alive and kicking

Monat: April 2020 (Seite 2 von 3)

ja, ja, ab jetzt ….

…. ab heute wollen wir die Kinder etwas früher wecken. Um 9 kommt das erste Kind aus dem Zimmer und meint, dass es schon seit kurz nach 8 liest. Um kurz nach 9 wecke ich das andere Kind.

Die Ferien sind offiziell vorbei und es gibt neue Aufgaben von der Schule. Aber erst mal Frühstück.

Wir haben heute allerdings auch noch andere Pläne, da muss noch der Keller geräumt und die Sachen auf die Deponie gebracht werden, die seit heute wieder auf hat. Also machen wir erst mal das. Und klar, diese Idee haben viele andere auch, wir müssen also eine Weile vor der Deponie warten. Immerhin können wir im Auto sitzen und Musik hören. Die Kinder sind eine große Hilfe und tragen eifrig Zeug in die entsprechenden Container.

Danach sind wir hungrig und platt. Also gehen wir, nachdem wir den Anhänger wieder zurückgebracht haben, erst mal einkaufen. Danach essen wir, es ist schon spät, aber wir haben ja keine Termine.

Nach dem Essen ist Pause angesagt und dann setzen wir uns an die Arbeit. Beide Kinder machen Aufgaben, ich bin ganz verzückt.

Mich plagt heute Kopfweh und ich kann mich nur schlecht konzentrieren, selbst der Spaziergang am Abend bringt kaum Besserung. Hoffentlich wird es morgen besser.

Wochenende in Bildern April 2020

Ob Wochenende oder nicht, merkt man kaum noch. Ok, die Erwachsenen gehen nicht arbeiten, aber da ich ja auch immer wieder von zu Hause aus arbeite, ist das gar nicht so ersichtlich.


Am Samstagmorgen räume ich die Ostersachen weg, die Zweige sehen gar nicht mehr schön aus.


Derweil bauen Mann und Kind den Schrank nochmal auf, nachdem das gestern nicht so gut geklappt hatte. Sieht ok aus jetzt, wir sind aber nicht zufrieden.


Mittags kocht ein Kind, es gibt Burritos.


Ich mache noch einen Kuchen.


Das Baiser ist gut gelungen. Der Kuchen schmeckt allerdings nur 3 von 4.


Ich mache noch einen Spaziergang und bewundere die Natur. Und rede sehr, sehr lange mit einer Bekannten, das tat grad gut.


Ich backe noch einen Zopf, der etwas seltsam aussieht.


Am Sonntagmorgen sieht der Zopf schon besser aus.


Und er schmeckt.


Der neue Mitbewohner ist fleissig.


Das Kind aber auch. Die Bank ist frisch poliert von unserem Poliboy.


Ein Kind hat bei den Großeltern Wünsche angemeldet, die wir gleich mal abholen. Von der Radtour gibt es keine Bilder, da war die Stimmung nicht so toll.


Wieder zu Hause gibt es den Rest Kuchen.


Und ich bewundere mal wieder die Natur.


Dann lese ich noch ein bisschen im Bett.


Später verarbeite ich die rote Beete. Diesmal wird kein Zopf daraus. 😉

Mehr Wochenenden gibt es bei den großen Köpfen.

Gemüsekiste Woche 16/20

Und wieder ist es Zeit für eine Gemüsekiste, schon die 16. Woche. Wenn wir die Kiste geholt haben, machen wir einen Essenplan. So jedenfalls ist im Moment der Plan, da das für die Kinder ein bisschen einfacher ist, wenn sie kochen wollen sollen müssen.

Der Inhalt der Woche:
0,5 kg Möhren
2 Stück Lauch
1/2 Stück Superschmelz
1/2 Stück Sellerie
340 g Mangold
190 g Postelein
250 g Mairübchen
1 Stück Salat
130 g Rucola
150 g Mixsalat
1 Bund Radieschen

Die Möhren möchte ich in einen Kuchen verwandeln. Der Lauch kommt in eine Restsuppe oder so, keine Ahnung. Superschmelz knabbern wir zum Abendbrot. Mangold kam in eine Tomaten-Mangold Sauce, die es mit Couscous und vegetarischen Nuggets gab. Das hat ein Kind gekocht und war sehr lecker. Postelein kam in die leckerste Lasagne, die das andere Kind macht zusammen mit Spinat und Lachs. Rucola und Mixsalat gab und gibt es zum Abendessen dazu als Salat. Der andere Salat kam in die Burritos, da hat auch ein Kind gekocht. Die Radieschen wurden zum Abendessen dazu geknabbert. Bei den Mairübchen bin ich noch ratlos, wir haben eine geknabbert, aber fanden sie sehr trocken und nicht so lecker. Mal schauen, was daraus noch werden kann.

Da hier jetzt öfter die Kinder kochen, habe ich einen Plan aufgehängt, in den wir eintragen, was es wann gibt. Ich dachte, dass das den Kindern das Kochen erleichtert. Wie das im Alltag umzusetzen ist, wird sich zeigen. Der Mann macht dabei nicht mit.

Kinderbücher

Die Jungs haben ihre Kinderbücher aussortiert. Wir haben sie zum Verschenken rausgestellt und in Nullkommanix waren sie weg. Auch schön.

Einige Bücher habe ich aber doch behalten, weil sie mir was bedeuten oder weil sie so schön sind. Manche Bücher habe ich auch einfach nochmal schnell durchgelesen. Geht ja doch recht schnell. Da waren einige Klassiker dabei, aber wenn sie hier nicht mehr gewünscht sind, kommen sie halt weg. Sollen sich andere darüber freuen.

Ich weiß leider die genauen Titel der Bücher nicht mehr, doch sie waren zum Teil rührend und auch aktuell. Bei einem flossen bei mir sogar die Tränen.

Jetzt haben wir wieder Platz für Neues.

nervende Viersamkeit

Ein Kind hat mir neulich sein Leid geplagt, wie sehr es genervt ist vom Vater und vom Bruder. Das war ein schönes Gespräch zu zweit und ich habe mich trotz der Kritik sehr mit dem Mann verbunden gefühlt und habe versucht, seine/unsere Sicht mitzuteilen. Wir haben Lösungsvorschläge gefunden und werden die jetzt ausprobieren. Ich bin froh, dass das Kind sich mitgeteilt hat. Es leidet, das sehen wir alle. Es vermisst seine Freunde so sehr, da können alle digitalen Möglichkeiten nicht mithalten. Einerseits finde ich das toll zu sehen, dass all die Digitalität halt doch nicht alles ersetzen kann, andererseits auch echt schade.

Uns geht es gut, wir haben ein tolles Zuhause, genug zu essen und verstehen uns meistens auch ganz gut. Aber dennoch fehlt was, einem Kind eben besonders. Bisher waren die Tage ziemlich durchstrukturiert mit Schule, Sport und anderen Freizeitaktivitäten und jetzt fällt alles, aber auch alles weg. Das können wir nicht kompensieren. Zuerst war es nicht so schlimm, wir waren beschäftigt, die Jungs dürfen mehr Zeit an ihren digitalen Endgeräten verbringen, aber …. es reicht nicht.

Die Motivation für die Schule was zu machen fällt, weil die Rückmeldung fehlt. Es reicht nicht, wenn einfach nur Seiten abfotografiert werden aus dem Buch und die Schüler einzelne Sätze in ihr Heft übertragen sollen. Das ist blöd. Ich finde es eine Zumutung, solche Seiten zu lesen. Könne die Lehrer denn nicht die Seiten wenigstens ordentlich einscannen? Das ist normaler Unterricht, der schon langweilig ist und nur, weil jetzt mal ein pdf verschickt wird, hat das noch lange nichts mit digitalem Lernen zu tun. Da könnte mehr gehen. Das ist schade.

Beruhigend ist, dass es allen so geht und wir jetzt einfach schauen, inwieweit wir was verändern können.

Ostertorte


Eigentlich waren andere Torten (jawoll, Mehrzahl!) angedacht, aber wenn dann ein Kind aktiv werden will, möchte ich nicht dagegen angehen.
Also gab es diese, sehr mächtige Torte, deren Rezept ein Kind aus irgendwelchen Kanälen angeschleppt hat.


Der Boden besteht aus Butter und etwas Mehl sowie Schokoladenchips. Darauf kommt Sahne-Schokoladen-Mousse und als letzte Schicht Schokoladen Ganache. Sehr schokoladig. Sehr mächtig. Doch auch sehr lecker. Wir haben sie österlich mit Marzipan Ostereiern verziert. Das sah toll aus und da die Torte so mächtig war, hat sie uns auch beide Tage gereicht, obwohl sie recht klein ausgefallen ist.

Das Kind war zu Recht sehr stolz. Sowas können wir gerne wieder machen. 😉

Ostermontag 2020

Vor einem Jahr waren wir an Ostern in England, heute denken wir gerne daran zurück. Wie unbedarft wir waren. Wie sich die Welt verändert hat.

Heute sitzen wir zu Hause und beschränken unsere persönlichen Kontakte. Wir gehen nicht mehr so oft einkaufen und arbeiten öfter mal zu Hause. Die Kinder haben gar keine Schule mehr. Wie geht es weiter?

Die Kinder haben sich Brunch gewünscht, also gab es das: ein spätes Frühstück mit Scones und Rührei. Lecker.

Anschliessend krutschteln wir ein bisschen, das hört wohl nie auf. Es gibt echt immer was zu tun. Ein Kind macht immerhin noch was für die Schule. Ein Kind hilft ab und zu dem Mann, der den Wasserhahn im Bad tauscht.

Am Nachmittag gibt es Reste der Ostertorte. Sie ist immer noch pappsüß und mächtig, aber doch auch sehr lecker.

Später schauen der Mann und ich die zweite Folge der Aenne Burda Verfilmung. Vieles wusste ich gar nicht. Es ist interessant zu sehen, wie sehr sie gekämpft hat, wie ihr der Mann auch noch Steine in den Weg gelegt hat und wie einfach manches für ihn war, nur weil er ein Mann war. Da hat sich einiges gebessert, aber es ist noch viel, viel Luft nach oben. Die Arbeit bei Burda war mein erster größerer Ferienjob, dort hat man vor allem gut verdient. So dass ich mir mein eigenes Saxophon leisten konnte. Bei den Arbeitern war die Aenne nicht so beliebt, die haben immer nur vom Franz geschwärmt. Doch vielleicht war sie auch unbeliebt, weil sie eine erfolgreiche Frau war und ihr Ding durchgezogen hat. Sicherlich ist im Film manches zu einfach und erfolgreich dargestellt, aber es gibt doch einen anderen Blick auf die Familie. Ich fand das durchaus sehenswert, sind aber auch gute Schauspielerinnen dabei.

Während wir den Film schauen, zocken die Jungs. Später zieht ein ziemlicher Wind auf, es pfeift an allen Ecken. Dazu scheint jedoch die Sonne, hier war das Wetter immer noch gut, lediglich heute durch den Wind ein bisschen ungemütlicher. Eigentlich wollte ich noch eine Runde drehen, aber das macht mich jetzt gar nicht an. Am Meer, ja da würde ich jetzt noch raus gehen und mich durchpusten lassen, aber hier in der Stadt?

So bleiben wir alle brav zu Hause, manche essen noch was und später schauen wir noch gemeinsam einen Film, wie fast jeden Abend. Das ist langweilig und spießig, aber im Moment ok. Für die Kinder gibt es noch eine Woche Osterferien, mal schauen wie es dann weiter geht. Und ja, sie machen auch in den Ferien was für die Schule, weil sie ja bisher eher wenig gemacht haben.

Ostern 2020

Frohe Ostern!

Überall heißt es, dass dieses Ostern so ganz anders sei. Ist es das?
Es zählen doch die gleichen Dinge wie jedes Jahr: Gesundheit, Freunde und Familie. Daran hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, es scheint dieses Jahr wichtiger denn je.

Doch mir fehlt der Kontakt zu anderen. Dieser ungezwungene Kontakt mit anderen, mit den Arbeitskollegen, mit der weiteren Familie, Essen gehen und in die Kirche gehen. Das hätten wir sonst gemacht.

So sind wir zu Hause geblieben, es gab schokoladigen Osterzopf zum Frühstück, Rösti mit Lachs zum Mittagessen und dann noch eine leckere und sehr mächtige Ostertorte. Abends dann noch Brot für die, die noch Hunger hatten.

Natürlich wollten die Kinder Ostersachen suchen. Hört das mal auf? Recht kurzfristig war ich noch einkaufen und habe Süßigkeiten ergattert, die versteckt wurden. Von der Oma gab es Geld und von Freunden 2 Escape Spiele. Die Jungs waren doch nicht so schnell mit dem Finden wie gedacht, das hat Spaß gemacht, auch wenn es „nur“ in der Wohnung war.

Ich habe gegen Abend während die Kinder gezockt haben, noch einen kleinen Spaziergang gemacht. Es war ruhig auf den Straßen, aber doch was los. Ich habe einen Arbeitskollegen mit Frau getroffen und wir haben uns auf Abstand ein bisschen unterhalten. Es war sehr warm, doch die kurze Runde tat mir gut. Einfach den Kopf ein bisschen frei kriegen und was anderes sehen als die Familie und die 4 Wände.

Da unser Pfadfinderkind gestern Abend unterwegs war um das Osterlicht in die Gemeinde zu bringen, haben wir auch ein Osterlicht. Danke!
Ich glaube, der Pfadfinder hat sich am meisten gefreut, dass er mit seinem Freund zusammen das Licht verteilen durfte. Zusammen mit einem Freund! Das schönste Ostergeschenk!


Unser Osterlicht.

Gemüsekiste Woche 15/20

Diese Woche war folgendes in unserer Gemüsekiste. Im Moment essen wir fast alles recht schnell auf, so dass wir manchmal noch zukaufen müssen.

2 kg Kartoffeln
1 kg rote Beete
300 g Petersilienwurzel
30 g Speisechrysanthemen
1 Bund Schnittknoblauch
170 g Postelein
120 g Hirschhornwegerich
170 g Asia Salat
300 g Mangold
1/2 Stück Kopfsalat

Tja, wieder rote Beete, die hier echt schlecht weg geht. Any ideas?

Die Kartoffeln werden immer wieder verwendet, da kaufen wir auch dazu, weil uns das nicht reicht mit der Lieferung alle 2 Wochen. Die hier gab es an Gründonnerstag zum Mittagessen und abends in der Suppe, ausserdem soll ein Rest zu Rösti verarbeitet werden. Die Petersilienwurzel kamen auch in diese Suppe.

Der die das Postelein wurde in den Spinat verarbeitet, den es am Gründonnerstag gab, dort kam auch ein bisschen Hirschhornwegerich und Asia Salat mit rein, das hat ihn sehr würzig gemacht. Den Rest des Grünzeugs gab es mal zum Essen dazu als Salat.

Den Mangold hat ein Kind verwertet, es wurde Curry daraus. Das gab es an Karfreitag zum Fisch und war sehr lecker. Der Kopfsalat wurde am Abholabend gleich verspeist, da schmeckt er am Besten.

Jetzt muss ich mir noch überlegen, was ich mit der roten Beete mache.

In nächster Zeit möchte ich mal Spargel, das müssen wir dazu kaufen, weil das nicht angebaut wird. Vor Ostern war er bestimmt sehr teuer, daher essen wir ihn, wenn er nicht mehr Unsummen kostet. Da ich nicht auf dem Markt war, weiß ich allerdings auch nicht den Preis.

Karfreitag 2020

Früher sind wir an Karfreitag mit dem Fahrrad in ein Dorf gefahren und haben dort Fisch gegessen. Das war ein schöner Ausflug, die Länge der Strecke war schon recht früh von den Kindern machbar und der Weg war weg von großen Straßen. Dort gab es superleckeren frischgefangenen Fisch oder auch was anderes. Meistens haben wir auch noch Bekannte getroffen, so dass die Kinder mit Freunden versorgt waren und sich am See austoben konnten.

Diese Zeiten sind längst vorbei, die Kinder toben sich nicht mehr aus und die Radstrecke ist viel zu kurz, ich wäre die, die hinterher hechelt, weil die anderen so ein Gas geben.

Trotzdem wäre ich heute gerne dort hin gefahren. Das Wetter ist gut und der leckere Fisch lockt auch noch große Kinder. Es wäre einfach ein netter Ausflug gewesen. Da das jedoch nicht machbar ist, sind wir halt zu Hause geblieben und haben dort Fisch gegessen.

Ein Kind hat das Mittagessen gekocht, es gab Fisch und Reis mit Mangoldcurry. Sehr lecker. Da wir spät gefrühstückt hatten, gab es ein in der Folge auch ein spätes Mittagessen. Den Nachmittag haben wir jeder mit seinem Kram verbracht, ein Kind hat gesägt (!), ein Kind sich am Fenster mit dem Freund unterhalten (fast 1,5 Stunden!), der Mann gekruschtelt und ich habe ein kleine Radtour gemacht, da ich ein paar grüne Zweige schneiden wollte. An einem ruhigen Plätzchen habe ich mich an einen Baum gelehnt und die Sonne genossen, wir hatten 22° Grad Celsius und ich wäre fast eingeschlafen.

Nach dem Abendessen, es gab selbstgemachtes türkisches Fadenbrot (lecker), haben wir noch einen dänischen Film geschaut, der war sehr lustig. Im Moment schauen wir fast jeden Abend einen Film zusammen, die Kinder gehen dadurch später ins Bett, aber sie stehen ja auch später auf. Ist wohl in ganz Deutschland so, das haben die Wasserwerke gemerkt! 😉

Das war unser Corona-Karfreitag.

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