Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was wir den Tag durch so machen. Näheres gibt es bei ihr zu lesen.
Der 5. im Mai 2022 ist ein Donnerstag.

Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker. Ich schlafe gerade in einem anderen Zimmer zusammen mit dem Hund. Die Nacht war unruhig, aber besser als die vorige. Um 6:20 wecke ich das Kind und gehe mit dem Hund nach draußen. Um 6:40 Uhr kommen wir wieder, ich sage dem Kind Bescheid und richte mir mein Früstück: 2 Tassen Earl Grey und Müsli. Dann frühstücke ich. Derweil ist das Kind aufgestanden und richtet sich. Um kurz nach 7 geht das Kind aus dem Haus und ich ins Bad. Inzwischen ist der Mann auch aufgestanden und das außerhäusig schlafende Kind kommt nach Hause. Es wird mit dem Mann frühstücken. Um 7:40 gehe ich aus dem Haus und fahre zur Arbeit. Es regnet ziemlich und ich ziehe sämtliche Regenverpackung an, die ich habe. Dort angekommen, arbeite ich. Was halt so anfällt. Heute erstaunlich viel Telefon und ein spontanes Meeting. Wieder jemand besser kennen gelernt. Es gibt doch ganz nette Leute hier, man muss nur die richtigen kennen.
Um 12:30 Uhr fahre ich nach Hause, das Kind kommt mit mir aus der Schule zurück. Der Mann hat lecker gekocht und wir essen gemeinsam. Ich erledige noch ein paar private Sachen am Computer, dann gehe ich nochmal arbeiten. Eigentlich wollten wir heute segeln, aber das kaputte Segel ist noch nicht wieder da und auf dem anderen Boot brüten Vögel. Die haben Vorrang und wir dürfen sie nicht stören, also wird es nix mit Segeln heute. Schade, ich hatte mich drauf gefreut, aber das Wetter ist auch nicht so super, immer wieder regnet es leicht. Also arbeite ich halt ein bisschen länger. Es wird somit fast 5 Uhr, bis ich wieder zu Hause bin, aber ich hatte ja auch eine lange Mittagspause. Ich schicke das Kind mit dem Hund raus. Dann gehe ich einkaufen und nehme noch Altglas mit. Beim Supermarkt ist ein Testzentrum, da lasse ich mich gleich mal wieder testen. Wieder zu Hause hänge ich die Wäsche auf, die ich in der Mittagspause in die Waschmaschine gestopft hatte. Der Mann ist inzwischen auch nach Hause gekommen, er hat das beste Brot im Tal gekauft, da fährt er immer mit dem Fahrrad hin. Wir essen das Brot zum Abendessen. Der Mann muss danach noch mal los in den Kindergarten. Ja, der lässt uns nicht los 😉
Ich schaue derweil Fotos aus der Vergangenheit an, finde aber nicht die, die ich suche. So ein Mist aber auch. Hoffentlich sind sie nicht verloren gegangen. Das Kind wollte eigentlich nochmal mit dem Hund raus, ist aber eingeschlafen. Daher übernehme ich die Abendrunde und schicke das Kind ins Bett. Das andere Kind ist inzwischen auch nach Hause gekommen und kocht sich was zu essen. Ich laufe ein bisschen weiter, der Hund bekommt ja zur Zeit wenig Auslauf wegen der OP. Er ist zwar schon fit, muss aber immer noch geschont werden. Auf der Runde treffe ich den Mann mit 2 Erzieherinnen und wir laufen das letzte Stück gemeinsam nach Hause. Wir sprechen noch mit dem Kind, das ziemlich platt gearbeitet ist. Anschliessend gönnen wir uns noch einen Whisky und schauen Fotos, finden aber auch nicht die, die ich suche.
Es ist schon nach Mitternacht, als ich ins Bett falle. Der Hund liegt neben mir in seinem Körbchen und schnarcht leise.