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Kategorie: Ausflug (Seite 1 von 8)

Pfingstmontagswanderung

Pfingstmontag ist Mühlentag. Da laufen wir, soweit es möglich ist, ein paar Mühlen ab. So auch dieses Jahr. Wir waren im Mühlendorf und sind von Mühle zu Mühle gelaufen, dort gab es einiges zu gucken, manches zu essen und viele Leute.
Je höher es die Berge hoch ging, desto angenehmer war die Luft. Schliesslich sind wir noch an den Mummelsee, weil wir eh ums Eck waren. Die Idee hatten jedoch sehr viele Leute, es war übervoll. Doch ich glaube, das ist es inzwischen immer. Wir sind um den See gelaufen und waren enttäuscht, weil so viele Bäume gefällt wurden und es gar nicht mehr mystisch ist. Wann waren wir denn zuletzt da?
Wir haben uns im Souvenirshop noch ein Eis geholt, das wir am See genossen haben. Dann fing es an zu regnen und die Umgebung war in eine einzige Wolke getaucht, das sah toll aus und auf einmal war alles wieder mystisch. 😉
Schliesslich sind wir nach Hause, dort war das andere Kind vom Pfadfinderlager gerade zurück gekommen. Schön, jetzt sind wir wieder komplett!

Wandern nach dem Regen

Mensch, war das ein toller Tag. Wir waren wandern. Die Gruppe war riesig, aber noch überschaubar, außerdem konnte man so immer mal wieder mit anderen Menschen reden.

Der Weg war abwechslungsreich, es ging steil bergauf, durch kühl duftenden Wald und später auf der Wiese am Bach entlang. Der Regen am Tag zuvor hat zwar einiges Wasser über die Ufer treten lassen, aber auch dafür gesorgt, dass die Luft rein und klar war. Richtig toll und wiederholenswert.


Highlight war natürlich der Salamander, der war gar nicht platt und lief in aller Gemütsruhe davon.

Die Brücke

Achtung Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt, nennen jedoch Namen.

Am Wochenende waren wir in Baden-Baden. Dort gibt es im Frieder Burda Museum eine Ausstellung der Brücke-Maler. Das hat mich interessiert und da die Jungs wenig mit Kunst machen, mussten sie einfach mit. Sehr begeistert waren sie nicht, doch immerhin haben wir uns alle Bilder angeschaut.

Lieblingsbild eines Kindes.


Meine Lieblingsbilder (lang gesucht).

Es war recht voll, klar, Wochenende und beliebte Bilder, ausserdem schlechtes Wetter, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Das Gebäude des Museums ist auch immer wieder toll. Wir waren schon lange nicht mehr dort.

Früher hatte ich nach dem Betrachten toller Bilder auch Lust, selbst aktiv zu werden und zu malen. Auch wenn ich weiss, dass ich nicht so was schönes hervorbringen werde, war die Lust da. Das war hier nicht der Fall. Entweder mir ist diese Lust abhanden gekommen oder die Bilder waren dann doch nicht so umwerfend.


Anschliessend sind wir noch im Regen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und die fast blühenden Magnolien bewundert.

Dank an den Mann, der es immer wieder schafft, die Kinder zu begeistern!

Sonntagsshopping

Ja, ich weiß, das ist jetzt gar nicht besinnlich, doch wir haben einfach ein paar Sachen gebraucht, die Läden im Outlet center waren offen und so sind wir hin.

Jetzt haben 3 Personen neue Schuhe und manche noch neue Kleider. Manches war sehr notwendig, manches weniger.

Das Einkaufen war anfangs sehr stressig, dann irgendwann haben wir unseren Rhythmus gefunden. Alle. Mehr oder weniger. Wir hatten uns darauf gefreut, im Lindt Laden Schokolade zu probieren, aber da gab es heute nix.

Ich gehe nicht so gerne einkaufen, doch wenn alles so geballt auf einem Fleck ist, finde ich das für die Familie ganz gut, da gibt es für jeden einen Laden. Man kann ein bisschen stöbern und der Rest der Familie läuft einfach schon weiter. Nicht schlecht, aber doch auch anstrengend. Leider habe ich für mich keine Kleider gefunden. Na ja, vielleicht nächstes Mal wieder.

Katharinenmarkt

Jedes Jahr um diese Zeit gibt es den Katharinenmarkt hier in der Nähe. Wenn es möglich ist, gehen wir dorthin. Heute hat sogar das Wetter super mitgespielt: die Sonne schien und es war gar nicht mal so kalt. Erst als die Sonne unterging, wurde es merklich kühler. Der Markt ist sehr groß und das macht ihn so attraktiv. Es gibt viele Essenstände, die üblichen Putzmittelchen, aber auch nette andere Sachen. Wir waren nur sehr platt gelaufen, weil der Markt sehr weitläufig verteilt ist, außerdem war das Gedränge ziemlich groß, das ist natürlich anstrengend, gehört aber ein Stück weit auch dazu und wir hatten uns schon darauf eingestellt.

Wir haben dort schon Schuhe, Putzmittel und Kleider erstanden, heute war dies ein Teil der Ausbeute:

Ein Kind hat sich von der Wolle was ausgesucht, es möchte davon Socken haben. Ich habe noch welche auf den Nadeln und stricke im Moment eher weniger. Aber hey, Socken gehen immer. 😉
Die Murmeltiersalbe gab es, weil ein Kind in der letzten Woche ein Referat über Murmeltiere zu halten hatte. Jetzt schauen wir mal, ob die Salbe auch das hält, was der Verkäufer uns versprochen hat.

Harry Potter Studios

Noch ein Nachtrag von unserem Londonausflug:

Ein Kind hatte sich den Besuch gewünscht. Wir waren spät dran mit den Karten, dann hat es aber doch noch irgendwie geklappt. Das war toll, wir hatten vor uns aufzuteilen, aber so konnten wir alle 4 die Studios anschauen.
Das potterbegeisterte Kind war im siebten Himmel. Es hat alles fotografiert und hätte noch länger in der Ausstellung bleiben können. Wir anderen waren nach 6 Stunden dann doch etwas platt. Ausserdem hat der Laden zugemacht! Und es wurde dann doch etwas frisch am Abend….
Das Kind, das noch kein Englisch in der Schule hat, kam gut mit, hat jedoch manchmal Übersetzung gebraucht.
Wir haben uns alles angeschaut, ein Kind hat alles fotografiert und vieles mitgemacht. Es gab natürlich auch Butterbeer. Schmeckt ok, aber einmal reicht.

Die Studios sind toll, weil die Ausstellungsstücke im Original dort sind, vieles kann man anfassen (manches natürlich auch wieder nicht) und es gibt einige Mitmachaktionen. Manche kosten Geld, andere nicht.
Die Jungs konnten sich im Laden lange nicht entscheiden, was sie wollen. Die Zauberstäbe sahen verlockend aus, doch wir haben sie nach langer Überlegung schliesslich in der Stadt gekauft. Das potterverrückte Kind hat sich ein T-Shirt und den ersten Band auf Englisch gekauft. Später kamen dann noch weitere Bände dazu, die wurden auch gleich gelesen und es gab seltsame Fragen, wie was auf deutsch heißt.
Da wir mit dem Auto da waren, waren wir nicht auf Bus oder Bahn angewiesen. Das ist aber wohl kein Problem, wie man auch sonst in London überall rumkommt. Das Auto durften wir kostenlos auf dem großen Parkplatz abstellen.





So wenig war los, als wir um kurz vor 10 am Abend den Ort verlassen haben. Nachmittags sah das noch ganz anders aus….

Schloß Burg

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Da uns alle, wirklich alle gesagt haben, dass wir Schloß Burg anschauen sollen, machen wir das am letzten Tag. Hinwandern ist uns zu heiß, also fahren wir bis zur Seilbahn und nehmen die Bahn hoch und wieder runter. Lustig, da kommen wir aus dem Seilbahnland und die Jungs fahren jetzt hier das erste Mal mit einer offenen Seilbahn. Nun ja, wir sind halt keine Skifahrer.

Die Fahrt ist zwar nur kurz, aber macht Spaß. So offen ist das nochmal ein ganz anderes Gefühl. Selbstverständlich sitzen die zwei zusammen in einer Bahn. Ich muss alleine fahren.

Die Burg ist toll und sehr gut erhalten. Wir machen den Rundgang und schauen uns alles an. Die Jungs kommen ins Rollenspiel und haben eine gute Zeit zusammen. Leider können wir nicht auf den hohen Burgteil, weil dort gearbeitet wird. Schade, das hätten wir gerne noch gemacht. Der Rundgang ist relativ kurz, aber gerade so lange, dass die Kinder bei Laune sind. Wir haben ja inzwischen auch schon viele Burgen sehr intensiv angeschaut. Hier ganz in der Nähe ist auch die Jugendherberge.

Wir schauen uns auch noch das ganze Tourizeug um die Burg herum an. Da gibt es viele Läden mit Burgschnickschnack und überhaupt sämtlichen Schnickschnack. Sehr touristisch ist das alles. Dazu gibt es ein Restaurant neben dem nächsten. Von der Grillbude bis zur bergischen Waffelkonditorei. Etwas übertrieben. Da nur einer richtig Hunger hat, nehmen wir nichts zu uns und fahren mit der Seilbahn wieder runter.

Der Ausflug ist ganz nett, aber muss man nicht haben. Besonders, wenn man schon einige Burgen/Schlösser gesehen hat.

Kluterthöhle

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Die Kluterthöhle ist einzigartig in Deutschland. Wenn wir also „in der Nähe“ sind, nix wie hin. Da auf der Homepage nicht ganz ersichtlich ist, ob man auch ohne Anmeldung eine Führung bekommt, habe ich uns mal lieber angemeldet. Wir waren etwas früher da und haben uns noch den Ort angeschaut. Das ist jetzt nicht so prickelnd, um nicht zu sagen trostlos. In jedem zweiten Schaufenster hängt ein Schild „Zu Vermieten“. Die Fußgängerzone hat ebenfalls nicht viel zu bieten. Immerhin fanden die Kinder die Spielgeräte ganz nett. Auch wenn da manche sehr minimalistisch daher kommen.

Wir waren auf der Suche nach etwas Eßbarem. Es schien nur Dönerbuden zu geben, doch dann wurden wir fündig und haben eine Pizzeria gefunden, die sogar noch auf hatte am Nachmittag. Zudem war die Pizza sehr lecker.

Frisch gestärkt gingen wir die Höhle erkunden. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert. Geparkt hatten wir beim Ennepetal-Haus, kostenlos.

Bei der Höhle haben wir uns beim Kiosk anmeldet und bezahlt und dann ging es auch schon los. Die Wartezeit war zu kurz für ein Eis, sehr zum Bedauern der Kinder. Doch mit Essen und Trinken darf man nicht in die Höhle. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit fangen Krümmel oder Reste gleich an zu schimmeln und dann ist es vorbei mit der guten Luft. Die Luft ist wirklich sehr angenehm. Es hat konstant ca. 10° Celsius, die Jungs fanden es in kurzen Hosen nicht kalt, ich war froh um meinen Pulli. Die Höhle kann man nur mit einer Führung betreten, das macht auch Sinn. Ich glaube, wir hätten uns total verlaufen. So viele Gänge, die doch irgendwie alle gleich aussehen. Es ist sehr spannend. Unser Guide fordert uns immer wieder auf, Fragen zu stellen, was wir alle gerne tun. Dadurch wird die Führung gut aufgelockert. Auch die Jungs benehmen sich. Ohne Ermahnung!

Imposant ist die schiere Größe der Höhle, da gibt es eine Kirche und überhaupt, so viele Gänge. Es geht immer mal wieder leicht hoch, dann wieder runter. Die knappe Stunde, die wir in der Höhle verbringen, vergeht wie im Flug.

Als wir uns dem Ausgang nähern, merken wir, wie es wieder wärmer wird. Draußen dann ist die Luft richtig stickig. Wie einfach war das Atmen in der Höhle, wie schwer wird es draußen. Die Höhle wird auch zu Therapiezwecken benutzt. Nach der Besichtigung kann ich das gut verstehen. Ich hätte mich gerne auch noch ein Weilchen dort drin aufgehalten, dabei habe ich gar keine Atembeschwerden.

Neanderthal

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Da für den Tag Regen angesagt ist, planen wir einen Museumsbesuch. Also ich, die Jungs sind nicht gar so begeistert. Aber immerhin: Neanderthal, damit können sie was anfangen.

Wir finden unseren Weg problemlos und neben dem Museum gibt es viele kostenlose Parkplätze (am Wochenende kosten sie wohl etwas). Leider hatten viele andere Menschen die gleiche Idee wie wir, so ist es im Museum sehr voll. Doch nach ein paar Metern verläuft sich alles.

Im Museum gibt es Kopfhörer für alle. Da bei meinem nur eine Seite geht, bzw. die dann auch nicht mehr, wechsle ich meinen Kopfhörer um. An vielen Stellen im Museum gibt es Buchsen, in die man den Audioguide einstecken kann. Das ist nicht schlecht, so kann jeder in seinem Rhythmus und nach seinen Interessen das Museum durchforsten. Es gibt für Kinder besondere Buchsen, an denen dann kindgerechte Texte kommen. Manchmal höre ich auch die, wenn an den anderen Stellen zu viel los ist. Je weiter man ins Museum kommt, desto mehr lernt man die Neandertaler kennen. Sie hatten nachweislich einen Totenkult. Und sind uns echt sehr ähnlich. Nun ja, schliesslich steckt in jedem von uns auch ein bisschen Neandertaler (so ca. 4%).

Die Jungs sind natürlich viel schneller durch als ich und warten beim Café auf mich. Wir lassen jedoch das Café aus, da wir ein paar Brote dabei haben. Die essen wir auf dem Weg zu Fundstelle, die ein paar Meter vom Museum entfernt liegt. So wuselig es im Museum war, so wenig ist da draußen los. Wir geniessen die Sonne.

Anschließend gehen wir jedoch nochmals ins Museum um uns die Sonderausstellung anzuschauen. Nun ja, so prickelnd ist sie nicht…. doch der Museumsmensch spricht die Kinder an und animiert sie zum Mitmachen und Ausprobieren. Das ist toll! Alle machen mit! So muss Museum sein!

Im Museumsshop gibt es den üblichen Schnickschnack, den wir jedoch außer Acht lassen. Wir machen uns auf zum Wildgehege. Die Jungs wollen nicht so recht, doch der Ausblick, dass wir hinterher noch Minigolf spielen, hält sie bei Stange. Ausserdem kaufen wir beim Kiosk noch ein Eis, weil sich dann besser gehen lässt. Das Gehege ist hinter dem Parkplatz und hier ist gar nichts mehr los. Wir begegnen kaum Menschen und haben den Wald für uns. Die Jungs spielen Spiele, die ich nicht mitspielen kann und sind ganz friedlich und sehr entspannt. Wir sehen Auerochsen und Wisente. Der Weg geht steil bergauf, dann wieder bergab und über die Düssel. Es ist abwechslungsreich und macht richtig Spaß. Der Weg ist nicht kinderwagengeeignet und dann doch recht lang, wir sind eine gute Stunde unterwegs, mit 90 Minuten wird der Rundgang angegeben.

Als wir anschliessend beim Minigolf ankommen, ist dort zu. Wir können nicht erkennen, ob dort überhaupt geöffnet war oder ob generell geschlossen ist. Tja, so fahren wir halt wieder Richtung Ferienwohnung. Unterwegs halten wir beim Haribo-Fabrikverkauf und schlagen zu. Obwohl ein Kind noch gesagt hat, dass es Haribo gar nicht so mag…..

Pfingstmontag ohne Mühlen.

Nach dem Frühstück auf der Dachterasse, machen wir uns auf den Weg nach Köln. Es ist Pfingstmontag und eigentlich sind wir da mühlentechnisch unterwegs, doch heute sind wir im Urlaub und da läuft es anders. Obwohl ich ja eigentlich ein paar Mühlen der Umgebung rausgesucht hatte. Egal, wir treffen jemand und das ist in Köln. Da die Kinder noch nie in Köln waren, besichtigen wir den Dom. Das muss sein, finde ich. Viele andere jedoch auch, es ist sehr, sehr voll. Dennoch beeindruckend. Allerdings lassen wir den Turm aus. Ein ander mal.
Wir laufen am Rhein entlang zum Schwimmbad, das uns der Freund empfohlen hatte. Es ist Flohmarkt und ein Kind schlägt voll zu. Es macht auch Spaß, dort durch zu schlendern. Wir essen zu Mittag und geniessen den Trubel. Oder regen uns auf – so viele Menschen.
Im Schwimmbad kühlen wir uns ab, es ist voll, aber man hat überall gut Platz. Der Mann und ich schwimmen draussen, angenehm kühl. Da macht das Schwimmen Spaß. Da das Schwimmbad ein Naturbad ist, ist das Wasser grünlich. Das sieht komisch aus in so einem Schwimmbecken. Fühlt sich aber angenehm an auf der Haut. Einem Kind ist es zu kalt draußen, zum Glück gibt es noch einen großen Innenbereich. Wir schwimmen, spielen und lassen uns aufweichen. Nach mehreren Stunden sind wir durchgehend sauber und begeben uns nach draußen. Wir treffen den Freund in einem Biergarten. Heisst das auch in Köln so? Natürlich gibt es erst mal ein Kölsch für die Erwachsenen. Die Kinder trinken Fassbrause. Die kennen sie schon vom Familienfest. Wie essen und quatschen während die Jungs Fussball spielen im Park. Es ist richtig schön und immer noch angenehm warm.
Später machen wir uns auf den Weg zum Auto und fahren zurück in die Ferienwohnung. Die Kinder sind total müde.

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