Wir waren in einem etwas anderen Gottesdienst, der von den Pfadfindern gestaltet worden war. Das war richtig toll.
Jede sollte ihre Gedanken aufschreiben, wo sie Grenzen erfährt bzw. man andere ausgrenzt. Diese Zettel wurden dann anschliessend draussen vor der Kirche ins Feuer geworfen. Wir verbrennen die Grenzen, die in unseren Köpfen herrschen.
Schön war auch, dass wir von der Kirche nach draussen gegangen sind, jeder mit seiner Kerze und seinem Zettel. Das Licht der Kerze, das von Bethlehem kam, haben wir mit den Fahrrädern natürlich nicht nach Hause getragen, aber immerhin die Kerze.
Im Anschluss gab es noch Chai Tee und man konnte sich mit Freunden, Nachbarn und Bekannten austauschen. Da gab es doch einige bekannte Gesichter. Ein Kind fand toll, dass man die Pappbecher auch ins Feuer werfen konnte. Überhaupt das Feuer – Anziehungspunkt für viele Kinder. Und klar, gehört ein Feuer dazu, wenn die Pfadfinder mitwirken.

Scheint so, als hätten wir einen Ersatz für den Kleinkindgottesdienst gefunden.