alive and kicking

Monat: November 2019 (Seite 1 von 2)

Gedanken am Donnerstagmorgen

Früh am Morgen. Die Kinder sind soeben aus der Tür geküsst. Nein, sie lassen sich nicht mehr so einfach küssen. Sie sind verabschiedet.
Ich setze mich noch schnell an den Laptop mit einer Tasse Tee. Am liebsten würde ich jetzt in Ruhe frühstücken und zu Hause bleiben. Doch die Arbeit ruft. Heute morgen habe ich sogar eine wichtige Funktion: Schlüsseldienst!
Der Mann weilt fernab der Heimat und es warten anstrengende Tage auf mich. Ich streiche Aktivitäten, die sich streichen lassen. Leider fällt mein Sport darunter. Aber die Hausaufgaben sind wichtiger. Schade, weil ich in der nächsten Zeit den Sport öfter ausfallen lassen werde. Die Tage vor Weihnachten sind zu verplant.
Kurzes Innehalten vor dem Computer. Die Tasse Tee austrinken, den Tag durchgehen und mich ins Getümmel stürzen.

Und mich daran erinnern, dass es schön ist, wenn die Tage gefüllt sind.

Wasserversorgung kleine Kinzig


Wir haben uns die Wasserversorgung Kleine Kinzig angeschaut. Das liegt mitten im Schwarzwald, nur Bäume wohin man schaut. Der Weg zieht sich und es sieht immer verlassener aus. Wir waren im Herbst dort, leider an einem Regentag. Schöner stelle ich es mir im Sommer vor, wenn es im Tal brütend heiß ist und man dort oben die Frische geniessen kann. An einem regenfreien Tag kann man bestimmt auch noch ganz nett wandern in der Gegend, es gibt einen Lehrpfad und einen Weg rund um den Stausee. Uns war es zu nass und zu kalt dafür.

Jetzt aber zur Führung. Man muss sich spätestens am Tag vorher dort anmelden, die Telefonnummer und auch noch mehr Informationen finden sich im Internet. Pro Person über 16 Jahre kostet die Führung 1,50€. Nach einem informativen Vortrag mit nettem Film geht es dann los zum „praktischen“ Teil: die Besichtigung. Wir laufen vom Bürogebäude zur Staumauer. Dort geht es in einen Tunnel, der uns zum Turm im See führt. Dort geht es ewige Treppen rauf. Das war echt anstrengend, auch für uns und wir sind immerhin unsere Treppen im Haus (4. Stock Altbau) gewohnt. Es gibt auch einen Aufzug, aber der funktioniert wohl nicht immer.

Dort oben hat man – wenn das Wetter gut ist – eine schöne Aussicht. Hatten wir weniger, es war aber trotzdem imposant, nicht nur wegen der Treppen. So sind wir trockenen Fußes in den Turm im See gekommen. Ich fand den Tunnel dorthin fast noch spannender. Dort gingen auf dem Rückweg auch noch ein paar Personen verschollen, das war etwas zäh, aber auch lustig. Zum Glück wurde es noch rechtzeitig bemerkt. 😉

Zum Abschluss gab es dann noch die Besichtigung des Werkes, mit den Rohren und den Wasserkammern, die aussehen wie riesige Schwimmbecken.

Der Ausflug war interessant und kurzweilig, was sicher auch daran lag, dass unser Guide richtig toll war und man gemerkt hat, dass er total viel Spaß bei der Sache hat.

Tagwerk vollbracht

Das war das heutige Tagwerk:

Dieses Mal ein anders Rezept, mal schauen, ob es uns besser mundet. Ich habe mich an das Rezept der Kaltmamsell gehalten. Leider sind die Teile etwas auseinander gelaufen.
Memo an mich: Nächstes Mal nur die Hälfte des Rezeptes nehmen.

Jetzt werden die Teile erst mal verpackt. Ich bin schon gespannt, wie sie denn schmecken werden. 🙂

Winterwaschplan

Im Sommer ist es einfach, da wasche ich fast täglich und wir holen uns die Kleider von der Wäscheleine, um sie gleich wieder anzuziehen.

Jetzt sieht das anders aus: die Kleider müssen ein paar Tage auf der Leine hängen um zu trocknen. Also ist Logistik gefragt.

Da die Kinder normalerweise sportlich aktiv sind und ihre jeweiligen Sportsachen an den entsprechenden Tagen brauchen, richtet sich das Waschen hauptsächlich danach.

Außerdem hat sich der Mittwoch als Waschtag etabliert. Früher war das mein freier Tag, da habe ich gefühlt nur gewaschen. Heute hat er sich bewährt, weil die Sachen dann bis zum Wochenende im Trockenraum hängen können, um am Wochenende zusammengelegt zu werden. Das Wochenende und der Mittwoch sind also die hauptsächlichen Waschtage. Mittwochs lege ich/wir die am Wochenende gewaschenen Kleider zusammen und am Wochenende verräumen wir die am Mittwoch gewaschenen.

Ich finde das angenehm, weil wir so nicht zwischen Wäschebergen untergehen und trotzdem meistens genug Wäsche zum Anziehen haben. Dennoch finde ich es im Sommer ein bisschen leichter.

Firmling

Was für ein komisches Wort: Firmling. So einen hatten wir in der letzten Zeit hier und heute war dann der Tag in der Kirche. Es war voll, rappelvoll und ich habe mich etwas geärgert über die Organisation. Da gab es auch einige Punkte im Vorfeld. Eine andere Mutter hat mich eingeladen zum Gespräch mit den Verantwortlichen. Ok, hab ich mal zugesagt, mal schauen, was dabei rauskommt.
Der Gottesdienst mit dem Erzbischof war toll. Er ging gut auf die Jugendlichen ein, hat sie direkt angesprochen und auch die Predigt auf sie abgestimmt. Das war angenehm und hat mich etwas versöhnt.
Anschliessend gab es einen kleinen Empfang. Da wollten wir erst gar nicht hin, sind dann aber doch, weil da waren die Toiletten, zu denen einige wollten nach dem langen Gottesdienst. Es war dann zwar sehr laut, aber doch ganz nett. Der Bischof hat auch mit vielen geredet, der ist ja super sympathisch.
Danach sind wir in das Restaurant gefahren und haben Pizza gegessen. Das war auch sehr schön. Wir waren nur ein kleiner Kreis, das fand ich sehr angenehm, da konnte man mit allen reden.
Nach dem Essen, das doch ganz schön lange dauerte, sind wir mit den Paten nach Hause gefahren, dort gab es einen Espresso und keinen Kuchen, weil alle so satt waren. Nun gibt es den einfach morgen zum Frühstück. Wir haben dann noch Fotos geschaut und uns auf den neuesten Stand gebracht. Die Kinder haben sich währenddessen mit ihren Freunden verabredet. Ein Kind ist recht bald losgezogen, ein Kind hat Übernachtungsbesuch.
So geht Firmung heute.

Wochenende in Bildern im November 2019

Das Wochenende war nicht so berauschend: es gab Stress, einen verlorenen Geldbeutel und ein geklautes Fahrrad. Der Stress hat sich irgendwann gelegt, der Geldbeutel wurde gefunden von fremden Menschen, nur das Fahrrad bleibt verschollen. Daher gibt es hier eher Essen zu sehen, das beruhigt, auch in nervenden Zeiten.

SAMSTAG

Das Wochenende startet für mich mit Keksen. Das Kind mag die nicht. Ein Kind und der Mann sind aushäusig.


Das Besuchskind blieb über Nacht und durfte auf dem Fussballteppich schlafen.


Ich erneuere den Blumenstrauß.


Wir gehen zur Nachlese des Sommerlagers. Dort gibt es Salziges.


Nach dem anschliessenden Einkauf gehe ich an den Rest Grießbrei.


Eigentlich wollte ich Griesflutten machen, aber die flutten heute nicht, schmecken trotzdem gut mit Kirschen.


Später backe ich noch einen Kuchen.

SONNTAG

Am Sonntag sind beide Kinder da. Es gibt Croissants aus Fertigteig, die nicht so gut schmecken, sagen sogar die Kinder. Nicht mehr kaufen!


Da nimmt das Kind gerne noch eine Orange.


Und natürlich gibt es Tee bei Kerzenschein. Es ist neblig und kalt draussen.


Ich lese die Sonntagszeitung.


Danach wird geputzt.


Später gibt es noch ein Massaker in der Küche.


Fürs Abendessen wurde ein Granatapfel massakriert. Schmeckt lecker.


Zum Salat gibt es Toast wie ihn die Kinder lieben.

Mehr Wochenende gibt es bei Große Köpfe.

Spiel mit der Arbeitszeit

Nun ja, Spiel war es gerade nicht, doch ich bin froh, dass ich so flexible Arbeitszeiten habe. So war ich neulich morgens wie immer bei der Arbeit. Ich gehe aus dem Haus, wenn die Kinder weg sind. Die Kinder verlassen meistens das Haus gegen 7 Uhr, ich eine halbe Stunde später. So auch an diesem Tag. Mittags jedoch musste ich nach Hause, kochen und vorher noch einkaufen. Also hatte ich eine lange Mittagspause angekündigt. Hat auch gut geklappt, das Essen war rechtzeitig auf dem Tisch und hat geschmeckt. Nach dem Essen hatten die Kinder Handyzeit, danach Lernzeit, ich habe mich etwas abgelegt. Gegen 3 Uhr gab es Tee und Kaffeeklatsch, da war auch der Mann wieder zu Hause. Schön!

Zwischendurch lief eine Waschmaschine mit Wäsche, die ich natürlich noch versorgt habe. Und dann bin ich ca. 16:30 Uhr wieder zur Arbeit gefahren. Ich hatte einen Termin um 17:30 Uhr, das hat super geklappt.

Da ich mich am Abend noch mit Freundinnen getroffen habe, blieb ich einfach so lange bei der Arbeit bis ca. 19 Uhr. So am Abend, als es immer ruhiger wurde, konnte ich auch einiges erledigen und mich in Ruhe vertiefen. Das war gut.

Nach der Arbeit habe ich mich auf unser Date gefreut, welches natürlich auch superklassetoll war.

Kein normaler Arbeitstag, jeden Tag wollte ich das auch nicht, es war schon dämmrig, als ich am späten Nachmittag wieder zur Arbeit fuhr und richtig duster, als ich von der Arbeit in die Stadt fuhr. Aber es war mal nicht schlecht, vielleicht bau ich das jetzt öfter ein, wenn sich die Termine so legen lassen. Sehr angenehm war natürlich, dass der Mann ab ca. 15 Uhr zu Hause war. Ich kann abends gut arbeiten.

WMDEDGT November 2019

Wer WMDEDGT nicht kennt, muss sich bei Frau Brüllen schlau machen, die das Ganze ins Leben gerufen hat.

Der Fünfte im November ist ein Dienstag.

Die Weckmusik geht um 6 Uhr los, aber ich stehe erst 20 Minuten später auf, setze Teewasser auf und ziehe mich an. Die Kinder trudeln ein, wir trinken Tee und essen Kekse oder Müsli oder nix.

Um 7 Uhr gehen die Kinder aus dem Haus, beide haben heute zur gleichen Zeit Unterricht. Ich richte mich, räume noch etwas auf und gehe um halb 8 aus dem Haus.

Es ist jetzt schon hell, wenn ich zur Arbeit fahre, die Horden an Schülern sind schon weg, vereinzelte sehe ich noch. Bei der Arbeit komme ich um Viertel vor 8 an und mache mich an die Arbeit. Eine Kollegin ist krank und ich übernehme ihr Telefon, es bleibt aber ziemlich ruhig. Auch recht. Der Mann schreibt, dass ein Kind früher nach Hause kam und es gemeinsames Mittagessen gibt, ob ich auch kommen möchte? Klar, mach ich. Der Mann hat Urlaub und vegetarische Lasagne gemacht, die wir gemeinsam verspeisen. Schmeckt mir.

Nach der Mittagspause gehe ich wieder arbeiten, was man halt so macht. Irgendwas verschiebe ich auf morgen, aber dann weiss ich nicht mehr genau, was ich damit machen soll. Hätte ich es nur gleich gemacht.

Um kurz nach 4 mache ich Feierabend, genau wie der Kollege. Wir fahren ein Stück zusammen mit den Fahrrädern, bis ich abbiegen muss. Auch mal nett, nicht immer nur Selbstgespräche zu führen.

Ein Kind muss noch Hausaufgaben fertig machen. Schliesslich zeigt es mir sie ganz stolz. Warum nicht gleich? Ein Kind war beim Arzt und hat ein Attest geholt, dass ich morgens telefonisch angefordert hatte. Die Arztpraxis zu erreichen ist ein Witz, man hängt nur in einer Warteschleife. So was von nervend. Immerhin hat es nach Stunden geklappt.

Ich mache mir einen Tee aus den Kräutern (Verbene) der Gemüsekiste, der Tee riecht so gut, dass ein Kind auch einen möchte. Gerne doch.

Ein Kind bekommt Besuch und sie wollen zocken. Es ist inzwischen 17 Uhr, ich lese noch die Sonntagszeitung und richte dann meine Sachen für den Kurs, der um 18 Uhr anfängt.

Der Kurs geht bis 19:30 Uhr. Wir machen pünktlich Schluss, reden aber noch ein bisschen, kurz vor 8 komme ich zu Hause an. Der Rest der Familie sitzt vor dem Fernseher, ich hole mir das Laptop und verkrieche mich in die Küche.

Viertel vor 9 bringe ich die Kinder ins Bett und schreibe diesen Eintrag. Jetzt gleich werden wir noch eine Folge Downton Abbey schauen und die nächsten Tage besprechen, da der Mann viel unterwegs ist. Vermutlich werde ich um 23 Uhr oder noch später ins Bett fallen und hoffentlich besser schlafen als die Nacht davor. Ich muss mich erst wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen, seit 2 Nächten wache ich jetzt immer gegen 4 Uhr auf. Warum?

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