alive and kicking

Monat: Mai 2020 (Seite 1 von 3)

Was schön war im Mai 2020

Der Mai ist nun auch schon vorbei. Es war ein ziemlich warmer und trockener Monat, ich habe mich gefreut, dass die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre gemacht haben und es während der Zeit ein bisschen kälter war.

Im Mai hatten wir immer noch Ausgangssperre, doch es gab auch einige Lockerungen. So hatte das Kind der Abschlussklasse gleich zu Beginn des Mais Schule. Jeden Tag für 2 Stunden von 7:30 bis 9:30 Uhr. Es war in der frühen Gruppe! Mitte/Ende Mai waren dann die Prüfungen und jetzt schauen wir mal, wie es weiter geht. Das Kind ist jetzt doch ein bisschen entspannter. Und in Partylaune, die es nicht ausleben darf.

Das andere Kind hatte einen Tag Schule, es war auch in der frühen Gruppe und war von 8-10 Uhr in der Schule. Jetzt sind 2 Wochen Pfingstferien und danach geht es in diesem Rhythmus weiter. Das handhabt hier jede Schule wie es passt.

Die Musikschule findet für ein Kind jetzt wieder in Natur statt, das andere Kind mit Gruppenunterricht hat noch Pause.

Ich hatte einen Termin außer Haus, das war sehr ungewohnt und auch seltsam, da wir uns in der großen Halle getroffen hatten, damit wir Abstand wahren können. Bei der Arbeit gab es auch kleinere Treffen, z.T. im Freien. Es war schön, wieder Leute in Natur zu treffen. Doch natürlich gab es auch die ganzen anderen Videomeetings. Ich merke, dass sie für mich auf eine andere Art anstrengend sind. Puh, bei einem musste ich Protokoll schreiben.

Der Mann hat uns den größten Schrecken eingejagt. Aber auch das wird. Hoffentlich.

Ich habe bei meinem ersten digitalen Barcamp mitgemacht. Das war toll! Aber auch anstrengend, den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen. Doch ich habe viele Eindrücke und Inspirationen bekommen, mal schauen, was ich davon umsetzen kann.

Zum Ende des Monats war ich segeln, zwar nur kurz, aber die Auszeit auf dem See tat gut.

Der Mai fängt bei uns immer mit einem Geburtstag an, Mitte Mai kommt dann der nächste. Beide Geburtstage wurden im kleinen Kreis (Haha) „gefeiert“, das ist schade. Wir wollen das nachholen, aber wer weiß wann.

12tel Blick im Mai 2020

Der Blick, aufgenommen Ende Mai, früh am Morgen. Der Zug war außerplanmäßig, aber was ist schon planmäßig im Moment. Eigentlich wollte ich gar kein Bild machen an dem Morgen, aber als ich dann den Zug gesehen habe, gings husch husch. Daher leider etwas unscharf und nicht ganz den Blick getroffen. Aber immerhin: mit Zug!

Und die Übersicht:

Alle Blicke gibt es wie immer bei Eva.

Endlich wieder

Segeln mit anstrengendem, dauernd wechselndem Wind. Ich hab ja immer Angst, dass das Boot kippt…..
Schön war es, sich den Wind um die Nase blasen zu lassen und den Kopf ein bisschen frei zu kriegen. Gerne wieder 🙂

Pfau

Wir waren im Kurort und haben einen Pfau gesehen, der sich leider nicht zur Schau gestellt hat. Schade. Nun ja, wir werden wieder kommen. Vielleicht beim nächsten Mal.


Gemüsekiste Woche 21/20

Mit der 21. Woche sind wir jetzt schon über der Jahreszahl von 2020. Es ist eine sommerlich warme Woche gewesen, im Gegensatz zur letzten Woche, bei der es eisig kalt war.

In der Kiste war folgendes:
2 Stück Salat
2 kg Kartoffeln
3 große Rettich
100 g kleine Rettich
1 Stück Kohlrabi
390 g Spinat
1 Bund Schnittlauch
35 g Pfefferminze

Die Kartoffeln sind klein und zum Teil schon am Keimen. Das sieht mühsam aus in der Verarbeitung. Den Rettich gibt es zum Abendbrot. Als Kind habe ich Rettich nicht gerne gegessen, inzwischen mag ich ihn ganz gerne. Manchmal isst der Rest der Familie auch davon. Öfter allerdings wird er verschmäht. Mit dem Kohlrabi ist es ähnlich, ich esse ihn roh zum Abendbrot, die anderen eher nicht. Immerhin isst ein Kind schon immer gerne Salat, den gibt es zum Mittag- und/oder Abendessen dazu. Den Schnittlauch habe ich klein geschnitten, wir nehmen ihn gerne aufs Brot oder er kommt ins sonstige Essen. Den Spinat gibt es zum Mittagessen und aus der Pfefferminze wird Tee. Wieder eine Kiste, die schnell leer werden wird.

Das Kind kocht

Oh ja, das Kind hat mal wieder gekocht. Ich bin fasziniert, wie es das immer mit der Zeit hin kriegt. Wenn es um halb 1 Essen geben soll, steht um halb 1 das Essen auf dem Tisch.

Diesmal gab es Lachs, Reis und Palak Paneer. Das Palak Paneer war etwas scharf, aber richtig lecker. Da es keinen Paneer gab, hat das Kind Grillkäse benutzt. Das hat mir sehr gut geschmeckt. Und die Deko ist inzwischen auch restaurantreif. Nur der Teller noch nicht 😉

Vater-Tag

Seit die Kinder nicht mehr in der Grundschule sind, gibt es keine Vater- und Muttertagsgeschenke mehr. Wir vermissen die Basteleien nicht, auch wenn wir und darüber gefreut haben. Geschenke anderer Art gibt es auch nicht. Was soll das denn? Der Vater war noch nie mit anderen Vätern unterwegs um zu feiern. Warum soll er denn sein Vatersein mit anderen Männern feiern? Und sich dann dabei auch noch besaufen?

Ab und zu waren wir am Vatertag vereinstechnisch eingespannt, da gab es Fussballspiele, bei denen bewirtet werden musste oder Fahrdienste zu leisten.

Heute geniessen wir den Vatertag auf eine andere Art. Wir freuen uns, dass wir einander haben, dass wir es immer noch miteinander aushalten und dass es und recht gut geht.

Ich gehe auf den Friedhof und besuche meinen Vater, das habe ich so mit der Mutter ausgemacht, da sie in diesen Zeiten nicht so einfach auf den Friedhof kommt. Ich giesse die Gräber, denke an die Verwandten, die da liegen und freue mich an den Vögeln, die in den Bäumen zwitschern. Ich mag die Friedhofstimmung, die so friedlich ist.

Veränderungen

Ich habe das Gefühl, dass durch die Coronazeit vieles intensiver zu Tage tritt. War die Kommunikation vorher schon mies, so scheint sie jetzt noch schlechter. Ist das so?

Das betrifft vor allem das Zwischenmenschliche, weil das jetzt einfach anders gehandhabt wird. Die Arbeitszeiten, der Verkehr, was weiss ich, ist nicht schlimmer, sondern anders, vielleicht sogar besser. Arbeiten von zu Hause aus hat Vorteile, weniger Autos bedeuten weniger Verkehrslärm etc., doch die Beziehungen zwischen den Menschen sind intensiver oder eben weniger. Wenn wir uns weniger sehen, wird die Kommunikation wichtiger, wenn die Verständigung vorher schon zu wünschen übrig liess, wird sie jetzt nicht unbedingt besser. Zeigt aber auch, dass da vorher schon was im Argen lag. Jetzt ist Zeit für Verbesserungen!

Doch was machen die meisten? Sich noch mehr verstecken, alles auf die Krise (Krise? Welche Krise?) schieben, wie immer eine Ausrede haben. Das ist schade und eine vertane Chance.

In meinem Umfeld gibt es gerade einige Missstände und manchmal resultieren daraus Veränderungen. Diese Veränderungen betreffen mich zum Teil ganz konkret, ich freue mich für die Menschen, die die Veränderungen erfolgreich initiiert haben, aber ich finde manches auch schade.

Torte, die nix wurde

Tja, ich hatte mir das irgendwie einfacher vorgestellt. Oder hat mir die Muße gefehlt?

Die Torte wurde von vorne bis hinten nix. Erst ist der Biskuit nicht so hoch geworden, wie er sollte. Und dann wurde die Sahne fast zu Butter. Beim zweiten Mal hat es dann geklappt, aber so richtig zufrieden war ich nicht.

Der Geschmack war ok, am zweiten Tag fast noch besser, weil durchgezogen. Nächstes Mal gibt es wieder einen ganz einfachen Erdbeerkuchen mit Sahne!


Laut Rezept, ich sag jetzt nicht, wo ich es her habe, sollte dieser Biskuit 3 (!) Mal durchgeschnitten werden. Ich habe es mit Mühe einmal geschafft.

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