alive and kicking

Autor: dodio (Seite 1 von 161)

Hier schreibe ich über mich, meine Familie, meinen Alltag, meine Gedanken. So viele haben gemeckert, dass ich zu selten Emails schreibe - voilà: hier könnt ihr jetzt alles lesen!

Vater Rhein


Der Rhein verlässt bei Konstanz den Bodensee und heißt dann Seerhein. Hier steht nichts mit Vater Rhein, so heißt er wohl nur weiter abwärts.

Nach dem Aufstehen packe ich meine Sachen zusammen und mache mich auf den Weg. Beim Bäcker kaufe ich mir ein Zimtdingens, das esse ich während ich auf den Bus warte. Ich fahre bis zum Bahnhof. Dort schliesse ich meinen Koffer ein. Ich habe immer noch den schweren Rucksack, doch den möchte ich nicht einschliessen. Erst mal laufe ich zum See, den Tag begrüßen. Imperia dreht und dreht sich, die Arme hat keine Ruhe.

Anschliessend laufe ich zum Münster, da gibt es eine Führung. Ich setze mich kurz auf die Bank und halte inne. Da die Führung die gleiche Person macht, die gestern schon die Stadtführung gemacht hat, nehme ich doch nicht teil. Ich laufe ein bisschen durch die Stadt. Sie ist voller Menschen. Und Tauben.

Ich nehme den Bus bis zur Therme, dort laufe ich auf den Steg und schaue aufs Wasser. Das ist so beruhigend. Oder auch nicht, der See hat viel zu wenig Wasser, manche Stege können darum nicht angefahren werden. Das ist eher beunruhigend.

In weiser Voraussicht habe ich meinen Badeanzug und Badetuch dabei. 😉 Also gehe ich in die Therme und lasse mich verwöhnen. Es tut so gut, im warmen Wasser zu liegen und sich besprudeln zu lassen. Dabei geht der Blick auf den Bodensee. Es wird sogar noch besser, denn es fängt an zu regnen. Das ist herrlich: im warmen Wasser liegend von oben kühlen Regen abzubekommen. Ich geniesse es in vollen Zügen. Später habe ich noch die Salztherme gebucht, doch das finde ich eher unangenehm. Ausserdem fehlt mir der Blick auf den See. Ich fände es schöner, wenn man dort ein Fenster auf den See hätte, als einen Bildschirm mit Bildern vom Meer.

Blick auf die Therme vom Steg aus.

Richtig aufgeweicht nehme ich den Bus in die Stadt. Dort tritt gerade eine Gruppe Menschen mit ihren Alphörnern auf, Konstanz gibt echt alles! Ich höre eine Weile zu, doch mir wird ein bisschen kalt, also schlendere ich weiter durch die Stadt, kaufe mir was zu essen und schaue in die Läden. Da die Züge nur noch alle 2 Stunden fahren, habe ich noch gut Zeit. Schliesslich bin ich froh, als ich wieder im Zug sitze. Eigentlich wollte ich lesen, doch es ist so schön, aus dem Fenster zu schauen, dass das Buch wieder ungeöffnet liegen bleibt. Ich schaue raus und lasse die tolle Landschaft an mir vorüber ziehen, zwischendurch schüttet es, dann kommt wieder die Sonne raus. Langsam wird es dunkel.

Als ich zu Hause ankomme, ist es schon dunkel. Ich laufe nach Hause und begrüße Mann und Hund, die Kinder sind ausgeflogen. Schön war mein Ausflug nach Konstanz!

Konstanz


Bodensee ist immer schön. Im Regen allerdings ein bisschen mühsamer.


Ich fahre mit dem neuen Elektroschiff. Es gibt viele Infos auf dem Schiff, sogar das Fernsehen ist dabei.


Schiff = Urlaub


Das Dach besteht aus Solarzellen, die ein tolles Licht werfen.


Zuerst sah es noch so aus.


Dann wurde es dunkler.


Der Regen fing allerdings erst an, als ich schon wieder von Bord war.


Ich mache eine Stadtführung mit.


Konstanz hat tolle Häuser….


…. und viele Gassen.


Einige Gassen sind geschmückt mit Schirmen….


…. andere mit Seidenblumen.


Manche Häuser sind bemalt.


Das Münster.


Die Krypta unter dem Münster.


Nach der Führung schaue ich mir das noch genauer an.


Später entdecke ich noch eine Vernissage, die super schön ist. Was für ein herrlicher Ausklang eines vollen Tages.


Am chinesischen Bushaltehäuschen, das ein Geschenk der Partnerstadt war, warte ich auf meinen Bus.

See


Es gibt Tage, da muss man einfach das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden.


Endlich mal wieder am See. Leider im Regen. Trotzdem schön.


Erst mal Imperia begrüßen. Sie dreht sich immer noch 😉

12 von 12 im September 2022

Immer am 12. eines Monats werden 12 Bilder des Tages gesammelt. Hier sind meine:

Alle Fotos gibt es wie immer bei Caro mit dem Kännchen.


1. Heute ist Montag und bei uns der erste Schultag. Dem Schulkind wird der Start versüßt.


2. Mir versüßt nach drei Wochen Urlaub niemand den Start. Im Gegenteil, ich muss erst mal meinen Kalender auf Vordermann bringen.


3. Ich brauche die Kinderpflaster auf, sie halten allerdings nicht mehr so gut.


4. Der herbstliche Ausblick


5. Nach dem Essen, das der Mann gekocht hat (leider ohne Foto), gibt es eine Auswahl an Kuchen: Bratapfelkuchen….


6. Oder Zucchinikuchen. Beides lecker.


7. Nach der Arbeit laufe ich noch mit dem Hund.


8. Es liegen viele Birnen auf dem Weg.


9. Wir spielen Birnenkegeln. Das mag der Hund.


10. Ausserdem entdecken wir Pilze.


11. Auch hier ist der Blick sehr herbstlich.


12. Die Straße ist gesperrt, doch zu Fuß kommt man noch durch.

Vater Rhein, Mutter Mosel und die Queen

Heute ist mein Abfahrtstag. Da mir die Freundin eine Karte mit Traumpfädchen mitgegeben hat, möchte ich einen, der auf dem Weg liegt, ausprobieren.

Ich verabschiede mich von meinem netten Gastgeber und verstaue meine Sachen im Auto. Da es geregnet hat, habe ich mir morgens eher Zeit gelassen. Nach dem Morgentee ist der Himmel zwar noch trübe, aber es regnet nicht mehr.

Dann gehe ich nochmal in die Stadt, ich kaufe mir wieder ein Teilchen, diesmal bei einem anderen Bäcker. Es ist eine Filiale, die nur verbilligte Backwaren des Vortags anbietet. Ich hole mir ein Nussdingens zum Frühstück. Das vespere ich gleich schon auf dem Weg. Ich laufe nochmal zum Rhein und verabschiede mich. Zumindest von dieser Stelle des Rheins, Rhein gibts ja auch bei uns. Es ist ganz schön frisch geworden, so dass ich die Regenjacke anziehe. Ich kaufe noch ein paar Mitbringsel und Kram, ausserdem halte ich mich lange in einem Treckingladen auf und probiere Schuhe aus. Meine Sandalen sind ziemlich durchgelatscht, doch die dort angebotenen überzeugen nicht nicht. Selbst mit 20% Rabatt sind sie mir noch zu teuer. Da kaufe ich lieber wieder die noch teureren, bei denen ich weiß, dass ich gut laufe. Später ärgere ich mich über mich selbst, dass ich nicht zugeschlagen habe, denn meine Sandalen sind so alt, dieses Modell gibt es bestimmt nicht mehr. Na ja, egal. Noch halten sie ja!

Zum Mittagessen gönne ich mir ein Eis, diesmal von einer anderen Eisdiele. Danach fröstelt mich und ich laufe zum Auto. Es ist schon reichlich spät, bis ich endlich loskomme, doch ich habe ja keine Eile. Ich finde nicht gleich den Weg zum Traumpfädchen. Doch die Gegend ist so schön, dass ich es fast ein bisschen geniesse durch die Gegend zu fahren. Der Parkplatz ist eigentlich gut ausgeschildert 😉

Auf dem Parkplatz stehen wenige Autos und ich treffe ab und zu Menschen auf dem Weg, doch es ist relativ ruhig. Klar, an einem Werktag Nachmittag.

Der Weg ist ganz nett, zum Teil sehr steil und mit Treppen, dafür entschädigt die Aussicht auf die Mosel.

Was für ein schöner Fluß! Gerne würde ich ihm einen ganzen Urlaub widmen. Mutter Mosel.

Zum Abschluss esse ich noch ein Teilchen, dann mache ich mich fahrbereit.

Die Fahrt verläuft relativ gut, bei einer Baustelle geht es nur schleppend voran, das ist ein bisschen zäh. Ich fahre wieder über Frankreich und bleibe auch bis Strasbourg auf der französischen Seite, da ich dort noch tanken und einkaufen möchte. Der Liter E10 kostet 1,529 Euro. In Koblenz waren es 50 Cent mehr. Der Mann hatte mir geschrieben, was wir noch brauchen und so schlendere ich durch den Laden. Aber so richtig Einkaufslust habe ich nicht, ich bin doch ganz schön müde.

Als ich endlich nach Hause komme, geht der Sohn gerade mit dem Hund raus. Der Hund ist weniger an mir als an den Nachbarshündinnen interessiert. Das enttäuscht mich ein bisschen. Ich verabrede mich gleich für die frühe Hunderunde mit der Nachbarin. Dann räume ich das Auto aus. Der Mann kommt, um mitzuteilen, dass die Queen gestorben ist. DIE QUEEN! Ich bin ein bisschen bestürzt, sie ist mir mit den Jahren ans Herz gewachsen. Vor langer Zeit hat sie mir ein Cupcake überreicht. Ich schaue die Sonderausgabe dazu an, viele Bilder sind sehr vertraut. Mich erinnert die Queen immer an meine Oma. Die sah genauso aus.

Ziemlich müde gehe ich gar nicht so spät ins Bett, kann dann aber doch nicht schlafen. Der spontane Urlaub ist nun auch vorbei. Es war sehr schön, erholsam und anders, ohne Anhang zu reisen.

Koblenz

Heute habe ich mich unter die Rentner Touristen gemischt und Koblenz erkundet.

In der Frühe habe ich meinen Tee auf der Terrasse getrunken, das war schön.

Danach bin ich in die Stadt gelaufen, ohne Plan und Zeitdruck. In der Bäckerei gab es ein Croissant und einen Rosinenweck. Das Croissant war ganz anders als ich es von uns kenne, aber auch lecker.


Danach bin ich durch die Stadt geschlendert und habe mich umgeschaut. Das hatte ich zwar gestern schon, aber da waren ja alle Läden zu, so war ich doch sehr erstaunt, wie viele Menschen auf den Straßen unterwegs sind.

Am deutschen Eck war alles voller Touristen, ganze Busse wurden angekarrt. Die sahen alle nach nicht mehr arbeitend aus. Einige andere waren mit den Rädern unterwegs, es soll hier ganz schöne Wege geben, die waren ein bisschen jünger. Auffallend gute Räder hatten alle, manche waren sehr bepackt, manche gar nicht. Bei vielen fuhr der Mann ohne Gepäck und die Frau mit E-Bike vollbeladen. Auch eine Variante.

Vater Rhein und Mutter Mosel kommen zusammen am deutschen Eck!

Anschliessend habe ich mir auch das Touri Programm gegönnt und bin mit dem Schiff eine Runde gefahren.

Auf dem Schiff war es so kühl, dass ich meine Jacke angezogen habe.

Es waren nur wenige Passagiere dort, in der Hochsaison ist es bestimmt proppevoll. Die Schifffahrt ging 1 Stunde.

Da ich ein Kombiticket gekauft hatte, bin ich mit der Seilbahn zur Ehrensteinburg gefahren.

Auch hier war nicht viel los, so dass ich eine Kabine ganz für mich alleine hatte. Und dann auch noch die 17! Das ist die Kabine, in der man durch den Boden gucken kann.

Oben angekommen bin ich zur Aussichtsplattform.

Erst mal einen Überblick verschaffen. Die Aussicht war echt toll.

Danach habe ich die Festung erkundet.

Da gibt es verschiedene Bereiche und Ausstellungen, das fand ich ein bisschen verwirrend und nicht so gut dargestellt. Aber vielleicht lag es auch an mir, ich bin einfach reimgestiefelt und habe mich umgeschaut. Vieles weiß Bildungsbürgerin ja, aber dennoch ist es immer wieder interessant. Ohne quengelnde Kinder konnte ich mir Zeit lassen.

Doch irgendwann war gut und ich habe mich bei der Jugendherberge, die auch hier oben in der Festung ist, in den Hof gesetzt und die Aussicht genossen. Fast wäre ich eingeschlafen. Ich hätte gerne in der Jugendherberge übernachtet, doch sie war schon ausgebucht.


Nach der Pause hatte ich wieder ein bisschen mehr Energie und konnte mir noch einige Bereiche anschauen, doch dann war ich platt und wollte nur noch runter. Wieder mit der Seilbahn. Das ist schon sehr angenehm.


Ich habe mir in der Koblenzer Innenstadt sämtliche Kirchen angeschaut, auch hier hat mich wieder kein Kind daran gehindert. Zum Glück hatte ich gerade noch so viel Kleingeld, um eine Kerze anzuzünden.


Inzwischen war es schon recht spät und ich habe leichten Hunger verspürt. Da gerade eine Eisdiele auf dem Weg lag, gab es halt erst mal ein Eis. Eis geht immer! Auch hier kostet die Kugel 1,40 Euro. Ich habe ein Mitbringsel gekauft, das mir empfohlen wurde und mir die Läden in der Fußgängerzone angeschaut. Postkarten habe ich auch noch gekauft.

Ziemlich müde bin ich ein bisschen im Kreis gelaufen. Es gab noch Pommes Frites auf die Hand als Abendessen. Der Rucksack war inzwischen schwer und die Beine müde.

zu Hause Dusche, Bett und Computer.

Besuch bei Freunden

Besuch bei Freunden ist immer wieder schön. Ich freue mich, dass es so spontan klappt, dass ich Mittagessen bekomme und wir auch noch einen kleinen Ausflug machen. Ich fühle mich sehr willkommen und werde noch zum Abendessen eingeladen, obwohl es noch Abendpläne der Familie gibt. Das war ein richtig schöner Tag und ich bin froh, dass ich diesen Ausflug gewagt habe.

Wettertechnisch hatten wir alles: Starkregen, Hagel und Sonnenschein.


Es gibt sogar Wachteln im Garten.

WMDEDGT September 2022

Immer am 5. fragt Frau Brüllen, was wir so machen. Hier ist mein Tag:

Der 5. September ist ein Montag.

Wir sind müde gelaufen, da wir beim Weinwandertag mitgemacht haben und es fast 20 Kilometer wurden. Dabei wollte der Besuch eigentlich nicht so weit laufen. Egal, es hat Spaß gemacht und war kurzweilig, wenn auch ein bisschen zu heiß. Auch wenn ich müde bin, wird es doch weit nach 12 Uhr, bis ich ins Bett gehe. Die nächsten Tage wollen geplant werden…..


Nach schlechter, unruhiger und kurzer Nacht stehe ich um 5:45 Uhr auf. Häh, Urlaub? Ja, die Hunderunde ruft.
6:15 Uhr stehe ich am verabredeten Platz. Die anderen beiden Mitläuferinnen sind auch bald da und wir laufen die übliche Wochentagsrunde.

Ich dachte ja, dass es immer die gleiche Runde ist, aber nein es gibt einen Unterschied zum Wochenende.

Normalerweise laufe ich ja nur am Wochenende mit, doch im Urlaub stehe ich dem Hund zuliebe auch mal so früh auf. Es ist ja schon sehr schön so früh am Morgen.

Gegen 7:30 Uhr komme ich wieder nach Hause. Mit dem Fahrrad ist es ein bisschen langsamer auf dem Rückweg. Der Mann richtet gerade Tee. Ich füttere den Hund und trinke eine Tasse Tee. Kurz drauf stellt sich Hunger ein und ich frühstücke Müsli mit Joghurt. Dazu gibt es viel Tee. Tee geht immer.

Ich stelle eine Maschine Wäsche an und mache mich auf den Weg in die Stadt. Ich brauche noch ein Mitbringsel, das finde ich auch. Nicht das, was ich vorhatte, aber dennoch ganz nett. Passt, dauert nur ein bisschen, da ich auch noch Lebensmittel einkaufe. Wieder zu Hause hänge ich die Wäsche auf und stelle schon mal die nächste Maschine an. Dann schaue ich ein bisschen im Internet, was sich alles die Nacht durch getan hat. Außerdem suche ich Anregungen fürs Mittagessen. Ich suche mir schon ein bisschen Kleider zusammen, die ich mitnehmen möchte, hole die Reisetaschen aus dem Keller und packe manches zusammen.

Gegen 11 Uhr fange ich mit dem Mittagessen an. Da heute ein Kind weniger mitisst, gibt es Zucchini, die das nicht anwesende Kind nicht mag. Ich mache so eine Art Tortilla mit Kartoffeln, Zucchini und etwas Paprika. Dazu verarbeite ich die Kräuter aus der Gemüsekiste.

Um 12 Uhr wecke ich das Kind. Der Mann kommt kurz darauf nach Hause und läuft erst mal eine Runde mit dem Hund.
Um 12:30 Uhr gibt es Mittagessen, fast pünktlich. Die Tortilla ist nicht so ganz gelungen, wie ich wollte, schmeckt aber. Zum Nachtisch gibt es die eigene Melone!

Mann und Kind gehen arbeiten. Das andere Kind weilt noch beim Freund. Ständig kommen Anrufe für ihn, sind wohl alle wieder zurück aus dem Urlaub.

Anschliessend räume ich die Küche auf und schaue, wie ich fahren muss. Ich verräume die trockene Wäsche und hänge die zweite Ladung auf. Dann packe ich endgültig meine Sachen.

Bis ich endlich loskomme, ist schon fast 15:30 Uhr. Ich fahre nach Koblenz, das zieht sich und dauert ganz schön lange, zwischendurch ist immer wieder Stau, echt ätzend. Aber was fahre ich auch mit dem Auto, bin ja selber schuld.

Als ich endlich ankomme, gibt es eine Umleitung und ich finde meine Herberge nicht so gleich, grrr. Irgendwann klappt es und ich bin da. Ich ruhe mich etwas aus und laufe dann nochmal los, das Auto umparken und alles Gepäck rausholen. Wieder im Zimmer bin ich ein bisschen unruhig, also laufe ich nochmal los und schaue mir Koblenz bei Abend an. Ich laufe bis zum deutschen Eck, da sieht man jetzt am Abend nicht allzuviel, aber es ist schön, am Rhein entlang zu laufen. Dort ist es auch gleich etwas kühler, sonst haben wir immer noch 27° Celsius um 21 Uhr.

Bis ich nach Hause komme, ist schon kurz nach 10 Uhr, da ich den Rückweg nicht gleich finde. Ich dusche schnell und richte mich fürs Bett. Dann schreibe ich noch meinen Tag auf und lese die Nachrichten.

Gegen 23:30 Uhr mache ich das Licht aus.

Moussaka, vegetarisch

Es waren wieder Auberginen in der Gemüsekiste. Da das alle essen, wurde ein Mittagessen daraus. Letzte Woche gab es Auberginen Lasagne, also gab es diese Woche Moussaka. Es war sehr lecker!

Zutaten
120 g Parmesan, in Stücken
20 g Semmelbrösel
2-3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
200 g Sojaschnetzel
400-500 g Tomaten in Vierteln
100 g Wasser
80 g naturtrüber Apfelsaft
3 EL Tomatenmark
Kreuzkümmel, gemahlen
Thymian
Rosmarin, gehackt
Pfeffer
Salz
Prise Zimt
500 g Kartoffeln
400-500 g Aubergine
1 EL Butter
500 g Milch
1 EL g Weizenmehl
Muskatnuss
2 Eier

Zubereitung
Den Parmesan mit 1 Scheibe Brot häckseln in der Küchenmaschine und zur Seite stellen.
Die Sojaschnetzel laut Angabe zubereiten und quellen lassen (ca. 400g Endprodukt).
Die Auberginen und die Kartoffeln in Scheiben schneiden und auf ein Backblech geben. Mit Olivenöl beträufeln und ca 20-30 Minuten backen lassen.

Die Butter anschwitzen, mit dem Mehl binden und mit der Milch aufgießen. Etwas köcheln lassen, dann mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Abkühlen lassen. Die Eier sowie 1 Esslöffel der Parmesanbrösel einrühren.

Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in etwas Olivenöl anbraten. Dann die gequollenen Sojaschnetzel dazu geben und mitbraten. Tomaten, Tomatenmark, Wasser und die Gewürze dazu geben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

1 große oder 2 mittelgroße Auflaufformen einfetten. Die gegarten Kartoffeln darin verteilen. Die Tomatensoße darüber geben, anschliessend die Auberginen darauf verteilen. Dann die Béchamelsoße darüber gießen. Zum Schluss die restlichen Parmesanbrösel darauf verteilen.

Ca. 30-40 Minuten bei 200° Celsius backen, bis die Moussaka gut gebräunt ist.

Anmerkung: nächstes Mal gerne doppelte Menge Parmesan/Brot Mischung. Das war sehr lecker.

Die Anregung hierfür gab es bei Thermomix, ich habe das Rezept für uns leicht abgewandelt.

Auberginen Lasagne, vegetarisch


Heute war dann wieder ich dran. Da wir Auberginen in der Gemüsekiste hatten und das inzwischen alle essen, gab es eine Lasagne damit. Inspiriert durch die graue Wölfin. Danke dafür 😉

Zutaten:
500-700 g Auberginen
Lasagneplatten
500-700 g frische Tomaten (oder 1 Dose, 400 g)
Olivenöl
Basilikum
1 Zwiebel
2-4 Knoblauchzehen
Tomatenmark
1 EL Butter
1 EL Mehl
Milch
geriebener Käse
1 Kugel Mozarella
optional etwas Schwand

Zubereitung:
Die Auberginen in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick). Die Scheiben auf einem Backblech verteilen und mit Olivenöl beträufeln. Im Backofen (200° C) ca. 15 Minuten backen.

Tomatensoße:
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten klein schneiden und dazu geben, ebenso das Tomatenmark. Etwas köcheln lassen, dann mit Pfeffer und Salz und sonstigen Gewürzen nach Belieben würzen. Den Herd ausschalten und kleingeschnittene Basilikum und/oder andere Kräuter dazu geben.

Mehlschwitze:
Die Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl zugeben und anschwitzen lassen. Dann die Milch dazu geben und leicht köcheln lassen. Die Soße sollte nicht zu fest werden, sonst noch ein bisschen Milch dazu geben. Mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz abschmecken.

Eine Auflaufform fetten, abwechselnd alles einschichten. Ich fange mit den Tomaten an, dann kommt eine Lage Lasagneplatten, auf die Platten gebe ich gerne ein bisschen Käse, dann weiter schichten. Die Reihenfolge ist eigentlich egal. Zum Schluß kommen bei mir nochmal Nudelplatten drauf, darauf dann die helle Soße und etwas Schwand. Anschliessend der in Stücke geschnittene Mozarella und anderer geriebener Käse.

Ca. 30-40 Minuten im Ofen backen. Schmeckt hier allen!

« Ältere Beiträge

© 2022 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑