Wenn ich nicht weg kann, hole ich mir die Leute nach hier. Das Prinzip ist bekannt, aber noch nie wurde es mir so bewusst wie in den letzten Tagen. Ich habe die Fremde, die Andersartigkeit und die Neugierde genossen. Ja, manchmal war es anstrengend, sehr anstrengend. Aber auch sehr bereichernd. Ich kam an meine sprachlichen Grenzen, ok – dazu braucht es nicht viel, doch ich habe meine Grenzen erweitert. Ich habe vieles aufgefrischt, was verborgen war, wiedergefunden und mich einfach gefreut. Da waren Menschen um mich, die offen sind. Wissbegierig. Für die so vieles fremd ist, aber die es nicht verurteilen. Das war schön.

Schön, dass wir so viel Zeit miteinander verbringen durften. Schön, dass meine Familie involviert war. Schön, dass meine Familie ebenso offen und kontaktfreudig ist.

Ich bin sehr dankbar für die letzten Tage.