alive and kicking

Monat: Juli 2022

was schön war….


Ich habe eine Weile immer am Ende des Monats aufgeschrieben, was schön war. Das ist dann ausgelaufen, weil nix mehr schön war. Mir war alles zu mühsam.

Jetzt möchte ich mir das Schöne wieder bewusster machen, also lasse ich das wieder aufleben, vielleicht sogar wöchentlich. Das ist kleinlich und sehr auf mich zentriert, aber das ist nun mal mein Blog und wenn es mir hilft, das Schöne wieder zu sehen, dann nutze ich das. Das große Ganze in der Welt ist deprimierend genug, ich darf mich davon nicht runter ziehen lassen.

Johannisbeerverwertung

Heute war es unter 30° Grad Celsius und ich habe gebacken. Es gab Kekse mit Schokolade und Johannisbeeren und Muffins mit Schokolade und Johannisbeeren. Man sieht, die Johannisbeeren müssen weg. 😉

Ein Kind hat schon probiert und beides für gut befunden, jetzt warte ich noch auf das Ergebnis der anderen, danach kommt das Rezept vielleicht hier rein.

Interessant, dass ich das Wetter erfrischend kühl fand. Heute morgen fiel es mir auch unglaublich schwerer aufzustehen. Na ja, bei Tropennächten kann man halt einfach nicht gut schlafen. Ich sehne mich nach gutem Schlaf. Endlich mal wieder.

hot and hotter

Es ging heiß her die letzten Tage, oft verbunden mit Kopfweh bei mir. Und noch anderen Sorgen.
Beim Kaffee nach dem Einkaufen mit der alten Dame erzählt mir ein Mensch mühsam seine Krankengeschichte. Nach Hirnblutung und Wiederbelebung versucht er nun zurück ins Leben zu finden. Mühsam. Seine Worte kommen nur schwer aus dem Mund, es ist anstrengend zu zuhören. Macht mich aber auch demütig. Wie schnell es vorbei ist. Wie klein meine Sorgen werden im Angesicht dessen. Wie groß die Sorgen in der Welt sind. Es gibt Tage, da zieht mich das wahnsinnig runter. Doch dann kommt jemand Wildfremdes und erzählt mir von seinem persönlichen Kampf ins Leben. Das baut mich nicht auf, aber zeigt mir, wie gut es mir doch geht. Trotz aller Sorgen.

12 von 12 im Juli 2022

Nach kurzer Pause bin ich heute mal wieder dabei und sammle 12 Bilder des Tages:


1. Zum Frühstück gibt es die restlichen Muffins. Immer noch lecker.


2. Und natürlich Tee.


3. Im Büro lasse ich erst mal frische Luft von draußen rein pusten.


4. Das Gerüst steht immer noch. Heute ohne Bauarbeiter.


5. Der Himmel ist blau.


6. Die Pflanzen des Kollegen werden während seiner Abwesenheit versorgt.


7. Und der Kalender wird richtig gestellt.


8. Ich brauche ich ein neues Ringbuch.


9. Nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Heute noch Nachhilfe.


10. Später dann nochmal Arbeit: Emails für das Ehrenamt schreiben.


11. Dazu brauche ich das Buch mit dem gelben Punkt.


12. Nebenher läuft Fußball. Die deutschen Frauen spielen voll gut.

Alle Fotos gibt es wie immer bei Caro mit dem Kännchen.

Geschirr

Es fehlen mal wieder Schüsseln in der Küche. Ich sage dem Kind, dass es alles Geschirr aus seinem Zimmer bringen und in die Spülmaschine stellen soll.
Kind kommt mit einer Schüssel und Stäbchen wieder: „Das war alles.“
Ich schicke es nochmal los.
Kind kommt mit einer weiteren Schüssel und Besteck wieder: „Mama, du kennst mein Zimmer besser als ich!“

Anders wäre mir auch lieber.

WMDEDGT Juli 2022

Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was wir so machen. Hier ist mein Tag:

Der 5. im Juli ist ein Dienstag. Das Schulkind hat heute später Schule, daher stehe ich auch später auf. Erst um kurz vor 7. Ich laufe erst mal eine Runde Gassi. Danach richte ich Frühstück und wecke das Kind. Das andere Kind hat heute frei und wird in Ruhe gelassen, der Mann weil auswärts.
Irgendwann nach 8 Uhr geht das Kind aus dem Haus, ich richte mich und versorge die Wohnung: Fenster zu, Rollladen runter…. Dann fahre ich auch zur Arbeit. Es ist schon 8:45 Uhr, als ich dort ankomme. Normalerweise bin ich 2 Stunde früher dort.

Um 10 Uhr habe ich eine Besprechung mit einer netten Kollegin, die ich zufällig am Samstag getroffen hatte. Wir tauschen uns ein bisschen privat aus und gehen dann an die Arbeit. Es ist mühsam und natürlich klappt es bei mir im Büro dann doch wieder nicht. Mir fehlt ein Computerprogramm.

Gegen Mittag kommt der Hunger, doch ich hole mir nur schnell was in der Cafeteria.

Das Brötchen schmeckt mir gar nicht. Natürlich esse ich es trotzdem. Zum Glück schenkt mir der Kollege noch einen Schokoriegel. Kurz vor 3 Uhr verabschiede ich mich, mein Hirn ist Matsch. Mein Kreislauf wirbelt wirr.

Zu Hause erwartet mich ein erfreuter Hund und ein gechilltes Kind. Das Schulkind hatte Nachmittagsschule, ist aber auch schon zu Hause und ruht sich aus. Das mache ich auch, in Ruhe trinke ich eine Tasse Tee. Dann werfe ich noch eine Waschmaschine an und wurstele vor mich hin. Das Schulkind verabschiedet sich an den See.


Mitbringsel von der Arbeit. Das war ein Geschenk der Chinesen, damals, als es noch Besucher aus dem Ausland gab.

Um 17 Uhr habe ich noch eine Schulung in der Volkshochschule. Wir sind eine kleine Gruppe und ich kenne alle anderen. Eigentlich wollte ich mitschreiben, aber das ist mir zu mühsam. Draußen trommelt die Trommelgruppe, es ist laut und heiß. Doch der Schulungsmensch kann das ganz gut vermitteln. Hoffentlich weiß ich das noch in 2 Monaten! Danach bespreche ich mit einem Kollegen noch den Samstag.

Anschliessend fahre ich einkaufen. Ich weiß aber gar nicht mehr, was ich wollte. Egal, der Korb wird voll. Wieder zu Hause verabschiedet sich gerade der Besuch des Kindes. Ich verräume die Einkaufsachen und richte dem Hund und mir Abendbrot.

Es gibt die erste eigene Tomate!

Dann setze ich mich ans Laptop. Das Kind geht mit dem Hund raus, das andere Kind kommt wieder nach Hause. Ist das ein Durcheinander. Das Kind hat sich unterwegs Abendbrot besorgt und wir schauen zum Essen Umbrella Academy. Damit sind wir wieder auf dem gleichen Stand wie der Mann, der die Folge unterwegs geschaut hat.
Das eine Kind brutzelt sich Essen, das andere Kind geht widerwillig ins Bad (noch eine Folge!).


Ich gönne mir den letzten Ingwer Likör. Dann schreibe ich hier weiter und lese noch ein bisschen, dann hoffe ich auf eine ruhige und kühle Nacht. Morgen geht es wieder früh raus.

Wochenende in Bildern Juli 2022

Das erste Juli Wochenende. Der Samstag fängt für mich früh an.

Es ist noch nicht mal 6:30 Uhr bei wolkenlosem Himmel.


Immerhin ist Wasser in der Nähe und die Hunde können sich abkühlen.


So sieht er dann auch aus: nass und müde.


Für mich geht es fast nahtlos weiter. Ich fahre mit der Bahn (ziemlich voll und fast pünktlich)


Ich habe eine Schulung.


In der Mittagspause laufe ich durch die Stadt.

Auf dem Heimweg lerne ich total nette Leute aus Taiwan kennen. So schön. Ganz beglückt komme ich nach Hause.


Der Sonntag fängt wieder früh an, diesmal für 3 von 4 Menschen.


der Hund hat den Anhänger inzwischen akzeptiert und geht problemlos rein. Meistens fahren wir ja auch zu tollen Orten.


Es ist wieder wolkenlos, die Temperatur noch angenehm.


Auf dem Heimweg entdecke ich grüne Walnüsse.


Leider ist die Schale schon ausgebildet und zu hart. Dann sind sie schon zu weit, um Likör anzusetzen. Das war mal mein Plan.


Es gibt Tee.


Und Orangentaler.


Das Kind hat Mittagessen zubereitet.


Später gibt es noch Kuchen mit Joghurt.


Und einen Ausflug mit Rollator.

Nun ab damit zu den Großen Köpfen.

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