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Kategorie: Ausflug (Seite 1 von 9)

Segeln mit Anleger

Das Segeln war anstrengend, weil ich was nicht kapiert hab. Nach einigem Nachdenken zu Hause ist mir das Prinzip nun klar. Dann hoffe ich mal, dass ich das das nächste Mal auch so umsetzen kann. Etwas mehr Wind wäre schön gewesen.

Immerhin gab es einen Sonnenuntergang und noch einen Anleger.

Ausflug mit dem Fahrrad

Eigentlich wollten wir eine ganz andere Radtour machen, doch dann war es uns zu umständlich. Schienenersatzverkehr ist nicht nur ein bisschen abschreckend.

Also umgepolt.

Dann hatte es in der Nacht geregnet und gestürmt, auch der Tag sah etwas trübe aus. Sollen wir eine Radtour machen oder doch lieber das Auto nehmen?

Kurz vor Mittag sind wir mit dem Rad los und es war wunderbar. Man kann nicht gar so gut reden wie beim Wandern, aber es war richtig schön. Auch das Wetter hat gut gepasst, nicht zu heiß und keinen Regen.

Wir sind nicht so weit gefahren, wie ursprünglich der Plan war, weil ein Kind – nein, alle – ganz plötzlich Hunger hatten, als wir gerade bei einem japanischen Restaurant waren. Ohne Zögern sind wir rein und haben lecker gespeist. Ein gut ausgeklügeltes Bestellsystem war Teil des Plans, wohl nicht nur zu Coronazeiten.

Zum Nachtisch gab es Eis, viel Eis! Und sogar Grüntee- und Sesameis. Ich liebe Grünteeeis!

Anschliessend waren wir so voll gefressen und der Himmel sah so dunkel aus, dass wir dann doch wieder heim gefahren sind. Immerhin waren es knapp 30km.

Ausflug zu den Gertelbachwasserfällen

Ab und zu muss ich raus, in den Wald. Dann schnappe ich mir die Kinder und los geht es. Leider viel zu selten. Meistens fehlt mir der doppelte Antrieb, denn ich muss ja noch die Kinder motivieren. Und oft fehlt mir auch das Ziel: Es sollte relativ nah sein, nicht zu lange und nicht zu kurze Wanderzeit beinhalten, ein abwechslungsreicher Weg, vielleicht noch eine Einkehrmöglichkeit wäre ideal.

Für die Gertelbachwasserfälle trifft das alles zu, es sei denn, man wandert am Anfang der Woche, da ist keine Einkehr möglich. Doch da wir das wussten, haben wir uns Vesper mitgenommen und im Wald verzehrt. Auch sehr empfehlenswert, so haben wir das früher immer gemacht.

Die Wanderung war angekündigt, so dass keiner mehr kurzfristig aussteigen konnte. Ein Kind war nicht ganz so glücklich und wäre viel, viel lieber zu Hause geblieben. Doch es gab kein Zurück mehr. Wir sind am späten Vormittag aufgebrochen und nach Bühlertal gefahren, dort gibt es ganz am Ende des Ortes einen Wanderparkplatz, er ist ausgeschildert. Und war schon erstaunlich voll, für so einen Werktagvormittag. Dort angekommen, haben wir, soweit vorhanden, die Wanderschuhe geschnürt und sind losgelaufen. Was für ein herrlicher Weg, immer am Wasser entlang.

Es gibt viele Stufen, also Treppen steigen sollte man auch können.

Und immer wieder verwunschene Plätzchen. Ein Kind hat viel von Trollen und Kobolden erzählt, das war früher bei fast jeder Wanderung so. Danke Kindergarten, das war sehr nachhaltig.

Wir sind den Rundweg gelaufen, das sind ca. 10 Kilometer und in knapp 4 Stunden gut machbar. Der Kiosk am Wiesenfelsen und die Gaststätte Kohlberg waren beide geschlossen. Bei der Gaststätte gibt es einen tollen großen Spielplatz, das ist bestimmt sehr erholsam für Familien.

Die Wege sind ok, am Anfang spektakulär, später schöne Wanderpfade und zum Schluß ein langweiliger Schotterweg, der auch arg in die Knochen geht, weil – da geht es bergab. Durch den Rundweg ist es nicht langweilig, bis auf den Schluß, der ist etwas zäh. Ich würde den Weg wieder laufen, dann vielleicht mit geöffneter Gaststätte. 😉


Hier sind Bremsspuren der Fuhrwerke aus früherer Zeit im Stein zu sehen.

Es hat uns viel Spaß gemacht und wir konnten mal wieder ein bisschen Wald auftanken. Die Wanderung ist bei heißem Wetter ideal, da es fast immer durch den Wald geht, oft sogar am kühlen Wasser entlang. Das war sehr erfrischend.

Wir haben immer mal wieder andere Wanderinnen (fast nur Frauen, bzw. eine Familie) gesehen, doch die meiste Zeit waren wir alleine. Am Wochenende ist es bestimmt sehr voll.

Spaßbad

Aus Gründen waren wir heute im Spaßbad. Es war teuer, aber auch toll. Ein Kind hat einen Sprungturm vermisst zu seinem Glück, ein Kind fand die Free Fall Rutsch nicht gut. Aber sonst war alles super. Wir hatten Spaß und sind jetzt platt. Alle.

Écomusée d’Alsace

Da ich gerade beim Aufarbeiten bin, kommt hier nochmals ein Beitrag aus den Herbstferien:

Werbung, da Markennennung. Wir haben unseren Ausflug selbst bezahlt und keinerlei Vergünstigungen erhalten. Aktuelle Öffnungszeiten und Preise findet man auf der Homepage.


An einem regnerischen Tag im Herbst waren wir im Écomusée d’Alsace. Das ist ein Freilichtmuseum in Ungersheim im Elsaß. Da wir ziemlich nass wurden und die Jungs gar keine Lust hatten, haben wir nicht so viel angeschaut, wie möglich gewesen wäre, aber doch einiges. Es lohnt sich!


Zuerst hat sich der Mann den Bart stutzen lassen vom Barbier. Das war interessant. Dann waren wir bei Soldaten, denn im November wurde dieser Teil des Elsaß‘ von den Amerikanern befreit, das wurde gefeiert. Es war etwas befremdlich, überall Soldaten in Uniform und mit Waffen zu sehen, aber ja, so war das damals. In der Schule hat uns die überaus charmante Lehrerin ganz viel über Drachen erzählt. Wie die katholische Kirche die Mythologie der Drachen übernommen hat und welche Naturkatastrophen damit erklärt wurden. Dass Drachen die vier Elemente in sich vereinen. Sie spucken Feuer, leben oft in Erdnähe, fliegen durch die Luft und wohnen manchmal auch im Wasser. Sie waren durchaus reel, denn Dinosaurierknochen, die in Strasbourg gefunden wurden, wurden als Drachenknochen angesehen.


Ausserdem haben wir superlecker gespeist in der Taverne. Dort war es warm und wir konnten uns etwas trocknen, danach hat es kaum geregnet, so dass wir uns noch andere Häuser angeschaut haben. In vielen Häusern waren die Handwerker vor Ort und haben Sachen gezeigt und erklärt, wir haben uns noch eine Weile beim Töpfer aufgehalten, das finde ich ja immer sehr interessant. Wie einfach das aussieht. Kurz haben wir später im Shop überlegt, ob wir nicht eine Gugelhupf-Form kaufen, aber dann doch gelassen.


Dadurch dass es so geregnet hat war das Museum recht leer, das tat gut und war sehr erholsam. Wir konnten in unserem Rhythmus durchs Dorf ziehen und stehen bleiben, wo es uns interessiert hat. Bei den Attraktionen gab es natürlich mehr Menschen, aber das ist ja auch angenehm.


Toll ist, dass es dort sehr viele Menschen in traditioneller Kleidung gibt, die einfach rumlaufen und irgendwas machen, einen Zaun reparieren, Unkraut zupfen etc. Dadurch fühlt man sich wirklich in die frühere Zeit versetzt.


Etwas schade ist, dass viele nur französisch sprechen. Ich hätte gerne manche Erklärung noch auf deutsch gehabt, bzw. für die Kinder wäre manches einfacher gewesen.

Wasserversorgung kleine Kinzig


Wir haben uns die Wasserversorgung Kleine Kinzig angeschaut. Das liegt mitten im Schwarzwald, nur Bäume wohin man schaut. Der Weg zieht sich und es sieht immer verlassener aus. Wir waren im Herbst dort, leider an einem Regentag. Schöner stelle ich es mir im Sommer vor, wenn es im Tal brütend heiß ist und man dort oben die Frische geniessen kann. An einem regenfreien Tag kann man bestimmt auch noch ganz nett wandern in der Gegend, es gibt einen Lehrpfad und einen Weg rund um den Stausee. Uns war es zu nass und zu kalt dafür.

Jetzt aber zur Führung. Man muss sich spätestens am Tag vorher dort anmelden, die Telefonnummer und auch noch mehr Informationen finden sich im Internet. Pro Person über 16 Jahre kostet die Führung 1,50€. Nach einem informativen Vortrag mit nettem Film geht es dann los zum „praktischen“ Teil: die Besichtigung. Wir laufen vom Bürogebäude zur Staumauer. Dort geht es in einen Tunnel, der uns zum Turm im See führt. Dort geht es ewige Treppen rauf. Das war echt anstrengend, auch für uns und wir sind immerhin unsere Treppen im Haus (4. Stock Altbau) gewohnt. Es gibt auch einen Aufzug, aber der funktioniert wohl nicht immer.

Dort oben hat man – wenn das Wetter gut ist – eine schöne Aussicht. Hatten wir weniger, es war aber trotzdem imposant, nicht nur wegen der Treppen. So sind wir trockenen Fußes in den Turm im See gekommen. Ich fand den Tunnel dorthin fast noch spannender. Dort gingen auf dem Rückweg auch noch ein paar Personen verschollen, das war etwas zäh, aber auch lustig. Zum Glück wurde es noch rechtzeitig bemerkt. 😉

Zum Abschluss gab es dann noch die Besichtigung des Werkes, mit den Rohren und den Wasserkammern, die aussehen wie riesige Schwimmbecken.

Der Ausflug war interessant und kurzweilig, was sicher auch daran lag, dass unser Guide richtig toll war und man gemerkt hat, dass er total viel Spaß bei der Sache hat.

Körperwelten

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Wir waren endlich auch mal in einer Ausstellung der Körperwelten. Waren gefühlt ja schon alle mal dort.
Die Ausstellung war interessant, wenn auch gar nicht so gruselig, wie ich zuerst dachte. Lediglich die ausgestellten Embryos fand ich etwas herzergreifend. Das sollten doch mal Menschen werden, da haben sich bestimmt Leute drauf gefreut. Bei manchen Körpern hat sich mir der Sinn der Darstellung nicht ganz erschlossen, wie z. B. Feuerwehrmann oder Skispringer.

Das Kind fand sie auch spannend, allerdings war es dann gegen Ende etwas zu viel an Informationen.

Pfingstmontagswanderung

Pfingstmontag ist Mühlentag. Da laufen wir, soweit es möglich ist, ein paar Mühlen ab. So auch dieses Jahr. Wir waren im Mühlendorf und sind von Mühle zu Mühle gelaufen, dort gab es einiges zu gucken, manches zu essen und viele Leute.
Je höher es die Berge hoch ging, desto angenehmer war die Luft. Schliesslich sind wir noch an den Mummelsee, weil wir eh ums Eck waren. Die Idee hatten jedoch sehr viele Leute, es war übervoll. Doch ich glaube, das ist es inzwischen immer. Wir sind um den See gelaufen und waren enttäuscht, weil so viele Bäume gefällt wurden und es gar nicht mehr mystisch ist. Wann waren wir denn zuletzt da?
Wir haben uns im Souvenirshop noch ein Eis geholt, das wir am See genossen haben. Dann fing es an zu regnen und die Umgebung war in eine einzige Wolke getaucht, das sah toll aus und auf einmal war alles wieder mystisch. 😉
Schliesslich sind wir nach Hause, dort war das andere Kind vom Pfadfinderlager gerade zurück gekommen. Schön, jetzt sind wir wieder komplett!

Wandern nach dem Regen

Mensch, war das ein toller Tag. Wir waren wandern. Die Gruppe war riesig, aber noch überschaubar, außerdem konnte man so immer mal wieder mit anderen Menschen reden.

Der Weg war abwechslungsreich, es ging steil bergauf, durch kühl duftenden Wald und später auf der Wiese am Bach entlang. Der Regen am Tag zuvor hat zwar einiges Wasser über die Ufer treten lassen, aber auch dafür gesorgt, dass die Luft rein und klar war. Richtig toll und wiederholenswert.


Highlight war natürlich der Salamander, der war gar nicht platt und lief in aller Gemütsruhe davon.

Die Brücke

Achtung Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt, nennen jedoch Namen.

Am Wochenende waren wir in Baden-Baden. Dort gibt es im Frieder Burda Museum eine Ausstellung der Brücke-Maler. Das hat mich interessiert und da die Jungs wenig mit Kunst machen, mussten sie einfach mit. Sehr begeistert waren sie nicht, doch immerhin haben wir uns alle Bilder angeschaut.

Lieblingsbild eines Kindes.


Meine Lieblingsbilder (lang gesucht).

Es war recht voll, klar, Wochenende und beliebte Bilder, ausserdem schlechtes Wetter, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Das Gebäude des Museums ist auch immer wieder toll. Wir waren schon lange nicht mehr dort.

Früher hatte ich nach dem Betrachten toller Bilder auch Lust, selbst aktiv zu werden und zu malen. Auch wenn ich weiss, dass ich nicht so was schönes hervorbringen werde, war die Lust da. Das war hier nicht der Fall. Entweder mir ist diese Lust abhanden gekommen oder die Bilder waren dann doch nicht so umwerfend.


Anschliessend sind wir noch im Regen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und die fast blühenden Magnolien bewundert.

Dank an den Mann, der es immer wieder schafft, die Kinder zu begeistern!

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