alive and kicking

Monat: Juni 2020 (Seite 1 von 3)

Was schön war im Juni 2020

Der Juni ging dann doch recht schnell vorbei. Wir haben viel Erdbeeren gegessen, daher das Foto. Leider waren wir nicht auf einem Erdbeerfeld. Das hätte ich gerne gemacht, aber schwupps – schon ist die Saison schon wieder vorbei. Der Monat war unspektakulär, aber doch auch besonders.

Die Jungs hatten Pfingstferien, aber wir waren nicht am Bodensee, wie früher so oft und auch nicht Mühlenwandern, wie die Jahre zuvor. Alles anders.

Immerhin waren wir ein paar Tage mit einem Wohnmobil unterwegs, das war toll! Ein kleiner, feiner Urlaub. Außerdem waren wir mal wandern, das war auch nett.

Anfang des Monats war ich noch segeln, inzwischen bin ich da etwas unlustig. Immerhin mache ich jetzt öfter Yoga und auch Pilates per Video, das klappt ganz gut. Ein Kind hat jetzt 2x pro Woche Schule, ein Kind ist noch/wieder unbeschult. Beide treffen sich wieder mit Freunden. Und auch wir hatten Freunde-Besuch.

Am meisten freue ich mich, dass wir wieder zu viert sind.

12tel Blick im Juni 2020

Der Juni war ein durchwachsener Monat, wir waren das erste Mal Baden im Freien, aber es gab durchaus auch noch kühle Tage. Das Foto wurde an einem etwas kühleren Tag aufgenommen Ende Juni am späten Nachmittag. Wieso da jetzt wieder ein Zug kommt, weiß ich auch nicht, das war nicht geplant. Auf der Strecke verkehren nur sehr wenige Güterzüge. Nun ja, dann halt wieder mit Zug. 😉

Alle 12tel Blicke gibt es wie immer bei Eva.

Spontanbesuch

Hui, am Wochenende kam der Anruf von Freunden, dass sie uns spontan besuchen kommen wollen. „Na ja, wir müssen ja noch hinfahren, dauert schon noch so eine Stunde oder so.“ Huihuihui, schnell mal durch die Wohnung gewirbelt und den Kindern angedeutet, dass sie noch bitte beim Bäcker vorbei gehen. Dem radfahrenden Mann Bescheid gegeben. Tee gekocht, Wassermelone geschnitten und die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt.
Bäcker? Die Kinder winken ab, der Besuch hat sich gemeldet von unterwegs, sie bringen was mit. Der Mann kommt nach Hause und kurz drauf klingelt schon der Besuch. Wir sitzen zusammen, trinken Tee, Espresso oder Wasser, essen Kuchen, Zopf (danke fürs mitbringen) und Wassermelone und freuen uns, dass wir einander haben.

Huch, war das seltsam. Besuch zu haben, und dann noch so spontan. Aber schön wars.

Mangold Linsen Curry

Aus dem Mangold der Gemüsekiste wurde ein Mangold Linsen Curry. Leicht abgewandelt von muenchnerkuechenexperimente. Bei uns gab es Reis dazu und die Portion war reichlich, wir hatten einen Rest, es waren aber auch nicht alle so hungrig. Das Curry kann man sehr gut variieren.

Für 4 Personen:

300 g rote Linsen

500 g Mangold

200 ml (Hafer-) Sahne

1 Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch

1 TL Kreuzkümmel, Curry ….

1 TL Kurkuma

Olivenöl, Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Chili

700 ml Brühe

1 Pckg. Schafskäse (optional)

Zwiebel und Knoblauch hacken und in etwas Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. 2 EL Tomatenmark, den Kreuzkümmel und das Kurkuma zufügen und kurz mitdünsten. Die Linsen und den kleingeschnittenen Mangold dazu geben. Das ganze mit der Brühe und Sahne ablöschen und mit geschlossenem Deckel für ca. 10-15 Min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Wir hatten dazu Reis und wer wollte, Schafskäse. Ohne Käse und mit Hafersahne ist das ganze vegan und ebenfalls sehr lecker.

P.S. Am nächsten Tag gab es alles zusammen und noch ein paar mehr Reste als Suppe. Hierfür wurde einfach mit Kokosmilch und Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz aufgefüllt und nachgewürzt.

Sommerschwüle

Die letzten beiden Tage war es hier so richtig drückend heiß. Entsetzliche Schwüle, die mich schon am Morgen in die Knie zwang. Wortwörtlich. Kaum aufgestanden, hat es mich erst mal wieder hingelegt. Wie schon lange nicht mehr.

Früher meinten die Leute dann, ich sei schwanger, diese Zeiten sind wohl auch vorbei.

Der Arbeitstag war dementsprechend kurz, das Hirn fühlte sich wie in Watte, aber ständig irgendwo anstoßend. Seltsam. Alles. Nach leckerem Mittagessen, dank an das kochende Kind!, lange Mittagspause. Danach alles etwas besser, so dass ich mich nochmal ein bisschen an die Arbeit setzen konnte.

Der nächste Tag noch schwüler, aber mein Hirn beruhigter. Ich habe es auch gleich sehr, sehr ruhig und langsam angehen lassen. Gegen Mittag der erste Regen, der aber nur kurz Abkühlung bringt. Danach ist alles noch schlimmer. Am Abend dann heftiges Gewitter mit viel Regen und nochmal Abkühlung.

Sommer ist nicht meine Jahreszeit.

Gemüsekiste Woche 26/20

Der Inhalt der Woche:

1 Spitzkohl
500 g Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauch
3 Zwiebeln
350 g Zucchini
2 Gurken
500 g Mangold
1 Salat
1 Bund Schnittlauch
40 g Petersilie
25 g mediterrane Kräuter

Knoblauch, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Schnittlauch, Petersilie und die Kräuter kommen immer mal wieder ans Essen. Die Tomaten und Gurken knabbern wir roh oder sie kommen mit in den Salat. Sie schmecken herrlich. Spitzkohl wird grad als gegrillt sehr lecker angepriesen. Vielleicht probiere ich das mal aus, allerdings ohne Grill. Dann bleiben nur noch die Zucchini und der Mangold. Was daraus wird, wird sich zeigen.

Brot mit Lievito Madre

Da ich diesen Sauerteig namens Lievito Madre besitze, backe ich auch immer wieder damit und bin auf der Suche nach neuen Rezepten.

Dieses Rezept habe ich bei der Bäckerei Spiegelhauer gefunden und leicht abgewandelt. Da ich das Backblech nicht vorgeheizt hatte, ist das Brot leider sehr auseinander gelaufen. Tsts, blöde Ungeduld. Ich werde bestimmt noch ein bisschen mit dem Rezept experimentieren.

500 g Weizenmehl 550
250 g Dinkelvollkornmehl
etwas Salz
450 g Wasser
300 g Lievito Madre

Alle Zutaten bis auf den Lievito Madre miteinander verkneten. Diesen Teig etwas ruhen lassen. Dann den Lievito Madre zugeben und gut unterkneten. Nun den Teig nochmals gehen lassen, bei mir gab es im kühlen Raum eine Übernachtgare.

Am nächsten Tag den Teig durchkneten, in 2 Teile teilen (oder auch nicht, je nachdem, welche Größe gewünscht wird), in ein Gärkörbchen geben und wieder 5-6 Stunden gehen lassen. Ich habe einen Teil im Gärkörbchen gehen lassen, der andere Teil kam in den Kühlschrank und wurde am nächsten Tag verarbeitet.

Wenn der Teig gut gegangen ist, auf ein heißes Backblech (!) stürzen, evtl. einschneiden und ca 30 – 40 Minuten backen. Kommt natürlich auf die Größe an.
Hier wurde bei 250° Grad Celsius angefangen und dann bei 200° C fertig gebacken.

Schmeckt frisch sehr gut, aber ist noch ausbaufähig.

Ausflug zu den Gertelbachwasserfällen

Ab und zu muss ich raus, in den Wald. Dann schnappe ich mir die Kinder und los geht es. Leider viel zu selten. Meistens fehlt mir der doppelte Antrieb, denn ich muss ja noch die Kinder motivieren. Und oft fehlt mir auch das Ziel: Es sollte relativ nah sein, nicht zu lange und nicht zu kurze Wanderzeit beinhalten, ein abwechslungsreicher Weg, vielleicht noch eine Einkehrmöglichkeit wäre ideal.

Für die Gertelbachwasserfälle trifft das alles zu, es sei denn, man wandert am Anfang der Woche, da ist keine Einkehr möglich. Doch da wir das wussten, haben wir uns Vesper mitgenommen und im Wald verzehrt. Auch sehr empfehlenswert, so haben wir das früher immer gemacht.

Die Wanderung war angekündigt, so dass keiner mehr kurzfristig aussteigen konnte. Ein Kind war nicht ganz so glücklich und wäre viel, viel lieber zu Hause geblieben. Doch es gab kein Zurück mehr. Wir sind am späten Vormittag aufgebrochen und nach Bühlertal gefahren, dort gibt es ganz am Ende des Ortes einen Wanderparkplatz, er ist ausgeschildert. Und war schon erstaunlich voll, für so einen Werktagvormittag. Dort angekommen, haben wir, soweit vorhanden, die Wanderschuhe geschnürt und sind losgelaufen. Was für ein herrlicher Weg, immer am Wasser entlang.

Es gibt viele Stufen, also Treppen steigen sollte man auch können.

Und immer wieder verwunschene Plätzchen. Ein Kind hat viel von Trollen und Kobolden erzählt, das war früher bei fast jeder Wanderung so. Danke Kindergarten, das war sehr nachhaltig.

Wir sind den Rundweg gelaufen, das sind ca. 10 Kilometer und in knapp 4 Stunden gut machbar. Der Kiosk am Wiesenfelsen und die Gaststätte Kohlberg waren beide geschlossen. Bei der Gaststätte gibt es einen tollen großen Spielplatz, das ist bestimmt sehr erholsam für Familien.

Die Wege sind ok, am Anfang spektakulär, später schöne Wanderpfade und zum Schluß ein langweiliger Schotterweg, der auch arg in die Knochen geht, weil – da geht es bergab. Durch den Rundweg ist es nicht langweilig, bis auf den Schluß, der ist etwas zäh. Ich würde den Weg wieder laufen, dann vielleicht mit geöffneter Gaststätte. 😉


Hier sind Bremsspuren der Fuhrwerke aus früherer Zeit im Stein zu sehen.

Es hat uns viel Spaß gemacht und wir konnten mal wieder ein bisschen Wald auftanken. Die Wanderung ist bei heißem Wetter ideal, da es fast immer durch den Wald geht, oft sogar am kühlen Wasser entlang. Das war sehr erfrischend.

Wir haben immer mal wieder andere Wanderinnen (fast nur Frauen, bzw. eine Familie) gesehen, doch die meiste Zeit waren wir alleine. Am Wochenende ist es bestimmt sehr voll.

Gemüsekiste Woche 25/20

Es wird sommerlich in unserer Kiste. Ich freu mich schon das ganze Jahr auf Tomaten und Zucchini.

300 g Tomaten
2 Zwiebeln
2 Knoblauch
600 g Zucchini
1 Gurke
2 Salat
500 g Mangold
60 g Rucola
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Koriander
15 g Basilikum

Lecker, Tomaten gehen immer. Die gibt es zum Abendessen oder in einem Salat oder in einer Soße. Da die verteilten Tomaten immer besonders lecker sind, wird es sie eher ungekocht geben. Zwiebeln und Knoblauch kommen zum Essen. Die Gurke gibt es auch zum Abendbrot oder in einen Salat. Davon gibt es ja 2 😉
Aus dem Mangold hat der Mann Mangoldröllchen gezaubert, die waren auch sehr lecker. Rucola gibts als Salat. Den Schnittlauch schneide ich klein, dann kommt er aufs Brot oder in den Salat oder in sonstiges Essen. Basilikum kommt in eine Tomatensosse. Koriander ist hier nicht bei allen so beliebt, inclusive mir. Das gibt es vielleicht zu einem asiatischen Essen, da fehlt mir aber noch die Idee.
Und die Zucchini? Das weiss ich auch noch nicht. 😉

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 3


Da wir heute einen Termin haben, stellen wir den Wecker auf 8 Uhr. Die Menschen um uns rum werden da auch wach. Ich gehe erst mal duschen, danach das andere Kind. Während ich das Wohnmobil richte, Wasser ablassen, Toilette entsorgen, Frischwasser auffüllen, richtet ein Kind den Frühstückstisch, ein Kind geht Croissants einkaufen. Sie sind angepriesen als die weltbesten Croissant. Ob das stimmt, wollen wir nicht beurteilen, aber sie schmecken definitiv sehr gut.

Nach dem Frühstück räumen wir noch ein bisschen auf, richten die Betten, versorgen unsere Sachen und bezahlen unseren Platz. Ist natürlich nicht ganz billig, hat sich aber gelohnt. Hier kann man es schon ein paar Tage aushalten.

Wir kommen später los als geplant, dafür aber ist schon alles gerichtet. Der Mann erwartet uns bereits im Nachbarort. Wir sammeln ihn ein und fahren weiter Richtung Heimat mit kurzem Stop im Möbelladen. Kaufen aber nur Kleinkram.

Zu Hause angekommen, bewundern die Nachbarn den Camper und erzählen von ihren früheren Urlauben. Für uns war es der erste Camperurlaub. Mir hat er Lust auf mehr gemacht!

Wir räumen unsere Sachen raus und saugen noch schnell durch. Ich stelle die Waschmaschine an und wir machen eine kleine Pause. Gegen Abend fahre ich los und bringe das Wohnmobil wieder weg. Schön wars!

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