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Autor: dodio (Seite 1 von 93)

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 2


Wir stehen nicht zu spät auf und fahren zum Eiffelturm. Da die öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Eiffelturm außer Betrieb sind, ist es nicht so einfach, dort hin zu gelangen. Gelingt uns aber schliesslich. Eine Menge Menschen steht an, um überhaupt auf das Gelände zu kommen. Wir haben keine Lust auf Anstehen und laufen einmal um den Turm. Schon sehr beeindruckend. Wir schiessen viele Fotos, ruhen uns auf dem Champs de Mars etwas aus und knabbern nebenher unser Mittagessen. Die Leute zu beobachten ist schon sehr spassig. Manche verdrehen sich ohne Ende und alle, alle knipsen. Sich, andere, alle. Hauptsache mit Turm.


Als es uns zu viel und zu heiß wird, gehen wir zum Fluß und essen ein Crepe. Schmeckt ok, aber wir haben auch schon bessere gegessen. Dann stehen wir wieder an um uns Karten fürs Boot zu kaufen. Wir fahren mit dem Batobus. Da kann man ein- und aussteigen wie man will, das klingt doch mal toll. Doch um aufs Boot zu kommen, muss man wieder anstehen. Wir fahren bis Notre Dame.

Dort laufen wir einmal um die Kirche. Sie ist leider aufgrund des Brandes verschlossen, doch von außen sieht man auch ein bisschen. Schade, dass wir nicht rein können. Wir gönnen uns ein Eis (3€ die Kugel!) und schlendern weiter zum Centre Pompidou. Dort gehen wir aufs Klo und schauen uns etwas um. Ich mag das Centre Pompidou, doch so toll ist es irgendwie gar nicht mehr. Hmm, war ich schon zu oft hier oder bin ich zu abgestumpft? Wir schauen uns drinnen etwas um, doch auf die Ausstellungen haben wir keine Lust und für 5€ wollen wir auch nicht aufs Dach fahren.

Also machen wir kurz Pause und laufen dann weiter, Richtung Les Halles. Wir schauen ein paar Läden an und gehen dann wieder zur Seine, dort müssen wir noch ein ganzes Stückchen laufen, bis wir wieder an eine Batobus-Haltestelle kommen. Wir setzen uns ins Boot und fahren eine ganze Runde. Es ist so gemütlich vom Wasser aus alles zu sehen. Allerdings ist es auch sehr heiß und sonnig, am Abend werde ich einen Sonnenbrand auf der Nase haben.

Schliesslich steigen wir wieder aus und nehmen die Metro nach Hause. An unserer Metrostation verlaufen wir uns etwas auf dem Heimweg, doch schliesslich finden wir unsere kleine, aber feine Wohnung wieder.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 1


Erster Tag in Paris
Nach der Fahrt mit dem TGV („Ist halt ein Zug, Mama.“) kommen wir direkt in Paris an. Das ist schon toll – und schnell. Statt Parkplatz müssen wir jetzt den richtigen Bus suchen. Auch das geht erstaunlich gut und der Busfahrer ist sehr nett. Als wir an unserer Station aussteigen, müssen wir uns erst zurecht finden. Gar nicht so einfach. Doch auch das schaffen wir und rollkoffern zur Wohnung. Die Wohnung ist sehr versteckt und wir müssen einen Code eingeben. Alles sehr spannend hier.

Die Wohnung ist miniminimini, doch für uns für die paar Tage auszuhalten. Die Lage ist dafür super. Nachdem wir unser Gepäck abgeworfen haben, gehen wir noch einkaufen und drehen eine Runde zu Sacre Coeur. Das ist ja gleich ums Eck! Wunderschön, aber auch eine Masse an Menschen. Wir essen in der Wohnung, schauen noch ein Filmchen und gehen dann ins Bett.

12 von 12 im August 2019

Hier die 12 Bilder des Tages:


1. Kuchen zum Frühstück


2. Die Kinder wurden gestern reich beschenkt


3. Schuhe mit „Patina“, sie wurden mit Heilerde eingeschmiert.


4. Kräuterpaste


5. Deo anrühren ….


6. …. und in kleine Reisedöschen füllen


7. Gegen Abend sieht der Himmel gefährlich aus


8. Noch ist alles leer


9. Doch die Sachen sind gerichtet


10. Nur noch nicht im Koffer


11. Soll die Wolle mit oder nicht?


12. Zur Entspannung massieren wir uns noch mit dem neuen Igelball

Mehr Bilder des Tages gibt es wie immer bei Caro mit dem Kännchen.

Körperwelten

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Wir waren endlich auch mal in einer Ausstellung der Körperwelten. Waren gefühlt ja schon alle mal dort.
Die Ausstellung war interessant, wenn auch gar nicht so gruselig, wie ich zuerst dachte. Lediglich die ausgestellten Embryos fand ich etwas herzergreifend. Das sollten doch mal Menschen werden, da haben sich bestimmt Leute drauf gefreut. Bei manchen Körpern hat sich mir der Sinn der Darstellung nicht ganz erschlossen, wie z. B. Feuerwehrmann oder Skispringer.

Das Kind fand sie auch spannend, allerdings war es dann gegen Ende etwas zu viel an Informationen.

Schloß Neuschwanstein

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Wir waren letztes Jahr im Allgäu im Urlaub. Dieser Artikel befindet sich noch in der Pipeline. Warum der nicht online ging, weiss ich auch nicht. Daher halt erst jetzt.

Wir waren im Allgäu in Urlaub und da ist das Schloß Neuschwanstein nicht weit. Also nix wie hin. Allerdings muss man mindestens zwei Tage im Voraus im Internet die Karten bestellen und dabei die genaue Uhrzeit angeben. Das setzt ein bisschen Planung voraus.

Da wir gegen Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern da waren, war der Riesenansturm wohl vorbei. Alle anderen Bundesländer hatten schon längst Schulbeginn. Ich hatte mir mehr Trubel vorgestellt, aber es sind schon Massen, die durch das Schloß gescheucht werden.

Wir haben uns also ausgerechnet, wann wir aufstehen wollen, wieviel Zeit wir fürs Frühstück und für die Fahrt brauchen und danach unsere Zeit ausgesucht. Man sollte mindestens eineinhalb Stunden vorher die Karten vor Ort holen, dann muss man noch einen Weg zum Schloß einplanen. Also war klar, dass wir Wartezeit überbrücken müssen. Daher haben wir uns Brötchen zum Mittagessen eingepackt und Spielkarten, damit war die Wartezeit kurzweilig.

Das Auto haben wir auf einem der vielen Parkplätze geparkt. Kostenpunkt: 6€. Wir sind dann zum Karten holen gelaufen und haben uns anschliessend die Kutsche nach oben gegönnt. Da ging es steil bergauf und die Pferde hatten schwer zu schaffen. Für uns war es angenehm und königlich!

Oben angekommen haben wir uns etwas umgeschaut, die Aussicht genossen, einen Toilettengang eingelegt, gegessen und Karten gespielt. Da das Wetter gut war, sassen wir draußen auf dem Platz unterhalb des Schlosses. Am spannendsten fand ich, die vielen Menschen zu beobachten. Japaner gab es nicht so viele, dafür Chinesen. Hab mich grad etwas heimisch gefühlt. 😉

Die Führungen sind im 5 Minuten Takt. Wer seine Führung verpasst, hat Pech gehabt. Es gibt Anzeigetafeln mit Nummern, die auch auf der Karte sind. Somit ist eigentlich genau klar, wer wann dran kommt. Anscheinend nicht allen. Es gab doch ein paar Menschen, die viel zu knapp dran waren. Wir nicht. Wir waren pünktlich am Eingang und es ging punktgenau los.

Alle hatten ein audio Gerät bekommen, damit man den Museumsführer immer hören kann, egal wo man steht. Das fand ich sehr sinnvoll und hilfreich, so konnte man sich auch umgucken, ohne immer an den Lippen des Guides zu hängen.

Ich hätte mir gerne manche Räume etwas länger angeschaut, aber das war nicht drin. Wie gesagt, alle 5 Minuten startet eine Führung. Die Führung war interessant und kurzweilig, der Mensch ist auch auf Fragen eingegangen und hat uns mit seinen Fragen zum Nachdenken angeregt.

Nach einer halben Stunde waren wir durch und durften uns noch selbständig in manchen Bereichen umschauen. Der arme Mann hatte bestimmt seine nächste Truppe, die er durchschleusen musste. Wir haben uns intensiv die Küche angeschaut. So viele riesige Töpfe, so viel Platz. Wir waren auf dem Balkon und genossen den Ausblick. Wenn ich so wohnen würde, würde ich nur am Fenster hängen und raus schauen. Sooo toll!

Es gab noch ein Café, in dem wir aber nicht waren, also kann ich dazu nix sagen und natürlich einen Museumsshop, da waren wir auch lange drin und haben ein Buch über die Schlösser gekauft und Postkarten.

Danach sind wir wieder raus aus dem Schloß. Ich wäre gerne noch zur Brücke gelaufen, aber der Rest wollte nicht. Also sind ein Teil runtergelaufen und ein Teil wieder mit der Kutsche gefahren. Dir Runterfahrt ist billiger als die Rauffahrt. Wir haben uns noch das Museum der bayrischen Könige angeschaut, allerdings war uns der Eintritt für die verbleibende Stunde zu teuer. Und die Kinder hatten natürlich auch keine Lust. Also sind wir zum See. Der sah vom Schloß aus schon so toll aus und war es auch von unten. Wir haben unsere müden Füße drin gekühlt und das Getier auf dem See beobachtet.

Der Ort ist sehr touristisch, aber das war ja zu erwarten. Ich hatte mir das alles viel schlimmer vorgestellt. Die Organisation ist echt durchdacht. Vom Schloß selbst war ich etwas enttäuscht, das habe ich mir größer vorgestellt. Pompöser. Ich weiß auch nicht. Toll fand ich, dass man durch die Führung so vieles entdeckt hat, was einem sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wäre.

Der Ausflug war toll, aber nochmal muss ich nicht unbedingt dorthin.

Arme Ritter

Ich kenne das Gericht hauptsächlich aus Kanada, dort hiess es French Toast und wurde mit Baguette gemacht. Hier mit trockenem Hefezopf, es geht aber wohl alles Brot.

Zutaten
4 Eier
250g Milch
50g Mehl
1 Essl. Vanillezucker (optional)

-> miteinander verrühren. Trockenes Brot ein paar Minuten einweichen lassen, dann in einer Pfanne mit Butterfett anbraten. Mit Ahornsirup, Fruchtsirup, Löwenzahnsirup beträufeln oder mit Apfelmus oder anderem Obst geniessen. Hat für 3 Personen gereicht.

WMDEDGT im August 2019

Ja, ist denn schon wieder der 5.? Ja, und da machen alle mit bei was machst du eigentlich den ganzen Tag, initiiert wurde das Ganze von Frau Brüllen, nachzulesen bei ihr.

Hier also mein Tag: Der 5. im August 2019 ist ein Montag. Die Kinder haben Sommerferien.

Als ich um 7 Uhr aufstehe, sitzt der Mann schon am Frühstückstisch. Wir trinken eine Tasse Tee zusammen. Anschliessend richtet er sich für die Arbeit.

Um 8 Uhr klingelt der Wecker beim 15jährigen. Er steht auf und wir frühstücken zusammen. Danach richten wir den Rucksack. Er fährt heute für 2 Wochen ins Sommerlager der Pfadfinder. Einpacken, auspacken, noch ein paar Kleidungsstücke hier lassen….. Zwischendurch steht auch der Elfjährige auf.

Um halb 11 machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir treffen einen Teil der Gruppe, doch owei, das Kind hat das Wichtigste vergessen: die Papiere! Also düse ich nochmal schnell nach Hause und hole sie. Sie liegen schön gerichtet auf dem Tisch, aber hatte ich nicht gesagt, in den Rucksack damit? Egal, da wir früh dran sind, schaffen wir auch das. Kurze Umarmung, letztes Foto und dann fahre ich zur Arbeit.

Den ganzen Nachmittag sitze ich bei der Arbeit. Das Wetter wird immer schrecklicher, es ist schwül und stickig. Auf dem Flachdach wird das Grünzeug ausgerupft, die Männer tun mit leid. Die Kollegin schenkt mir ein Stück ihres Rüblikuchens, sehr fein. Die andere Kollegin legt mir immer noch mehr Arbeit auf den Tisch. Aber ich habs ja so gewollt!

Um kurz nach 5 ruft der Zuhause gebliebene Sohn an und fragt wann ich heim komme. Er möchte zu seinem Freund zum Übernachten. Da soll er spätestens um 6 Uhr sein und möchte bitte gerne gefahren werden. Also packe ich langsam zusammen und fahre nach Hause.

Um 17:40 Uhr fahren wir zusammen zum Freund. Warum nicht mit dem Fahrrad? Weil er nicht genau weiß, wo er wohnt. Versteh ich zwar nicht, aber nun gut. Nächstes Mal dann Fahrrad. Da der Bioladen um die Ecke liegt, gehe ich noch schnell dort vorbei.

Um halb 7 komme ich wieder zu Hause an, verräume die Einkäufe und wärme mir die Reste von gestern auf. Der Mann isst Brot.

Danach hocken wir uns vor die Glotze und schauen die Tagesschau live. Das haben wir auch schon lange nicht mehr. Danach gibt es noch einen Film und dann Bett.

Was macht ihr denn so ganz ohne Kinder? wurde ich mehrfach gefragt. Ja, was wohl? Da wir beide arbeiten, sind wir am Abend platt und müde. Sollen wir jetzt ne Party schmeissen oder die Nacht durchtanzen?

Wochenende in Bildern im August 2019

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Alle Wochenenden gibt es bei große Köpfe zu sehen.

Die erste Sommerferienwoche ist vorbei. Ein Kind übernachtet beim Freund. Ein Kind hat Freunde zum Übernachten bei uns.


Die Händys lagern in der Küche. Noch ist es ruhig im Wohnzimmer.


Der Mann hat schon Tee gemacht, da er gleich los muss zum Arbeiten.


Ich frühstücke den Hefezopf. Schmeckt, ist aber nicht so gut gelungen wie letzte Woche.


Später versorge ich den Kombucha. Die Jungs sind inzwischen wach und lärmen im Wohnzimmer.
Memo an mich: 3 Übernachtungsgäste sind einer zu viel.

Das andere Kind kommt und wir gehen einkaufen. Geht, wie fast immer mit diesem Kind, recht schnell. Die Beratung war aber auch super. Unsere Beute:

Schnell noch ein kleines Mittagessen kochen: Risotto mit dem Rest Mangold und Schnittlauch. Sieht nicht sehr fotogen aus, schmeckt aber allen.

Danach ist aufräumen, ausruhen und chillen angesagt. Später gehen wir noch zur Geburtstagseinladung. Dort gibt es leckere Pizza.

Ein Kind geht etwas früher, weil es beim Freund übernachtet. Aber allzugange bleiben wir anderen dann auch nicht mehr. Wir schauen uns noch das Fussballspiel Dortmund-Bayern an. Vor ein paar Jahren waren wir da im Stadion.

Der Sonntag startet mit leckerem Frühstück. Der leider schon recht trockene Hefezopf von gestern wird in arme Ritter umgewandelt. Schmeckt!

Nach dem Frühstück hole ich das Nähkörbchen, das mir meine Oma mal geschenkt hat.

Pfadfinder müssen nähen können. Hier muss das Kind das selber machen. Die Kluft wird auf Vordermann gebracht.

Der Tag wird beherrscht von Wäsche waschen. Nicht, weil ich das lange nicht mehr gemacht habe, sondern weil ein Kind größtmögliche Auswahl an Klamotten für das Sommerlager braucht.

Zum Mittagessen gibt es Reis und Curry mit Jackfruit. Auf letzteres kann man allerdings verzichten, ist sehr geschmacklos. Ansonsten ist das Curry lecker.

Danach ist wieder zocken, ausruhen, chillen angesagt. Das Übernachtungskind ist inzwischen auch wieder zu Hause. Es gibt Kaffeeklatsch mit Keksen und Wassermelone.
Später einen gruseligen Film und dann Bett für die Kinder und TV für die Eltern.

12tel Blick im Juli 2019

Da hier alles ein bisschen durcheinander war, gibt es den 12tel Blick erst heute. Aufgenommen wurde das Bild am 1. August, also fast noch Juli. 😉

Das Bild wurde früh morgens aufgenommen. Die Sonne ging grad auf über den Bergen. Es war noch recht kühl und eine ruhige Stimmung. Ich finde, das sieht man ein bisschen auch auf dem Bild. Das Wasser ist nicht mehr so schlammig wie im Juni und das Gras am Rand wird schon braun.

Hier noch ein Bild der anderen Seite:

Und natürlich die Sammlung:

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Eva.

Hallo August 2019

Im August werde ich

– einen hohen Geburtstag feiern
– in den Europapark gehen
– Freunde der Kinder über Nacht bei uns haben
– beide (!) Kinder ins Ferienlager verabschieden
– segeln gehen
– Freundinnen treffen, nachdem es so lange nicht mehr geklappt hat
– ein Kind ins Pfadfinderlager verabschieden
– ein paar Tage ganz alleine zu Hause sein

Nach einer Idee von Frische Brise.

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