alive and kicking

Monat: März 2020 (Seite 2 von 3)

Schulschliessung

Die Kinder haben sich verhalten über die Schulschliessung gefreut. Es ist doch auch sehr unsicher wie ihr/unser Leben weitergehen wird. Dass Schulschliessung nicht gleichbedeutend mit Ferien ist, wird noch ein bisschen Überzeugungsarbeit erfordern. Dass Schulschliessung auch nicht bedeutet, dass ich mich jetzt mit meinen Freunden einfach zum Party machen oder Übernachten treffen darf, wird ebenfalls einiges an Überzeugungsarbeit erfordern.

Am Montag haben beide Jungs noch mal einen kurzen Schultag. Dort wird die weitere Vorgehensweise besprochen. Danach gibt es dann Aufgaben, die zu Hause zu bearbeiten sind. Ein Lehrer hatte in letzter Zeit immer wieder Aufgaben per Händy oder Apps geschickt in der Hoffnung, die Jungs und Mädels zu mehr Mitarbeit zu motivieren. Was wohl auch minimal geklappt hat. 😉

Ich bin froh, keine Kita-Kinder zu haben. Obwohl das für uns mit unseren flexiblen Arbeitszeiten sicherlich auch kein Problem wäre. Mit so selbständigen großen Kindern ist die Situation jedoch schon nochmal einfacher.

Wir sind alle gespannt, was noch kommen wird. Sämtliche andere Veranstaltungen wie meine Fortbildung auf die ich mich echt schon gefreut hatte, sind abgesagt. Wie es bei der Arbeit weitergeht, wird sich zeigen.

12 von 12 im März 2020

12 Bilder des Tages sammelt Caro jeden 12. eines Monats. Ich bin wieder dabei, hier meine Bilder:


1. Morgens begrüsst mich das Büroheu.


2. Und ein düsterer Himmel. So bleibt es den ganzen Tag.


3. Die Kollegen haben seltsame Sachen in ihrem Regelfach.


4. Und viele Tassen, da könnte ich noch eine dazu stellen. 😉


5. Die Büroblume sieht etwas mager aus.


6. Mein gute Laune Ordner!


7. Mittags gibt es Currygemüse.


8. Mit Dinkelnudeln. Bäh, sagt das Kind. Es gibt nur noch die, sage ich, alle anderen sind ausverkauft!


9. Großbritannien klebt immer noch an der Badtür.


10. Beim Aufräumen finde ich mein altes Händy. Wohin damit? Da gibt es Sammelstellen, oder?


11. Außerdem finde ich noch diese Dinger für die Crocs. Will die jemand? (Dann bitte Email an mich)


12. Nach dem Elternabend, der schnell vorbei war, begutachten wir noch den Tresor.

Coronaaaa

Auch hier immer wieder Thema, vor ein paar Tagen noch als Lappalie abgewunken und sich drüber lustig gemacht, sind heute genau das die Leute, die supervorsichtig sind und am liebsten alles absagen würden. Wo bleibt da der Mittelweg?

Die Kollegin aus Frankreich darf jetzt nur noch von zu Hause aus arbeiten für die nächsten 14 Tage, sie war etwas geknickt, aber so schlimm finde ich das auch nicht. Sie hat eh im Moment einen Tag pro Woche frei und einen Tag Homeoffice, da ist das ja wohl leicht zu verschmerzen. Wir werden sie vermissen, weil 😉 (sag ich nicht).

Wir anderen Verbliebenen rechnen inzwischen jeden Tag damit, dass wir auch zu Hause bleiben müssen/dürfen. Doch da ist nix geklärt, offiziell habe ich kein Homeoffice, also darf ich von zu Hause nicht arbeiten, oder jetzt doch? Manches ist in der Tat von zu Hause aus machbar, manches allerdings auch nicht. Ich werde nicht auf meine „normale“ Arbeitszeit kommen. Wie sieht das dann mit der Bezahlung aus?

Ach, da sind so viele Fragen und nix ist geklärt. Mir fehlt die Kommunikation, wie so oft. Alles scheint hinterher zu hinken. Aber ich will nicht jammern, uns geht es gut und wir werden mit Informationen bestückt, leider nicht so ganz zeitnah. Aber vermutlich liegt das an Stellen weiter oben, wenn von da keine Info kommt, kann man auch nix weitergeben. Wir harren der Dinge.

Der grande Dame habe ich geraten, zu Hause zu bleiben. Das wird sie auch machen und viele Veranstaltungen nicht besuchen, aber natürlich geht sie zum Bäcker, zum Supermarkt und zum Arzt. Sie sieht das auch sehr gelassen: „Ob ich jetzt sterbe oder in einem Jahr ist mir doch egal. Ich bin 86, da kommt es auf die Zeit nicht mehr drauf an.“ Nun ja, ich sehr das anders und mache mir Sorgen, vor allen Dingen will ich das Schicksal nicht herausfordern. Und ich glaube, ich habe Angst vor ihrem Weggang, so dass ich mich vermutlich mehr um mich als um sie sorge. Was kommt danach? Ich mag es nicht wissen, auch wenn ich weiß, dass es kommen wird. Ach herrje, das sind viel zu viele Fragen.

Immerhin finden die Kollegen, die in ihren Laboren eh ihre Bakterien züchten, den Verlauf sehr spannend. Aber inzwischen auch ein bisschen besorgniserregend. Hah, die klangen auch noch so cool vor ein paar Tagen. Jetzt zeichnen sie Kurven auf und rechnen jeden Tag mit dem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens. Es fehlt nur noch, dass Wetten abgeschlossen werden, was wann zumacht. Aber nein, wir sind ja nicht in England.

Und ich? Habe Halsweh und trinke erst mal eine heiße Zitrone.

Gemüsekiste Woche 11/20

Heute gab es schon wieder eine Gemüsekiste und wir haben immer noch Zeug von letzter und sogar vorletzter Woche. Tja nun, da wird es wohl wieder eine Suppe geben.

Was drin war:

Das ist mir ein bisschen sehr rote Bete lastig in letzter Zeit. Vielleicht mache ich davon mal wieder einen Kuchen. Oder einmachen? Aber das esse dann wieder nur ich….

Gemüsekiste Woche 10/20

So, die erste zweistellige Woche. Und das war in unserer Kiste:
1 kg Möhren
1/2 Stück Sellerie
420 g Rosenkohl
140 g Feldsalat
1 Stück Kohlrabi
100 g Postelein
45 g Petersilie

Den halben Sellerie haben wir dem Besuch mitgegeben. Ich hätte ihn für Gemüsebrühe verwendet, aber da haben wir noch einiges im Vorrat.
Der Feldsalat war recht schnell weg. Vom Postelein kam ein wenig in die Tomatensoße, die es zum Rosenkohl gab.
Der Kohlrabi ist recht klein, den werde ich einfach mal knabbern. Der Rest der Familie mag das nicht so.
Die Petersilie kommt einfach immer zum Essen dazu. Nur die Möhren, die gehen hier gar nicht, vielleicht stelle ich sie mal zum Knabbern bereit.

Spaßbad

Aus Gründen waren wir heute im Spaßbad. Es war teuer, aber auch toll. Ein Kind hat einen Sprungturm vermisst zu seinem Glück, ein Kind fand die Free Fall Rutsch nicht gut. Aber sonst war alles super. Wir hatten Spaß und sind jetzt platt. Alle.

WMDEDGT März 2020

Der fünfte im März ist ein Donnerstag in der ersten Schulwoche nach den Fastnachtsferien.

Ich stehe wie immer um ca. 6:20 Uhr auf, ziehe mich an und gehe in die Küche, um Tee vorzubereiten. Nach und nach kommt der Rest der Familie dazu. Wir trinken Tee, oder auch nicht. Manchmal essen manche was, heute nicht.

Die Kinder gehen um kurz nach 7 Uhr gemeinsam aus dem Haus. Ich richte mich und bin bald auch auf dem Weg zur Arbeit. Dort angekommen, arbeite ich und arbeite ich und arbeite ich. Zur Mittagszeit fahre ich wieder nach Hause. Der Mann hat gekocht und um ca. 13 Uhr sitzen wir zu dritt beim Mittagessen, es gibt Spaghetti Carbonara. Ein Kind hat Mittagsschule und kommt nicht nach Hause. Nach dem Essen kurzes Chillen für das Kind (heute keine Hausaufgaben, yeah!), ich stelle die Waschmaschine an und dann gehen wir bald schon los in die neue Wohnung. Dort streichen wir noch ein paar Sachen.

Um 16 Uhr sind wir wieder zu Hause. Dort treffen wir das Mittagsschulkind an. Es richtet sich gerade, weil es gleich noch Pfadfinder und anschließend Kungfu hat. Donnerstag ist so ein voller Tag. Wir besprechen noch kurz den Tag, bevor es wieder loszieht. Das andere Kind und ich ruhen uns kurz aus, dazwischen noch Wäsche aufhängen und eine neue Maschine anstellen.

Um 17 Uhr geht auch das andere Kind aus dem Haus und fährt zum Fußball. Es regnet ziemlich. Oweio, da kommt es bestimmt schon patschnass an. Trotz Regen fahre ich mit dem Fahrrad kurz in die Stadt, weil ich noch ein Geschenk kaufen möchte. Nach kurzem Überblick durch die Geschäfte, kaufe ich das, was ich ursprünglich vorhatte. Gebongt.

Wieder zu Hause, richte ich noch ein paar Sachen, räume auf und um und – hänge nochmal Wäsche auf. Bald schon kommt der Mann nach Hause und wir besprechen den Tag.

Um 19:20 richte ich mich für meine Abendverabredung. Im Treppenhaus treffe ich das durchnässte Kind an und gebe kurze Instruktionen, wie es die nassen Sachen versorgen soll. Dann fahre ich schon wieder los in die Stadt, natürlich alles mit dem Fahrrad. Um 19:30 komme ich an, die Freundinnen sind auch gerade angekommen. Wir essen und quatschen, das tut echt gut.

Gegen 21:40 wird abkassiert, der Laden schließt bald und wir machen uns auf den Heimweg, diesmal ohne langes Reden vor dem Restaurant, weil …. es regnet. Ich fahre nach Hause und werfe unterwegs noch eine Karte ein, Geschenk folgt dann persönlich.

Um 10 Uhr bin ich zu Hause, gar nicht mal so nass. Ich setze mich zum Mann vor den Fernseher und schaue noch mit ihm die Nachrichten an. Nebenher erzählen wir uns ein bisschen vom Tag.

Etwas später, um kurz nach 23 Uhr richte ich mich fürs Bett, vorher versorge ich noch die nassen Sachen der Kinder, in der Hoffnung, dass morgen alles getrocknet sein wird.

Im Bett kann ich nicht schlafen, zu viele Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Das habe ich oft, wenn ich abends noch weg war. Ich ärgere mich, weil ich müde bin und schlafen möchte. Irgendwann klappt es endlich, doch es wird eine unruhige Nacht. Draußen tobt der Sturm (wie heißt er diesmal?) und in meinem Kopf tosen die Gedanken.

Alle fünfe sammelt wie immer Frau Brüllen. Danke dafür!

Gemüsekiste Woche 9/20

Ooops, fast vergessen. Die Kiste letzter Woche:

Und wieder eine Winterkiste:

2 kg Kartoffeln
2 Stück Lauch
1 kg rote Bete
1 Stück Rot- oder Weißkohl
125 g Postelein
350 g Grün- oder Palmkohl
190 g Feldsalat
100 g Asiasalat

Da ein Kind mit beim Abholen war, durfte es entscheiden. So haben wir nun Weißkohl, weil es davon eine Omas Kohlsuppe geben soll und Grünkohl, weil.
Der Feldsalat wurde gleich am Abend noch aufgegessen, weil manche sehr Salathunger hatten. Der die das Postelein kam in eine superleckere Lasagne, die ein Kind zubereitet hat. Danke! Der Rest wird sich zeigen.

P.S. die Gemüsereste der letzten Woche kamen in eine Suppe, die allen (!) geschmeckt hat. Alles Gemüse gekocht, püriert und Sahne dazu 😉

Erblühen

Die Natur schert sich einen Dreck ob jetzt Winter war oder nicht. Dieser Tage sieht es hier so aus:

Aber das heißt ja nix, es kann durchaus auch nochmal kalt werden. Mir persönlich fehlt der Winter jedoch schon so ein bisschen.

12tel Blick im Februar 2020

Der Februar war regnerisch und stürmisch. So auch auf dem Bild, das Ende Februar aufgenommen wurde. Das Schloss im Hintergrund ist kaum zu sehen. Der Zug war gerade durchgerattert.

Alle Blicke gibt es wie immer bei Eva. Danke!

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