Immer am 5. sammeln sich die Tagebuchblogger bei Frau Brüllen und verbloggen ihren Tag. Ich mache gerne mit, hier mein Tag:

Heute ist Sonntag, dennoch klingelt der Wecker um 6:45 Uhr. Als die Kirch 7 Uhr läutet stehe ich auf, begrüße den Hund und ziehe mich an. Dann sage ich dem Kind Bescheid und laufe mit dem Hund los. Neulich habe ich ein ganzes Feld mit nicht geernteten Johannisbeeren entdeckt, da laufen wir jetzt hin. So früh am Morgen ist kaum was los, richtig schön. Ein paar vereinzelte Jogger, sonst Ruhe. Ein bisschen vermisse ich die Hunderunde und freu mich schon wieder darauf.

Am Feld angekommen pflücke ich ein paar Johannisbeeren, die sehen leider nicht mehr so gut aus, doch ein bisschen was kommt in die Schüssel. Der Hund rennt rum und freut sich.

Um 8:30 Uhr bin ich wieder zu Hause und verbacke den Teig, den ich gestern angesetzt hatte. Da ich im Moment zu faul bin zum Zopf flechten, mache ich Brötchen. Das geht einfacher.

Um kurz nach 9 Uhr kommt das Kind wieder nach Hause und wir frühstücken die frischen Brötchen. Sie schmecken gut, es ist eine Fertigmischung. Ich möchte den Vorrat ein bisschen aufbrauchen. Der Mann frühstückt mit uns.

Das andere Kind war auch schon unterwegs, hat sich aber wieder ins Bett gelegt und wird dort bis zum Mittagessen bleiben. Mir geht es nicht so gut, ich fühle mich verkatert, obwohl ich gestern gar nix getrunken habe.

Nach dem Frühstück backe ich einen Kuchen. Keine Fertigmischung, sondern Obst, das weg muss. Und was mach ich mit den Johannisbeeren? Da der Mann inzwischen von seiner Radrunde wieder zu Hause ist und den Ofen braucht, muss das Kuchenbacken noch ein bisschen warten. Kein Problem, da gibt es den Wäscheberg, den ich abtrage, wie jedes Wochenende. Ich lasse es ruhig angehen, denn es geht mir immer noch nicht gut. Kurz vor dem Mittag wird mir richtig übel und ich nehme schnell eine Tablette, nicht dass da noch die Migräne zuschlägt. Liegt das mal wieder am Wetter?

Um 13 Uhr gibt es Mittagessen, der Mann hat lecker gekocht, es gibt Auflauf. Wir sind zu fünft, da wir einen Übernachtungsgast hatten, die kein Weizen und keine Laktose essen darf. Da ist das Kochen immer ein bisschen herausfordernd, da ein Kind ja kein Fisch und Fleisch isst. Da bleibt nicht mehr so viel. Und beim Thai waren wir alle erst gestern Abend.

Um 13:30 Uhr schiebe ich den Kuchen in den gut vorgeheizten Backofen. Ich lege mich ab, da es mir immer noch nicht so gut geht. Für den Kuchen stelle ich mir den Wecker.

Um 15 Uhr mache ich mir Tee und geniesse den Kuchen, ich habe 2 kleine gemacht. Einmal mit Zwetschgen, einmal mit Apfel. Beide sind gut, doch mit mehr Obst stelle ich es mir noch besser vor. Der Mann ist auf einer zweiten Radrunde, die Kinder liegen wieder im Bett und eines mag eh keinen Kuchen mit Obst. Nun ja, so esse ich ihn halt allein.

Um 16 Uhr setze ich mich mal an den Computer und fange mit dem Post an. Eigentlich wollte ich schauen, was ich mit den Johannisbeeren machen kann. Der Hund leistet mir Gesellschaft, so ein treuer Geselle.

Später dann noch mal Wäsche und eine erste Ladung Apfelmus. Das ergibt leider nicht so viel. Sollte ich nochmal dran? Wir haben jedoch kaum noch Gläser…. Ein Kind geht mit dem Besuch und dem Hund raus, wie nett. Der Hund freut sich, wie immer.

Ich mache noch eine Ladung Apfelmus, wir haben jedoch immer noch sehr, sehr viele Äpfel. Ich hatte überlegt, mit einem Kind weg zu fahren und recherchiere, wo wir denn so kurzfristig hin könnten. Mit Hund.

Das Kind mit Besuch und Hund ist wieder zurück, es will essen bestellen und fragt, ob wir uns anschliessen wollen. Da ich ja Kuchen hatte, habe ich keinen Hunger, der Mann ist noch unterwegs und will nix, aber das andere Kind ist hellauf begeistert. Essen bestellen ist immer gut. Und dann noch Burger.

Um 19 Uhr bestellen die Kinder ihr Essen. Ein Kind geht noch raus zum Fussball spielen. Um 19:30 Uhr laufen Kind und Besuch los, um das Essen abzuholen, das andere Kind kommt nach Hause und der Mann auch.

Um 20 Uhr sitzen wir alle inklusive Besuch vor dem Fernseher und schauen: Unthinkable. Was für ein krasser Film. Wir reden noch ein bisschen über den Film.

Um 22:30 geht ein Kind ins Bad, ein Kind verabschiedet den Besuch und ich laufe die letzte Runde mit dem Hund.

Um 23 Uhr bin ich wieder zurück, die Kinder sind im Bett, der Mann und ich schauen noch ein bisschen fern, dann gehe ich auch ins Bett. Um 24 Uhr mache ich das Licht aus.