alive and kicking

Monat: Oktober 2020 (Seite 1 von 3)

Was schön war im Oktober 2020


Der Oktober war …. oktobrig, würde ein Kind sagen. Was auch immer das heißt. Es gab Geburtstage zu feiern, was wir auch mehr oder weniger gemacht haben. Es gab Schule und Arbeit und Ferien und Urlaub. Also alles.

Zum Schluß gab es einen Lockdown light. Der gilt jetzt für den ganzen November und wir hoffen, dass wir einigermassen gut davon kommen. Es bleibt kompliziert und ich weiß noch nicht, wie manches weitergehen soll und wird.

Daher bin ich froh, dass wir doch noch einiges unternommen hatten, so waren wir einen Tag im Wald und haben sogar einen Ausflug zu viert gemacht, das wird immer seltener. Der Hund ist kein Baby mehr, er wird größer und größer. Wir besuchen eifrig die Hundeschule, solange das geht und er lernt eifrig. Wir auch! 😉 Wir haben uns alle schon an den Hund gewöhnt und freuen uns sehr an ihm. Er macht es uns aber auch einfach, weil er so toll ist!

Beim Vorgehen in der Welt und den damit verbundenen Nachrichten habe ich mir immer mal wieder ein Pause gegönnt, weil es mir einfach zu viel wurde. So viel Haß, Unverständnis und Boshaftigkeit kann ich nicht immer ertragen.

Geburtstag


Alles gerichtet für das Geburtstagskind. Es gibt Duschseife, Schokolade und ein Buch. Später noch einen Ausflug mit auswärtigem Mittagessen. Schöner Tach war das.

nerv, nerv

Ich bin genervt von mir und der Welt. Einfach von allem. Überall hakt es, bei der Arbeit wie privat. Alle meckern und sind unzufrieden. Jetzt lese ich, dass das ganz vielen so geht und wohl coronabedingt sei. Was denn noch alles?

Wir müssen uns auf das Virus einstellen, es wird uns noch längere Zeit begleiten. Das weiß ich doch alles und verstehe es auch. Aber es nervt, dass nix klappt. Ich wage zu bezweifeln, ob das immer an Corona liegt. Die Abläufe stimmen nicht und woran das liegt ist mir egal. Das war vor dem Virus auch nicht besser.

Liegen meine Nerven blank? Wie bei allen, virusbedingt….. blablabla, ich kann das nicht mehr hören.

Wochenende in Bildern – Ende Oktober 2020

Unser Wochenende war ein bisschen verplant und das war gut so. Wir waren einen Tag im Wald und das tat richtig gut.

SAMSTAG

Wieder haben wir Besuch über Nacht.


Wir richten uns für den Ausflug.


Wir waren mit verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs und sind endlich angekommen.


Das Gras klingt so schön beim drüber laufen, meint das Kind. Und ich wundere mich mal wieder über seine Wahrnehmung mit allen Sinnen. So schön!


Wir laufen nicht in der Gruppe, sondern einzeln. Das tut gut.


Es gibt verschiedene Unterlagen.


Und natürlich ein Feuer.


Das Kind kriegt mal wieder Fleisch.


Wir erkunden die Umgebung.


Und spielen auf der Lichtung.

SONNTAG

Durch die Zeitumstellung bin ich früh wach und nutze die Zeit. Der Teig war über Nacht gegangen.


Dem anderen Kind noch schnell einen Zettel geschrieben.


Dann auf zur Hunderunde, durch die Zeitumstellung ist die Stimmung eine ganz andere.


Als wir wieder zurück kommen, gibt es lecker Früstück für alle.


Und ich backe gleich nochmal: Rote Bete Schoko Kuchen


Später das übliche Sonntagsgedöns.


Und nochmal eine ausgiebige Hunderunde.


Die Felder sind abgeerntet.


Hundeblick!

Noch mehr bebilderte Wochenenden gibt es bei den großen Köpfen.

Tag im Wald


Wir waren einen Tag im Wald und haben den Ausflug sehr genossen. Da wir mit einer kleinen Gruppe unterwegs waren und es ein bisschen Programm gab, war es anders, als einfach nur zu laufen. Wir haben hinterfragt und nachgedacht. Das war schön.

Es gab ein Feuer, an dem wir uns wärmen konnten und unser Essen zubereiten. Draußen schmeckt es einfach nochmal ganz anders. Wir haben alles aufgegessen, obwohl ich etwas mehr gekauft hatte! Die Natur im Herbst ist wunderschön, wenn die Sonne rauskam, hat der Wald regelrecht geleuchtet.

Mir hat die Auszeit sehr gefallen.

volle Tage

Manche Tage sind so voll, da komme ich zu gar nix mehr. Da ist bei der Arbeit viel und daheim wird es nicht weniger, dann kommt noch ein Anruf dazu und dies und das muss ich noch organisieren. Außerdem brauchen wir noch Grillzeug und das Kind gewaschene Kleidung für den Job. Uiuiui, da bin ich echt beschäftigt und bin froh, wenn ich Sachen delegieren kann bzw. Menschen einfach Sachen übernehmen.

Am Abend falle ich platt aufs Sofa und gucke nicht mehr in die Emails geschweige denn ins Internet. Wir bequatschen noch kurz den vergangenen Tag und die zukünftigen und das wars dann auch.

Manchmal schön, aber auch anstrengend. Immer so volle Tage sind mir dann doch schnell zu viel. Zumal ich meine Gedanken im Kopf ja nicht abstellen kann, die laufen einfach weiter, sind nur ein bisschen abgelenkt durch die Beschäftigung, kommen dann aber mit voller Wucht abends im Bett wieder.

Gemüsekiste Woche 43/20

Leider habe ich mal wieder das Foto vergessen, dafür gab es nette Gespräche. Hier der Inhalt, bei den Gewichtsangaben bin ich mir zum Teil nicht mehr ganz sicher:

1,5 kg Kartoffeln
1,5 kg rote Beete
1 Salat
1 Bund Dill
1 Bund Salbei
1 Bund Radieschen
320 gZwiebeln
280 g Auberginen
1 Pak Choi
1 Staudensellerie
1 Blumenkohl

Ich bin erstaunt, wie viel ich noch aus dem Gedächtnis weiß. Vielleicht sollte ich das als Gehirntraining nun immer so machen.
Was daraus wird? Schaumermal: die Kartoffeln werden zu irgendwas. Ich hätte mal wieder Lust auf Kartoffelbrei 😉
Die rote Beete mögen die U20 nicht so, vielleicht wird da mal wieder ein Kuchen draus, das gab es schon länger nicht mehr. Den Salat essen wir zum Essen dazu, die Radieschen gibt es roh zum Knabbern. Dill und Salbei kommen erst mal ins Wasserglas und warten dort auf ihre weitere Verwendung. Die Zwiebeln kommen immer mal wieder ins Essen und an den Salat. Die Auberginen sind klein und wohl die letzten, daher werde ich sie mir anbraten und alleine geniessen 🙂 Der Staudensellerie wird hier ja nicht so geliebt, da kommt ein Teil immer mal wieder ins Essen, den Rest friere ich evtl. ein und benutze ihn für Suppen. Den Blumenkohl gibt es wohl ganz klassisch und den Pak Choi asiatisch.
Wenn ich mir das so überlege, bekomme ich große Lust aufs Kochen und mache mir schon Pläne fürs Wochenende.

schneller Apfelkuchen

Der Apfelkuchen ist sehr einfach und sehr lecker. Die Anregung dafür gab es beim Kochfrosch. Mit Sahne und/oder Eis ein Genuss. Hat uns auch am nächsten Tag noch geschmeckt. Yamyam.

150 g Butter
150 g Zucker (evtl. noch Vanillezucker)
150 g Mehl
500 g Äpfel
4 Eier
1 Prise Backpulver

Die Äpfel in dünne Spalten schneiden. Eier und Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter dazu geben. Anschliessend das Mehl und das Backpulver zügig unterrühren. Die Apfelscheiben unterheben. Eine Springform einfetten, den Teig einfüllen und etwas glatt streichen. Dann ab damit in den Ofen und bei 200°C ca. 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, etwas abdecken.

Schmeckt leicht warm mit Sahne und/oder Eis sehr lecker. Für ein Kind gab es eben nur Eis und Sahne.

Da wir nur eine 28er Springform haben, wurde der Kuchen recht flach, eher so tarte-mäßig.

Habachtstellung

Im Moment scheint alles unsicher und in Habachtstellung. Wer weiß, was morgen noch geht. Ob wir uns dann noch treffen können?
Ein Sohn meint, bis zu den Herbstferien ist noch Schule, dann erst mal wieder alles dicht. Ob es so kommen wird? Wir freuen uns, wenn es nicht so kommt, sind aber auch nicht überrascht, wenn wieder alles eingeschränkt wird.

Mein Leben ist nicht sehr verplant und im Grunde mag ich die Unwägbarkeiten des Lebens, doch manchmal ist es mir zu viel. Ständig wird alles verschoben und abgesagt. Ja, wann wollen wir denn das alles nachholen? (Wollen wir das überhaupt?) Die Stimmung ist gedrückt und es fällt mir schwer, eine positive Grundhaltung zu behalten.

Das sind die eher dunklen Tage in mir, auch wenn draußen die Sonne scheint. Ich weiß, daß die Tage vergehen, aber manchmal sind sie sehr schwer auszuhalten.

« Ältere Beiträge

© 2020 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑