alive and kicking

Monat: April 2022

Karotten-Käse-Kuchen

Ich habe den Kuchen bei frische Brise entdeckt und ausprobiert. So ganz bin ich nicht zufrieden. Das nächste Mal würde ich den Boden ein bisschen vorbacken. Und etwas Zitronenschale in die Käsemasse reiben. Ein Kind fand die Karotten zu sehr im Vordergrund.

Windstärke 5

Wir waren segeln bei Windstärke 5. Ich Schisshase hing am Boot, es lag aber auch wirklich sehr schräg und wir wurden ziemlich naß. So habe ich das noch nie erlebt. Es hat aber auch Spaß gemacht und ich habe was gelernt.

Nicht so schön war, dass sich der Skipper am Kopf verletzt hat und alles voller Blut war. Das kann ich ja gar nicht ab und es war wirklich eine Zumutung, unten im engen Boot das Blut aufzuwischen. Bin ich froh, dass der Skipper auch mal Rettungsassistent war. Er hat sich selbst verarztet.

Ostern 2022

Wir sind an Ostern zu dritt, da ein Kind mit den Pfadfindern irgendwo in Deutschland unterwegs ist.

Am Sonntag gehen wir mit Oma, Opa, Tante und Onkel des Kindes chinesisch essen. Der Chinese ist umgezogen und wir folgen ihm. Das neue Restaurant ist größer und moderner (und teurer). Die Essensauswahl ist ebenfalls größer. Da hat er den Schritt in die neue Zeit erst mal gut gemeistert. Es sind viele Menschen da und ich hoffe für ihn, dass das so bleibt. Wir speisen lecker und da wir mit dem Fahrrad gefahren sind, bewegen wir uns auch noch und kommen gar nicht mehr vollgestopft nach Hause.

Da das Kind auch mit 14 Jahren gerne den Osterhasen suchen würde, machen wir das am Montagnachmittag. Der Hund ist verwirrt, weil sonst immer nur er sucht. Das Kind hat Spaß, das ist die Hauptsache. Es gibt Süßigkeiten und Socken. Früher gab es noch Magazine, Stifte und Kleinkram, doch das Alter ist eindeutig vorbei.

Ich habe mich über die freien Tage gefreut, doch der Hund hat am meisten davon profitiert, da er jeden Morgen die große Hunderunde mit anderen Hunden laufen durfte. Da könnte ich mich auch dran gewöhnen. Unter der Woche laufen die Hundefreunde jedoch schon um 6:15 Uhr los, das ist mir eindeutig zu früh! Nein, da müsste ich ja schon um 5:45 Uhr aufstehen, bei aller Liebe, das schaffe ich nicht.

12 von 12 im April 2022


Es gibt schon ein bisschen Osterdeko.


Frühstück für den Mensch.


Frühstück für den Hund.


Blick aus dem Büro.


Die Bäume bei der Arbeit haben sich hübsch gemacht.


Nach der Arbeit fängt die Arbeit zu Hause an.


Das Kind ist nicht da, also wird sein Zimmer für die Wäsche genutzt.


Pflanzen im Kinderzimmer.


Im traurigen Vorgarten wird etwas angepflanzt.


Wir holen einen neuen Monitor.


Später gibt es noch ein Massaker in der Küche.


Daraus wird mein Abendessen: rote Bete mit Walnüssen, Ziegenkäse und Walnussöl. So lecker!

Mehr Bilder des Tages gibt es bei Caro.

08.04.2022

Vor langer Zeit geplant, aus verschiedenen Gründen immer wieder verschoben und nun eingetreten. Ich freu mich, bin aber auch verwirrt.

Der Kopf macht Party die ganze Nacht.
Der Körper hat Kater am Morgen.

WMDEDGT April 2022

Immer am 5. fragt Frau Brüllen: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag, kurz: WMDEDGT
Dank an Frau Brüllen für die Sammlung.

Der 5. im April ist ein Dienstag. Um 6:15 klingelt der Wecker, ich stehe auf und sage dem Kind Bescheid: „Es ist 6 Uhr zwanzig, ich gehe jetzt mit dem Hund raus.“ Das mache ich dann auch. Wieder zurück gehe ich gleich beim Kind vorbei: „Es ist zwanzig vor 7 und ich bin wieder da.“ Während das Kind aufsteht, richte ich mir Tee und Müsli. Das Kind frühstückt nicht, sondern will Geld. Dienstags hat es nachmittags Schule und da gibt es Geld für die Mittagspause. Als ich frühstücke, steht der Mann auf. Um 7 Uhr geht das Kind aus dem Haus.
Nach dem Frühstück gehe ich ins Bad, anschliessend bekommt der Hund sein Futter. Der Mann richtet sein Frühstück als ich gehe.
Um 8 Uhr komme ich bei der Arbeit an und arbeite. Was man halt so macht. Um kurz nach 10 fahre ich schnell zum Zahnarzt. Ich habe einen empfindlichen Zahn, der gerade täglich Sonderbehandlung bekommt. Hoffentlich hilfts. Ich bin nicht mal eine Stunde weg, da arbeite ich schon wieder. Um 12:15 Uhr gehe ich mit den Kolleginnen essen, heute wird es ein bisschen laut, weil sie nicht einer Meinung sind. Das ist grad anstrengend. Nix mit in Ruhe essen!
Nach dem Essen ist wieder Arbeit angesagt.
Um 16 Uhr bin ich wieder zu Hause. Ich dachte, ich treffe den Mann noch, aber er hat wohl einen Zug früher genommen. Schade, sehen wir uns erst morgen wieder. Immerhin sind die Kinder da und ein nasser Hund. Der wurde gerade gelüftet. Ich quatsche mit den Kindern und kraule den Hund. Da entdecke ich eine Zecke. Die erste in diesem Jahr. Also ist wohl demnächst Prophylaxe angesagt.

Eigentlich wollte ich mit dem Hund laufen, aber da er ja gerade draußen war, ist das nicht so dringend. Schnell eine Waschmaschine anwerfen und dann einen Getreidekaffee trinken.

Frühstück mit Elefanten


Beim Frühstück schaue ich aus dem Fenster und sehe Elefanten. Wow. Sie frühstücken auch gerade. Total schön. Die Jugendherberge Heidelberg liegt gleich neben dem Zoo. Es gibt sogar einen extra Eingang von der Jugendherberge aus.

Nach dem Frühstück räume ich mein Zimmer und packe alles ins Auto.

Dann laufe ich am Neckar entlang.

Es ist ziemlich kalt, aber sonnig.


Ich laufe bis zur alten Römerbrücke, dann den Schlangenweg nach oben.

Ich laufe noch ein bisschen durch den Wald, doch dann gehe ich wieder zurück Richtung Philosophenweg.

Es sind sehr viele Menschen unterwegs für so einen Sonntagvormittag. Schließlich schlendere ich wieder zurück zur Jugendherberge. Unterwegs esse ich meine Vorräte auf einer Bank am Neckar.

Es ist schon nach 13 Uhr, als ich wieder bei der Jugendherberge ankomme. Ich bedanke und verabschiede mich nochmal und fahre dann in die Stadt. Ich habe mir für eine Führung durch die Prinzhornausstellung mit Fotos aus verschiedenen Kliniken angemeldet. Die Bilder sind beeindruckend, manchmal erschreckend. Das Hintergrundwissen durch die Führung hätte manchmal noch etwas mehr sein können, aber war auch so ganz gut. Danach fahre ich nach Hause, den Kopf immer noch voller Bilder.

Zu Hause angekommen, freut sich der Hund und die Menschen. Die zeigen es nicht so. Wir besprechen unser Wochenende, ich stelle noch schnell eine Maschine mit Wäsche an und dann gibt es schon Abendbrot. Der Mann und ich schauen die letzte Folge von Fargo. Jetzt müssen wir uns wieder eine neue Serie suchen. 😉

Anschliessend eine letzte Hunderunde, dann Bett. Das arbeitende Kind kommt erst heim, als ich schon im Bett liege.

Die Wochenenden sammeln sich bei den Großen Köpfen.

Schnee im April

Die Sprachlosigkeit ist nicht vorbei, doch etwas gemindert. Das Leben geht weiter, Pandemie, Krieg, Krankheit und auch Tod gehört dazu.


Das Wochenende verbringe ich aus Gründen in der Jugendherberge in Heidelberg.

Als ich nach nicht so guter Nacht aus dem Fenster blicke, liegt Schnee. Die Schneeflocken fliegen waagerecht. Nach dem letzten Frühlingswochenende erscheint dies um so krasser. Da ich den ganzen Tag heute drinnen verbringen werde, finde ich es nicht so schlimm. Im Gegenteil, hat ja auch was, wenn man im Warmen sitzt und ins ungemütliche Draußen blicken kann. So warm war es dann drinnen doch nicht, weil ja immer gelüftet wurde. Ich denke an die Schulkinder, die das seit Monaten aushalten müssen und trage tapfer meine Maske. Nur die Jacke habe ich im Zimmer gelassen. In Zukunft werde ich mir immer ein Kissen für den Rücken mitnehmen müssen. Ich bin alt und empfindlich.

Wir diskutieren, ehren, wählen und treffen uns in Kleingruppen. Es ist abwechslungsreich und interessant, ich merke meine Müdigkeit – anders als erwartet – kaum. Nach der Tagung gibt es noch Kaffee und leckeren Kuchen. Ich habe zwar keinen Hunger, aber es ist so lecker. Außerdem weiß ich, daß ich morgen wenig essen werde. Passt also.

In Heidelberg kosten zur Zeit samstags die Busse nichts. Das ist echt praktisch. So fahre ich noch in die Stadt. Es ist enorm viel los. Ich laufe durch die Fußgängerzone und fühle mich als Landei. So viele Läden, so viele Menschen.

Nachdem es mir zu viel wird, mache ich mich auf den Weg zum Schloß. Das ist gar nicht so hoch, aber zieht sich doch ein bisschen. Von der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick auf die Stadt.

Für den Schlosshof muß man Eintritt zahlen, da habe ich keine Lust mehr. Auch auf den Nachtwächter nicht, da wollte ich eigentlich die Führung mitmachen, aber ich merke, dass mein Kopf sehr voll ist. Inzwischen ist es auch schon spät. Viele Läden haben schon zu und ich nehme den Bus zurück zur Jugendherberge. Dort ruhe ich mich aus. Und vermisse meine Menschen. Folglich surfe ich im Internet.

Der Kopf ist müde, die Beine sind müde und mir ist kalt. Der Reißverschluss meiner Jacke ist kaputt gegangen. Der spinnt immer mal wieder, doch heute war es etwas heftig. So bin ich lange mit offener bzw. halb offener Jacke herumgelaufen. Blöde Jacke. Doch ich habe eine Idee bekommen, wie ich sie vielleicht ein bisschen erträglicher ändern kann. Im Bett ist es kuschlig warm und ich werde müder und müder.

Noch mehr Wochenenden gibt es bei den Großen Köpfen.

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