Nach dem Frühstück im Hafen segeln wir wieder los. Alles spielt sich ein bisschen besser ein. Leider ist mir immer noch oder wieder übel. Ich nehme eine Tablette und hoffe auf Besserung. Immerhin muss ich mich heute nicht unter Deck ablegen, sondern kann oben bleiben und ein bisschen die Aussicht geniessen. Essen lass ich mal lieber.

Wir fahren heute an der Küste entlang.

Ich hänge in den Seilen. Es geht mir nicht so gut. Später wirkt die Tablette und ich fühle mich etwas besser.

Wir legen in einer Bucht an. Wir müssen die Leine an einer Verankerung im Felsen anbringen. Es ist windig und wir werden immer wieder abgetrieben. Zusammen mit einem anderen aus der Crew paddle ich mit dem Dingi zum Felsen, es ist ein mühsames Unterfangen, doch schliesslich geschafft. Wir werden mit wunderbarem Wasser belohnt.

Und Menschen, die von Felsen ins Wasser springen. Einem jungen Mann geht es danach gar nicht gut. Er kann sich auf unser Boot retten und erholt sich ein bisschen. Was für ein blödsinniges Unterfangen. Die Jugend!

Am Abend gibt es aus den restlichen Kartoffeln einen Kartoffelauflauf, der sehr lecker schmeckt. Es ist total schön in der Bucht, allerdings liegen wir auch nicht so geschützt wie im Hafen, das Boot wackelt etwas mehr. Trotzdem schlafe ich gut.