alive and kicking

Monat: August 2021 (Seite 2 von 2)

Mirabellen-Käsekuchen


Ich mag Mirabellen gerne in Kuchen und Marmelade. Da sie sehr süß sind, braucht man gar nicht so viel Zucker. Wir haben ein paar geschenkt bekommen, da gab es Marmelade und diesen Kuchen.

Zutaten für einen Kuchen von 26 cm Durchmesser:

Für den Mürbteig:
200 g Mehl
50 g Zucker
125 g Butter
1 Ei

Für die Käsefüllung:
375 g Quark
60 g Zucker
3 Eier
3 EL Vanillepuddingpulver
70 g zerlassene Butter
Saft von 1/2 Zitrone
Mirabellen je nach Bedarf, ich schätze mal so 500 g

Die Springform einfetten.
Die Zutaten für den Mürbeteig zusammen rühren (lassen). Ich mache das in der Küchenmaschine, geht aber auch von Hand. Der Teig ist sehr fettig und klebt. Daher kommt er noch ein bisschen in den Kühlschrank. Gerne auch mal über Nacht.
Mit einer Teigrolle den Teig zu einem Kreis ausrollen, ich mache das oft schon in der Form mit einem kleinen Ausroller. Es geht auch hier mit den Händen. Oder eben mit dem großen Nudelholz. Dann noch einen Rand formen.

Sämtliche Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine verrühren. Die Quarkangabe finde ich blöd, da hat man dann ein offenes Päckchen, ich versuche das nächste Mal 500g. Die Masse auf den Teig füllen.

Die Mirabellen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen. Evtl. ein bisschen was frei lassen, wenn nicht alle Obst mögen 😉

Bei 170°C Celsius ca. 45 Minuten backen. Evtl. mit Marmelade aprikotieren. Schnickschnack, den ich nicht mache, der aber schön aussieht.

Schmeckt noch lauwarm mit etwas Eis, aber natürlich auch kalt und auch noch 2 Tage später, wenn er so lange bleibt.

Die Idee habe ich von hier: Kochfelder.

Gemüsekiste 32/21

Die wöchentliche Gemüsekiste ist immer noch sommerlich, doch der erste Kürbis weist auf den Herbst hin.
Hier unser Inhalt:
1 Aubergine
1 Spaghettikürbis
2 Gurken
1 Chili
1 Melone
1 Bund Schnittknoblauch

30 g mediterrane Kräuter
420 g Buschbohnen
470 g Zucchini
600 g Tomaten
400 g Zwiebeln

Inzwischen essen hier alle Aubergine, da müssen wir nachkaufen. Die Bohnen sind auch so beliebt, dass wir nachkaufen, Tomaten kaufen wir eh hin und wieder dazu.

Finally summer

Nun hat auch hier der Sommer Einzug gehalten. Es ist warm, sehr warm, sogar heiß. Wir haben über 30° Grad Celsius. Nachts wache ich auf, weil es so warm ist. Wann war das denn zum letzten Mal?
Wir machen die Rollläden runter und schließen die Fenster, um die Hitze draußen zu halten. In der Altbauwohnung ist es gut auszuhalten. Der Hund liegt platt auf dem Kachelboden.

Eigentlich bin ich ganz froh, dass die letzten 5 Wochen nicht so heiß waren. Ich erinnere mich an diese endlosen, langen, schwitzigen Sommer. Und nachts kommt keine Abkühlung. Jetzt ist es Sommer und keiner stöhnt, weil alle das noch ein bisschen genießen können. Zu lange war die Zeit des Regens und der Kälte. Ich freue mich für die Schwimmbäder und überlege, an welchen See wir könnten um uns abzukühlen.

Das war die zweite Woche der Sommerferien.

12 von 12 im August 2021

Der 12. im August des Jahres 2021 ist ein Donnerstag. Es ist schwülwarmes Wetter vorausgesagt und fühlt sich auch am Morgen schon so an.


1. Das morgendliche Müsli sieht nicht so lecker aus, schmeckt aber.


2. Dazu gibt es mal wieder eine Tablette. Neue Packung, neues Glück.


3. Beim Tee ist es leider der letzte Beutel. Määääh.


4. Auf dem Weg zum Büro.


5. Der Weg ist weit.


6. Der Blick aus dem Fenster.


7. Der Zettel wird erst mal abgehängt, den brauche ich heute nicht.


8. Kalender auf Vorderfrau gebracht.


9. Inklusive Ventilator.


10. Heute muss ich Sachen ins Archiv bringen. Es ist etwas durcheinander dort und ich hoffe, niemand muss diese Sachen je suchen.


11. Als ich nach Hause komme, schaut mich der Hund erwartungsvoll an.


12. Gestern waren wir im Wald.


Und hatten dort Gesellschaft.


Die zum Glück leise war.

Heute etwas mehr als 12 Bilder, aber da waren ja auch welche von gestern dabei 😉

Weitere Blicke des Tages gibt es bei draußen nur Kännchen.

Hunderunde

Ich mag die späte Hunderunde: Der Hund und ich trotten gemächlich durch die Straßen. An manchen Ecken pinkelt er, an den meisten schnuppert er nur. Immer wieder bleiben wir stehen. Weil es duftet (für ihn). Weil etwas so interessant ist, dass man nicht weiterlaufen kann oder weil ein anderes Tier zu sehen ist.

Manchmal schnappt sich der Hund ein Stöckchen. Es hängt wie eine Zigarre aus seinem Maul. Coole Socke. Er sieht aus wie Helmut Schmid während wir durch die Straßen spazieren. Er knabbert ein bisschen am Stock und lässt ihn fallen. Dann nimmt er ihn wieder auf, aber es sieht nicht mehr so cool aus. Wie ein Stöckchen halt. Dem Hund ist es egal. Mit Stock im Maul fühlt er sich wohl. Wir trotten weiter.

Es ist warm und viele Fenster sind offen. Aus einem Fenster kommt immer Gebrüll. Immer. Das hat ein Kind auch schon bemerkt. Aus vielen Fenstern leuchtet es bläulich, da wird fern gesehen oder am Computer gesessen. Bei manchen sehe ich Riesenbildschirme. Bei einem Fenster kommt oft Musik, da bleibt der Hund immer stehen. Es scheint ihm zu gefallen. Manchmal hört man Menschen reden. Oder Kinder weinen.

Ich bin müde und möchte nach Hause. Komm, Hund.

Hundeeis

Heute haben wir einen kleinen Ausflug zur Eisdiele im nächsten Dorf gemacht. Dort gibt es nämlich Hundeeis und so hatte der Hund auch was davon. Das erste mal Eis. Er hat es sehr gerne geschlotzt und hat dann gierig unseres angestarrt. Doch keine so gute Idee.

Wir kamen nicht trocken an, weil es immer wieder geregnet hat, obwohl die Sonne schien. Der Heimweg war dann trocken und heiß, weil die Augustsonne runterbrannte.

Hundeeis. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich sowas mal kaufe.

WMDEDGT August 2021


Schon August. Das Wetter ist hier nicht so sommerlich, es ist kühl und regnerisch. Für uns allerdings relativ angenehm, da wir keine Sonnenanbeter sind.

Der 5. im August 2021 ist ein Donnerstag. Ein Kind ist bei einem Bekannten irgendwo in Deutschland, ein Kind ist zu Hause. Beide haben die erste Woche Schulferien. Der Mann und ich arbeiten.

Daher stehe ich auch um 6:15 Uhr auf. Ich ziehe mich an, schnappe mir den Hund und laufe das erste Mal um den Block. Die übliche kleine Morgenrunde.
Wieder zu Hause, setze ich Wasser auf und koche Tee. Zum PG Tip Tee gibt es Müsli. Danach füttere ich den Hund. Der Mann ist inzwischen auch aufgestanden, das Kind schläft noch.

Um kurz nach halb 8 mache ich mich auf den Weg zur Arbeit, dort komme ich kurz vor 8 Uhr an. Während ich mir Teewasser hole (ja, es gibt nochmal Tee) fährt der Computer hoch, ich setze mich daran und fange an zu arbeiten. Heute kommen Menschen in live vorbei und schwuppdiwupp ist schon Mittag.

12:45 Uhr fahre ich nach Hause. Dort hat der Mann schon gekocht, es gibt aufgewertete Reste von gestern. Es schmeckt sehr gut. Das Kind war mit dem Hund draußen und setzt sich später dazu.

Um 14 Uhr bereite ich einen Brotteig zu und werfe eine Waschmaschine an.

Von 14:30 bis 15 Uhr lege ich mich etwas ab. Kleine Pause, die ich im Moment oft brauche, weil die Nächte nicht so gut sind.

Ich schaue „kurz“ in meine Arbeitsmails und bereite mich auf morgen vor. Da steht was Größeres an. Ich beschliesse morgen ins Büro zu fahren und nicht von zu Hause zu arbeiten. Nebenher lasse ich den Teig nochmal durchkneten.

Die Wäsche ist inzwischen fertig und ich hänge sie schnell auf, dann fahren das Kind, der Hund und ich in den Wald. Letzte Woche hatte mir eine Freundin einen Weg am Bach entlang gezeigt. Das ist heute unser Ziel. Das Kind ist sehr, sehr lustlos. Doch der Hund und der Wald schaffen es schließlich, es ein bisschen aufzumuntern. Wir laufen den Schlumpfweg. Überall sind Schlümpfe. Aber nicht aufdringlich, sondern eher dezent. Macht uns Spaß!

Den Hund interessieren die Schlümpfe gar nicht. Er läuft einen großen Teil des Weges im Wasser.

Wieder am Auto sammeln wir 3 Zecken ab, Mistviecher.

Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder zu Hause. Noch kurz mit den Nachbarn geschwatzt, dann kümmere ich mich ums Brot. Der Teig ist sehr bappig und ich muss lange die Küchenmaschine putzen. Aber das hatte ich eh mal wieder vor. Passt.

Ich rufe die graue Wölfin an und wir quatschen ein Weilchen. Tut immer wieder gut. Das Brot ist derweil im Ofen, es ist mal wieder ein Topfbrot. Ich backe nur noch selten Brot, der Sauerteig lebt nicht mehr und ich kann mich gerade nicht aufraffen, neuen anzusetzen.

Inzwischen ist 19:30 Uhr und ich setze mich mal ans Laptop.
Die anderen Familienmitglieder sind, soweit im Lande, inzwischen alle da und wir richten Abendessen: Das Kind isst die Reste des Mittagessens, die Eltern geniessen das frische Brot. Wir bequatschen ein bisschen den Tag und die folgenden. Dann schauen wir noch mehrere Folgen „Outer Banks“.

Um 10 Uhr richtet sich das Kind fürs Bett und ich gehe nochmal mit dem Hund raus. Danach schauen der Mann und ich die Nachrichten, aber wir schlafen dabei ein. Also gehen wir auch ins Bett. Ich bin zu müde zum Lesen und schaue noch „kurz“ meine Nachrichten an. Gegen 23:30 Uhr mache ich das Licht aus.

Tage wie dieser sammelt Frau Brüllen immer am 5. Dort finden sich auch die anderen Beiträge. Danke fürs Bereitstellen!

Gemüsekiste 31/21

Wieder eine Gemüsekiste, aus der wir ALLES essen. Alles. Beide Kinder essen inzwischen Auberginen! Wie toll ist das denn?

Es gab:
2 kg Kartoffeln
1,6 kg Tomaten
610 g Zucchini
25 g Basilikum
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Bund Schnittlauch
1 Knoblauch
1 Aubergine
2 Gurken

Gemüsewaffeln

Das Rezept hat ein Kind aus der Schule mitgebracht, vor langer Zeit. Die Waffeln gab es früher öfter, jetzt haben wir gemerkt, dass es doch eher ein „Kinderessen“ ist. Schmecken tun sie aber immer noch und das Gemüse in den Waffeln war immer ok für beide Kinder, auch wenn sie wussten, was drin ist. Bei vielen anderen Gerichten ging das nicht. Hier also das Rezept:

2 Möhren
2 kleine Zucchini
600 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g geriebener Käse, oder mehr
20 g Öl
6 Eier
600 ml Milch
2 TL Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Das Gemüse raspeln oder klein häckseln. Die Zutaten bis auf das Gemüse alle miteinander verrühren bis sich sämtliche Zutaten verbunden haben. Zum Schluss das Gemüse in den Teig geben und mit dem Kochlöffel unterrühren, den Teig ca. 10 Minuten quellen lassen.

Das Waffeleisen mit etwas Fett oder Öl bestreichen und die Waffeln nacheinander ausbacken. Evtl. im Backofen warm halten.

Dazu passt ein Dip aus Quark oder Frischkäse.

Die Waffeln schmecken warm und kalt und eignen sich gut als Pausensnack. Sie lassen sich auch supergut variieren, früher gab es oft noch Speck oder Salami mit in den Teig, später dann Tofu. Anderes Gemüse kann auch gut verwertet werden. So gab es sie im Kindergarten oftmals mit Mais oder Spinat, dann werden sie grün. Mit roter Beete werden sie pinkrot. Schmecken allerdings auch anders. Statt Kräuter der Provence passen auch italienische Kräuter oder frische Kräuter oder oder….

Hallo August 2021


Der 1. August ist ein Sonntag, das ist ja schon mal nicht schlecht. Wir machen, was wir sonntags immer machen. Die Jungs haben den ganzen Monat Ferien. Sie sind auch schon im Ferienrhythmus obwohl sie erst seit 3 Tagen Ferien haben. Auch ich werde Urlaub nehmen, doch erst gegen Ende August. Geplant ist nicht wirklich was, noch nicht. Ich hoffe, da kommt noch ein bisschen was.

Ein Kind hat Pläne, die mal verworfen und jetzt wieder neu aufgestellt wurden. Es wird viel arbeiten und Freunde treffen. Die Freunde des anderen Kindes sind in Urlaub, da müssen wir mal schauen, was das noch wird. Ausserdem wird das Kind evtl. seine Zukunftspläne neu aufstellen.

Ich werde ein MRT bekommen. Hmm, danach folgt dann hoffentlich der Arztbesuch, da habe ich noch keinen Termin.

Ich möchte ein bisschen umräumen, ein Kinderzimmer ist nicht so ganz optimal, bzw. da gab es Veränderungen und das Schlagzeug kann jetzt weggeräumt werden. Vielleicht kommt dann noch ein anderes Zimmer dran 😉

Wir werden uns um den Hund kümmern, die Kinder bzw. ein Kind hat ja mehr Zeit jetzt. Vielleicht schaffen wir es ja öfter in den Wald, das liebt der Hund (die Zecken leider auch).

Ich werde in der Auswahlkommission einer Vorstellungsrunde sitzen. Das hatte ich so auch noch nicht.

Ich möchte mehr lesen.

Und Freunde und Freundinnen kontaktieren, das habe ich mal wieder ein bisschen schleifen lassen. Vielleicht kann ich ja auch die ein oder andere persönlich treffen.

Es gibt ein Treffen mit Kolleg*innen des Nebenjobs, da freue ich mich drauf, denn wir sehen uns nicht oft und in diesen Zeiten noch weniger. Letztes Jahr gab es ein Treffen, doch da konnte ich nicht, also habe ich manche schon seit 2 Jahren nicht mehr gesehen. 2 Jahre!

Meistens im August gibt es ein Weinfest, „unser“ Weinfest, zu dem wir auch schon angemeldet sind. Ich freu mich!

Vor dem Urlaub muss ich noch einiges arbeiten. Allerdings will ich auch meine vielen Überstunden abbauen. Passt nicht wirklich zusammen. Mal schauen, ob ich das trotzdem hinkriege.

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