alive and kicking

Monat: Juli 2018 (Seite 1 von 2)

Was schön war im Juli 2018


Die Füße im Wasser. So war es auszuhalten.

Der Juli war heiß. Sehr heiß. Die Nächte waren anfangs noch ertragbar und die Migräne hielt sich in Grenzen. Jetzt zum Ende des Monats nach langanhaltender Hitze, macht mein Kopf schlapp. Ich habe leichtes Dauerkopfweh, die Nächte sind nicht mehr erholsam und die Zeitspanne von 5 bis 7 Uhr morgens ist mir zu kurz zum Regenerieren.
Ich habe aber auch gemerkt, dass ich Wärme durchaus mag.

Dann gab es noch die WM mit ihrem Finale, für das wir uns schnell noch einen neuen Fernseher zugelegt haben. Die letzte Zeit war sehr fussballlastig. Was schön war, aber jetzt auch erst mal gut ist wieder ohne.

Termintechnisch war der Juli vollgestopft, manche Termine waren schön, manche weniger und manche habe ich gar nicht wahrgenommen.

Das Kind hat die Fahrradprüfung bestanden und hat sich sehr gefreut darüber. Es war mit der Klasse ein paar Tage auf dem Landschulheim, das muss sehr toll gewesen sein. Dann gab es noch ein Abschiedsfest der Grundschule und das Aufräumen des Klassenzimmers. Da lag etwas Wehmut in der Luft.

Ich war mit einem Kind im Kino während das andere Kind mit dem Mann auf einem Konzert war. Das hat organisatorisch super geklappt und war auch richtig schön.

Ein Kind hat die Kungfuprüfung bestanden und darf jetzt mit den Erwachsenen mittrainieren. Es hatte einen Auftritt mit der Band und auch das souverän gemeistert.

Wir waren alle zusammen im Theater, das war so cool. Das hat richtig Spaß gemacht. Danke, dass ihr so mitreißend seid!

Mir persönlich tut mein Rückenkurs gut, jetzt im Juli waren die letzten Abende vor der Sommerpause.

Auf der Landesgartenschau war ich auch, das fand ich aber eher anstrengend. Unter anderem wegen des Wetters. Da muss ich noch ein bisschen entspannter werden. Denn eigentlich waren es zwei coole Tage.

Ich habe mich mit Freundinnen getroffen und unser Zusammensein jeweils sehr genossen. Manche Gesellschaft tut mir wirklich sehr gut.

Der Juli war insgesamt angenehm, außer eben zu heiß. Ich gehe nicht mehr so gerne schwimmen, das hat mich etwas verwundert, aber vielleicht kommt das wieder. Vielleicht sollte ich regelmässiger schwimmen…..?

Ich möchte mir mehr Zeit für meine Mama nehmen, das ist ein bisschen verloren gegangen. Ausserdem muss ich darauf achten, den Kontakt zu alten Freundinnen aufrecht zu erhalten. Auch wenn wir uns nicht mehr so oft sehen. Manchmal wünsche ich mir etwas mehr Gelassenheit. Und dass ich darauf achte, was ICH möchte, nicht so sehr die anderen.

In der Weltgeschichte hat mich der President verunsichert, was der sich anmasst, überall einzumischen. Und was seine Aussagen für eine weitreichende Wirkung haben. Das macht mir Sorge. Auch, dass sich deutsche Politiker ähnlich verhalten. Heute so, morgen so. Aussagen, die Tage, manchmal nur Stunden wieder geändert werden. Sehr unbefriedigend. Da ist der wiederaufkeimende Gazakonflikt fast schon wieder vertraut aus alten Tagen.

12tel Blick im Juli 2018

Seit Tagen, nein Wochen hat es nicht mehr richtig geregnet. Es gab mal einen heftigen Schauer, aber das wars. Wir lechzen nach Regen, Wasser, Feuchtigkeit. Der Boden ist trocken und hart und das Grad vertrocknet. Das Wasser im See ist noch mal zurück gegangen. Ich war soweit es mein Kleid erlaubt im See, das Wasser ist nicht mehr so erfrischend, aber noch angenehm.

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Eva.

Sesamvollkornbrot mit Kefir

Zu Ferienbeginn war gleich ein Backtag angesagt. Leider hatte ich am Tag vorher keine Lust mehr, einen Teig anzusetzen. Daher wurde es ein schnelles Hefebrot mit Sesam und Kefir. Sieht dennoch gut aus:

Dazu gab es Döner mit vielen Sachen und es war echt lecker. Alle waren entspannt, es sind Ferien. Keine Kinder müssen ins Bett getrieben werden. Wir blieben länger als sonst, aber doch nicht so lange um den Film zu gucken. Das wollten die Jungs dann doch nicht mehr.

Rezept:
500g Mehl (hier Weizenvollkorn und Sojamehl)
42g Hefe
350ml Kefir
etwas Salz und evtl. Zucker
2 EL Sesam

Hefe und Kefir (und Zucker) verrühren. Im Thermomix bei 37° Grad Celsius erwärmen. Geht aber auch ohne. Danach das Mehl, Salz und den Sesam dazugeben. Mit der Knetstufe zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen. Ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Danach nochmal kneten, zu einer Kugel formen oder in eine Form geben und wieder gehen lassen (30 – 60 Minuten). Im Steinbackofen backen. Oder halt zu Hause im Backofen. Evtl. das Brot noch mit Sesam bestreuen.

Schulende

Endlich sind sie da, die lang ersehnten Ferien. Zumindest für die Kinder.
Sie düsen auch gleich nach dem Mittagessen los: der eine geht ins Kino, der andere an den See. So soll es sein.

Am Abend dann treffen wir uns wieder zu Hause und alle erzählen von ihrem Tag. Meiner war definitiv der unaufregendste. Später schauen wir noch einen Film.

F E R I E N

Abschiedsfest

Nach vier gemeinsamen Jahren feiern die Grundschüler ein Abschiedsfest. Ich weiß nicht, wann sich das eingebürgert hat. Hatte ich das auch schon? Nun ja, der 14-Jährige hatte es und nun auch der 10-Jährige.

Es war ein rauschendes Fest mit Abifeier-Dimensionen. Im Vorfeld war ich dadurch manchmal etwas genervt, im Nachhinein fand ich es doch sehr schön. Es wurde getanzt, gesungen und viel gelacht. Die Kinder waren aufgeregt und dann aufgedreht. Manche sind über sich selbst hinausgewachsen. Die Kinder wurden kommentiert, aber nicht vorgeführt. Es war angenehm. Zumindest habe ich das so empfunden.

Jetzt müssen die Kinder noch ihr Klassenzimmer aufräumen und dann sind auch hier Ferien. Danach geht es weiter an verschiedenen Schulen, die Kinder sind aufgeregt, besorgt und auch etwas verunsichert, was da kommen mag.

Die ganzen vier Jahre hindurch hat sich gezeigt, dass Eltern mit nervenden Kindern oft auch selber sehr nervend sind. Die, die keine Rücksicht nehmen, haben ebensolche Kinder und die, die immer quatschen haben dauerquasselnden Nachwuchs. Ich fand angenehm, dass die mich nervenden Eltern Abstand gehalten haben. Wahrscheinlich beruht das auf Gegenseitigkeit. Und, das habe ich auch schon öfter festgestellt, die Kinder der nervenden Eltern, verändern sich manchmal zum Positiven. Da nerven zwar noch die Eltern, die Kinder aber gar nicht mehr. Die sind witzig und bewundernswert. Das macht doch Hoffnung!

Schönen Abend noch!

Gestern am Spätnachmittag war ich in der Stadt. Allein. Ein Kind war im Sport, ein Kind im Landschulheim. Zeit, um endlich die bestellten Sachen aus der Apotheke zu holen, und den Brief zur Post bringen und mal wieder Bargeld holen, damit ich nicht immer das Kind anpumpen muss. Dann habe ich noch neue Badebekleidung gekauft, war beim Bäcker und im Reformhaus. Ausserdem noch ein Schwätzchen mit einer Freundin und deren Sohn gehalten. Es war dann doch recht viel in einer Stunde….

Aber alle, wirklich alle haben mir noch einen schönen Abend gewünscht. Das war sehr angenehm.

Ich war am Abend verabredet (und hatte einen sehr schönen Abend), wussten die das?

Die Hitze am späten Nachmittag war unerträglich, aber die Menschen noch freundlich. Das hat mich schon etwas verwundert. Die Frau in der Post ist so oft genervt. Was mich nicht wundert, da muss sie den ganzen Tag stehen und unfreundliche Menschen bedienen, die alle gehetzt sind. Dazu läuft sie schlecht und muss doch immer die Briefe und Päckchen an den richtigen Ort bringen. Von mir aus hätte sie gerne unfreundlich sein können. Doch sie hatte ein Lächeln im Gesicht und mir einen schönen Abend gewünscht. Und so ging es weiter. Ich war sehr verwirrt ob so viel Freundlichkeit.

Vielleicht waren sie ja alle bei der gleichen Fortbildung, Thema: Schönen Abend noch!

Mensa

Hier durften alle kommenden 5- und 1-Klässler die Mensa testen. Da haben wir gerne mitgemacht.


Der 14-Jährige, der mitgehen durfte (Essen gehen ist immer gut!) hatte sich Schnitzel Milanese und Nudeln mit Soße ausgesucht. Dazu 2x Nachtisch (das gab es ausnahmsweise 2x)


Der 10-Jährige hat sich Fisch mit Kartoffeln ausgesucht und geschnittenen Paprika. Natürlich auch 2x Nachtisch wie der große Bruder. Und – wie man sieht – hat es geschmeckt.


Ich hatte das gleiche, allerdings noch Gemüse dazu. (Und natürlich auch 2x Nachtisch, allerdings unterschiedlichen.)

Ich finde das eine tolle Aktion, hier gab und gibt es immer viel Unruhe wegen der Mensa. Das Essen soll nicht schmecken, es soll nicht kindgerecht sein, es soll aber auch nicht jeden Tag Pommes Frites geben und überhaupt alles irgendwie nicht so wie bei Muttern. Is ja eh klar.
Da die Kinder meistens zu Hause Mittag essen, ja, ich weiß, wir sind eine 60er Jahre Familie, brauchen wir die Mensa nicht wirklich.

Der 14-Jährige ist inzwischen zu groß, bei ihm hat sich eingebürgert, dass er einmal die Woche ein Döner ißt. Er hat nur einmal die Woche nachmittags Schule und das ist für uns durchaus vertretbar mit dem Döner. Als er in der 5. Klasse war, gab es an der Schule noch keine Mensa und in der Umgebung gibt es nicht viel Angebot. Daher hat er das mit dem Döner eingeführt, da kann er schnell in der Mittagspause hinfahren.

Der 10-Jährige hat ebenfalls einmal die Woche nachmittags Schule und kauft sich irgendwas in der Stadt, anfangs viele Süßigkeiten, dann irgendwas beim Bäcker oder Metzger, inzwischen ist er bei Pizza angelangt. Ist auch ok und auch nur einmal die Woche. Da die neue Schule jedoch nicht so zentral liegt, hat er diese Auswahl in Zukunft nicht mehr. Also wird es vielleicht ab und zu die Mensa werden.

Danke für dieses Angebot. Das Essen war lecker und es hat ein bisschen Ängste abgebaut bei vielen Eltern und Schülern, wie das denn so sein wird in der neuen Umgebung. Eine tolle Aktion!

WM Finale

Tja nun, das wars mit der WM 2018. Frankreich ist Weltmeister und das Kind muss nun die nächsten vier Jahre Französisch lernen und wir fahren nach Frankreich in Urlaub.

Nein, das war so nicht abgemacht. Aber würde ja jetzt passen. 😉

Auf den Straßen war es relativ ruhig, auch wenn wir nahe an Frankreich wohnen. Das Spiel zu schauen war spannend. Und ich glaube, ich werde dieses gemeinsame Fussballgucken ein bisschen vermissen. Das hat ja schon was. Man muss nicht im Vorfeld diskutieren, welchen Film man schaut, es ist meistens nicht zu anstrengend und gruselig und man kann ganz gut nebenher Chips essen oder auch mal was anderes tun. Bei Filmen geht das ja eher nicht. Also – außer Stricken. Wobei mir das jetzt im Sommer etwas zu warm ist.

12 von 12 im Juli 2018

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Immer am 12. eines Monats sammelt die Frau mit dem Kännchen Bilder des Tages. Da mache ich gerne mit. Allerdings sammelt sie heute gar nicht und ich bin etwas verwirrt. Aber ich mache das jetzt einfach trotzdem: Heute ist der 12. ein Donnerstag und ich arbeite. Nicht wie gestern auswärts, sondern langweilig im Büro.

1.

Zum Frühstück Tee, wie jeden Morgen. Danke an die Zubereiter!

2.

Das Bild wurde gestern von mir gemacht, als ich es zeige, sagen die anderen, es sähe gar nicht aus wie ich.

3.

Bei der Arbeit entdecke ich neue Zeichen.

4.

Auch diese Dose wurde gestern gebastelt.

5.

Es ist – ein Insektenhotel. Und wird im Laufe des Tages fertig gebastelt.

6.

Kalender stimmt, heute ist der 12. im Juli.

7.

Reste von gestern, über die sich nicht nur die Kinder freuen werden. 😉

8.

Damit haben wir die Schokolade gekühlt, das wird jetzt wieder weg geräumt.

9.

Nach der Arbeit ist Zeit für Kombucha. Ist nicht so gelungen, der muss noch ein bisschen ziehen.

10.

Die Getränke für morgen werden gekocht: Pfefferminztee mit Salbei….

11.

…. und irgendeine alte Fruchtteemischung.

12.

Das Kind hat Kleider geschenkt bekommen und sortiert aus: der Haufen sind die, die passen. 😉

Und schon sind es 12. Nicht fotografiert wurden die Spülmaschine und die Waschmaschine, die beide mehrfach liefen. Und das Essen, das lecker war. Mittags: Bulgur mit Ratatouille-Gemüse und Hähnchen. Abends: Reste mit angebratenen Zucchini-Auberginen und Brot. Ausserdem war noch kurz lieber Besuch da. Später haben die Jungs noch ein bisschen gelernt, weil beide morgen einen Französischtest schreiben.

Hitzepause

Nach Tagen mit 30° Grad Celsius und mehr, hat es jetzt „nur“ noch 25° Grad. Dem Kind fröstelt und es möchte eine dicke Jacke anziehen. Und keine Sandalen.

Vielleicht noch Mütze und Handschuhe?

Der Rest der Familie ist froh, dass die Hitze Pause macht und wir ein bisschen auf- und durchatmen können. Nur der Regen fehlt.

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