlich trocken, es müsste echt mal wieder regnen. Sogar manche Bäume sehen schon leicht vertrocknet aus.

Am Samstag sind ein Kind und der Mann auf die Musikmesse gefahren. Das andere Kind und ich blieben zu Hause. Wir sind wie jeden Samstag auf den Markt und haben eingekauft. Spargel noch nicht, dazu ist es noch etwas zu früh. Aber bald, ich freu mich schon. Erdbeeren durften wir probieren, das ist gut, wenn man schon so früh auf dem Markt ist. Doch wir haben keine gekauft. Auch wenn sie schon gut geschmeckt haben, warten wir, bis die Saison hier begonnen hat. Wird ja nicht mehr lange dauern.
Unser Cafédate war sogar noch früher als wir unterwegs, so dass wir uns nicht getroffen haben. Doch wir hatten auch ein straffes Programm.
Nach einem leckeren Mittagessen, das Kind wollte Schnitzel mit Oliven. Es wurde dann aber Schnitzel, Oliven und Spinat, für mich noch Süßkartoffeln. War lecker, auch wenn das Kind fand, dass die Oliven auf dem Markt besser geschmeckt haben.
Anschliessend sind wir auf das Feld oder den Garten oder wie auch immer man das nennen mag, gefahren. Dort wollten wir Grünzeug abschneiden für den Palmwedel. Leider war der Buchs fast zur Gänze unbrauchbar, alles ist kahl gefressen vom Buchsbaumzündsler. Schliesslich hatten wir aber doch unsere Tasche voll mit Grünzeug. Und Gelbzeug, da ich noch Löwenzahnblüten gesammelt habe. Ich will Löwenzahnhonig machen. Gleich anschliessend sind wir ins Gemeindezentrum gefahren, dort war Palmbinden angesagt. Das war ganz nett, da die Tische draussen aufgebaut waren, konnten die Kinder auch immer mal wieder rumspringen. Doch die meisten waren sehr konzentriert bei der Arbeit. Unser Palmwedel war dann auch schneller fertig als erwartet. Wieder zu Hause gab es eine kurze Pause, bevor ich wieder los musste, Instruktionen holen für die Wohnung, auf die ich über die Ostertage aufpassen werde. Dazu noch 2 Katzen, ich hoffe, das klappt alles.
Später dann beim Abendbrot kommen auch schon die anderen 2 nach Hause und wir schauen noch gemeinsam einen weiteren Bond. Inzwischen sind wir bei Golden Eye gelandet. Pierce Brosnan ist James und alles scheint etwas moderner.

Am Sonntag sind wir in die Kirche. Der Palmsonntaggottesdienst war schön gestaltet. Warum macht man das nicht öfter, das der Gottesdienst draussen beginnt und dann alle gemeinsam in die Kirche ziehen? Anschliessend sind wir nach Hause und gleich los in den Europapark. Wir müssen schliesslich unsere Karten noch ausnutzen.

Das Bad putzen übernehmen die Jungs am Montag, sie haben ja Ferien.

Rezept Bärlauchbrot

In der Bärlauchwoche gab es Bärlauchbrot. Ganz frisch war es lecker, aber der Bärlauchgeschmack war da noch sehr zart, der kam erst später.

Zutaten:
700 g Mehl (Mischung aus Dinkelvollkorn- und Dinkelmehl; geht aber bestimmt auch mit Weizen)
1 Würfel Hefe
2 Essl. Essig
80 g Kerne (Leinsamen und Sonnenblumen waren es, geht aber bestimmt auch mit Sesam, Chia….)
40 g Bärlauch
475 ml Wasser
etwas Salz

Den Bärlauch klein schneiden.
Hefe mit etwas lauwarmem Wasser anrühren und ca 10 Min. gehen lassen.
Hefe mit Mehl, Essig, Wasser und Salz verkneten. Zum Schluss den Bärlauch und die Kerne unterkneten.
30 Min. gehen lassen.
Nochmal gut durchkneten. In Kastenform füllen oder einen Leib formen. Teig einschneiden und nochmals 20 Min. gehen lassen.
Bei 200° Grad ca. 1 Stunde backen. Wenn die Kruste nicht so knusprig sein soll, 20 Min. bei 200° Grad backen, dann auf 170° Grad runtergehen. Eine feuerfeste Form mit Wasser in den Ofen stellen.

Gedanken

Wenn ein Mensch stirbt, ist das doch immer ein bisschen traurig. Auch wenn der Mensch alt war, ein erfülltes Leben hatte und sich den Tod und die Erlösung herbeigesehnt hat. Manche Menschen sind schon lange tot und bleiben doch allgegenwärtig, in meinen Gedanken, in ihren Kindern, in meinem Leben.
Ist der Tod wirklich eine Erlösung?
Wir sind geboren, um zu sterben. Das, und nur das ist sicher im Leben. Alles andere, was dazwischen liegt, ist vage und unsicher. Es gab eine Zeit, da habe ich mir den Tod herbei gesehnt. Ich bin bereit zu gehen, auch wenn ich so vieles noch erleben und erfahren möchte. Ich hoffe, ich habe noch ein bisschen Zeit. Ob wir uns dann alle wiedersehen? Auch die, die ich nicht mag?
Auch wenn der Kopf sagt, dass es eine Erlösung war, ist es doch schwer für die, die zurück bleiben. Ich hoffe, dass es dir gut geht auf der anderen Seite.

WMDEDGT 04/17

Immer am 5. eines Monats fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Das frage ich mich auch oft, was mache ich denn so den ganzen Tag. Irgendwie gehen die Tage doch sehr schnell rum und ich bin abends sehr müde. Von was eigentlich?
Heute schreibe ich also einen fast normalen Arbeits- und Schultag auf.

6:15 aufstehen. Etwas früher als sonst, da der Mann und ein Kind wegfahren.

6:30 Frühstück für die Späten, die Früheren sind schon fast fertig.

7:00 Kind und Mann gehen aus dem Haus.

7:15 Kind und Mutter gehen aus dem Haus. Wir müssen uns sputen, da wir um 7:30 an der Schule sein müssen. Heute ist in den ersten beiden Stunden Sport und die Kinder fahren mit dem Bus in eine andere Turnhalle (Überbelegung und so). Der Bus wartet nicht und wer zu spät kommt, muss in die andere Klasse. Bäh.

7:30 geschafft. Wir sind an der Schule. Ich geselle mich zu meinen anderen Müttern und wir tratschen.

8:00 Ich muss noch in der Apotheke was abholen. Zum Glück hat sie schon auf.

8:30 Arbeit. Heute mit Personalversammlung.

13:00 Arbeitsende. Heute etwas früher, damit das Kind nicht alleine ist und isst.

13:30 Das Kind hatte um 12 Uhr Schule aus und ist alleine nach Hause gegangen. Bin ich froh, dass das klappt. Er macht schon Hausaufgaben, als ich nach Hause komme. Dann essen wir. Anschliessend kleine Mittagsruhe für mich.

14:30 Dem Kind ist langweilig. Es darf zocken. Der angerufene Freund kann heute nicht. 🙁

15:00 Kaffeeklatsch. Immer noch ohne Süßes. Es gibt salzige Nüsse. Uns schmeckt.

15:45 Wir gehen ins Krankenhaus und machen einen Krankenbesuch. Das Kind will nicht so richtig. Aber der Patient freut sich.

16:30 Wir sind wieder zu Hause und dem Kind ist langweilig. Ich hänge Wäsche auf und falte die trockene Wäsche zusammen.

17:00 Das Kind geht zum Musikunterricht. Ich bereite meinen Kurs vor.

18:00 Das Kind schaut fern. Ich bereite immer noch vor. Das flutscht heute nicht so.

19:00 Die beiden anderen kommen nach Hause. Müde gelaufen und stinkend zeigen sie ihre Schätze.

19:30 Abendbrot. Ein Kind hat keinen Hunger. Da gab es wohl zu viel Gefräß während des Tages….

20:00 Wir schauen eine Folge Alf. Ich bin immer wieder erstaunt, wie anders die Mode damals war. Ist das schon so lange her?

20:30 Die Jungs liegen im Bett. Es gibt noch das übliche Gequassel

21:00 Ich muss noch was für die Arbeit richten

21:30 Wir schauen fern: Undercover.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2020 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑