Der Februar fing winterlich an und endete sehr frühlingshaft mit 20° Grad Celsius. Wir waren viel unterwegs mit dem Hund: am Fluß, im Wald und in den Reben. Dem Hund macht das immer Spaß. Er hat den Schnee geliebt, bei den Frühlingstemperaturen hängt ihm schnell die Zunge aus dem Maul. Da muss er sich wohl dran gewöhnen hier bei uns. Die Hunderunde am Wochenende tut dem Hund gut, also stehe ich früh auf und laufe mit ihm am Fluß. Das Aufstehen kostet mich Überwindung, aber dann ist es ganz nett. An den Tagen, an denen ich ausschlafen wollte, hat es gar nicht geklappt, also brauch ich das auch nicht mehr einplanen.

Ich habe mich viel mit China und dem Frühlingsfest beschäftigt, es gab Jioazi, eine Teeverkostung und einiges mehr. Alles online, sonst hätte ich nicht so viel wahrnehmen können. Es hat mir Spaß gemacht, wenn nicht, konnte ich mich ja auch wieder ausklinken 😉 und ich habe gemerkt, wie sehr ich das vermisse.

Bei der Arbeit gab es gute Neuigkeiten und ich habe Neues ausprobiert, manches war anstrengend, manches hat Spaß gemacht. Corona bringt uns mehr Organisation, aber auch da wächst man rein. Vieles wird selbstverständlich.

Wir haben eine online Weinprobe gemacht. Das war amüsant, besonders weil wir Freunde hatten, die auch dabei waren. In Präsenz wäre es etwas schöner, aber dann auch nicht machbar mit den Freunden, weil die weiter weg wohnen. Es war wirklich sehr lustig.

Die Schule war für ein Kind etwas nervend, weil es nacharbeiten muss. Aber alles halb so schlimm. Ich kann das Kind verstehen, doch leider müssen wir jetzt etwas hinterher sein. Beide Kinder haben Zeugnisse bekommen, eines kam mit der Post, eines musste ein Kind abholen zu einer festgelegten Zeit. Schule gab es nur online. Immerhin haben beide Kinder die Möglichkeit, sich im Freien mit Freunden zu treffen bzw. feste Freunde, die auch zu Besuch kommen dürfen. Ist halt leider nur ein kleiner exklusiver Kreis.