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alive and kicking

Autor: dodio (Seite 1 von 90)

anbaden im See

Gestern hat mich das Kind von der Arbeit abgeholt und wir waren das erste Mal im See in diesem Jahr. Das Wasser war erstaunlich warm, aber wir waren ja an Ostern auch im Meer in England. Da war es kalt!

Das Kind wollte nicht ins Strandbad, sondern an den wilden See, ohne Eintritt, Toiletten und Umkleiden. Aber auch ohne Rutsche, sanften Einstieg und Imbissbude. Es wird groß. Wie der Bruder, der sich gerne mit Schulkameraden am See trifft. Von der Ferne haben wir ihn gesehen 😉

So haben wir uns im Wasser ein bisschen abgekühlt, der See ist oberflächlich schon warm, etwas tiefer dann recht kühl. Es gibt auch immer wieder den Wechsel von warm und kalt. Das ist nicht so einfach zum Schwimmen wie im Schwimmbad, wo die Temperatur konstant ist. Doch das Kind kann immer besser damit umgehen. Ich glaube, bald kann es auch alleine an den See.

Wir haben uns danach noch mit dem Mann bei der Eisdiele in der Stadt getroffen und dort ein Eis verspeist. Was für ein schöner Feierabend.

Brot-Backtag

Wieder mal ein Brotbacktag, an dem wir alle Zeit haben. Ich setze mein Lievito Madre Brot (Rezept folgt) am Vortag an, so wie beim letzten Mal auch. Mittags kommt es in die Form und wir sind rechtzeitig am Platz des Backens. Wir machen Pide und lassen es uns gut gehen, das Wetter ist schön, es sind Ferien und alle ganz entspannt. Das Brot kommt viel später als sonst in den Ofen, doch es ist immer noch gemütlich bei Bier, Wein und Apfelschorle. Die großen und etwas kleineren Kinder spielen vergnügt miteinander. Als das Brot aus dem Ofen kommt, sehen die Bäcker nicht so glücklich aus. Manche Brote sind regelrecht auseinandergelaufen. Unseres auch etwas. Ich glaube, die Gehzeit war zu lange und es war zu warm. Oder sonstwas. Ich finde das Brot nicht so ganz gelungen, es ist zu weit auseinandergelaufen, passiert das, wenn es Übergare hat? Die Kruste ist sehr knusprig, aber das ist immer so im Holzofen. Immerhin ist die Unterseite kaum schwarz und es schmeckt.
Brotbacken ist echt ein Abenteuer!

komplett

Nach einer Woche mit nur einem Kind, müssen sich alle wieder in ihre Rolle einfinden. Das ist nicht so einfach. Für manche besonders schwer. Da freu ich mich grad, wenn ich zur Arbeit gehen darf und etwas Pause von der Stimmung zu Hause habe.
Nur ein paar Stunden später ist fast alles wie immer, jeder hat seine Rolle gefunden und wir geniessen, dass wir alle vier wieder beisammen sind. Nach und nach gibt es Geschichten des Erlebten. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr Kinder daran wachsen, wenn sie weg von zu Hause sind. So viel Selbstbewusstsein, so viel Vertrauen.

12 von 12 im Juni 2019

Nun, ist schon wieder der 12.?
Klaro, da versammeln sich immer alle bei Caro. Die sammelt nämlich sämtliche Beiträge mit den 12 Fotos von heute.
Der 12. im Juni ist ein Mittwoch und die Kinder haben Ferien. Hier nun die Fotos:

Tee am Morgen mit Geld für das Kind, das heute kocht.

Info für die Daheimbleibenden.

Der Fahrradplatz ist heute schön leer.

Es ist trübe und nieselregnet.

Der Ventilator bleibt heute aus.

Im Büro brauche ich erst mal Tee.

Gegen Mittag wird es so sonnig, dass die Jalousie runtergeht.

Wir holen unseren Ernteanteil. Ab jetzt nur noch die Hälfte.

Beute!

Teig für den Backtag wird angesetzt.

Der Salat wird gleich zubereitet.

Mitbringsel aus Frankfurt auf Spargelbeet 😉

Pfingstmontagswanderung

Pfingstmontag ist Mühlentag. Da laufen wir, soweit es möglich ist, ein paar Mühlen ab. So auch dieses Jahr. Wir waren im Mühlendorf und sind von Mühle zu Mühle gelaufen, dort gab es einiges zu gucken, manches zu essen und viele Leute.
Je höher es die Berge hoch ging, desto angenehmer war die Luft. Schliesslich sind wir noch an den Mummelsee, weil wir eh ums Eck waren. Die Idee hatten jedoch sehr viele Leute, es war übervoll. Doch ich glaube, das ist es inzwischen immer. Wir sind um den See gelaufen und waren enttäuscht, weil so viele Bäume gefällt wurden und es gar nicht mehr mystisch ist. Wann waren wir denn zuletzt da?
Wir haben uns im Souvenirshop noch ein Eis geholt, das wir am See genossen haben. Dann fing es an zu regnen und die Umgebung war in eine einzige Wolke getaucht, das sah toll aus und auf einmal war alles wieder mystisch. 😉
Schliesslich sind wir nach Hause, dort war das andere Kind vom Pfadfinderlager gerade zurück gekommen. Schön, jetzt sind wir wieder komplett!

Wild

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Ich hatte das Buch geschenkt bekommen. Mit Hintergedanken 😉

Den Einstieg fand ich sehr mühsam, und das lag nicht nur am Englischen. Zu viel Psycho: Krebs, Mutter tot, Scheidung…. you name it. Als Cheryl dann endlich mal loslief, kam auch ich in einen Lesefluss. Immer noch etwas zäh, doch es ging voran. So wie die Protagonistin. Fuß vor Fuß, Seite um Seite.

Von dem Trail wusste ich nichts, bevor ich das Buch gelesen habe. Er klingt interessant, aber ich möchte ihn nicht laufen, das stelle ich mir zu anstrengend vor, wenn man sein Gepäck mitschleppen muss. Mit Zelt und allem. Teilstücke vielleicht. ?

Cheryl läuft den Pacific Coast Trail, sie beschreibt ihre Schwierigkeiten in schonungsloser Offenheit. Immer wieder kommt aber auch die Schönheit der Natur zur Sprache. Und die Wildheit. Diese Natur, der es egal ist, ob wir uns dort aufhalten oder nicht. Cheryl kommt an ihre Grenzen und kennt diese auch. Das finde ich mutig, dass sie ihr Scheitern beschreibt, sie schafft manche Stücke des Trails nicht aufgrund der Witterung. Also lässt sie einfach ein paar Strecken aus. Toll. Die Menschen, die sie trifft sind interessant, komisch oder auch verstörend.

Gegen Ende des Buches hatte ich Lust, einen Teil des Wegs zu laufen.

Holunderblütengelee

Neulich gab es Holunderküchle, da ich mehr gepflückt hatte, als wir gegessen haben (der Teig war alle), habe ich den Rest in Wasser eingelegt und Holunderblütengelee gemacht. Lecker!
Und so geht es:

Holunderblüten in ein großes Gefäß geben, mit Wasser aufgießen, so daß sie gut bedeckt sind. Ich habe das in einem Topf gemacht und es waren 2,5l Wasser, die ich dazu gegossen habe. Blüten waren es ca. 25 oder mehr. Zu der Masse noch eine Biozitrone dazu geben.

Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag durch ein Tuch seien. Die Menge abmessen, mit ebensoviel Gelierzucker (1:1) auffüllen, aufkochen und in saubere Gläser füllen. Je nachdem wie lange die Masse gekocht wird, ist das Gelee eher flüssig oder fest.

WMDEDGT im Juni 2019

Sämtliche Info zu WMDEDGT findet sich bei Frau Brüllen.

Der Fünfte im Juni ist ein Mittwoch. Die Nacht war kurz, weil warm. Alle Fenster sind weit offen, um die etwas frischere Morgenluft in die Wohnung zu lassen. Ansonsten ist alles fast wie immer:

6:20 Uhr stehe ich auf, bin schon eine Weile wach und mag nicht mehr liegen. Ich setze Teewasser auf, räume die Spülmaschine aus und wieder ein und mache Tee. Mist, der Blick in den Kalender zeigt mir, dass ich einen gestrigen Geburtstag vergessen habe. Das Kind steht auf. Das andere Kind ist diese Woche in Frankfurt zum Praktikum. Wir frühstücken Joghurt mit Erdbeeren, lecker. Der Mann steht auf und wir trinken zusammen Tee.
Das Kind richtet sich für die Schule, nur noch diese Woche, dann sind Ferien. Ich richte mich für die Arbeit.

Um 7:30 Uhr komme ich bei der Arbeit an, erst mal das Büro durchlüften, es stockt mir fast den Atem, so schlecht ist die Luft. Emails checken, telefonieren, was man halt so macht. Um 9:00 Uhr ist die erste Besprechung, die ich fast vergesse. Ich werde geschult. Etwas schlauer gehe ich wieder ins Büro, um weiter zu arbeiten. Eine Kollegin ist sehr verzweifelt und fragt, ob ich Zeit habe, mit ihr in eine Besprechung zu gehen, ihr wird grad alles zu viel. Kein Problem, ich beruhige sie und wir gehen um 11:00 Uhr gemeinsam zum nächsten Termin. Da kommt einiges an Arbeit auf uns zu.

12:00 Uhr: Mittagspause. Heute hinter dem Haus, die Geburtstagskollegen laden ein. Das ist schön! Danach weiterarbeiten. Zwischendurch Kind anrufen, denn ich komme heute erst viel später nach Hause. Alles ok. Das Kind ist groß genug, um selbständig zur Musikschule zu gehen. 🙂

15:30 Uhr: ich kopiere noch was für die nächste Besprechung, da ertönt ein lauter Knall. Die Kollegin, die bei offener Tür im Zimmer sitzt, und ich schauen uns an. Dann rennen wir los zur Treppe. Alle anderen Türen öffnen sich ebenfalls, die Leute rennen zur Treppe, es zischt irgendwo. Ich bin leicht verunsichert, was ist passiert? Der Kollege gibt Entwarnung, eine Gasflasche ist explodiert, aber nix weiter passiert. Na ja, so ganz beruhigt mich das nicht. Die Kollegen und ich machen uns auf den Weg zur Besprechung im anderen Gebäude, Gesprächsthema ist natürlich die Gasflasche.

15:45 Uhr: letzte Besprechung, die Luft ist raus, doch ich muss Protokoll schreiben, also dementsprechend aufpassen. Die Gruppe, die beim Geburtstagsessen war, stinkt nach Knoblauch. Manche auch nach Bier. Die anderen tun mir leid. Es geht heiß her, die Themen sind emotionsgeladen. Draußen kühlt es auch nicht ab.

17:45 endlich fertig, ich packe meine Sachen und fahre zur Verteilstation unserer solidarischen Landwirtschaft. Wir haben seit heute unseren Anteil halbiert, da lerne ich unsere neue Partnerin kennen und den Ablauf, wenn man nur einen halben Anteil hat. Ich habe lange gezögert, das zu machen, doch jetzt probieren wir das einfach mal aus.

18:45 endlich zu Hause mit einer halben Kiste Gemüse. Kurze Lagebesprechung mit dem Mann, das Kind lernt (!).

19:15 ich richte mich für meinen Sport. Trotz Hitze ist die Bude voll und wir schwitzen noch ein bisschen extra.

20:30 alle wieder zu Hause.

21:30 Kind liegt schon länger im Bett und wir schauen noch einen Tatort aus der Mediathek.

23:30 ich falle ins Bett, es ist immer noch zu heiß zum Schlafen.

12tel Blick im Mai 2019

Das Foto wurde aufgenommen nach einem Regentag, daher ist das Wasser so braun. Das Grün drumrum ist auf einmal da, das ist immer wieder toll anzusehen, wie die Natur so plötzlich loslegt.

Alle Blicke gibt es wie immer bei Eva.

Der Blick auf die andere Seite der Brücke gefällt mir fast besser:

Hallo Juni 2019

Der Juni fängt mit Geburtstag an und wir sind eingeladen zum Chines. Da waren wir schon lange nicht mehr und wir freuen uns alle drauf.

Der Fünfzehnjährige wird eine Woche ein Praktikum in einer anderen Stadt machen. Wie spannend. Von dort aus geht er gleich aufs Pfingstlager. Wir werden also eine Weile nur ein Kind haben.

Die Kinder haben Pfingstferien, wir Erwachsenen eher nicht. Vielleicht klappt da ja noch was. Das wünsche ich mir sehr.

Bei der Arbeit gibt es ein Sommerfest und eine Verabschiedung. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Ansonsten ist der Kalender voll mit Sportterminen. Im Juli kündigen sich die verschiedenen Feiern und Grillfeste an, Streß wie im Dezember.

Nach einer Idee von Frische Brise.

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