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Kategorie: Ausflug (Seite 1 von 9)

Écomusée d’Alsace

Da ich gerade beim Aufarbeiten bin, kommt hier nochmals ein Beitrag aus den Herbstferien:

Werbung, da Markennennung. Wir haben unseren Ausflug selbst bezahlt und keinerlei Vergünstigungen erhalten. Aktuelle Öffnungszeiten und Preise findet man auf der Homepage.


An einem regnerischen Tag im Herbst waren wir im Écomusée d’Alsace. Das ist ein Freilichtmuseum in Ungersheim im Elsaß. Da wir ziemlich nass wurden und die Jungs gar keine Lust hatten, haben wir nicht so viel angeschaut, wie möglich gewesen wäre, aber doch einiges. Es lohnt sich!


Zuerst hat sich der Mann den Bart stutzen lassen vom Barbier. Das war interessant. Dann waren wir bei Soldaten, denn im November wurde dieser Teil des Elsaß‘ von den Amerikanern befreit, das wurde gefeiert. Es war etwas befremdlich, überall Soldaten in Uniform und mit Waffen zu sehen, aber ja, so war das damals. In der Schule hat uns die überaus charmante Lehrerin ganz viel über Drachen erzählt. Wie die katholische Kirche die Mythologie der Drachen übernommen hat und welche Naturkatastrophen damit erklärt wurden. Dass Drachen die vier Elemente in sich vereinen. Sie spucken Feuer, leben oft in Erdnähe, fliegen durch die Luft und wohnen manchmal auch im Wasser. Sie waren durchaus reel, denn Dinosaurierknochen, die in Strasbourg gefunden wurden, wurden als Drachenknochen angesehen.


Ausserdem haben wir superlecker gespeist in der Taverne. Dort war es warm und wir konnten uns etwas trocknen, danach hat es kaum geregnet, so dass wir uns noch andere Häuser angeschaut haben. In vielen Häusern waren die Handwerker vor Ort und haben Sachen gezeigt und erklärt, wir haben uns noch eine Weile beim Töpfer aufgehalten, das finde ich ja immer sehr interessant. Wie einfach das aussieht. Kurz haben wir später im Shop überlegt, ob wir nicht eine Gugelhupf-Form kaufen, aber dann doch gelassen.


Dadurch dass es so geregnet hat war das Museum recht leer, das tat gut und war sehr erholsam. Wir konnten in unserem Rhythmus durchs Dorf ziehen und stehen bleiben, wo es uns interessiert hat. Bei den Attraktionen gab es natürlich mehr Menschen, aber das ist ja auch angenehm.


Toll ist, dass es dort sehr viele Menschen in traditioneller Kleidung gibt, die einfach rumlaufen und irgendwas machen, einen Zaun reparieren, Unkraut zupfen etc. Dadurch fühlt man sich wirklich in die frühere Zeit versetzt.


Etwas schade ist, dass viele nur französisch sprechen. Ich hätte gerne manche Erklärung noch auf deutsch gehabt, bzw. für die Kinder wäre manches einfacher gewesen.

Wasserversorgung kleine Kinzig


Wir haben uns die Wasserversorgung Kleine Kinzig angeschaut. Das liegt mitten im Schwarzwald, nur Bäume wohin man schaut. Der Weg zieht sich und es sieht immer verlassener aus. Wir waren im Herbst dort, leider an einem Regentag. Schöner stelle ich es mir im Sommer vor, wenn es im Tal brütend heiß ist und man dort oben die Frische geniessen kann. An einem regenfreien Tag kann man bestimmt auch noch ganz nett wandern in der Gegend, es gibt einen Lehrpfad und einen Weg rund um den Stausee. Uns war es zu nass und zu kalt dafür.

Jetzt aber zur Führung. Man muss sich spätestens am Tag vorher dort anmelden, die Telefonnummer und auch noch mehr Informationen finden sich im Internet. Pro Person über 16 Jahre kostet die Führung 1,50€. Nach einem informativen Vortrag mit nettem Film geht es dann los zum „praktischen“ Teil: die Besichtigung. Wir laufen vom Bürogebäude zur Staumauer. Dort geht es in einen Tunnel, der uns zum Turm im See führt. Dort geht es ewige Treppen rauf. Das war echt anstrengend, auch für uns und wir sind immerhin unsere Treppen im Haus (4. Stock Altbau) gewohnt. Es gibt auch einen Aufzug, aber der funktioniert wohl nicht immer.

Dort oben hat man – wenn das Wetter gut ist – eine schöne Aussicht. Hatten wir weniger, es war aber trotzdem imposant, nicht nur wegen der Treppen. So sind wir trockenen Fußes in den Turm im See gekommen. Ich fand den Tunnel dorthin fast noch spannender. Dort gingen auf dem Rückweg auch noch ein paar Personen verschollen, das war etwas zäh, aber auch lustig. Zum Glück wurde es noch rechtzeitig bemerkt. 😉

Zum Abschluss gab es dann noch die Besichtigung des Werkes, mit den Rohren und den Wasserkammern, die aussehen wie riesige Schwimmbecken.

Der Ausflug war interessant und kurzweilig, was sicher auch daran lag, dass unser Guide richtig toll war und man gemerkt hat, dass er total viel Spaß bei der Sache hat.

Körperwelten

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Wir waren endlich auch mal in einer Ausstellung der Körperwelten. Waren gefühlt ja schon alle mal dort.
Die Ausstellung war interessant, wenn auch gar nicht so gruselig, wie ich zuerst dachte. Lediglich die ausgestellten Embryos fand ich etwas herzergreifend. Das sollten doch mal Menschen werden, da haben sich bestimmt Leute drauf gefreut. Bei manchen Körpern hat sich mir der Sinn der Darstellung nicht ganz erschlossen, wie z. B. Feuerwehrmann oder Skispringer.

Das Kind fand sie auch spannend, allerdings war es dann gegen Ende etwas zu viel an Informationen.

Pfingstmontagswanderung

Pfingstmontag ist Mühlentag. Da laufen wir, soweit es möglich ist, ein paar Mühlen ab. So auch dieses Jahr. Wir waren im Mühlendorf und sind von Mühle zu Mühle gelaufen, dort gab es einiges zu gucken, manches zu essen und viele Leute.
Je höher es die Berge hoch ging, desto angenehmer war die Luft. Schliesslich sind wir noch an den Mummelsee, weil wir eh ums Eck waren. Die Idee hatten jedoch sehr viele Leute, es war übervoll. Doch ich glaube, das ist es inzwischen immer. Wir sind um den See gelaufen und waren enttäuscht, weil so viele Bäume gefällt wurden und es gar nicht mehr mystisch ist. Wann waren wir denn zuletzt da?
Wir haben uns im Souvenirshop noch ein Eis geholt, das wir am See genossen haben. Dann fing es an zu regnen und die Umgebung war in eine einzige Wolke getaucht, das sah toll aus und auf einmal war alles wieder mystisch. 😉
Schliesslich sind wir nach Hause, dort war das andere Kind vom Pfadfinderlager gerade zurück gekommen. Schön, jetzt sind wir wieder komplett!

Wandern nach dem Regen

Mensch, war das ein toller Tag. Wir waren wandern. Die Gruppe war riesig, aber noch überschaubar, außerdem konnte man so immer mal wieder mit anderen Menschen reden.

Der Weg war abwechslungsreich, es ging steil bergauf, durch kühl duftenden Wald und später auf der Wiese am Bach entlang. Der Regen am Tag zuvor hat zwar einiges Wasser über die Ufer treten lassen, aber auch dafür gesorgt, dass die Luft rein und klar war. Richtig toll und wiederholenswert.


Highlight war natürlich der Salamander, der war gar nicht platt und lief in aller Gemütsruhe davon.

Die Brücke

Achtung Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt, nennen jedoch Namen.

Am Wochenende waren wir in Baden-Baden. Dort gibt es im Frieder Burda Museum eine Ausstellung der Brücke-Maler. Das hat mich interessiert und da die Jungs wenig mit Kunst machen, mussten sie einfach mit. Sehr begeistert waren sie nicht, doch immerhin haben wir uns alle Bilder angeschaut.

Lieblingsbild eines Kindes.


Meine Lieblingsbilder (lang gesucht).

Es war recht voll, klar, Wochenende und beliebte Bilder, ausserdem schlechtes Wetter, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Das Gebäude des Museums ist auch immer wieder toll. Wir waren schon lange nicht mehr dort.

Früher hatte ich nach dem Betrachten toller Bilder auch Lust, selbst aktiv zu werden und zu malen. Auch wenn ich weiss, dass ich nicht so was schönes hervorbringen werde, war die Lust da. Das war hier nicht der Fall. Entweder mir ist diese Lust abhanden gekommen oder die Bilder waren dann doch nicht so umwerfend.


Anschliessend sind wir noch im Regen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und die fast blühenden Magnolien bewundert.

Dank an den Mann, der es immer wieder schafft, die Kinder zu begeistern!

Sonntagsshopping

Ja, ich weiß, das ist jetzt gar nicht besinnlich, doch wir haben einfach ein paar Sachen gebraucht, die Läden im Outlet center waren offen und so sind wir hin.

Jetzt haben 3 Personen neue Schuhe und manche noch neue Kleider. Manches war sehr notwendig, manches weniger.

Das Einkaufen war anfangs sehr stressig, dann irgendwann haben wir unseren Rhythmus gefunden. Alle. Mehr oder weniger. Wir hatten uns darauf gefreut, im Lindt Laden Schokolade zu probieren, aber da gab es heute nix.

Ich gehe nicht so gerne einkaufen, doch wenn alles so geballt auf einem Fleck ist, finde ich das für die Familie ganz gut, da gibt es für jeden einen Laden. Man kann ein bisschen stöbern und der Rest der Familie läuft einfach schon weiter. Nicht schlecht, aber doch auch anstrengend. Leider habe ich für mich keine Kleider gefunden. Na ja, vielleicht nächstes Mal wieder.

Katharinenmarkt

Jedes Jahr um diese Zeit gibt es den Katharinenmarkt hier in der Nähe. Wenn es möglich ist, gehen wir dorthin. Heute hat sogar das Wetter super mitgespielt: die Sonne schien und es war gar nicht mal so kalt. Erst als die Sonne unterging, wurde es merklich kühler. Der Markt ist sehr groß und das macht ihn so attraktiv. Es gibt viele Essenstände, die üblichen Putzmittelchen, aber auch nette andere Sachen. Wir waren nur sehr platt gelaufen, weil der Markt sehr weitläufig verteilt ist, außerdem war das Gedränge ziemlich groß, das ist natürlich anstrengend, gehört aber ein Stück weit auch dazu und wir hatten uns schon darauf eingestellt.

Wir haben dort schon Schuhe, Putzmittel und Kleider erstanden, heute war dies ein Teil der Ausbeute:

Ein Kind hat sich von der Wolle was ausgesucht, es möchte davon Socken haben. Ich habe noch welche auf den Nadeln und stricke im Moment eher weniger. Aber hey, Socken gehen immer. 😉
Die Murmeltiersalbe gab es, weil ein Kind in der letzten Woche ein Referat über Murmeltiere zu halten hatte. Jetzt schauen wir mal, ob die Salbe auch das hält, was der Verkäufer uns versprochen hat.

Harry Potter Studios

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Noch ein Nachtrag von unserem Londonausflug:

Ein Kind hatte sich den Besuch gewünscht. Wir waren spät dran mit den Karten, dann hat es aber doch noch irgendwie geklappt. Das war toll, wir hatten vor uns aufzuteilen, aber so konnten wir alle 4 die Studios anschauen.
Das potterbegeisterte Kind war im siebten Himmel. Es hat alles fotografiert und hätte noch länger in der Ausstellung bleiben können. Wir anderen waren nach 6 Stunden dann doch etwas platt. Ausserdem hat der Laden zugemacht! Und es wurde dann doch etwas frisch am Abend….
Das Kind, das noch kein Englisch in der Schule hat, kam gut mit, hat jedoch manchmal Übersetzung gebraucht.
Wir haben uns alles angeschaut, ein Kind hat alles fotografiert und vieles mitgemacht. Es gab natürlich auch Butterbeer. Schmeckt ok, aber einmal reicht.

Die Studios sind toll, weil die Ausstellungsstücke im Original dort sind, vieles kann man anfassen (manches natürlich auch wieder nicht) und es gibt einige Mitmachaktionen. Manche kosten Geld, andere nicht.
Die Jungs konnten sich im Laden lange nicht entscheiden, was sie wollen. Die Zauberstäbe sahen verlockend aus, doch wir haben sie nach langer Überlegung schliesslich in der Stadt gekauft. Das potterverrückte Kind hat sich ein T-Shirt und den ersten Band auf Englisch gekauft. Später kamen dann noch weitere Bände dazu, die wurden auch gleich gelesen und es gab seltsame Fragen, wie was auf deutsch heißt.
Da wir mit dem Auto da waren, waren wir nicht auf Bus oder Bahn angewiesen. Das ist aber wohl kein Problem, wie man auch sonst in London überall rumkommt. Das Auto durften wir kostenlos auf dem großen Parkplatz abstellen.





So wenig war los, als wir um kurz vor 10 am Abend den Ort verlassen haben. Nachmittags sah das noch ganz anders aus….

Schloß Burg

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Da uns alle, wirklich alle gesagt haben, dass wir Schloß Burg anschauen sollen, machen wir das am letzten Tag. Hinwandern ist uns zu heiß, also fahren wir bis zur Seilbahn und nehmen die Bahn hoch und wieder runter. Lustig, da kommen wir aus dem Seilbahnland und die Jungs fahren jetzt hier das erste Mal mit einer offenen Seilbahn. Nun ja, wir sind halt keine Skifahrer.

Die Fahrt ist zwar nur kurz, aber macht Spaß. So offen ist das nochmal ein ganz anderes Gefühl. Selbstverständlich sitzen die zwei zusammen in einer Bahn. Ich muss alleine fahren.

Die Burg ist toll und sehr gut erhalten. Wir machen den Rundgang und schauen uns alles an. Die Jungs kommen ins Rollenspiel und haben eine gute Zeit zusammen. Leider können wir nicht auf den hohen Burgteil, weil dort gearbeitet wird. Schade, das hätten wir gerne noch gemacht. Der Rundgang ist relativ kurz, aber gerade so lange, dass die Kinder bei Laune sind. Wir haben ja inzwischen auch schon viele Burgen sehr intensiv angeschaut. Hier ganz in der Nähe ist auch die Jugendherberge.

Wir schauen uns auch noch das ganze Tourizeug um die Burg herum an. Da gibt es viele Läden mit Burgschnickschnack und überhaupt sämtlichen Schnickschnack. Sehr touristisch ist das alles. Dazu gibt es ein Restaurant neben dem nächsten. Von der Grillbude bis zur bergischen Waffelkonditorei. Etwas übertrieben. Da nur einer richtig Hunger hat, nehmen wir nichts zu uns und fahren mit der Seilbahn wieder runter.

Der Ausflug ist ganz nett, aber muss man nicht haben. Besonders, wenn man schon einige Burgen/Schlösser gesehen hat.

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