alive and kicking

Monat: Februar 2018 (Seite 1 von 2)

Was schön war im Februar 2018

Achtung Werbung, da Markennennung.

Erste Aktion im Februar war Qigong, letzte Aktion Rückenfit. Sportlich, sportlich. Aber nicht nur.

Deniz wurde freigelassen! Bewegung in der internationalen Politik.

Ein Wochenende war ich mit den Kindern alleine, aber das ging super. Es hat was, so große Kinder.
Wir waren in der Galerie und haben uns eine tolle Ausstellung angeschaut: Peter Vogel. Lauter Mitmachkunstwerke, die uns begeistert haben.

Fastnacht haben wir links liegen gelassen, die Kinder hatten sich für die Schule verkleidet, aber das wars schon. Da wir zufällig in der Stadt waren, als die Hexen ihr Gefräß verteilt haben, haben wir das auch noch mitbekommen. Und einem Kind schmecken die Würste so gut, dass es nächstes Jahr wieder dort hin will. Ansonsten haben die Kinder in ihren Ferien gechillt, gespielt und gelesen. Ein Kind hat fast alle Harry Potter Bände gelesen.

Wir waren mal wieder beim Backtag und das war schön, wenn auch recht wenig Kinder dort waren.

Dann gab es noch das chinesische neue Jahr, zu dem die Kinder mit Geld beschenkt wurden. Das fanden sie toll!

Mir hat am besten unser Ausflug in den Schnee gefallen. Die ganze Familie hat eine Schneeschuhwanderung mitgemacht. Das war zwischendurch anstrengend, lehrreich und erholsam, in einer guten Mischung.

Dann haben wir endlich, endlich mal wieder Besuch von guten Freunden bekommen. So lang schon geplant und nie hat es geklappt. Jetzt aber! Das zusammen Essen gehen hat uns allen gefallen und war sehr lecker.

Ich glaube, ich mag es, wenn wir als Familie was machen. Das gibt mir Ruhe und Kraft, auch wenn es im Vorfeld oft anstrengend ist. Allerdings muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viele Familiensachen mache, weil es manchmal doch einfach zu viele Kompromisse sind.

Aber wir waren auch ein Wochenende weg ohne Kinder. Das war ein schönes, irgendwie erwachsenes Geburtstagsfest. Und wir haben im Hotel übernachtet, nur wir zwei – wie aufregend!

Über den Thermomix freue ich mich auch immer noch. Er wird eifrig benutzt und erleichtert uns einiges. Ich habe ja lange überlegt, bin aber doch froh, zugeschlagen zu haben. 😉

Was zu Meckern gibt es auch. Besonders das Politikgedöns hat mich sehr genervt: GroKo oder nicht, wer wird Minister undundund. Grauenvoll. So werden auch die letzten Interessierten zu Politikverweigerern.
Es sind Menschen gestorben im nahen Umfeld. Das geht nah und tut weh.

Winter

Es ist kalt, sehr kalt. Der Winter hat uns fest im Griff.
Und alle jammern sinnlos vor sich hin. Ich kann es nicht mehr hören.
Die meisten leben in Wohnungen und Häusern, die man heizen kann. Selbst bei der Arbeit kann ich die Heizung aufdrehen und muss nicht in der Kälte rumsitzen. Viele fahren in geheizten Bussen, Bahnen oder im Auto. Da ich mit dem Fahrrad fahre, beißt mich morgens die Kälte. Ich spüre richtig, wie sie die Oberschenkel annagt. Trotz mehrerer Schichten Kleidung. Und ich bin froh, dass ich nur ein kurzes Stück fahren muss. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht so schnell fahren kann. Doch vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.

Es ist Winter. Ist doch schön, wenn es kalt ist. Dazu haben wir strahlenden Sonnenschein. Herrlich!
Von mir aus kann es gerne noch ein paar Tage so bleiben!

12tel Blick im Februar 2018

Das zweite Bild des Jahres, aufgenommen morgens an einem kalten Tag.
Der Boden ist gefroren, daher ist das Gras, das im Januar noch grün war, weiß bzw. gar nicht richtig sichtbar. Das fiel mir erst im Vergleich mit dem Januarbild auf. Im Januar wurde das Bild zu Hochwasserzeiten aufgenommen, sieht man am Wasserstand.
Leider habe ich meinen Standpunkt nicht genau getroffen, aber ich glaube, das kriege ich einfach nicht besser hin. 😉
Mehr Bilder gibt es wie immer bei Tabea.

Tod und Leben

Wenn Leben noch gar nicht richtig gelebt wurde, fällt der Tod schwer. Die sonstigen Beschwichtigungen wie: „er hatte ein langes, erfülltes Leben“ oder „ihr Leben war zwar nur kurz, aber wunderschön“ fallen weg. Der Tod wird grausam, warum, warum nur hat er diesem Leben nicht mal eine Chance gegeben?

Die Welt fällt für einen Moment zusammen und nichts, nichts wird wie es war. Das Leben geht weiter, aber unter völlig anderen Bedingungen. Die Welt ist nicht mehr dieselbe. Und der Schmerz wird auch nicht weniger. Alles ist anders, die Konstellationen müssen sich neu finden und aufbauen. Die Welt scheint ver-rückt und aus den Fugen geraten.

Dabei dreht sie sich weiter. Der Welt ist es egal, ob da jemand stirbt oder geboren wird. Die Erde dreht sich und wir uns alle mit, ob wir wollen oder nicht. Nichts bleibt stehen und keiner hält mal kurz an, so wie wir das gerne hätten. Denn wo kämen wir da hin? Ständig würde jemand aus irgendwelchen Gründen die Erde anhalten. Wahrscheinlich sogar triftige Gründe für den Einzelnen, aber nicht wirklich für die Allgemeinheit. Also drehen wir uns mit und lernen mit dem Schmerz umzugehen, und dennoch ist die Welt seitdem eine andere.

Nix wird, wie es war.

Besuch

Wenn der sonntägliche Besuch Geschenke für alle dabei hat, ist die Freude im Hause groß. Wenn der Besuch dann noch so lustig lacht, dass die Kinder sich schon seit Tagen darauf freuen und alle mitlachen müssen, dann gibt es nur noch Gelächter im Haus.

Dazu gutes Essen und Trinken, angenehme Gespräche und auch noch ein bisschen Auslauf. Sonntage wie diesen könnte ich gerne öfter haben. (Auch ohne Geschenke).

Jahr des Hundes

Wenn die Mutter Chinawissenschaftlerin ist, müssen die Kinder einiges aushalten. Aber es hat auch seine guten Seiten. So gibt es, weil Chinesischneujahr ist, rote Umschläge mit Geld drin. Hong bao.

Möge das Jahr des Hundes friedlich beginnen und bleiben.


Fastenzeit

Wir wollen – wie seit ein paar Jahren – während der Fastenzeit auf Süßigkeiten verzichten. Ein Kind jammert schon seit Tagen, wie schrecklich das sein wird. Wir haben das jedoch auch die letzen Jahre ausgehalten und ja – es war ein Verzicht. Aber ein kurzer, absehbarer Verzicht. Außerdem sind wir nicht so streng. Wenn das Kind Geburtstag hat, wird es Kuchen geben und wir essen natürlich davon. Wenn wir eingeladen sind, ist es jedem freigestellt, ob er was Süßes essen möchte. Im Kühlschrank steht auch noch ein süßer Joghurt, der gegessen werden muss. Also alles auszuhalten. Dennoch finde ich die Zeit schön und hoffe, dass wir uns wieder auf Süßes freuen können und es auch geniessen.

12 von 12 im Februar 2018

Heute ist Rosenmontag. Die Kinder haben Ferien, die ganze Woche noch. Wir Erwachsenen gehen arbeiten. Da hier keiner Fastnachtsverrückt ist, ignorieren wir das. Ich biete immer wieder an, Fastnachtsveranstaltungen zu besuchen, aber die Kinder winken nur ab: Kein Interesse! Nun ja, so geben wir eben kein wichtiges Kulturgut an unsere Brut weiter, sondern geniessen einigermassen entspannte Tage bei der Arbeit (ich) bzw. Ferien (die Jungs).


Zum Frühstück gibt es Reste aus Frankreich für die Kinder. Die Erwachsenen sind schon bei der Arbeit.


Schneegefüllte Wolken auf dem Weg zur Arbeit. Ich komme trocken hin, aber bald fängt es an zu schneien.


Wir haben einen freien Tisch im Zimmer. Bin gespannt, wie lange der noch frei ist.


Die Bälle im Keller warten auf besseres Wetter. Und aufgepumpt zu werden.


So sah der „Schnee“ aus. Und die Narzissen, die schon bald blühen wollen.


Genau wie die Krokusse, die hinter dem Haus aus der Erde gucken.


Wieder zu Hause verarbeite ich den Rest Chinakohl.


Und anderes Gemüse aus dem Ernteanteil.


Da rote Bete dabei ist, sieht alles gleich schön farbig aus.


So gibt es halt Pink Kimchi.


Statt Schneewolken gibt es am Abend Sonne.


Schliesslich beende ich noch meine Toe-up Wurmsocken. Hab ich noch nie gestrickt. Weder toe-up noch Wurm- oder Spiralsocken. Hat aber Spaß gemacht.

Mehr Bilder des Tages gibt es bei Caro.

Rosinenbrot/Rosinenstuten

Bei uns früher hieß das Rosinenstuten, warum weiß ich auch nicht. Es war etwas Besonderes und das gab es nur selten, die Anlässe weiß ich auch nicht. Ob gekauft oder selbst gebacken weiß ich auch nicht.

Was ich aber weiß ist, wie es geht. Hier das Rezept:

ZUTATEN
250g Milch (Buttermilch)
20g Hefe
50g Butter
500g Mehl (Mischung aus Vollkornmehl und hellem Mehl, Mischung aus Dinkel- oder Weizenmehl, was halt grad da ist)
1 Ei
Prise Salz
40g Zucker
90g Rosinen (fand ich recht viel, das nächste Mal weniger)

Zubereitung im Thermomix (oder ohne, das geht auch IMMER!)
Milch, Hefe und Butter bei 37°C für 2 Minuten rühren und erwärmen.
Mehl, Ei, Salz und Zucker dazu geben und 2 Min. kneten. Dann die Rosinen einrühren, entweder von Hand (dann bleiben sie ganz) oder in den Topf, dann werden ein paar zerkleinert. Während des Knetvorgangs (nochmal 1 Minute) nach und nach dazu geben.
Teig aus dem Topf nehmen und in eine gefettete Backform geben (ca. 32 cm).
Teig 45 Min. gehen lassen. Er sollte sich verdoppelt haben.
Bei 180°C auf der untersten Schiene backen, evtl. mit Albfolie abdecken.

Das war ein Wunsch des Mannes, die Kinder haben erst einmal Bäh, Rosinen gesagt!
Im Grunde ist es ein Hefezopf, nur einfach zum Schluss die Rosinen einrühren.

Premiere

Der 13jährige hat heute zum ersten Mal mit dem Thermomix gekocht. Es gab Milchreis und war sehr lecker. Die Zubereitung im Thermomix ist ja supereinfach, weil das Ding rührt. Man schmeisst (wenn man 13 ist wörtlich!) alles rein, stellt den Timer und tadaaa fertig.

Ich möchte, dass die Kinder auch „richtig“ kochen lernen, aber im Moment erleichtert uns das Gerät sehr viel. Es ist fast täglich im Einsatz und leistet gute Dienste. Meist kochen wir nach vorgegebenem Rezept, wobei wir das im Grunde gar nicht mögen und so allmählich trauen wir uns auch, davon abzuweichen. Es bleibt spannend.

Richtig kochen heißt für mich ohne Schnickschnack. Also auch ohne Thermomix, ohne irgendwelche Tüten und keine Fertiggerichte. Wenn die Kinder ausziehen, werden sie bestimmt erst mal keinen Thermomix haben und dann sollen sie auch zurecht kommen und sich Gerichte kochen können. Als ich in China war, fand ich es sehr seltsam, dass es junge Chinesinnen gab, die nicht wussten, wie man Reis ohne Reiskocher kocht. Mein Freund aus Mexiko und ich haben uns nur angeguckt: Häh? Ist doch ganz einfach! – Nun ja, ich kann es nachvollziehen, wenn es ständig und überall Garküchen gibt, die superlecker kochen und dazu sehr günstig sind, dann kocht man einfach zu Hause nicht. Während meiner Zeit dort habe ich auch kaum gekocht.

Doch hier haben wir dieses Umfeld (manchmal leider) nicht, also wird gekocht und zwar täglich. Die Kinder essen nicht in der Schule und wenn sie Ferien haben, dürfen (sollen) sie zu Hause an die Töpfe. Auch da bleibt es spannend, was rauskommt. 🙂

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