alive and kicking

Monat: Juli 2017 (Seite 1 von 3)

Was schön war Juli 2017

Ich war mit einem Kind auf einem Fussballturnier. Das war spannend, weil es 11-Meter Schießen gab, leider hat es dann nur zum 4. Platz gereicht. Aber egal, ich habe viele bekannte Gesichter gesehen, das war richtig nett. Schön war, dass das andere Kind sich selber versorgt hat und bestimmt eine tolle Zeit beim Freund hatte.

Bei der Arbeit hatte ich was organisiert und es lief ok, ist aber verbesserungswürdig. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und war für alle ein Erfolg.

Ein Kind durfte zur Lesenacht in der Schule bleiben. Am Abend hatten sie noch einen Spaziergang gemacht und sich bei verschiedenen Stationen vorlesen lassen. Eine Station waren wir, das andere Kind hat eine selbst geschriebene Geschichte vorgelesen und alle haben gebannt gelauscht. Ein tolles Erlebnis.

Ich hatte ein Seminar bei der Arbeit, eigentlich hatte ich mich nur angemeldet, weil ich gerade arbeitstechnisch Luft hatte und Leute kennenlernen wollte. Das Seminar war dann aber richtig gut! Und die Leute auch! 🙂

Wir waren zu dritt bei einer spannenden Kinderuni. Das finde ich immer wieder schön. Und erstaunlich, was die Dozenten auf die Reihe bringen.

Mit der Klasse sind wir gewandert, das war anstrengend und heiß, aber auch toll. Später zum Essen kamen noch der Mann und das andere Kind dazu, die vorher fussballerisch unterwegs waren. Das war ganz lustig und nicht so zäh, wie sonst schon…. Am Tag danach waren wir sehr platt, doch ein Kind hatte mit der Band einen Auftritt, huihuihui, sind wir stolz! Das klang richtig gut!

Die Aktion mit dem Bruder hat geklappt und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut wir zusammen arbeiten. So effektiv! Ich bin froh, dass es ihn gibt.

Endlich die Reha vorbei, wir sind alle sehr gespannt wie es weiter geht. Und voller Sorge. Aber auch Freude. Alles scheint so viel Zeit zu brauchen, auch die Trauer. Ich muss mich gedulden und mir und allen anderen Zeit lassen und einfordern, wenn andere hetzen wollen.

Wir haben endlich mal wieder gezeltet. Alle anderen sind zwar abgehauen, doch wir haben das durchgezogen und es war gar nicht schlimm. Im Gegenteil, es war richtig super. Bei schönem Wetter kann ja jeder zelten.

Wir haben eine Geburtstag gefeiert, der traurig war, weil eine Person gefehlt hat, aber auch wieder ganz schön. Irgendwie war die Person doch anwesend. In der Trauer gibt es Freude.

Die Kinder machen viele Ausflüge mit der Schule. Das ist schön und ich freue mich für sie. Schade finde ich, dass das so geballt zum Schuljahresende kommt. Wäre das am Anfang nicht sinnvoller? Mir kommt es so vor, als sei es vor den Sommerferien noch heftiger als an Weihnachten mit Feiern und Ausflügen. So versuchen wir, wenigstens am Wochenende etwas Ruhe reinzubringen, wenn möglich. Doch jetzt sind erst mal Ferien!

12tel Blick im Juli 2017

Der Juli war heiss, aber auch regnerisch. Die Hitze war extrem, der Regen war extrem. Da es die Tage vorher geregnet hat, ist das Gras am Rand sehr grün und der Boden noch leicht feucht. Kein großer Unterschied ist zu sehen zwischen Juni und Juli, finde ich.

Alle Bilder gibt es bei Tabea

Brotbacktag

Ferien und dann noch Backtag. Was für eine tolle Konstellation. Leider hat mir etwas die Ruhe für den Teig gefehlt, das Ergebnis ist aber dennoch gut geworden. Dem Mann etwas zu leinsamenlastig.

Den Teig, knapp 1 kg Mehl und Körner, eben Leinsamen, hatte ich am Vortag angesetzt. Nur mit 1 Würfel Hefe und ohne Sauerteig. Den letzten Sauerteig hatte ich entsorgt und bei der Hitze der letzten Wochen wollte ich keinen neuen ansetzen. Über Nacht bei Zimmertemperatur gehen gelassen und am nächsten Tag dann Laibe geformt. Das hätte etwas früher sein müssen, damit sie noch länger hätten gehen können. Mit Sauerteig ist das Brot etwas länger haltbar, mit Hefe finde ich es schnell trocken. Ich werde weiter experimentieren und freue mich schon auf den nächsten Backtag.

Beim Backtag wird der Steinbackofen angeworfen. Während die Brote backen, essen wir gemeinsam. Für die Kinder ist das immer ein kleines Fest. Das Essen variiert je nach Gusto. Dieses Mal gab es Döner/Gyros. Kleine, den großen Jungs zu kleine, Teigtaschen, die nach Belieben gefüllt werden können. Es gab Fleisch, Soja, Gurke, Tomate, Zwiebel, Soße, Scharf und bestimmt noch mehr. Den Kindern und auch den Erwachsenen hat es gut geschmeckt, weil sich jeder das nehmen konnte, was er gerne isst. Das kann ich mir auch gut für einen Geburtstag vorstellen. Aber nur im Freien, das Essen ist nicht so einfach. 😉

Ferienstruktur

Die Jungs hatten beide das Angebot, sich bei verschiedenen Ferienaktionen anzumelden. Da gibt es hier vor Ort verschiedene Angebote. Nichts wollten sie. Jetzt bin ich mal gespannt, wie das wird. Ein Kind macht beim Fussballcamp mit, da ist es 5 Tage versorgt. Beide wollen auch zur Oma. Und sonst?
Unendliche Freiheit.

Wie war das denn früher, als alles besser war? Wir hatten ja nix, sind also auch nicht weg gefahren. Was habe ich dann gemacht? Ich war bei den Angeboten der Stadt angemeldet, da war ich 3 Wochen versorgt, wurde morgens abgeholt und abends heimgebracht. Die restlichen 3 Wochen dümpelten so vor sich hin. Wahrscheinlich gab es Tagesausflüge und natürlich die ganzen anderen Kinder auf dem Spielplatz und im Haus. Vielleicht gab es auch noch ein paar Tage bei der Oma oder der Tante. Bestimmt war mir langweilig. Ich erinnere mich, dass ich viel gelesen habe. Später dann zum Ende der Grundschulzeit bin ich mit kirchlichen Einrichtungen weggefahren. 10 Tage Südtirol oder Nordsee, manchmal auch länger, später sogar bis zu 3 Wochen. Kann ich mir jetzt für unser Kind gar nicht vorstellen: 3 Wochen weg. Bestimmt täte es ihm auch gut. Und sicherlich wird diese Zeit kommen. Also genieße ich noch die Zeit zusammen, auch wenn 6 Wochen Ferien recht anstrengend werden können.

Immerhin gibt es schon mal einen Plan:

endlich auch hier ….

…. Ferienbeginn. Und das Wetter ist solala.
Nach dem schlimmen Gewitter letzten Freitag hat sich das Wetter nicht mehr so richtig erholt. Es blieb kühl und regnerisch, wenn dann die Sonne mal durchschaute, war es gleich richtig heiß! Ziemlich anstrengend. Dementsprechend lahm ist auch mein Kopf. Immer so kurz vor der Migräne.
Für die Natur ist der Regen erst mal gut, solange es kein Starkregen ist. Der Boden ist sowas von ausgetrocknet, dass das Wasser gar nicht aufgenommen werden kann. Und auch wir freuen uns über die Abkühlung, endlich mal wieder mit Decke schlafen. 🙂
Für viele Aktionen ist das unberechenbare Wetter allerdings anstrengend. Wird der Ausflug gemacht, oder nicht? Findet das und das statt oder nicht?

Heute war letzter Schultag und die Jungs sind froh, endlich hat das Warten ein Ende. Endlich keine Ausflüge mehr mit der Schule und diese ganzen Filme, die sie geguckt haben. Manchmal bis zu 3 Filme an einem Tag. Kein Wunder, dass sie so durcheinander sind.

Auch jetzt wird es vermutlich viele Filme geben. Da freuen sie sich drauf. Filmabende zu Hause. Am besten mit Chips und Cola.

6 1/2 Wochen scheint so unendlich lang, wenn man 9 Jahre alt ist. Sechseinhalb Wochen, die irgendwie gefüllt werden müssen. Wie, wissen wir alle noch nicht, aber ich freu mich auch auf die Zeit mit etwas weniger Druck.

Taschengeld

Die Jungs (9 und 13 Jahre alt) bekommen im Moment 3 und 9 Euro pro Monat an Taschengeld. Wir erhöhen das jedes Schuljahr um 1 Euro. Nach der 5 Klasse gab es eine größere Erhöhung, daher passt das nicht ganz so.

Von diesem Geld müssen sich die Kinder nix kaufen. Das steht zu ihrer freien Verfügung. Es ist egal ob sie es sparen, für Süßigkeiten ausgeben oder Heftchen. Im Moment sind Süßigkeiten sehr angesagt, am liebsten Schokolade. Wenn die im Angebot ist, schlagen die Kinder zu. Jetzt müssen sie noch lernen, dass nur weil etwas im Angebot ist, man es nicht unbedingt kaufen braucht.

Unterm Jahr gibt es auch immer mal wieder Geld von den Omas und Opas, Onkels und Tanten. Das kann zum Geburtstag sein oder zum Schulanfang oder einfach nur so. Das sind oft kleine Beträge von 1 bis 2 Euro, aber gerade zum Geburtstag dann auch mal größere Scheine (20€). Wenn ein Kind auf etwas spart, helfen die Großeltern großzügiger aus.

Da die Jungs in unseren Augen genug Geld besitzen, müssen sie sich an manchen Anschaffungen finanziell beteiligen. So haben wir unser iPad gemeinsam gekauft. Für das Fussballcamp wird ein Anteil gezahlt und manchmal auch für Kleider oder Schuhe.

Im Haushalt helfen die Jungs ohne was dafür zu bekommen. Es gibt kein Geld, auch nicht für besondere Tätigkeiten.

Das größere Kind hat schon auf Nachbarskinder aufgepasst und dafür Geld bekommen, da war er aber stolz! Das kommt jedoch nur selten vor.

Viele Freunde bekommen mehr Geld. Ob die dann auch mehr kaufen müssen, weiss ich nicht. Und nach oben offen geht ja immer. Wir setzen hier bewusst eine recht untere Grenze.

Gewitter

Wir waren zelten von gestern auf heute, wie man am Bild gestern unschwer erkennen kann. Das gehört hier zum Sportfest dazu. Die – hauptsächlich Väter – mit ihren Söhnen zelten auf bzw. neben dem Fussballplatz. Alle sind fussballbegeistert und haben ständig einen Ball an den Füßen, Väter wie Söhne. Die Mütter bringen Salate und gehen am Abend wieder heim. So war das bisher.

Da bei uns der Vater nicht so gerne zeltet, Bereitschaft hat oder gar nicht da war, war klar, dass ich diesen Part übernehme. So war ich ein paarmal (wir sind nicht jedes Jahr dabei gewesen) allein unter Männern. Stört mich nicht, ich kann viel Bier trinken und sitze gerne am Lagerfeuer. Letztes Jahr dann war eine Mutter dabei, die auch gerne gezeltet hätte, aber sie hatten kein Zelt. Der Mann schlief mit Sohn im Auto. Sie ging also gleich los ein Zelt zu kaufen. Dieses Jahr sollte Prämiere sein. Insgesamt 3 Frauen wollten im Zelt übernachten. Und ein paar noch im Auto. Doch dieses Jahr kam alles anders:

Ein Unwetter kam mit voller Wucht über dem Fussballplatz nieder. Anfangs schien es noch nun ja, ein schnelles Gewitter zu werden. Gab es schon öfter mal. Ich habe noch schnell die Omas mit dem Auto nach Hause gefahren doch auf dem Rückweg zum Fussballplatz merkte ich schon, wie anstrengend das Fahren war. Der Regen prasselte nur so nieder. Es blitzte und donnerte. Am Platz angekommen, blieb ich erst mal im Auto sitzen. Wird ja schon gleich vorbei sein. Aber nix da. Es wütete, stürmte, donnerte und zuckte nur so vor Blitzen. Ich blieb an die 20 Minuten im Auto sitzen, dann kam leichte Besserung, so dass ich mich raus traute. Dennoch wurde ich vom Auto zum Veranstaltungsplatz sehr naß und musste durch viele große Pfützen waten. Zum Teil war der Platz richtig überschwemmt.

Ohje, das Zelt. Und blöderweise hatte ich schon die Schlafsäcke reingelegt. Wie dumm von mir!

Die Menschen saßen alle gedrängt unter dem überdachten Platz, die Seiten wurden zugehängt, aber es war dennoch ungemütlich und sehr laut. Keiner wollte mehr übernachten. Keiner? Nein, eine kleine Gruppe Unentwegter war bereit dazu. Nämlich wir!

Nach einer kurzen Inspektion unseres Zeltes stand dem nichts entgegen. An einer Stelle war der Boden etwas feucht, aber mehr auch nicht. Unser gutes altes Zelt, hat fast 20 Jahre auf dem Buckel und ist immer noch so standhaft. Ich mag unser Zelt, das war ein guter Kauf. Auch wenn manche unser Zelt belächeln, ich bin stolz darauf. Dabei bin ich gar nicht so ein Zelttyp.

Nach mehreren Rundfragen meinerseits war klar: keiner übernachtet. Was für ein Blödsinn. Wir haben alles hergeschleppt, aufgebaut und – es ist trocken. Warum sollen wir dann nicht im Zelt schlafen? Bei der Mutter mit der Zeltpremiere war das Zelt zerstört, klar, da ging übernachten gar nicht. Bei manchen war das Zelt überschwemmt, da wäre ich auch heim, aber bei denen das Zelt trocken war…..? Warum haben die nicht übernachtet? Bei vielen Kindern flossen Tränen, sie hatten sich so gefreut. Hey, der Regen war vorbei, unwahrscheinlich, dass so was nochmal kommt. Und schließlich fand ich da zu bleiben nicht mutig, sondern die einfache (oder faule) Variante.

Nachdem das entschieden war, haben sich die Jungs ins Zelt verzogen und ich mit den restlichen anwesenden Vätern ein Bierchen getrunken und Männergespräche geführt. Nun ja.

Geschlafen haben wir so lala, da in der Nacht ein paar der jugendlichen Fussballer in die leer stehenden Zelte kamen auf der Suche nach Alkohol. Ich habe sie wagemutig vertrieben. Daraufhin haben sie nachts um halb 2 Fussball gespielt…. War auszuhalten. Morgens dann war ein sehr lauter Vogel bei uns (Sohn meint, es war eine Ente, doch so überschwemmt war es jetzt doch nicht). Und es war sehr, sehr warm im Zelt. Doch da wir die Einzigen waren, auch wieder ruhig.

Am Morgen gab es leider kein Frühstück, so haben wir das einfach auf dem Heimweg beim Bäcker geholt. Die nassen Sachen hängen auf der Leine zum Trocknen. Bin mal gespannt, was nächstes Jahr beim Sportfest passiert. Wir werden noch lange darüber reden. 😉


Am nächsten Morgen war alles so friedlich, richtig schön!

Sonne

Die Sonne geht schon wieder früher unter. Bei der Arbeit gab es auch schon erste Info über die Arbeitszeit an Weihnachten. Mit dem Wissen, dass es wieder kälter wird, kann man die Hitze nicht besser ertragen, aber tolerieren. Ist ja gar nicht mehr so lange. So heiß! Nächste Woche fangen die Ferien an – endlich auch hier – und da ist es oft so, dass es erst einmal ein paar Tage regnet.

Noch leiden wir unter der Hitze, heute hatte es 38° Grad Celsius. Anstrengend, besonders da die Nächte nicht abkühlen, wenn es nachts auch so um die 22° Grad Celsius hat, ist es zwar etwas kühler, aber zum Schlafen immer noch viel zu warm.


19. Juli, 21:11 Uhr

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