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Kategorie: backen (Seite 2 von 3)

Back-Tag

Es war Backtag und wir waren dort. Das Ergebnis ist ein kleines Kürbisbuurebrot. Sieht gut aus und schmeckt auch so. 🙂 Sehr lecker!

Brot mit Joghurt

Ein Brot, das die Kinder gerne gegessen haben. Ich habe dazu eine Mischung verschiedener Mehle (Dinkel und Weizen) benutzt, wie immer mit etwas Vollkornmehl. Als Richtlinie habe ich diese Vorgabe benutzt.

Zutaten:
300g Joghurt
1/2 Würfel Hefe
500 Mehl (hier Mischung aus Dinkel 630, Weizen 550 und Dinkelvollkornmehl)
2 EL weiche Margarine
etwas Salz

Joghurt und Hefe erwärmen und mischen (TM Stufe 1, 37°)
Dann die Margarine dazu, das Mehl und etwas Salz. Alles verkneten (TM Knetstufe, 5 Min.)
30 – 60 Min. ruhen lassen. Nochmal durchkneten und zu einem Laib formen, einschneiden und wieder 30 Minuten ruhen lassen. Ofen vorheizen auf 200°C.
Brot mit Milch oder Wasser bestreichen und in den Ofen schieben. Brot bei 180°C 30 Minuten backen.

TM=Thermomix

Brötchen

Die Brötchen waren lecker und recht einfach zu machen, wenngleich auch zeitaufwändig. Uns war die Kruste zu hart. Also werde ich sie nochmal backen, dann aber nicht so Vollgas im Ofen geben.
Ich habe sie genau nach der Anleitung von zartbitter-und-zuckersuess gebacken. Danke für die gute Anleitung!

Rosinenbrot/Rosinenstuten

Bei uns früher hieß das Rosinenstuten, warum weiß ich auch nicht. Es war etwas Besonderes und das gab es nur selten, die Anlässe weiß ich auch nicht. Ob gekauft oder selbst gebacken weiß ich auch nicht.

Was ich aber weiß ist, wie es geht. Hier das Rezept:

ZUTATEN
250g Milch (Buttermilch)
20g Hefe
50g Butter
500g Mehl (Mischung aus Vollkornmehl und hellem Mehl, Mischung aus Dinkel- oder Weizenmehl, was halt grad da ist)
1 Ei
Prise Salz
40g Zucker
90g Rosinen (fand ich recht viel, das nächste Mal weniger)

Zubereitung im Thermomix (oder ohne, das geht auch IMMER!)
Milch, Hefe und Butter bei 37°C für 2 Minuten rühren und erwärmen.
Mehl, Ei, Salz und Zucker dazu geben und 2 Min. kneten. Dann die Rosinen einrühren, entweder von Hand (dann bleiben sie ganz) oder in den Topf, dann werden ein paar zerkleinert. Während des Knetvorgangs (nochmal 1 Minute) nach und nach dazu geben.
Teig aus dem Topf nehmen und in eine gefettete Backform geben (ca. 32 cm).
Teig 45 Min. gehen lassen. Er sollte sich verdoppelt haben.
Bei 180°C auf der untersten Schiene backen, evtl. mit Albfolie abdecken.

Das war ein Wunsch des Mannes, die Kinder haben erst einmal Bäh, Rosinen gesagt!
Im Grunde ist es ein Hefezopf, nur einfach zum Schluss die Rosinen einrühren.

Vanillekipferl

Sind nicht so meins. Hat sich aber einer der Familie gewünscht. Also hab ich die auch noch gebacken. Tja, sind wirklich nicht meins. Trotzdem hier das Rezept, weil gut schmecken tun sie ja schon. 😉
Ergibt 4 Bleche.

250g Butter
80g Zucker
Vanillemark oder Vanillezucker
150g Mandeln, Haselnüsse oder eine Mischung (ich habe Reste aufgebraucht, also war es eine Mischung und auch etwas mehr)
300g Mehl

Zucker und weiche Butter verrühren. Nüsse und Mehl dazu geben und zu einem weichen Teig verarbeiten. Teig kühl stellen (hier war es über Nacht). Aus dem Teig etwa fingerdicke Rollen formen und in Stücke schneiden. Daraus Kipferl formen. Ca 20-30 Minuten backen.
Anschliessend noch heiß in einer Mischung aus Puderzucker und Vanille wälzen.

Diesen letzten Schritt fand ich nervend, weil mir einige Plätzchen dabei zerbrochen sind. Also habe ich die restlichen Kipferl nur mit Puderzucker bestreut. Wesentlich einfacher und geschmacklich auch ok!



Buchteln

Ich habe eine Kollegin, die ganz oft Buchteln mitbringt. Die gibt es auf dem Markt in verschiedenen Variationen: mit Pudding, mit Quark, mit Aprikose, mit Kirschen und ganz ohne Füllung. Die Kinder finden die mit Pudding am besten, bzw. die mit Obst essen sie erst gar nicht (gekochtes Obst verweigern sie – meistens). Da wir immer noch Kürbis haben und eigentlich ständig ein Glas Kürbismus im Kühlschrank steht, gab es heute – nachdem der Ofen durch selbstgemachte Pizza (oberlecker) richtig gut vorgeheizt war – Buchteln mit Kürbis (psst, nicht den Kindern sagen).

Man nehme:
200 ml Milch
70 g Butter
1/2 Würfel Hefe (oder 1 Pckg. Trockenhefe)
50 g Zucker
1 Pckg Vanillezucker (optional, je nach Laune finde ich ein bisschen Zimt besser)
einige Spritzer Zitronensaft und ein bisschen Schale
etwas Salz
1 Ei
500 g Mehl (bei mir ist es meistens eine Mischung aus Weizen(vollkorn) und Dinkel(vollkorn)mehl
200 g Kürbispüree
Zucker und Butter zum Bestreuen

Zubereitung:
Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Dann die Hefe und den Zucker dazu (Vorsicht, das darf nicht zu heiß sein, nur warm), miteinander verrühren und ca 15 Minuten gehen lassen.
Das Mehl, Zucker, Vanillezucker (Zimt), Zitronensaft und -abrieb, Salz, Ei und Kürbis in eine Schüssel geben. Das Milchhefegemisch dazu geben und verrühren. Je nach Saftigkeit des Kürbisses braucht es noch etwas Mehl. Den Teig ca 1 Stunde gehen lassen (1/2 Stunde geht auch).
Eine Form einfetten. Vom Teig ca. faustgroße Stücke abreissen, zu einer Kugel formen und in die Form setzen. Die Kugeln können sich leicht berühren. Danach nochmal ca 20-30 Minuten gehen lassen.
Die Teilkugeln sollten sich etwas vergrößert haben. Dann mit Butter bepinseln oder kleine Stückchen drauf verteilen, mit Zucker bestreuen und ca 30 Minuten backen.

Gefrierschrank Challenge

Yes, we can. Vor 2 Tagen hatte ich dem Gefrierschrank (er heißt bei uns Frank) den Strom abgestellt. Nach unzähligen Handtüchern, Lappen und was sonst noch so rumlag, ist er jetzt abgetaut.

Wahnsinn, was da alles drin war!

Einiges habe ich entsorgt, doch vieles wird verwendet. So gab es gestern eine orientalische Spinatsuppe mit Kichererbsen, die war sowas von lecker. Leider nicht nachkochbar, weil alle Reste reinflogen, gut gewürzt wurde und fertig. Vielleicht schreibe ich mal das Grundkonzept auf.

Heute habe ich Kürbisbrot gebacken (pst, dürfen die Kinder nicht wissen) und noch einen Kirschnussschokokuchen. Kirschen nur auf einem Teil, weil die Kinder kein gekochtes Obst essen.

Nebenher habe ich immer wieder Wäsche gewaschen, weil der Frank getropft und getropft hat. Erstaunlich, wieviel Eis sich da ansammeln kann.

Ich bin stolz, diese Herausforderung geschafft zu haben. Das hatte ich schon so lange vor…. vor dem Urlaub machen wir den leer. …. im Winter, wenn es draußen kalt ist…… wenn wir alles aufgegessen haben…..

Jetzt halt die Radikalkur: Strom ab und Wasser marsch!

Am liebsten würde ich ihn eine Weile leer stehen lassen. Vielleicht könnten wir ihn ja anders nutzen?

Next step: der Vorratsschrank!

Backtag

Heute war Backtag angesagt. Schön, endlich hatte ich mal wieder Zeit.

Nachdem der Teig gestern schon eine leidige Sauerei im Kühlschrank veranstaltet hatte, war er heute dann doch ganz nett zu mir. Es gab 2 Brote aus dem Holzbackofen und sie sehen gut aus. Der Mann meint, dass es gut schmeckt. Wir haben noch nicht probiert. Denn es gab Linsensuppe, Brötchen und Wurst, die wir verspeist haben, während das Brot im Ofen war.

Die Kinder haben sich vergnügt und hatten eine schöne Zeit, sie sind gut durchgeräuchert und liegen zufrieden in ihren Betten.

Da es doch recht kalt war, bin ich etwas durchgefroren und wärme mich mit Chai-Tee mit Milch und Honig auf. Sehr lecker!

So kalt am nicht mehr frühen Morgen.

Brotteig nach einer Nacht im Kühlschrank.

Brotbackteig

Der Teig zum morgigen Backtag hat im Kühlschrank die Schüssel gesprengt und eine kleine Sauerei veranstaltet. Na ja, hab ja sonst nix zu tun heute Abend.

Bin dann mal in der Küche….

Geburtstagsfeier

Die Feier des 12. Geburtstages stand heute an. Es waren 5 andere Jungs im ähnlichen Alter eingeladen. Es war laut und lebhaft. Zwischendrin gab es Zoff, so dass einer der Jungs nach Hause abgerauscht ist (war aber gegen Ende, ca. 45 Minuten vor dem „offiziellen“ Ende), daraufhin kamen dann die Eltern um das zu klären. Es war seltsam.

Doch der Reihe nach:
Gestern habe ich gebacken. Einen Zebrakuchen in schwarz-gelb. Der wurde heute mit Fondant zu einem BVB-Kuchen. Gege hat eifrig geholfen. Es war schön, mal wieder gemeinsam was kreativ zu machen. Er war aber auch sehr aufgeregt, da war jede Beschäftigung recht. 😉

Dazu gab es Muffins, Erdbeeren, Melone, Windbeutelchen und Süßkramdeko. Der Kühlschrank war vollgepackt mit Cola und Fanta.

Nach dem Gelage, es war bis auf die Muffins alles aufgegessen, wurden die Geschenke überreicht. Da war ich in der Küche am Aufräumen und habe nicht mitbekommen, ob das wieder mit Flaschendrehen ging oder ohne.

Anschliessend haben sie James Bond: Spectre geschaut. Der geht ja so wahnsinnig lang. Da fast alle Jungs schon 12 sind, und der noch nicht 12jährige den Film schon gesehen hatte, hatte ich auch keine Bedenken. Eigentlich wollte ich mitschauen, aber das war mir dann doch zu unruhig. Da wir den Film noch nicht geschaut haben, möchte ich den in Ruhe anschauen. Müssen wir auch demnächst, wir müssen ja prüfen, ob der was für Didi ist. Dazu gab es Chips in verschiedenen Sorten und Yumyums, die „roh“ geknabbert wurden. Und natürlich wieder Cola und Fanta. Und die Tomaten waren auch alle weg, obwohl die niemand wollte. 😉
Achtung: die Yumyums krümmeln total, dazu noch die Gewürze, das ist eine ewige Sauerei. Da werden wir noch ein paar Tage was davon haben.
Memo an mich: nie mehr! Yumyums nur noch draußen.

Danach sind die Jungs raus zum Bolzen. Das war der Wunsch des Geburtstagskindes. Das ging auch ganz gut. Derweil kam Didi nach Hause von der Oma, wo er die Nacht verbracht hatte. Das war gut, so ging das mit dem Film schauen recht problemlos. Er blieb dann gleich draußen und hat mitgekickt. Irgendwann kam ein Junge in die Wohnung, weil er aufs Klo musste, und danach lief irgendetwas schief. Der Junge ging wieder raus, kam aber recht bald wieder, um seine Sachen zu holen und dann nach Hause zu gehen. Etwas später kamen die anderen Jungs sehr verschwitzt und durstig wieder und wollten noch eine Folge Sledge Hammer schauen. Das hat super von der Zeit gepasst und so durften sie das zum Runterkommen noch schauen. Zwischendrin kamen dann die Eltern des anderen Jungen wieder und ach, ich weiss auch nicht. Das war irgendwie komisch.

Da läuft wohl seit ein paar Tagen was nicht so ganz rund in der Gruppe. Schade. Doch die werden das wieder hin kriegen. Ich finde es nicht so befriedigend und es stört mich. Mehr als die Kinder. Die haben das schon wieder vergessen. Ich denke jetzt: hätte ich früher eingreifen sollen? Hätten wir den Jungs nicht so viel Freiheit lassen sollen? Hätten wir den Geburtstag mehr anleiten sollen?

Ach, war das früher einfach. Da gab es die Feier und Spiele und die Kinder haben das alles erfreut mitgemacht. – Stimmt nicht. Auch da gab es oft Tränen, weil der eine das Glas bekommen hat, das der andere wollte. Und weil der eine getreten hat und weil das Geschenk zuerst geöffnet wurde und weil ich nicht ausreden konnte und weil und weil und weil.

Jetzt riecht unser Wohnzimmer immer noch nach verschwitzen Jungs und wir finden überall Krümmel und Gewürze. Gege kam mit dem Saugen gar nicht mehr hinterher. Und der Geruch wird hoffentlich in den nächsten Tagen verflogen sein.

Aber so richtig zufrieden bin ich nicht mit dem Tag heute.

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