Seit geraumer Zeit füttere ich regelmässig einen Lievito Madre. Die Auffrischreste kommen immer in den samstäglichen Hefezopf. Zum Backen ist er schon recht triebstark, doch ganz ohne Hefe habe ich mich noch nicht getraut, ein bisschen kam noch in den Teig.

Das Rezept ist von Yuschka von sugarprincess, leicht abgewandelt:

150 g Lievito Madre
400 g Weizenmehl, Type 1050
100 g Roggenmehl
etwas Salz

Lievito Madre mit 150 ml lauwarmem Wasser verrrühren, die beiden Mehlsorten hinzugeben und alles verkneten. 30 Minuten ruhen lassen.

Das Salz in 50 ml Wasser auflösen und hinzugeben – alles nun noch einmal gründlich verkneten und bedeckt gehen lassen. Bei mir gibt es meistens eine stressfreie Übernachtgare. Der Teig sollte ziemlich aufgegangen sein. Wenn ich das Gefühl habe, dass Lievito Madre allein nicht reicht, gebe ich noch ein bisschen Hefe dazu.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Laib formen und in ein Gärkörbchen geben. Dort nochmal ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen vorheizen auf ca. 250° Grad Celsius, das Brot auf ein vorgeheiztes Blech stürzen und je nach Wunsch einschneiden. Wer will kann mit Dampf einschiessen.

Das Brot ca. 50 Minuten backen, die Backzeit nach einer Viertelstunde auf 220° Grad reduzieren. (Und Dampf ablassen). Wenn das Brot gar ist, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Das Brot ist gar, wenn es hohl klingt, wenn man unten drauf klopft.

Selbstverständlich kann das Brot auch in einer Kastenform gebacken werden. Schmeckt leicht säuerlich und hat eine leckere Kruste. Im Moment mache ich das Brot gerne für den Brotbacktag.