alive and kicking

Monat: Mai 2022

hin und her

Termin im Dorf, den ich natürlich mit dem Rad wahrgenommen habe. Immer wieder bin ich erstaunt, wie schnell man doch mit dem Fahrrad ist.


Der Hinweg am frühen Abend.


Der Rückweg am späteren Abend.


Die beleuchtete Brücke.

Wochenende in Bildern Mai 2022

Das letzte Maiwochenende gibt es mal wieder Bilder:

Der Samstag startet mit der frühen Hunderunde.

Danach treffe ich mich noch auf dem Markt. Wir beenden den Einkauf im Café.

Ich lerne die Tabletten der Woche zu richten, da die Person, die das sonst macht, nicht da ist.

Aufräumen. Erst mal wird der Sack Reis verräumt.

Und natürlich beschriftet.

Am Sonntag gibt es wieder die frühe Hunderunde.

Der Hund fährt inzwischen gerne Anhänger.

Wieder zu Hause gibt es den Rest Kürbiskuchen.

Wir haben einen Termin und dürfen uns den Salmen anschauen.

Es gibt viele interaktive Informationen.

Die Freunde bringen beim Spontanbesuch Erdbeeren mit.

Eine Woche in Kleidern

Ich hatte die ganze Woche von Sonntag bis Sonntag Kleider an. Manchmal hatte ich morgens noch eine Hose drunter und eine Jacke drüber, aber den Rest des Tages nicht (außer in der Kirche in Strasbourg). Wir sind in nullkommanix in den Sommer katapultiert worden.

Jetzt freue ich mich auf eine kühlere Woche.

Hihi, das klingt als ob ich normalerweise keine Kleider trage. Hier sind in der Tat Kleider gemeint, nicht zu verwechseln mit Kleidung 😉
Ich weiß nicht mehr, wann meine Kleiderliebe anfing. Inzwischen habe ich ein paar Kleider, so dass ich 1 Woche gut hinkomme mit zwischendrin waschen natürlich. 1 Kleid ist noch aus New York, also schon sehr alt. Sieht man inzwischen leider auch ein bisschen, aber ich mag es immer noch.

Sonntag in Strasbourg


Wir essen früh zu Mittag, ein Kind geht arbeiten, ein Kind kümmert sich um den Hund bevor es an den See geht und wir machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Dort treffen wir andere uns bis dato unbekannte Menschen. Das ist immer witzig rauszufinden, wer denn jetzt zu dieser Gruppe gehören könnte. Wir machen uns bekannt, warten noch ein bisschen und nehmen dann den Zug nach Strasbourg.

Dort angekommen suchen wir die Kirche, in der das Konzert stattfinden soll. Da wir recht früh dran sind, laufen wir noch ein bisschen durch die Stadt.

Ich war schon lange nicht mehr in Strasbourg in der Innenstadt. Wir laufen zum Münster, es ist sehr viel los und es gibt sehr viele Menschen. Außerdem ist es sehr heiß.

Schließlich stapfen wir wieder zurück zu St. Thomas, dort dürfen wir in einen Hinterhof, es gibt Kaffee, Wasser und Minimuffins. Wir lernen noch mehr Menschen kennen, manche sind sogar schon bekannt. Immer wieder interessant.

Dann endlich dürfen wir in die Kirche und der Orgel lauschen. Es ist sehr kühl in der Kirche, anfangs angenehm, dann bin ich froh, dass ich eine Jacke dabei habe.

Nach dem Konzert dürfen wir sogar in kleinen Gruppen auf die Empore und die Orgel bestaunen. Was für ein kompliziertes Instrument. Es ist mir unvorstellbar, wie man so etwas spielen kann. Wir lernen einiges über die Silbermänner und deren Orgelbau.

Früher mochte ich Orgelmusik nicht so, da war ich immer nahe an der Grenze zu Kopfweh. Heute geht das besser, das Konzert habe ich sogar richtig genossen.

Wochenstart

Die Woche startet anstrengend, beide Kinder liegen malade im Bett (kein Corona) und die Wunde des Hundes hat eitert leicht. Bei der Arbeit ist der Terminkalender voll und die Woche wird arbeitsreich werden mit Samstagsarbeit.
Am liebsten würde ich mich in eine Ecke verkriechen und mich selbst bedauern. Oder nur im Bett liegen bleiben. Kleine Auszeit, mich um nichts kümmern.

Geht leider nicht, ich bin erwachsen. Schon auf dem Weg in die Arbeit spricht mich die Nachbarin an wegen Zeug, so geht es grad weiter. Ich rufe in der Schule an, um ein Kind zu entschuldigen, ich rufe bei der Tierärztin an, um einen Termin für den Hund auszumachen. Das Telefon klingelt wegen Arbeitssachen und eigentlich möchte ich mich noch auf den Termin gleich vorbereiten. Ich schaue kurz aus dem Fenster ins Grüne und sage OM, das muss reichen.

Die Termine waren anstrengend, aber machbar. Das Mittagessen mit den Kolleginnen war nett und amüsant. Es tut so gut, nicht über die Arbeit zu reden beim Essen.

Als ich nach Hause komme, bringt der Mann einen verspäteten Muttertagsblumenstrauss 😉
Und schon sieht alles viel besser aus.

WMDEDGT Mai 2022

Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was wir den Tag durch so machen. Näheres gibt es bei ihr zu lesen.
Der 5. im Mai 2022 ist ein Donnerstag.

Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker. Ich schlafe gerade in einem anderen Zimmer zusammen mit dem Hund. Die Nacht war unruhig, aber besser als die vorige. Um 6:20 wecke ich das Kind und gehe mit dem Hund nach draußen. Um 6:40 Uhr kommen wir wieder, ich sage dem Kind Bescheid und richte mir mein Früstück: 2 Tassen Earl Grey und Müsli. Dann frühstücke ich. Derweil ist das Kind aufgestanden und richtet sich. Um kurz nach 7 geht das Kind aus dem Haus und ich ins Bad. Inzwischen ist der Mann auch aufgestanden und das außerhäusig schlafende Kind kommt nach Hause. Es wird mit dem Mann frühstücken. Um 7:40 gehe ich aus dem Haus und fahre zur Arbeit. Es regnet ziemlich und ich ziehe sämtliche Regenverpackung an, die ich habe. Dort angekommen, arbeite ich. Was halt so anfällt. Heute erstaunlich viel Telefon und ein spontanes Meeting. Wieder jemand besser kennen gelernt. Es gibt doch ganz nette Leute hier, man muss nur die richtigen kennen.
Um 12:30 Uhr fahre ich nach Hause, das Kind kommt mit mir aus der Schule zurück. Der Mann hat lecker gekocht und wir essen gemeinsam. Ich erledige noch ein paar private Sachen am Computer, dann gehe ich nochmal arbeiten. Eigentlich wollten wir heute segeln, aber das kaputte Segel ist noch nicht wieder da und auf dem anderen Boot brüten Vögel. Die haben Vorrang und wir dürfen sie nicht stören, also wird es nix mit Segeln heute. Schade, ich hatte mich drauf gefreut, aber das Wetter ist auch nicht so super, immer wieder regnet es leicht. Also arbeite ich halt ein bisschen länger. Es wird somit fast 5 Uhr, bis ich wieder zu Hause bin, aber ich hatte ja auch eine lange Mittagspause. Ich schicke das Kind mit dem Hund raus. Dann gehe ich einkaufen und nehme noch Altglas mit. Beim Supermarkt ist ein Testzentrum, da lasse ich mich gleich mal wieder testen. Wieder zu Hause hänge ich die Wäsche auf, die ich in der Mittagspause in die Waschmaschine gestopft hatte. Der Mann ist inzwischen auch nach Hause gekommen, er hat das beste Brot im Tal gekauft, da fährt er immer mit dem Fahrrad hin. Wir essen das Brot zum Abendessen. Der Mann muss danach noch mal los in den Kindergarten. Ja, der lässt uns nicht los 😉
Ich schaue derweil Fotos aus der Vergangenheit an, finde aber nicht die, die ich suche. So ein Mist aber auch. Hoffentlich sind sie nicht verloren gegangen. Das Kind wollte eigentlich nochmal mit dem Hund raus, ist aber eingeschlafen. Daher übernehme ich die Abendrunde und schicke das Kind ins Bett. Das andere Kind ist inzwischen auch nach Hause gekommen und kocht sich was zu essen. Ich laufe ein bisschen weiter, der Hund bekommt ja zur Zeit wenig Auslauf wegen der OP. Er ist zwar schon fit, muss aber immer noch geschont werden. Auf der Runde treffe ich den Mann mit 2 Erzieherinnen und wir laufen das letzte Stück gemeinsam nach Hause. Wir sprechen noch mit dem Kind, das ziemlich platt gearbeitet ist. Anschliessend gönnen wir uns noch einen Whisky und schauen Fotos, finden aber auch nicht die, die ich suche.
Es ist schon nach Mitternacht, als ich ins Bett falle. Der Hund liegt neben mir in seinem Körbchen und schnarcht leise.

© 2022 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑