alive and kicking

Monat: Januar 2018 (Seite 1 von 2)

was schön war im Januar 2018


Sonnenaufgang bei Hochwasser

Der Start ins neue Jahr war laut, aber dennoch schön. Die Jungs haben sich über den ballerfreudigen Besuch gefreut, ich über angenehme Gespräche. Auch wenn wir dieses Jahr eifrig geböllert haben, war um uns rum weniger los. Sehr angenehm!

Die Sternsinger waren dieses Jahr ein Selbstläufer, wir Erwachsenen waren nur noch beiläufig involviert. Trotzdem waren sie sehr aktiv und haben sich auf neues Terrain gewagt. Selbst die abschließende Filmrunde hat das Kind selbst geplant und durchgeführt.

In der Schule war viel los, aber die Jungs meistern das souverän. Das Elterngespräch war nun ja, vorhersehbar. Die Schulwahl steht auch schon mehr oder weniger fest. Beim anderen Kind hätte die Grundschulzeit gerne noch 2 Jahre länger dauern können, da war es so schade, diese Klasse aufzulösen. Beim jetzigen Kind passt es, glaube ich. Es ist reif für einen Wechsel und neuen Input.

Die Familienfeier in kleiner Runde war angenehm. Entspannt ohne Gedöns. Und das Essen lecker wie immer. Klar, hat einer gefehlt, aber um uns rum, ist es ebenso. Überall fehlt jemand. Es schmerzt, aber der Lauf geht weiter. Die Jüngeren sind so voller Pläne. Die Welt, die ihnen nach der Schule offen steht, ist erschreckend groß. Doch sie haben Pläne und werden ihren Weg gehen. Das ist schön zu sehen.

Bei der Arbeit gab es schöne Momente, ich habe immer mehr das Gefühl anzukommen. Ich fühle mich wohl dort. Immer noch.

Da mein Qigong Kurs ausläuft und nicht fortgesetzt wird, habe ich mich wieder zu einem Rückenkurs angemeldet. Das war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, macht mir jetzt aber richtig Spaß. Ich freue mich auf diesen Abend.

Wir trinken seit einer Weile abends Tee. Das ist sehr angenehm und so gemütlich. Der Tag beginnt mit Grüntee und endet meistens mit Schwarztee. Was für ein netter Kreislauf. Ich geniesse es. Dank an den Mann, der hier IMMER den Tee zubereitet. (Ohne ihn gibt es nur Teebeuteltee.)

Es gab auch nicht so Schönes. Wir waren mal wieder im Krankenhaus (war aber zum Glück nichts Schlimmes), es gab Streit und Streß im kleinen Kreis wie auch im großen und in der ganzen Welt. Nix neues, aber anstrengend.

12tel Blick im Januar 2018

Im letzten Jahr habe ich beim 12tel Blick mitgemacht und es hat mir viel Spaß gemacht. Auch wenn ich meinen Blick im Laufe der Zeit gar nicht mehr so doll fand, habe ich weiter dran festgehalten und bin am Ende des Jahres doch erstaunt, was zusammen gekommen ist. Klar, da gab es bei den anderen Teilnehmern weitaus spektakulärere Blicke, aber mein kleiner Blick hat mich doch auch so einiges gelehrt.

Lange habe ich überlegt, was mein neuer Blick werden soll. Irgendwas mit Wasser, das stand recht bald fest. Doch dann gibt es um mich rum doch so viele Arten von Wasser. Das stille, das fliessende und die Pfützen, die kommen und gehen. Da ich keinen Umweg gehen will, sollte der Blick auch leicht zu erreichen sein, bzw. auf meinem täglichen Weg liegen. Ach, was gibt es da für schöne Blicke. Eigentlich hätte ich genug Motive für die nächsten Jahre. Doch nun habe ich mich entschieden. Der See soll es sein. Der See, an dem ich schnell bin und den ich schon lange kenne. Letztes Jahr war ich oft am See zum Nachdenken und Ruhe suchen. Ich war am See am Tag als mein Vater starb und ich war im Sommer am See zum Schwimmen. Ausserdem bin ich letztes Jahr das erste Mal auf dem See gesegelt. Das war total schön.

Der See im Januar bei hohem Wasserstand.

Mehr Blicke gibt es bei Tabea

Wochenende

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Wir hatten ein ruhiges Wochenende. Am Samstagmorgen war ich alleine in der Stadt. Es war Fastnacht angesagt und dadurch waren die anderen abgeschreckt. Ich wollte jedoch in den Wolleladen. Der macht leider zu 🙁
Jetzt muss ich mir überlegen, was ich alles noch kaufen will. Die Nadeln, die ich wollte, gab es schon mal nicht. Hmmm, Wolle ist noch einiges da, manches auch ein bisschen billiger. Schade, schade, das ist doof, somit gibt es hier keinen Wollladen mehr. Und online kaufen finde ich schwierig, weil ich gerne die Wolle anfasse und die Farben doch nicht immer so gut rüberkommen auf Fotos.
In der Stadt war Fastnacht, ich habe kurz zugeschaut und dann meine Einkäufe erledigt.

Später dann hat jeder sein Ding gemacht: Training, Einkaufen, Stricken, ….. was auch immer.
Am Nachmittag/frühen Abend haben wir Harry Potter II geschaut. Ein Kind hat sich die Blue Ray Box gekauft und jetzt schauen wir die so nach und nach an.
Am Abend bin ich noch mit einem Kind ins Krankenhaus, wir mussten ewig lange warten, war dann aber alles halb so wild. Puh, da kamen Gedanken und viele Bilder in meinen Kopf. Letztes Jahr war viel mit Krankenhaus. Das wühlt noch in mir. Hab ich deswegen so schlecht geschlafen? Ich hatte einen echt miesen Traum. Grauenvoll. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

Der Sonntag fing früh an, aus Gründen. Es war ein Kruschtel-, Strick und Aufräumtag. Ach ja, geputzt wird hier auch sonntags. Und Wäsche gewaschen und und und. Ein Kind und der Mann sind zur diensthabenden Apotheke gefahren, weil ein Rezept eingelöst werden wolle. Das andere Kind hat draussen mit dem Freund lauthals Fussball gespielt. Schliesslich, als alle wieder da waren, gab es ausgiebigen Kaffeeklatsch mit Rote Bete Schokolade Kuchen. Sieht leider nicht so schön aus, weil ein Teil in der Form hängen blieb. Doch er war sehr lecker. Und mächtig. Kann man durchaus wieder machen. Rezept natürlich mit dem Thermomix gemacht.

Und wieder gab es Harry Potter, den nächsten Teil. Zwischendurch noch Obst und dann frühes Bett für die Kinder. Das wird eine anstrengende Woche.

Da das Wochenende ohne Bilder dokumentiert wurde, kommt es auch nicht zur Sammlung.

Gedanken aus der Kindheit

„Die Zukunft, mein Kind, kommt schneller als du denkst“, sagte der alte Mann an der Bar.

Ich war geflüchtet von einer langweiligen Familienfeier im Nebenraum. Der Mann freute sich über das junge Gesicht neben sich und lud mich ein zu Apfelsaft im Schnapsglas. Ich genoss die Aufmerksamkeit und das Abenteuer. Ich war noch nie an einer Bar gesessen. Allein die hohen Barhocker waren aufregend. Lauter alte Männer um mich. Der eine war besonders nett, der, der mich zum Trinken einlud. Er erzählte von der Zukunft, die noch vor mir läge. Was weiß er schon? Für mich gab es keine Zukunft damals, nur die Gegenwart. Selbst das Morgen war so weit weg. Was weiß ich denn schon, was in ein paar Jahren sein wird? Die Zukunft wird sich ergeben, damals machte sie mir noch keine Angst. Das kam erst später.

„Du hast die Zukunft noch vor dir, liebes Kind.“ Klar, jeder hat die Zukunft noch vor sich. Das hat die Zukunft so an sich. Der Mann sprach über sein Leben, was alles schief lief und worauf ich achten müsse. „Was willst du denn mal werden?“, beendete er seinen Monolog. „Ich werde nicht, ich bin.“, antwortete ich. „Schlaues Kind. Aber du wirst dich noch wundern.“ „Ich möchte nichts werden.“, versuchte ich ihn aufzumuntern. „Jeder muss was werden“, meinte er, „und je früher du dir darüber Gedanken machst, desto besser.“ Wir stoßen miteinander an, er mit Schnaps, ich mit Apfelsaft.

In dem Moment kam meine Mutter in den Raum. Sie sah mich an der Bar sitzen mit einem älteren fremden Mann, wir hatten beide Schnapsgläser in der Hand und prosteten uns zu. Sie zerrte mich weg, von der Bar, vom fremden Mann. Sie wusste nicht, was geschehen war. Sie wusste nicht, dass ich Apfelsaft im Glas hatte. Sie dachte das Schlimmste.

Ich hatte den Nachtisch des Familienmenüs verpasst und war sauer. Wenn sie mich schon wegholen von meinem Abenteuer, dann doch bitte so, dass ich auch noch vom Nachtisch was abbekomme.

Ich wollte wieder in die Bar. Und als ich endlich mich der Familie entziehen konnte, war die Bar leer. Ich war enttäuscht. Ich hatte mich so erwachsen und ernstgenommen gefühlt. Wie konnte der Mann einfach so gehen? Hatte er Angst vor meiner Mutter?

Auch heute noch muss ich immer mal wieder an den Mann denken. Ich sehe ihn noch vor mir. Mein Leben verlief nicht geradlinig. Hätte ich bloss besser auf den Mann gehört, der bestimmt nicht so alt war, wie ich ihn in Erinnerung habe. Über meine Zukunft mache ich mir immer noch keine Gedanken, über die des Mannes schon.

Beruf als Berufung

Neulich habe ich mit jemandem gesprochen, der in seinem Beruf aufgeht. Er ist sonst eher der ruhigere Typ, aber da sprach und sprach er….. Es wurde auch nicht zu viel als andere gefragt haben. Ich rede ja privat nicht so gerne über meinen Beruf, doch ihn schien das gar nicht zu stören. Im Gegenteil, das feuerte ihn noch so richtig an. Er war gar nicht mehr zu bremsen. Das war nicht unangenehm, ganz und gar nicht. Ich bewundere Menschen, die so ganz in ihrem Beruf aufgehen, deren Beruf Berufung ist. Manchmal bin ich etwas neidisch, weil ich das auch gerne hätte.

Seine Partnerin, die neben ihm saß, bremste ab und zu. Sie zählte auch die Nachteile auf, die natürlich kommen, wenn man ihm Beruf aufgeht. Ihr schien es nicht so recht. Oder war sie vielleicht auch etwas neidisch? Oder mag es nicht, wenn er im Mittelpunkt steht und nicht sie?

Egal, es war ein spannender Abend und ich hätte gerne noch länger zugehört und nachgefragt. Leider schloss das Restaurant und wir mussten gehen. Ich bin froh, dass es solche Menschen gibt und ich bin froh, wenn diese Menschen mein Leben bereichern.

WiB Januar 2018

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Ich versuche einmal im Monat ein Wochenende in Bildern zu erstellen. Mal klappt es, mal nicht. Meistens fange ich sehr motiviert an, um dann im Laufe des Tages nach zu lassen. Da gibt es einfach keine Fotos mehr, weil anderes wichtiger war. Oder ich zu faul. Oder kein Akku. Oder sonstwas. Auch egal. Heute gibt es ein paar Fotos:

Samstag, 20.1.18

Zum Frühstück gibt es Hefezopf, den ich gestern….


….mit diesem Gerät gemacht habe.

Wir gehen wie immer auf den Markt, kaufen ein und sitzen im Café. Danach gibt es Mittagessen, dass ich wieder mit dem neuen Gerät zubereite. Es schmeckt sehr lecker und ist schneller aufgegessen als ich es fotografieren kann: Grünkohlrisotto.

Danach wursteln wir rum, lesen Zeitung, machen Hausaufgaben, was man halt so macht.
Ein Kind hat noch ein Fussballturnier. Da es regnet, fahre ich ihn mit dem Auto.


Ich liefere ihn dort ab und fahre einkaufen.


Es regnet immer stärker. In den Bergen soll es schneien. Tja, wir im Tal kriegen nur Regen ab. Was ist besser?


Ich entdecke leckere Sachen.


Der Einkaufswagen ist leer und die Sachen im Auto.


Keine Ahnung, was dass sein sollte. Sieht aber …. interessant …. aus.


Das Auto zeigt seltsame Sachen an. Neumodischer Schnickschnack!


Bei der Sporthalle bleibe ich noch ein bisschen im Auto sitzen.


Ich höre in Ruhe Radio. Paul Bocuse ist gestorben und es gibt einen kleinen Rückblick.


Schliesslich gehe ich doch noch in die Sporthalle und schaue dem Kind – leider beim Verlieren – zu. Immerhin geht es dann nicht so lange und wir kommen nicht so spät nach Hause.
Dort ist das Abendbrot schon gerichtet, anschliessend schauen wir noch 2 Folgen BigBangTheory mit den Kindern, später dann noch Monk und Rotwein.

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Susanne von geborgen-wachsen

Charles Higson: James Bond – Zurück kommt nur der Tod

Nachdem ein Kind und ich in den letzten Weihnachtsferien Band 1 (Stille Wasser sind tief) gelesen haben, war dieses Jahr Band 2 dran. Ebenfalls sehr spannend.
Diesmal spielt die Geschichte nicht nur in Großbritannien, sondern auch auf Sardinien. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Kultur, Vegetation und Geschichte dieser Insel. James Bond ist wie immer der tolle Junge, der immer alles schafft. Wie später in den Filmen auch. Trotzdem ist die Geschichte spannend (wie die Filme ja auch). Und wenn es gar zu spannend wird, ist es ja auch beruhigend zu wissen, dass James auf jeden Fall überlebt, weil er ja als Erwachsener auch noch Sachen erlebt. Die Ereignisse, in die sich young James stürzt, sind oft grausam und detailreich beschrieben. Daher würde ich das Buch nicht für zart besaitete Seelen empfehlen. Wer jedoch schon einen James Bond als Film gesehen hat, der kann auch die Bücher lesen. Eins der wenigen Bücher, das das Kind hier auch wirklich liest. Und meistens sogar in kurzer Zeit, weil man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen will. Ich finde die Bücher auch spannend und es gibt Wendungen in der Handlung, mit denen man nicht rechnet, dadurch kriegt man eine andere Sichtweise bzw. man merkt, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Hier hat das Kind mit 12 Jahren den ersten Band gelesen. Dieses Alter finde ich angemessen. Da das andere Kind aber schon Bondfilmerfahrung hat, wird es bestimmt auch bald mit den Büchern anfangen.

Mein Lieblingszitat. James‘ Onkel Viktor:
„Jetzt musst du aber ein Glas Wein mit uns trinken.“
„Nein, vielen Dank. Ich glaube, ich lasse das besser.“ (James)
„Unsinn. Du musst lernen, wie man trinkt. Damit du weißt, wie man nicht betrunken wird. Es gibt wenige Anblicke auf der Welt, die trostloser sind als ein betrunkener Mann. Du musst deine Grenzen kennen und wissen, wann du anfängst und wann du aufhören musst. Ich werde dir nur einen ganz kleinen Schluck einschenken und du kannst, wenn du willst, Wasser dazutun. ….“

So wünsche ich mir das hier auch. Alkohol als Genussmittel kennenlernen und die Grenzen erkennen.

Inline Skates

The boys just discovered the inline skates. I know, they are already quite old to learn, but so far, they never showed interest. I had bought some cheap ones some time ago and they still fit. Well, they are adjustable. Anyway, it was a nice sunny day with not many people around. Just perfect to have a go.

As they both know how to ice-skate quite well, it was not that much of a challenge. But still, it is a little bit different. I actually don’t like inline skating but I love to be on the ice. Especially outdoors on a lake. Which is very seldom possible here in the South of Germany where we live.

They both seemed to enjoy it. With the inline skates you can go down the hill. What an experience. With the ice-skates this is not possible. Well, I know it is, I have done it. But not here. We live in Germany! We did not have a winter so far. Almost never below 0° Celsius so far.

Well, keep the date for first skate. 😉

12 von 12 im Januar 2018

Ja, ja ich weiss, heute ist schon der 13. Aber gestern ging nix mehr, da war die angeflogene Migräne stärker.


Dieses Bild ist vom Tag zuvor. Da sah die Waschmaschine so aus.

Heute dann:

Gähnende Leere. Sie war nicht mehr zu retten.


Immerhin blüht die Orchidee. Das erste Mal!


Auf dem Weg zur Arbeit wird es langsam hell.


Der Kollege räumt seinen Schreibtisch, weil er umzieht.


Zu Hause erwartet mich Post von der Brieffreundin. 🙂


Wir stärken uns mit Marshmellows.


Der Tiger schaut durchs Fenster.


Es ist ziemlich warm.


Ich trinke einen Getreidekaffee.


Später bin ich in der Stadt und schaue mir Schaufenster an. Tolle Sachen gibt es da!


Schliesslich hole ich das Kind von der Sporthalle ab und bewundere die schöne Decke dort.

Mehr davon gibt es bei draussen nur Kännchen

Jahrestag

Heute ist ein ganz persönlicher Jahrestag für uns. Wir haben ihn nicht zelebriert, da ich denke, dass es ganz gut ist, wenn wir das vergessen. Und wir vergessen, wenn uns niemand dran erinnert. Zumindest die Kinder. Oder sollte ich doch?
Ich bin auf jeden Fall dankbar. Ich weiss nicht, wo ich, wo wir jetzt wären, wenn alles anders ausgegangen wäre. Man weiss es nicht und es ist gut so. Darüber bloß keinen Kopf machen.
So freue ich mich und bin dankbar. Ich bin mir der Zerbrechlichkeit unserer Konstellation hier bewusst. Einmal bäng und alles ist anders. Ich versuche, die Tage zu geniessen, jeden einzelnen, immer aufs neue. Klar, klappt das nicht. Ich bin auch müde und genervt und geniesse erst mal gar nix. Aber so im Hinterkopf bin ich demütig geworden. Vielleicht sollte ich auch vergessen.

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