alive and kicking

Monat: November 2018 (Seite 1 von 2)

Was schön war im November 2018

Der November war viel zu trocken, erst gegen Ende hatten wir etwas Schmuddelwetter. Das fehlt mir ein bisschen. Aber es hat natürlich ganz praktische Vorteile für uns Fahrradfahrer.

Schön war und ist die Krankengymnastik, die mir soooo gut tut. Da wir lange Abstände zwischen den Terminen haben, habe ich auch noch etwas länger was davon. Dann gab es noch eine Massage, da könnte ich mich dran gewöhnen. Das hätte ich gerne jeden Monat!

Hier in Baden-Württemberg fängt der November immer mit einem Feiertag an, meistens sind dann noch Herbstferien, so auch dieses Jahr. Das ist natürlich ein super Start, auch wenn wir nicht weggefahren sind, war die freie Zeit für die Kinder gut. Selbst wenn ich arbeiten muss, ist es wesentlich entspannter ohne Schule. Dann freuen sich aber auch alle wieder auf die Schule.

Die Kinder sind gut angekommen in der Schule. Der Fünftklässler hat neue Freunde gefunden in der neuen Klasse, die waren schon bei uns und er bei ihnen zu Hause. Außerdem hat er noch Kontakt zu Klassenkameraden aus der alten Klasse. Es ist schön zu sehen, wie sich das Umfeld des Kindes erweitert. Jetzt muss er nur noch lernen, wie er alleine zu den Kameraden kommt, also den Kreis noch ein bisschen größer machen für sich selber. Das Kind bekommt Flügel und nutzt sie.

Beide Kinder waren sportlich aktiv mit Spielen und Auftritten. Ich freue mich, dass sie ihren Sport gefunden haben und gerne machen.

Bei der Arbeit gab es Aufregung und Durcheinander, das sich dann aber doch schön geklärt hat. Ich bin immer noch gerne dort.

Ich habe Sachen nur für mich gemacht und das war toll. Das muss ich ein bisschen wieder lernen, dass ich auch alleine irgendwo hin gehen kann, wenn mich was interessiert. Vor allen Dingen, wenn ich weiß, dass ich bekannte Gesichter sehen werde, ist der Schritt ein einfacher – und doch ist es manchmal so schwer, sich vom heimischen Sofa zu erheben und rauszugehen in die kalte, dunkle Nacht.

Von der Welt bekommt man selten Schönes mit, aber auch das gab es diesen Monat, zumindest im kleinen Kreis. Ich freue mich auf den neuen Erdenbürger, der nächstes Jahr kommen wird. Und ich bin gespannt auf die Berichte und Fotos der Freundin, die gerade weit, weit weg ist. Die große Welt ist eher unheimlich, hey, was geht denn da alles ab. Viel zu viel, und das war nicht schön. Das Weltgeschehen bleibt spannend und ich hoffe nicht deprimierend.

12tel Blick im November 2018

Der November war nicht golden, aber sehr trocken. Viel zu trocken. Ich vermisse nasses Herbstwetter. Die Seen und Flüsse haben immer noch sehr wenig Wasser. So auch hier:

Die Bäume sind noch etwas kahler geworden. Der Boden vertrocknet und die Wasserlinie nicht gewachsen. Irgendwie ein trauriges, trostloses Bild.
Die Flecken auf dem Wasser sind Enten oder Blässhühner, lustig war, dass die immer zu 2t unterwegs sind.

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Eva.

Fernsehaufzeichnung

Huch, das war ein plötzliches Angebot, ich hatte es schon fast vergessen, dann aber noch schnell zugegriffen und Karten ergattert. Ich war schon bei Fernsehaufzeichnungen dabei, für den Rest der Familie war es neu. Und spannend. Gegen Ende dann etwas zäh. Jetzt bin ich gespannt, ob man uns irgendwann im neuen Jahr im Fernsehen sieht und/oder hört. Die Jungs haben extra laute Töne von sich gegeben und waren teilweise kaum zu bremsen. Die Show war aber auch teilweise echt gut! Hat Spaß gemacht.

Omas Kohlsuppe

In Kindergarten und Hort (huch, ist das schon wieder lange her) gab es eine Mutter, die immer Omas Kohlsuppe gekocht hat. Diese Suppe wurde von allen Kindern geliebt. Auch unsere Kinder haben diese Suppe als sehr lecker in Erinnerung. Also habe ich mal diese Mutter gefragt, wie denn die Suppe gemacht wird. Ganz einfach: Fleisch, Kohl und Kartoffeln.

Da wir im Moment viel Kohl in der Gemüsekiste haben, gibt es immer mal wieder diese Suppe, leicht abgewandelt, da ich kein richtiges Rezept bekommen habe und ich sie nach Gutdünken und vorhandenem Gemüse koche. Und sie schmeckt, meistens. 😉

Zutaten:
400g Hackfleisch (gemischt oder nicht, grad egal. Bestimmt geht das auch vegetarisch, habe ich aber noch nicht ausprobiert)
400g Kartoffeln
400g Kohl
Gemüsebrühe
Gewürze nach Gusto
Öl

evtl. Karotte, Zwiebel, Knoblauch

Das Hackfleisch in einem großen Topf anbraten, evtl. mit Zwiebeln und Knoblauch. Gut abschmecken. Hier gibt es meistens Raz el Hanout, Paprikapulver, etwas Zimt und …. dazu. Das Fleisch scharf anbraten. Die Kartoffeln und Karotten (und sonstiges Gemüse) in Stücken darauf schichten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Wenn die Kartoffeln fast gar sind, den Kohl in kleinen Stücken obendrauf geben, wieder mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Sobald der Kohl weich ist, ist die Suppe verzehrfertig. Evtl. noch nachwürzen mit Sojasauce, Austernsauce oder sonstwas, Schnittlauch drüber oder Petersilie und servieren. Darauf achten, dass alle genug vom Fleisch bekommen. 🙂


So sieht das Ganze aus, wenn das Gemüse dazu kommt. Die Mengenangaben habe ich geschätzt, ich mache immer so viel rein, wie ich denke, dass es für uns passt. Für ein Mittagessen würde ich mehr Kartoffeln nehmen, für ein Abendessen eher weniger. Wenn es dazu noch Brot gibt, dann natürlich auch weniger Sättigungsbeilage.

Letztlich ist die Suppe sehr variabel, ich könnte sie mir auch gut ohne Fleisch vorstellen, ist aber für die mitessenden Kinder extrem wichtig. Mit Wurst schmeckt sie bestimmt auch lecker.

Nachtrag 2020: Da wir inzwischen kein Fleisch mehr verwenden, gibt es die Suppe entweder nur mit Gemüse oder mit Sojahack. Würzige vegetarische Würstchen schmecken auch sehr gut darin. Irgendwie geht alles!
Allerdings würze ich die Suppe ohne Fleisch etwas mehr.

Katharinenmarkt

Jedes Jahr um diese Zeit gibt es den Katharinenmarkt hier in der Nähe. Wenn es möglich ist, gehen wir dorthin. Heute hat sogar das Wetter super mitgespielt: die Sonne schien und es war gar nicht mal so kalt. Erst als die Sonne unterging, wurde es merklich kühler. Der Markt ist sehr groß und das macht ihn so attraktiv. Es gibt viele Essenstände, die üblichen Putzmittelchen, aber auch nette andere Sachen. Wir waren nur sehr platt gelaufen, weil der Markt sehr weitläufig verteilt ist, außerdem war das Gedränge ziemlich groß, das ist natürlich anstrengend, gehört aber ein Stück weit auch dazu und wir hatten uns schon darauf eingestellt.

Wir haben dort schon Schuhe, Putzmittel und Kleider erstanden, heute war dies ein Teil der Ausbeute:

Ein Kind hat sich von der Wolle was ausgesucht, es möchte davon Socken haben. Ich habe noch welche auf den Nadeln und stricke im Moment eher weniger. Aber hey, Socken gehen immer. 😉
Die Murmeltiersalbe gab es, weil ein Kind in der letzten Woche ein Referat über Murmeltiere zu halten hatte. Jetzt schauen wir mal, ob die Salbe auch das hält, was der Verkäufer uns versprochen hat.

Wwwwinter

Es wintert. Wenn wir aufstehen, ist es noch dunkel. Wenn wir von Arbeit oder Sport nach Hause kommen ebenso. Ein Kind war am Wochenende das erste Mal auf der Eisbahn. Die Saison ist eingeläutet.

Und einen Adventskalender habe ich auch schon bekommen. Bei der Arbeit und da ist definitiv keine Schokolade drin, wahrscheinlich irgendwelche Sinnsprüche oder so. Trotzdem ganz nett. Mein eigener Adventskalender. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich zuletzt einen Adventskalender nur für mich hatte.

Huch, da muss ich mir ja auch allmählich Gedanken über einen Adventskalender für die Kinder machen.

Es wintert und weihnachtet.

Back-Tag

Es war Backtag und wir waren dort. Das Ergebnis ist ein kleines Kürbisbuurebrot. Sieht gut aus und schmeckt auch so. 🙂 Sehr lecker!

12 von 12 im November 2018

Auch im November gibt es wieder 12 Bilder des Tages. Gesammelt zu haben bei der Frau mit dem Kännchen.

Dieses Mal habe ich geschaut, was für Pflanzen so um mich rum sind. Hier die Ausbeute:


Meine Büropflanze. Es gefällt ihr wohl sehr gut dort, denn sie blüht und blüht.


Auf dem Schrank thront die Pflanze des Kollegen.


So wie die am Fenster. Er hat auch die Südseite. Ich nicht.


Die Paprikapflanze hole ich rein. Es ist zwar noch warm, aber nachts kühlt es – manchmal zumindest – doch noch ab. Vielleicht wird das ja noch was.


Die Palme im Treppenhaus lässt sich Zeit, aber es wird.


Manch anderes wuchert dagegen.


Nein, eine Bananenpflanze habe ich nicht. Die sind gekauft, eine davon gleich weiterverschenkt an den Mann, der vor dem Supermarkt sitzt.


Die Pflanzen im Bad werden groß und größer.


Ob sie bald alles zugewuchert haben? Ich denke nur an den kleinen Horrorladen….


Das Gras kam mal aus England, also der Vorvorableger oder so.


Und irgendwas denkt, es sei schon Frühling.


Dann geht die Sonne unter und wir merken: kein Frühling! Es ist noch nicht mal 17 Uhr.

WiB im November 2018 – Sonntag

Auch der Sonntag beginnt früh, doch ich bleibe noch liegen und lausche dem Regen.


Weckmänner zum Frühstück. Ich finde sie etwas trocken. Hätte ich nur Kürbis in den Teig gemacht.


Grüntee zum Frühstück. Ich bin froh, dass ein Kind mittrinkt.


Es gibt einen Plan für den Tag


Erster Punkt abgehakt.


Letzter Punkt abgehakt.


Zwischendurch Mittagessen. Mit Fleisch, weil das die Kinder wollten und ein Kind sich auch um die Zubereitung kümmert. Dazu gibt es Kürbisricottagnocchi mit Spinatsoße.


Es ist total warm. Von Regen keine Spur mehr. Wir reißen alle Fenster auf.


Während die Jungs hinter dem Haus kicken, eile ich diese Treppen rauf.


Die abgewetzten Bahnhofstreppen. So sieht es dann oben aus. Überall gleich.


Ich muss kurz warten, dann kommt der Zug und bringt den Mann wieder.


Zu Hause wird ein Koffer ausgepackt und die Taschen für morgen gepackt.
Das wars auch schon mit Wochenende. Wir waren heute zu müde, um mehr zu unternehmen.

Mehr Wochenende gibt es bei Geborgen Wachsen.

WiB im November 2018 – Samstag

Das Wochenende beginnt für mich früh. Ich kann nicht mehr einschlafen.

Immerhin erfreut mich der Himmel!


Die Zimtschnecken wollte ich eigentlich gestern backen, doch dann hat die Zeit nicht mehr gereicht. Also hatten sie eine Übernachtgare und wurden heute morgen gebacken.


Wir frühstücken.


Ich bereite schon mal Sachen fürs Essen zu.


Und Teig für Weckmänner, morgen ist ja Martinstag.


Dann fahren wir zum Fussballplatz mit Kunstrasen. Es ist ein Spiel angesagt.


Während sich die Jungs warm laufen, beseitige ich das Auto von Blättern. Das ist aber auch blöd konstruiert bei diesem Auto, da sammelt sich ja aller Dreck! Man muss die Motorhaube öffnen, um alle Blätter rauszufischen, wie doof ist das denn!


Ist mehr als es jetzt hier aussieht.


Das andere Kind hört derweil eine ???-CD.


Es ist ein trüber Tag, später fängt es noch an zu regnen.


Nach der CD wird gemalt.


Und noch gekickt. Da mich der Schiedsrichter aufregt, spiele ich lieber mit dem Kind als zuzuschauen.


Endlich ist das Spiel fertig und wir fahren wieder nach Hause. Immerhin ganz knapp gewonnen.


Wieder zu Hause, bereite ich das Essen zu während die Jungs zocken. Es gibt Risotto mit Ernteanteilspinat. Sehr lecker.


Nach dem Fernsehen (Luke und seine Woche) bereite ich noch die Weckmänner zu, die soll es ja morgen zum Frühstück geben.

Mehr Wochenende gibt es bei Geborgen Wachsen.

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