alive and kicking

Monat: Juli 2020 (Seite 2 von 3)

Gemüsekiste Woche 29/20

Nachdem ich mal wieder auf dem Acker war, sehe ich die Kiste mit anderen Augen. Es tut einfach gut, die Arbeit, die dahintersteckt, vor Augen zu haben. Auch wenn ich das theoretisch weiß, fehlt manchmal der Bezug zur Praxis.
Hier wieder der Inhalt unserer Sommerkiste:

1 Aubergine
440 g Fleischtomaten
45 g Basilikum
750 g Tomaten
1 Batavia Salat
460 g Karotten
380 g Buschbohnen
460 g Zucchini
1 Gurke
470 g Mangold
1 Handvoll Tomatillos

Die Aubergine mag hier hauptsächlich ich, mal schauen, was daraus wird. Die Tomaten werden roh gegessen, kommen in den Salat oder in eine Soße, dazu gibt es gerne Basilikum. Den Salat essen wir zum Mittag- oder Abendessen dazu. Die Karotten mag ein Kind gar nicht, sie kommen trotzdem ins Essen, dann muss das Kind sie eben rauspopeln. Die Bohnen landen vermutlich in einem asiatischen Essen, zusammen mit der Zucchini. Aus dem Mangold möchte der Mann was machen. Die Gurke gibt es ebenfalls zum roh essen dazu und die Tomatillos mag hier nur der Mann, also kriegt er sie auch.

Abends auf dem Acker

Ein Abend auf dem Acker mit interessanten Gesprächen und noch interessanterem Himmel. Manchmal wundere ich mich, was Menschen alles auf die Reihe bringen. Was ehrenamtlich geleistet wird in der Gesellschaft.

Der Abend war lau und lange hell. Es war einfach wunderschön. Gegen 21 Uhr wurde es ein bisschen frischer, aber es war immer noch angenehm.

Schön auch zu sehen, was alles auf dem Acker wächst. Wieviel Arbeit dahinter steckt. Wieviel Wissen die Gärtner haben müssen. Wieviel Ideen in den Köpfen der Menschen sind. Wieviele für eine Sache brennen.

Später in der Nacht dann der lang ersehnte Regen. Es ist viel zu trocken hier bei uns im Süden.

Gemüsekiste Woche 28/20

Ich mag diese sommerlichen Gemüsekisten: Es gibt viel Gemüse und es ist abwechslungsreich. Ein Kind isst inzwischen fast alles Gemüse und das andere Kind, nun ja, ist auf dem Weg dorthin. Noch nicht. 😉

In unserer Kiste war folgendes:
500 g Zwiebeln
1 Staudensellerie
1 Artischocke
1 Aubergine
20 g Bohnenkraut
440 g Zucchini
1 kg Tomaten
40 g Petersilie
450 g Bohnen
1 Gurke
1 Cerabiatta Salat
120 g Rucola
20 g Minze
20 g Basilikum
1 Bund Möhren

Das ist viel, aber wir kriegen das geschafft. Lediglich der Staudensellerie mag hier nur einer, der Mann. Den darf er dann knabbern. Die Zwiebeln kommen immer wieder ins Essen, da haben wir erst gekauft, aber die kommen schon weg. Über die Artischocke hatte sich letzte Woche ein Kind sehr gefreut, ich hoffe, das ist diese Woche immer noch so. Die Zucchini, Aubergine und ein paar Karotten landen im Ofen, zusammen mit Kartoffeln und Fischstäbchen war das unser Sonntagsessen. Die Tomaten, die Gurke und den Salat gibt es zum Essen dazu, abends oder mittags, wie es passt. Die Bohnen gab es zusammen mit Kartoffeln und Lachs, da hat der Mann gekocht, das war sehr lecker. Mit Bohnenkraut, Minze, Petersilie und Basilikum wird gewürzt.

12 von 12 im Juli 2020

12 Bilder des Tages sammelt Caro jeden 12. eines Monats. Ich bin wieder dabei, heute ist planloser Sonntag, hier meine Bilder:


1. Am Morgen begrüßt mich die Avocado.


2. In der Küche sieht es chaotisch aus. Muss so.


3. Ich habe Lust auf Brötchen. Mit Backpulver, da nicht mehr so viel Zeit ist.


4. Ich gehe Brombeeren pflücken. Das ging fast schon im Akkord, so viele hängen da.


5. Ein Teil der Beeren wird gleich verarbeitet.


6. Die Muffins sehen schön aus.


7. Und schmecken! Auch dem Kind.


8. Danach wird das Treppenhaus geputzt.


9. Es ist sehr warm, die Rollläden bleiben unten.


10. Die Pflanzen freuen sich an der Sonne.


11. Ein Kind zockt.


12. Und ich schreibe schnell den Beitrag.

Schwups, schon habe ich 12 Bilder. Dabei ist der Tag noch gar nicht zu Ende.

school

Ein Kind hat zeitweise wieder Schule.

Ich frage, wie es war.
„Schulisch“, meint das Kind.

Klar, was frag ich auch so blöd.

Käsekuchen ohne Boden

Der Käsekuchen ist schnell gemacht, schmeckt gut und ist variabel (mit Obst oder ohne, mit Mohn, mit Quark-Joghurt Mischung….).

6 Eier
1 kg Magerquark (letztens hatte ich nur 500 g Quark und 200 g Sauerrahm und 200 g Schafsmilchjoghurt – ging auch gut!)
150 g Zucker
70 g Stärke (oder 2 Pckg. Vanillepuddingpulver)
75 g Butter
abgeriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

Das Eiweiß steif schlagen. In einer anderen Schüssel die weiche Butter, Quark, Eigelb, Zucker, Stärke und Zitrone verrühren. Wenn die Butter sehr hart ist, kann man sie vorher auch schmelzen.
Das Eiweiß in diese Masse rühren. Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Quarkmasse in die Springform füllen. Evlt. noch Beeren obendrauf legen.
50 – 60 Minuten backen bei 180° Grad Celsius. Falls der Kuchen zu dunkel wird, gegen Ende abdecken.

Sehr gut schmeckt auch eine Variation mit Mohn. Dafür einfach die Quark-Ei-Masse teilen und eine Hälfte mit Mohn verrühren.

Wir essen den Kuchen gerne warm, doch da verliert er leicht die Form. Eigentlich sollte er kurz in der Form ruhen und dann ohne Form ganz auskühlen. Da arbeiten wir noch dran.

Deo

Seit einer Weile schon mache ich mir mein Deo selber, immer diese Creme. Am Anfang fand ich das sehr gewöhnungsbedürftig, inzwischen mag ich sie sehr gerne. So sehr, dass ich sie auch auf Reisen mitnehme, da war ich zuerst etwas skeptisch. Na ja, Reisen, das klingt jetzt auch wie aus einer anderen Welt.

Hier das Rezept, so schwirrt es im Internet rum:

35g Maisstärke
35g Kokosöl
25g Natron

Alle Zutaten mischen und in eine saubere Dose füllen. Schnell zu machen und angenehm zu tragen. Man kann die Creme wohl auch noch mit Duftöl verfeinern, habe ich aber bis jetzt noch nicht gemacht. Ich bin bei Düften etwas eigen. Die Creme riecht schon sehr nach Kokos, aber noch angenehm, finde ich (und ein Kind).

Ennio Morricone

Im letzten Jahr gab es einen Spontan-Chor für einen Auftritt, bei dem ich mitgemacht habe. Wir hatten ein Stück von Ennio Morricone einstudiert. Dadurch habe ich mich näher mit ihm befasst, ein Begriff war er mir aber vorher schon. Doch die ganze Bandbreite war mir nicht bewusst.

Jetzt ist er gestorben.

WMDEDGT Juli 2020


Neuer Monat, neues Spiel. Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was man so macht den Tag durch und alle machen mit. 😉 Ich auch!

Der 5. Juli 2020 ist ein Sonntag und wir haben nix vor, so sieht unser Tag dann aus.

7:30 ich bin schon eine Weile wach und stehe auf. Danach lese ich im Internet. Da so viele Leute Corona Tagebücher schreiben, komme ich mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher. Das versuche ich heute ein bisschen aufzuholen. Aber manches interessiert mich dann doch nicht so.

Um 9:30 Uhr ist der Rest der Familie auch aufgestanden und wir frühstücken. Es gibt (Toast) Brot mit Zeug drauf. Ich esse mal wieder ein Peanutbutter Banana Sandwich. Lecker!

Nach dem Frühstück ist vor dem Putzen, ausserdem werden heute auch noch die Betten bezogen. Ich verziehe mich jedoch erst mal zum Brombeere pflücken. Als ich gegen 11:30 wieder heim komme, ist der Mann am Mittagessen vorbereiten und die Jungs sind mit Bad putzen beschäftigt. Da die Küche belegt ist, überlege ich mir, was ich mit den Brombeeren machen könnte – außer Marmelade.


Gegen 13 Uhr essen wir zu Mittag. Es gibt Flammkuchen mit Spitzkohl und es schmeckt uns allen lecker. Dennoch bleibt einer übrig. Nach dem Mittagessen mache ich noch einen Käsekuchen ohne Boden mit Brombeeren. Der geht recht schnell. Zwischendurch läuft immer wieder die Waschmaschine und die Spülmaschine.


Um 15 Uhr essen wir den noch warmen Käsekuchen. Ein Kind findet die Brombeeren sauer, der Kuchen schmeckt aber. Anschliessend wurstelt jeder so vor sich hin, die Jungs zocken nacheinander und ich fahre zu meiner Mutter. Wir wollen gemeinsam auf dem Friedhof, da sie schon lange nicht mehr dort war. Ich habe sie schon so lange nicht mehr gesehen und freue mich sehr. Ein paar Brombeeren und ein Stück Käsekuchen habe ich ihr auch noch mitgebracht.


Muttern freut sich, dass sie heute doch noch raus kommt. An manchen Tagen ist es schwerer. Wir gießen die Gräber und laufen noch ein bisschen über den Friedhof. Es ist ruhig und friedlich dort. Der Wind macht die Schwüle etwas erträglich. Wieder bei ihr, reden wir noch ein bisschen, dann klingelt das Telefon und ich mache den Absprung.

Zu Hause ist ein Kind schon wieder ausgeflogen. Der Mann ist von der Fahrradrunde zurück. Wir richten Abendbrot, das wir gegen 19 Uhr essen. Es gibt Reste des Flammkuchens sowie Brot und Tomaten. Danach ist mal wieder aufräumen angesagt. Da ein Kind sehr überraschend morgen Schule hat, muss es noch ein paar Sachen richten. Immer an die Maske denken!

Um 8 Uhr sitzen wir im Wohnzimmer und besprechen den Tag, das Kind richtet Chips und wir schauen 2 Folgen Dark. Danach muss das Kind ins Bett und wir schauen noch die Nachrichten. Gegen 11:30 Uhr gehe ich auch ins Bett. Das andere Kind kommt noch später nach Hause.

Gemüsekiste Woche 27/20

Eine sommerliche Woche mit folgendem Inhalt:

1 Spitzkohl
1 kg Tomaten
1 Bund Möhren
1 Bund Frühlingszwiebeln
25 g Basilikum
25 g Ysop
1 Aubergine
1 Artischoke
40 g Zitronenmelisse
1 Gurke
1 Salat
500 g Zucchini
370 g Mangold
1 Bund Schnittknoblauch

Aus dem Spitzkohl wurden Spitzkohlflammkuchen, die sehr lecker waren. Frühlingszwieblen, Basilikum, Schnittknoblauch kommen immer wieder als Würze zum Einsatz.
Die Gurke und Tomaten essen wir zum Abendbrot oder als Salat oder mit Mozarella, das mag ein Kind besonders, eines gar nicht.
Ein Teil der Möhren und Zucchini wird zu Gemüsewaffeln verarbeitet. Der Mangold kommt diese Woche in die oberleckere Lasagne, die ein Kind immer zubereitet.
Die Aubergine wird von einigen hier nicht so geliebt, aber von mir. Wahrscheinlich brate ich sie mir an und esse sie zum Abendbrot dazu. Den Salat gibt es – na was wohl? – zum Essen dazu. Abends, mittags, eigentlich immer. Die Artischoke ist sehr klein, aber ein Kind freut sich sehr drauf. Also wird es sie als Schmankerl geben. Aus der Zitronenmelisse wird Tee oder Sirup.

Ein schöner bunter Gemüsekorb, bei dem ich mich auf die Verwendung freue.

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