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Kategorie: Ausflug (Seite 1 von 10)

Vater Rhein


Der Rhein verlässt bei Konstanz den Bodensee und heißt dann Seerhein. Hier steht nichts mit Vater Rhein, so heißt er wohl nur weiter abwärts.

Nach dem Aufstehen packe ich meine Sachen zusammen und mache mich auf den Weg. Beim Bäcker kaufe ich mir ein Zimtdingens, das esse ich während ich auf den Bus warte. Ich fahre bis zum Bahnhof. Dort schliesse ich meinen Koffer ein. Ich habe immer noch den schweren Rucksack, doch den möchte ich nicht einschliessen. Erst mal laufe ich zum See, den Tag begrüßen. Imperia dreht und dreht sich, die Arme hat keine Ruhe.

Anschliessend laufe ich zum Münster, da gibt es eine Führung. Ich setze mich kurz auf die Bank und halte inne. Da die Führung die gleiche Person macht, die gestern schon die Stadtführung gemacht hat, nehme ich doch nicht teil. Ich laufe ein bisschen durch die Stadt. Sie ist voller Menschen. Und Tauben.

Ich nehme den Bus bis zur Therme, dort laufe ich auf den Steg und schaue aufs Wasser. Das ist so beruhigend. Oder auch nicht, der See hat viel zu wenig Wasser, manche Stege können darum nicht angefahren werden. Das ist eher beunruhigend.

In weiser Voraussicht habe ich meinen Badeanzug und Badetuch dabei. 😉 Also gehe ich in die Therme und lasse mich verwöhnen. Es tut so gut, im warmen Wasser zu liegen und sich besprudeln zu lassen. Dabei geht der Blick auf den Bodensee. Es wird sogar noch besser, denn es fängt an zu regnen. Das ist herrlich: im warmen Wasser liegend von oben kühlen Regen abzubekommen. Ich geniesse es in vollen Zügen. Später habe ich noch die Salztherme gebucht, doch das finde ich eher unangenehm. Ausserdem fehlt mir der Blick auf den See. Ich fände es schöner, wenn man dort ein Fenster auf den See hätte, als einen Bildschirm mit Bildern vom Meer.

Blick auf die Therme vom Steg aus.

Richtig aufgeweicht nehme ich den Bus in die Stadt. Dort tritt gerade eine Gruppe Menschen mit ihren Alphörnern auf, Konstanz gibt echt alles! Ich höre eine Weile zu, doch mir wird ein bisschen kalt, also schlendere ich weiter durch die Stadt, kaufe mir was zu essen und schaue in die Läden. Da die Züge nur noch alle 2 Stunden fahren, habe ich noch gut Zeit. Schliesslich bin ich froh, als ich wieder im Zug sitze. Eigentlich wollte ich lesen, doch es ist so schön, aus dem Fenster zu schauen, dass das Buch wieder ungeöffnet liegen bleibt. Ich schaue raus und lasse die tolle Landschaft an mir vorüber ziehen, zwischendurch schüttet es, dann kommt wieder die Sonne raus. Langsam wird es dunkel.

Als ich zu Hause ankomme, ist es schon dunkel. Ich laufe nach Hause und begrüße Mann und Hund, die Kinder sind ausgeflogen. Schön war mein Ausflug nach Konstanz!

Konstanz


Bodensee ist immer schön. Im Regen allerdings ein bisschen mühsamer.


Ich fahre mit dem neuen Elektroschiff. Es gibt viele Infos auf dem Schiff, sogar das Fernsehen ist dabei.


Schiff = Urlaub


Das Dach besteht aus Solarzellen, die ein tolles Licht werfen.


Zuerst sah es noch so aus.


Dann wurde es dunkler.


Der Regen fing allerdings erst an, als ich schon wieder von Bord war.


Ich mache eine Stadtführung mit.


Konstanz hat tolle Häuser….


…. und viele Gassen.


Einige Gassen sind geschmückt mit Schirmen….


…. andere mit Seidenblumen.


Manche Häuser sind bemalt.


Das Münster.


Die Krypta unter dem Münster.


Nach der Führung schaue ich mir das noch genauer an.


Später entdecke ich noch eine Vernissage, die super schön ist. Was für ein herrlicher Ausklang eines vollen Tages.


Am chinesischen Bushaltehäuschen, das ein Geschenk der Partnerstadt war, warte ich auf meinen Bus.

See


Es gibt Tage, da muss man einfach das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden.


Endlich mal wieder am See. Leider im Regen. Trotzdem schön.


Erst mal Imperia begrüßen. Sie dreht sich immer noch 😉

Vater Rhein, Mutter Mosel und die Queen

Heute ist mein Abfahrtstag. Da mir die Freundin eine Karte mit Traumpfädchen mitgegeben hat, möchte ich einen, der auf dem Weg liegt, ausprobieren.

Ich verabschiede mich von meinem netten Gastgeber und verstaue meine Sachen im Auto. Da es geregnet hat, habe ich mir morgens eher Zeit gelassen. Nach dem Morgentee ist der Himmel zwar noch trübe, aber es regnet nicht mehr.

Dann gehe ich nochmal in die Stadt, ich kaufe mir wieder ein Teilchen, diesmal bei einem anderen Bäcker. Es ist eine Filiale, die nur verbilligte Backwaren des Vortags anbietet. Ich hole mir ein Nussdingens zum Frühstück. Das vespere ich gleich schon auf dem Weg. Ich laufe nochmal zum Rhein und verabschiede mich. Zumindest von dieser Stelle des Rheins, Rhein gibts ja auch bei uns. Es ist ganz schön frisch geworden, so dass ich die Regenjacke anziehe. Ich kaufe noch ein paar Mitbringsel und Kram, ausserdem halte ich mich lange in einem Treckingladen auf und probiere Schuhe aus. Meine Sandalen sind ziemlich durchgelatscht, doch die dort angebotenen überzeugen nicht nicht. Selbst mit 20% Rabatt sind sie mir noch zu teuer. Da kaufe ich lieber wieder die noch teureren, bei denen ich weiß, dass ich gut laufe. Später ärgere ich mich über mich selbst, dass ich nicht zugeschlagen habe, denn meine Sandalen sind so alt, dieses Modell gibt es bestimmt nicht mehr. Na ja, egal. Noch halten sie ja!

Zum Mittagessen gönne ich mir ein Eis, diesmal von einer anderen Eisdiele. Danach fröstelt mich und ich laufe zum Auto. Es ist schon reichlich spät, bis ich endlich loskomme, doch ich habe ja keine Eile. Ich finde nicht gleich den Weg zum Traumpfädchen. Doch die Gegend ist so schön, dass ich es fast ein bisschen geniesse durch die Gegend zu fahren. Der Parkplatz ist eigentlich gut ausgeschildert 😉

Auf dem Parkplatz stehen wenige Autos und ich treffe ab und zu Menschen auf dem Weg, doch es ist relativ ruhig. Klar, an einem Werktag Nachmittag.

Der Weg ist ganz nett, zum Teil sehr steil und mit Treppen, dafür entschädigt die Aussicht auf die Mosel.

Was für ein schöner Fluß! Gerne würde ich ihm einen ganzen Urlaub widmen. Mutter Mosel.

Zum Abschluss esse ich noch ein Teilchen, dann mache ich mich fahrbereit.

Die Fahrt verläuft relativ gut, bei einer Baustelle geht es nur schleppend voran, das ist ein bisschen zäh. Ich fahre wieder über Frankreich und bleibe auch bis Strasbourg auf der französischen Seite, da ich dort noch tanken und einkaufen möchte. Der Liter E10 kostet 1,529 Euro. In Koblenz waren es 50 Cent mehr. Der Mann hatte mir geschrieben, was wir noch brauchen und so schlendere ich durch den Laden. Aber so richtig Einkaufslust habe ich nicht, ich bin doch ganz schön müde.

Als ich endlich nach Hause komme, geht der Sohn gerade mit dem Hund raus. Der Hund ist weniger an mir als an den Nachbarshündinnen interessiert. Das enttäuscht mich ein bisschen. Ich verabrede mich gleich für die frühe Hunderunde mit der Nachbarin. Dann räume ich das Auto aus. Der Mann kommt, um mitzuteilen, dass die Queen gestorben ist. DIE QUEEN! Ich bin ein bisschen bestürzt, sie ist mir mit den Jahren ans Herz gewachsen. Vor langer Zeit hat sie mir ein Cupcake überreicht. Ich schaue die Sonderausgabe dazu an, viele Bilder sind sehr vertraut. Mich erinnert die Queen immer an meine Oma. Die sah genauso aus.

Ziemlich müde gehe ich gar nicht so spät ins Bett, kann dann aber doch nicht schlafen. Der spontane Urlaub ist nun auch vorbei. Es war sehr schön, erholsam und anders, ohne Anhang zu reisen.

Koblenz

Heute habe ich mich unter die Rentner Touristen gemischt und Koblenz erkundet.

In der Frühe habe ich meinen Tee auf der Terrasse getrunken, das war schön.

Danach bin ich in die Stadt gelaufen, ohne Plan und Zeitdruck. In der Bäckerei gab es ein Croissant und einen Rosinenweck. Das Croissant war ganz anders als ich es von uns kenne, aber auch lecker.


Danach bin ich durch die Stadt geschlendert und habe mich umgeschaut. Das hatte ich zwar gestern schon, aber da waren ja alle Läden zu, so war ich doch sehr erstaunt, wie viele Menschen auf den Straßen unterwegs sind.

Am deutschen Eck war alles voller Touristen, ganze Busse wurden angekarrt. Die sahen alle nach nicht mehr arbeitend aus. Einige andere waren mit den Rädern unterwegs, es soll hier ganz schöne Wege geben, die waren ein bisschen jünger. Auffallend gute Räder hatten alle, manche waren sehr bepackt, manche gar nicht. Bei vielen fuhr der Mann ohne Gepäck und die Frau mit E-Bike vollbeladen. Auch eine Variante.

Vater Rhein und Mutter Mosel kommen zusammen am deutschen Eck!

Anschliessend habe ich mir auch das Touri Programm gegönnt und bin mit dem Schiff eine Runde gefahren.

Auf dem Schiff war es so kühl, dass ich meine Jacke angezogen habe.

Es waren nur wenige Passagiere dort, in der Hochsaison ist es bestimmt proppevoll. Die Schifffahrt ging 1 Stunde.

Da ich ein Kombiticket gekauft hatte, bin ich mit der Seilbahn zur Ehrensteinburg gefahren.

Auch hier war nicht viel los, so dass ich eine Kabine ganz für mich alleine hatte. Und dann auch noch die 17! Das ist die Kabine, in der man durch den Boden gucken kann.

Oben angekommen bin ich zur Aussichtsplattform.

Erst mal einen Überblick verschaffen. Die Aussicht war echt toll.

Danach habe ich die Festung erkundet.

Da gibt es verschiedene Bereiche und Ausstellungen, das fand ich ein bisschen verwirrend und nicht so gut dargestellt. Aber vielleicht lag es auch an mir, ich bin einfach reimgestiefelt und habe mich umgeschaut. Vieles weiß Bildungsbürgerin ja, aber dennoch ist es immer wieder interessant. Ohne quengelnde Kinder konnte ich mir Zeit lassen.

Doch irgendwann war gut und ich habe mich bei der Jugendherberge, die auch hier oben in der Festung ist, in den Hof gesetzt und die Aussicht genossen. Fast wäre ich eingeschlafen. Ich hätte gerne in der Jugendherberge übernachtet, doch sie war schon ausgebucht.


Nach der Pause hatte ich wieder ein bisschen mehr Energie und konnte mir noch einige Bereiche anschauen, doch dann war ich platt und wollte nur noch runter. Wieder mit der Seilbahn. Das ist schon sehr angenehm.


Ich habe mir in der Koblenzer Innenstadt sämtliche Kirchen angeschaut, auch hier hat mich wieder kein Kind daran gehindert. Zum Glück hatte ich gerade noch so viel Kleingeld, um eine Kerze anzuzünden.


Inzwischen war es schon recht spät und ich habe leichten Hunger verspürt. Da gerade eine Eisdiele auf dem Weg lag, gab es halt erst mal ein Eis. Eis geht immer! Auch hier kostet die Kugel 1,40 Euro. Ich habe ein Mitbringsel gekauft, das mir empfohlen wurde und mir die Läden in der Fußgängerzone angeschaut. Postkarten habe ich auch noch gekauft.

Ziemlich müde bin ich ein bisschen im Kreis gelaufen. Es gab noch Pommes Frites auf die Hand als Abendessen. Der Rucksack war inzwischen schwer und die Beine müde.

zu Hause Dusche, Bett und Computer.

Besuch bei Freunden

Besuch bei Freunden ist immer wieder schön. Ich freue mich, dass es so spontan klappt, dass ich Mittagessen bekomme und wir auch noch einen kleinen Ausflug machen. Ich fühle mich sehr willkommen und werde noch zum Abendessen eingeladen, obwohl es noch Abendpläne der Familie gibt. Das war ein richtig schöner Tag und ich bin froh, dass ich diesen Ausflug gewagt habe.

Wettertechnisch hatten wir alles: Starkregen, Hagel und Sonnenschein.


Es gibt sogar Wachteln im Garten.

Windstärke 5

Wir waren segeln bei Windstärke 5. Ich Schisshase hing am Boot, es lag aber auch wirklich sehr schräg und wir wurden ziemlich naß. So habe ich das noch nie erlebt. Es hat aber auch Spaß gemacht und ich habe was gelernt.

Nicht so schön war, dass sich der Skipper am Kopf verletzt hat und alles voller Blut war. Das kann ich ja gar nicht ab und es war wirklich eine Zumutung, unten im engen Boot das Blut aufzuwischen. Bin ich froh, dass der Skipper auch mal Rettungsassistent war. Er hat sich selbst verarztet.

Nebelspaziergang


Ich bin schon früh morgens unterwegs und staune ob des Nebels.


Wohin der Weg wohl führt?


Der nebelnasse Hund begleitet mich.


Der Grund meines frühen Spaziergangs.

Ausflug zu den Buhlbachwasserfällen

Eigentlich war alles anders geplant: wir wollten Pilze sammeln gehen mit Freundinnen, die sich auskennen. Leider hat das nicht geklappt, aber in den Wald sind wir trotzdem. Die Pilze, die wir unterwegs entdeckt hatten, haben wir halt stehen gelassen.

Die Anfahrt zog sich ein bisschen hin, war aber auch ganz schön. Es ist keine ausgewiesene Wanderung und wir mussten ein paar Mal nach dem Weg suchen. Zwischendurch waren mal viele Menschen unterwegs, am Wasserfall einige Familien, doch die meiste Zeit waren wir sehr allein im Walde. Man hört leider eine ganze Weile die Straße, auf der bei schönem Wetter die Motorräder brummen, doch wenn die verstummen, ist es still. Es sei denn, die Waldarbeiter sind unterwegs und sägen Bäume ab. So war das bei uns der Fall.

Die Strecke ist abwechslungsreich und ein bisschen anstrengend, auch wenn es gar nicht so viele Kilometer sind. Der Hund lief mit und hatte Spaß. Er mag den Wald und ich laufe gerne mit ihm, da er immer wieder auf uns wartet bzw. sich gar nicht weit von uns entfernt. Auch wenn wir auf andere Hunde treffen, ist er angenehm zurückhaltend. Danke Hundeschule, da hat er doch was gelernt.

Vollmondwanderung ohne Vollmond

Ich habe bei einer Vollmondwanderung mitgemacht. Das klang so verlockend. Da die Wandergruppe bereits ausgebucht war, bin ich zur Nordic Walking Gruppe. Da sind wir halt schneller gelaufen. Mir war es manchmal zu schnell. Nicht, dass ich nicht mitgekommen wäre, doch mir hat dabei das Eintauchen in den Wald gefehlt. Ich hätte gerne manchmal angehalten und den Wald gespürt, gerochen, gehört. Was man halt so macht im Wald. Aber vielleicht sehe ich das zu sehr aus Städtersicht.

Als es dunkel wurde, kam der Mond leider nicht raus, sondern hat sich hinter den Wolken versteckt. Das war etwas schade. Wir sind dann mit Lampen wieder zurück ins Städle gelaufen. Das hat ebenfalls Spaß gemacht, auch wenn ich mich sehr konzentrieren musste. Das irritiert mich doch sehr, diese Schatten, die durch die Lampen hervorgerufen werden.

Am störendsten fand ich die 2 Frauen, die durchgängig geredet haben. Und wirklich, es interessiert mich nicht die Bohne, ob Leo nun schwimmen kann und Marie nicht getragen werden will.

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