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alive and kicking

Autor: dodio (Seite 1 von 97)

Bühne

Mal wieder auf der Bühne gestanden. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht, in diesem großen Haus noch gar nie. Hat aber Spaß gemacht, die Musik, die Menschen und das Adrenalin hallen noch etwas nach.

Gretchenfrage

Die Gretchenfrage hat eine ganz neue Bedeutung gewonnen!

Oder sagt man das gar nicht mehr? Ich habe neulich Gretchenfrage gelesen und dachte natürlich sofort an besagte Greta. Um die ging es aber gar nicht. Das fand ich sehr seltsam. Und amüsant. Ob in 5 Jahren noch jemand an Greta Thunberg denkt?

wenn, ach wenn

Wenn mal wieder alles anders kommt als geplant, kann das ganz schön nervend sein. Ich bin enttäuscht, weil ich mir das anders vorgestellt hatte. Ich habe mich gefreut und mir schon in Vorfreude vieles ausgemalt. Jetzt also doch nicht. Alles zurück auf Null. Schade!

Aber vielleicht auch nicht schlecht. Da lässt sich noch was machen. Und überhaupt, jetzt ist erst mal der Planungsstress weg. Billiger ist es vermutlich auch. Und sowieso auch nicht schlecht. Nur anders.

Große Kinder können schon auch sehr anstrengend sein.

Heute hier etwas kryptisch, weil es so einfach reicht. Ich bin traurig und enttäuscht, aber irgendwie auch erleichtert. Passt schon! Kind, mach dir wegen mir keine Sorgen.

12 von 12 im Oktober 2019

Immer am 12. sammelt Caro mit dem Kännchen 12 Bilder des Tages.
Hier sind die Bilder meines Tages, der 12. im Oktober 2019 ist ein Samstag:


1. Viel zu früh stehe ich auf, aber ich kann nicht mehr schlafen.


2. Der Mann und ich waren auf dem Markt.


3. Zum Mittagessen gibt es Reste.


4. Die Walnüsse schreien nach Verarbeitung. Später 😉


5. Wäsche. Never ending story!


6. Unsere Gemüsekiste im Herbst.


7. Bevor ich los muss, noch einen Malzkaffe mit leckeren Keksen aus England.


8. Es ist sehr, sehr warm. Zu warm für Jacken.


9. Ich bin auf der Mitgliederversammlung unserer Gemüseversorgung. Dort am Treffpunkt gibt es seltsame Schilder.


10. Und interessante Bewohner.


11. Auf dem Heimweg sammle ich Kastanien.


12. Die setze ich gleich an für Waschmittel.

Waschen mit Kastanien

Mit dem Herbst kommen die Kastanien hinter dem Haus. Und wie schon seit einigen Jahre mache ich Waschmittel daraus. Es geht ganz einfach: Kastanien aufschneiden, mit warmem oder kochendem Wasser übergiessen und einen Tag bzw. eine Nacht ziehen lassen. Dann 3 geviertelte Kastanien in einen alten Socken verknoten und in die Wäsche geben. Das Kastanienwasser kommt in die Waschmittelschublade.

Den Rest der Kastanien trockne ich, so dass ich das Waschmittel noch eine ganze Weile benutzen kann. Es wäscht super, nur für die helle Wäsche mag ich es nicht mehr nehmen. Ich bilde mir ein, dass es Flecken macht. In dunkler oder bunter Wäsche funktioniert es wunderbar. Die aufgeschnittenen Kastanien trockne ich, sie werden mich wohl das ganze Jahr begleiten. Wir haben hier noch getrocknete Kastanien von letztem Jahr.

Ich finde, die frischen Kastanien seifen etwas mehr. Es ist ein supereinfaches Waschmittel, das gut funktioniert. Meistens weiche ich die getrockneten Kastanien ein bis zwei Tage vorher ein und wasche dann mit dem Sud. Die eingeweichten Kastanien kommen in die Waschtrommel dazu, ähnlich wie Waschnüsse.

WMDEDGT Oktober 2019

Immer am 5. eines Monates sammelt Frau Brüllen die Tagebuchblogger um sich mit dem Motto: WMDEDGT – Was machst du eigentlich den ganzen Tag.

Hier kommt mein Tag, der fünfte ist ein Samstag.

Gegen 8 Uhr höre ich Stimmen aus dem Wohnzimmer. Ein Kind hat Übernachtungsgäste, die so langsam aufwachen. Ich stehe auch auf, dusche und mache Tee. Während ich frühstücke kommt der Mann dazu. Danach die Kinder, die auch frühstücken wollen.

Ich überlasse ihnen die Küche und mache mich auf den Weg zur Chorprobe, die um 10 Uhr beginnt. Zum Glück erwische ich eine Regenpause und komme trocken dort an.

Wir proben, erst alleine, dann zusammen mit dem Orchester. Wir hören uns nicht, weil das Orchester so laut ist, doch der Dirigent sagt, dass er uns gut hört. Nun ja, wir proben ausführlich.

Gegen 12 Uhr ist Mittagspause, es gibt Frikadellen und Brötchen, ausserdem Kuchen. Das Orchester probt noch ein bisschen weiter, die Sänger sind fertig. Wir besprechen noch, wie es weiter gehen soll.

Es regnet nur leicht und ich fahre noch kurz in die Stadt und zum Lebensmittelladen. Ich will einen Kuchen backen, dazu brauche ich Sahne. Vor dem Laden treffe ich jemand, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe und wir quatschen eine ganze Weile. Im Laden treffe ich die nächste, wieder quatschen wir, da kommt noch jemand, der ich auch noch was sagen will. Vor lauter Reden weiss ich gar nicht mehr, was ich einkaufen wollte.

Als ich nach Hause komme, sitzen Mann und Kind noch am Mittagessen, sie waren auf dem Markt. Anschliessend bauen sie unseren gestern gekauften TV-Schrank zusammen. Ich backe derweil meinen Bratapfelkuchen. Leider wird die Puddingmasse etwas flüssig, doch er schmeckt. Derweil ist auch das andere Kind nach Hause gekommen, er war 2 Nächte bei einem Freund. Er duscht und isst noch etwas Suppe vom Mittagessen. Wir anderen essen Kuchen, nette Mischung. Das eine Kind richtet sich wieder zu einer Geburtstagsfeier, es wird wohl spät werden, aber nicht über Nacht.

Der Mann und das andere Kind bauen weiter am Schrank. Ich fahre zum Segelkollegen um Quitten zu holen, die er mir angeboten hatte. Mit Quitten habe ich noch nie was gemacht, also nehme ich das Angebot gerne an, das möchte ich ausprobieren. Wieder quatschen wir eine ganze Weile.

Endlich wieder zu Hause, bewundere ich das fertige Schränkchen. Sieht gut aus! Die Quitten stelle ich erst mal zur Seite und mache noch etwas Apfelmus aus den restlichen Äpfeln. Dazwischen läuft immer wieder die Waschmaschine.

Dann richten wir Abendessen, wir essen vor dem Fernseher, das Kind will einen längeren Film schauen.

Danach ist Bettzeit fürs Kind, Computerzeit für mich, Badzeit für den Mann.

12tel Blick im September 2019

Alle 12tel Blicke gibt es bei Eva.

Das Bild wurde nach einem Regentag aufgenommen, daher ist das Wasser so braun. Ist ja gut, dass der Wasserstand nicht mehr so niedrig ist. Es hat viel zu wenig geregnet, auch wenn es Ende September schon sehr herbstlich war. Die Sonne steht schon herbstlich tief, es ist nicht mehr die heiße Sommersonne.

Der Blick auf die andere Seite gefällt mir mal wieder viel besser:

Und natürlich gibt es noch die Übersicht:

Hallo Oktober 2019


Nach einer Idee von Frische Brise

Im Oktober werde ich:
– Urlaub haben
– bei der Arbeit Veränderungen einleiten
– Geburtstage feiern
– ein Kind von der Klassenreise begrüssen
– ein Kind auf die Klassenreise verabschieden
– eine Ergotherapeutin kennenlernen
– stricken
– backen

Was schön war im September 2019

Am Anfang des Monats war ich ganz alleine zu Hause. Das war schön. Ich konnte mir um 5 Uhr kochen, was ich mag. Niemand hat gemeckert und ich musste niemanden ermahnen. Ich habe mich dann aber auch gefreut, als alle wieder da waren.

Wir hatten eine Nachlese vom Segeln. Mensch, sind wir eine tolle Crew!

Ich habe mich mit den Freundinnen getroffen. Das ist immer wieder so erfrischend. Danke, dass wir uns jetzt schon so lange ohne Kinder treffen.

Mit der anderen Freundin habe ich wieder Hunderunden gemacht, voll schön. Hoffentlich können wir uns wieder regelmässig treffen.

Bei der Arbeit war einiges seltsam, manches unschön. Zum Glück gibt es dort auch nette Menschen, mit denen ich arbeiten darf. Das holt einiges wieder auf.

Wir hatten einen Ausflug nach Rottweil zum Testturm und zur Burg Hohenzollern. Da will ich mal mit der Familie hin.

Die ganze Familie war den Weinkeller des Straßburger Krankenhauses anschauen. Das war auch für die Kinder interessant.

Wir waren im Krankenhaus und bei verschiedenen Ärzten. Alles wird gut.

Der Elternabend war aushaltbar und schnell vorbei. Kann man machen.

Die Welt spielt verrückt und wir machen mit. Ich werde mich einmischen und aufmischen. Es brodelt gewaltig in unserer Welt und wir brodeln jetzt einfach mal mit!

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 8

Nach unruhiger Nacht auf dem Boot sind wir schon früh wach. Ich habe echt schlecht geschlafen, die anderen Nächte waren viel besser. Heute Nacht war es stürmisch und laut. Die Bäckerei beim Hafen hat schon auf die Nachsaison umgestellt, sie hat nur noch am Wochenende auf. Also essen wir einfach alle Reste, es ist ein wildes Durcheinander, aber alle werden satt.
Wir packen zusammen, machen sauber und übergeben das Boot.

Anschließend machen wir uns auf den leider doch recht langen Heimweg. Dazu ist auch noch viel Verkehr, so dass wir länger brauchen. Aber egal, wir kommen heil zu Hause an.
Schön wars.

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