alive and kicking

Monat: Juni 2017 (Seite 1 von 3)

Was schön war Juni 2017

Wir waren zusammen Kleider und Schuhe einkaufen und jeder hat was gefunden. Nach dem Stress im letzten Jahr, was das richtig entspannt. Sogar fast schön! Na ja, weniger entspannt ist jetzt das Konto!

Ich habe mich sehr verbunden mit meinen Geschwistern gefühlt, wir können schon zusammen halten. Mit dem einen weniger, mit dem anderen mehr. Wir sind halt doch eine Familie!

Der Mann und ich haben uns einen Tag Wellness gegönnt. Das war sehr spontan und tat sehr gut!

Ich habe mich mit Freundinnen getroffen, endlich hat es mal wieder geklappt und es war ein schöner langer Abend.

Dann habe ich mich sehr spontan mit noch mehr Freundinnen getroffen, das war auch toll! Es ist schön, dass es so viele nette Menschen um mich gibt.

Die Jungs waren ein paar Tage bei der Oma und haben ihre Zeit dort genossen.

Dann waren die Jungs noch in der Betreuung und haben dort tolle Sachen gemacht. So waren die Ferien ok, auch wenn wir nicht weggefahren sind.

Das Kommunionkind hatte das letzte mal sein Gewand an, das war ein schöner Gottesdienst mit kleiner Prozession.

Ein Kind hat eine Nacht im Wald übernachtet, das war wohl auch sehr toll.

Ich habe viel und lange mit Freundinnen telefoniert, die eine wohnt zwar nicht weit weg, aber wir sehen uns dennoch kaum. Und sprechen uns sehr selten. Situationsbedingt. Umso schöner, wenn es dann mal klappt. Da bin ich selber immer wieder ganz erstaunt!

Bei der Arbeit hat ein größeres Projekt geklappt. Bin stolz auf mich! 🙂

Das Konzert zum Monatsabschluss war toll. Wir waren alle gemeinsam mit noch einem Freund dort. Es gab gutes Essen und gute Musik, was will man mehr? Als es einem Teil von uns gegen Ende zu laut wurde (Keziah Jones war wirklich sehr sehr laut), sind wir einfach draußen geblieben. Dort war es immer noch sehr laut. Ab und zu sind wir in die Halle zum zuhören, aber ich habe es nie lange ausgehalten. Immerhin, hat jetzt mein Herz wieder den richtigen Rhythmus!

12tel Blick im Juni 2017

Der Juni war nicht viel besser als der Mai. Grade noch so habe ich es geschafft, ein Foto zu machen.
Das war nach der großen Hitzewelle, als es ein paar Tage etwas kühler war.

Alle Bilder gibt es bei Tabea

Schwimmbad

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Wir waren im Schwimmbad in Haslach im Kinzigtal. So oft bin ich schon mit dem Auto oder dem Zug daran durch gefahren. So oft schon hatte ich überlegt, das mal anzuschauen. Jetzt war es endlich soweit. Die Jungs und ich sind am Vormittag aufgebrochen und waren bis zum Nachmittag dort.

Uns hat es gut gefallen. Am Morgen war noch recht wenig los, gegen Mittag wurde es immer mehr und am Nachmittag war es sehr voll. Eintritt war ok. 7,50€ für uns alle. Blöd finde ich immer, wenn es keine kleine Familienkarte gibt. Wenn man alleine mit Kindern unterwegs ist, bekommt man meistens keine Vergünstigung. Das könnte man doch mal flächendeckend anbieten für alle, Alleinerziehende werden danken.

Die Jungs haben nicht mal alles ausprobiert im Schwimmbad, sie waren gar nicht auf der großen Rutsche. Sie fanden die kleine aber auch schon gut genug. Wir haben geplanscht und gespielt. Ich konnte relativ ruhig meine Bahnen ziehen ohne große Störung. Das tat gut, aber ich bin sehr aus der Übung. 😉

Da wir über Mittag dort waren, haben die Jungs auch etwas gegessen: Schinken-Käse Baguette und Currywurst mit Pommes, beides war gut, meinten sie. Später gab es noch ein Eis, das war sehr lecker. Es war selbstgemacht mit interessanten Sorten. Was anderes als das übliche Fertigeis.

Uns hat es gut gefallen, wir kommen gerne wieder. 🙂

Bruder

Da kam jemand, den ich nicht kannte. Er meinte, er kenne mich schon seit ich so groß sei. Und hat ca 50 cm angezeigt. Also Baby, oder?

Dann fing er an meinen Bruder zu loben. Was für ein toller Freund, sie hätten noch nie gestritten und überhaupt, sie seien schon so lange befreundet und es ist immer noch wunderbar.

Auf einmal war ich stolz, so einen Bruder zu haben. Stimmt, ich mag meinen Bruder auch. Wir haben tolle Sachen zusammen erlebt. Ich mag ihn, auch wenn mich im Moment vieles eher nervt.

Danke für die andere Sicht. Es ist schön, so einen Bruder zu haben. Jetzt weiss ich es wieder zu schätzen! Mein Bruder hat viele tolle Seiten, die ich im Alltag gar nicht sehe. Daran möchte ich mich wieder mehr erinnern. Nicht nur bei meinem Bruder.

Glühwürmchen

War heute das Thema in der Maus, die ich ganz alleine neben dem Wäsche zusammen legen geschaut habe. Ein Kind war noch im Wald, ein Kind chillte im Kinderzimmer, der Mann räumte auf. Nun ja, ich habe früher vor den Kindern schon gerne die Maus geschaut. Ich brauch keine Alibi-Kinder dazu!

Heute ging es also um Glühwürmchen, das war interessant. Wie immer!

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal Glühwürmchen gesehen habe. Beim Zelten im Elsaß? Gab es da welche? Hier hinter dem Haus habe ich noch keine gesehen. Jetzt habe ich auf jeden Fall große Lust auf Glühwürmchen.

Am schönsten war die Zeile von Guggenmos:

Um mich glimmernde Sternchen: Glühwürmchen spielen Weltall am Waldrand.

Freiluftübernachtung

Ein Kind geht heute in den Wald. Dort wird übernachtet, der Plan war einfach so im Freien. Wie sich das umsetzen lässt, werden wir morgen erfahren. Das Kind war etwas aufgeregt und hat sich sehr gefreut.
Leider dürfen sie im Wald nicht grillen, wegen Waldbrandgefahr. Logo. Da wurde dann eben schnell umdisponiert: satt Steak Landjäger und andere Trockensachen.

Morgen kommt das Kind wieder. Hoffentlich nicht zu verstochen und mit Zecken. Ich bin gespannt.

Besuchskind

Das Besuchskind kommt mit Geld in der Tasche. Es will Süßigkeiten einkaufen mit dem Kind. Unser Kind nimmt seinen Geldbeutel und die zwei ziehen los. Es ist schön, so große Kinder zu haben. 🙂

Da die beiden an unserer Apotheke vorbei kommen, können sie auch gleich noch meine bestellten Arzneimittel abholen. Super!

Hitzefrei

Beide Jungs hatten heute hitzefrei. Bei einem fiel die letzte Stunde aus, beim anderen der Nachmittagsunterricht.
Am Nachmittag ist es ihnen zu heiß, um an den See zu fahren. Daher liegen sie im abgedunkelten Zimmer auf dem Bett und hören Musik, chillen, nennen sie das.

Uns Erwachsenen geht es leider nicht so. Wir arbeiten und schwitzen. Das Thermometer zeigt unglaubliche Zahlen. Und es soll noch heißer werden.

Ich brauche das nicht.

Montagmorgen

Auf dem Weg zur Arbeit schon mindestens dreimal einen Unfall haben können: Autofahrer, die nicht blinken; Autofahrer, die einfach ihre Tür aufreißen; Autofahrer, die viel zu knapp vor mir abbiegen, so dass ich abbremsen muss. Wohlgemerkt: ich fahre Fahrrad.

Ich halte mich an die Verkehrsregeln, fahre nicht bei rot über die Ampel, gebe Handzeichen, wenn ich abbiege und habe bei Dunkelheit das Licht an. Ich bin also sehr wohl sichtbar.

Das nervt. Ich habe nur ein kleines Stück zur Arbeit zu fahren, aber an manchen Tagen ist das anstrengend genug. Montagmorgen nach einem langen, heißen Wochenende, so wie heute. Da kann der Rest der Woche nur besser werden.

Nachtrag: Unglaublich, aber in Baden-Württemberg soll der polizeibegleitete Unterricht für die Fahrradprüfung, den die Grundschulkinder in der 4. Klasse haben, gekürzt werden. Wenn ich mir anschaue, wie die Kinder und Jugendlichen der weiterführenden Schulen mit dem Fahrrad fahren, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade bei Grundschulkindern hat die Polizei ein hohes Ansehen, Erklärungen der Polizisten werden wesentlich intensiver aufgenommen als die der Lehrer.

In England gibt es dazu Unterricht: Bikability. Das geht in die richtige Richtung. Ausbauen müsste man das Lernen der Fahrradfahrerei. Als Autofahrerin nerven mich die Radfahrer, fahre ich mit dem Rad, nerven die Autofahrer. Eh klar. Da muss man einfach Rücksicht nehmen. Als Radfahrer aber auch bewusst sein, dass ich immer schwächer bin. Und manche Sichtweisen sind einfach nicht bewusst. Gerade Kindern und Jugendlichen ist es oft gar nicht klar, dass der Autofahrer sie von seinem Standpunkt aus einfach nicht sieht oder um zu sehen, auf den Radweg fahren muss. Wer seine Sichtweise wechselt, bekommt einen neuen Blick. Unbedingt nachahmenswert!

Blog

An manchen Tagen gibt mir das Schreiben hier Struktur in den Tag. Ich freue mich auf den Abend, wenn ich hier meinen Beitrag schreiben kann. Oft habe ich viele Ideen den Tag durch, manchmal schafft es keine hier her. Entweder sie sind nicht mehr in meinem Kopf oder sie sind verdrängt durch andere. An manchen Tagen läuft es wie am Schnürchen, an manchen muss ich mich regelrecht überwinden und an manchen Tagen schreibe ich überhaupt nicht hier rein.

Meine Gedanken spielen gerade Karussell, da passiert zu viel. Viel zu viel. Sachen, die ich nicht möchte, aber mit denen ich mich auseinander setzen muss. Es macht keinen Spaß, es verunsichert mich, es hinterfragt und lässt mich zweifeln. An mir, meinem Umfeld, meinem Leben. Wie geht es weiter? Was bringt die Zukunft?

Ich bin froh, dass ich das nicht weiß. Dennoch habe ich Sorgen, nicht um meine (oder nur wenige), sondern um das Leben anderer. Es macht mir Angst. Ich fühle mich hilflos, weil ich nicht weiß, wie das weitergehen soll.

Kurz aufgeschrieben, sieht manches wieder anders aus. Oder ich kriege einen anderen Blick. Es wird nicht leicht, so viel ist klar.

« Ältere Beiträge

© 2020 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑