alive and kicking

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Sammy Vomáčka

Wir waren beim Konzert von Sammy Vomáčka, nur der Mann und ich. Die Kinder haben sich anderweitig versorgt. Es war toll, so ruhig, so entspannt, man konnte einfach nur zuhören, ohne aufpassen zu müssen oder gar mitzumachen. Das war richtig schön.

Das Trio aus Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug war perfekt eingespielt. Es hat Spaß gemacht, zu zu schauen. Die Musiker hatten offensichtlich auch viel Spaß. Manchmal habe ich allerdings auch mit geschlossenen Augen der Musik gelauscht. Das war so gar nicht weihnachtlich, weder die Lieder noch der Schmuck im Vorführraum. Da gab es gar keinen Schmuck. Das tat grad gut, bevor nächste Woche Endspurt angesagt ist mit Arbeit und Weihnachtsfeiern. Eine kurze Verschnaufpause im weihnachtlichen Trubel, die echt toll war.

Manchmal finde ich ja andere Personen im Publikum nervend, weil sie mitsingen, mitwibbeln oder sonstwas, auch das hielt sich hier in Grenzen. Es hat mich nicht genervt. Es war einfach nur schön!

Glasblassing

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Nach Theater gestern, heute Konzert von den Glasblassing-Jungs, es waren nur 4, also passt das Quintett nicht. War super, wie auch beim letzten Mal.

Zuerst dachte ich ja, dass das sehr weihnachtlich wird. War es dann auch, aber nicht unangenehm, sondern auf eine lustige Art. Das kann ja schon schnell ins Kitschige schwenken. Das Publikum war sehr gemischt, eher älter, würde ich sagen, aber auch einige junge Menschen, sogar sehr junge.

Die Konzerte sind immer sehr aufs Mitmachen aus, ich mag das oft nicht, aber bei denen ist es angenehm – meistens. Das letze Mal hatten wir CDs gekauft, heute nicht. Es gab aber auch keinen Stand. Die liefen dann tagelang, einige Lieder konnten die Jungs dadurch ganz gut mitsingen. Selbst bei den Weihnachtsliedern war ich erstaunt, wie textsicher ein Kind ist. 😉

Die Jungs sind nicht gar so mitgegangen wie beim letzten Mal, ein Kind wurde gegen Ende sehr müde. Ich glaube, die nicht weihnachtliche Version hat mir etwas besser gefallen. Dennoch war das Konzert mitreissend und wir sind beschwingt und mit richtig guter Laune nach Hause gegangen. Gerne wieder!

Konzert nicht nur für Hörgeräteträger

Wenn der Hörgeräteakustiker zum Konzert einlädt, ist das ja schon ein bisschen skurril: Da sitzen im Publikum eher ältere Menschen und bestimmt jeder zweite hat ein Hörgerät. Ich fand das lustig. Andererseits konnten die Menschen das Konzert ja nur geniessen oder überhaupt wahrnehmen, weil sie Hörgeräte hatten. Also hat alles wieder gepasst.

Es war ein schönes Konzert, ich weiss gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal in einem klassischen Konzert war. Was auffiel: die Musiker, nicht nur Berufsmusiker, aber auch, hatten einen Wahnsinnsspass! Es hat ihnen sichtlich Freude gemacht zu spielen, das hat auch den Zuhörern richtig gute Laune gemacht. Dazu waren die Musiker so konzentriert und punktgenau, das war faszinierend.

Ich finde klassische Konzerte sehr entspannend. Da wippt niemand im Takt oder zappelt mit den Füssen im Takt oder auch nicht. Die Menschen sitzen ruhig da und lauschen. Manche sind bestimmt auch eingeschlafen, aber es war auch so beruhigend. Angenehm. Unaufgeregt. Man kann einfach nur lauschen ohne das ganze Gedöns des Drumrums. Oder lag das nur am Alter der Menschen? Vielleicht konnten sie ja gar nicht mehr so zappeln, wie sie es gerne gemacht hätten.

Wobei die Musik nicht nur einschläfernd war, manche Stücke waren sehr schnell, die Finger der ersten Geige waren kaum noch zu erkennen, so sind sie über das Instrument gefegt. Interessant auch, dass ich so viele Stücke noch erkenne oder wenigstens dem Komponisten zuordnen kann. Die klassische Musikausbildung sitzt tief!

Rafik

Rafik Schami

Die letzte Lesung mit Rafik war vor Jahrzehnten, genauer 1990. Damals mit Mama. Das ging diesmal leider nicht. Dafür mit Schwiegermama.

Der Abend war wunderbar. Wir wurden verzaubert. Selbst die Kinder haben total gebannt gelauscht.
Ich bewundere diese volle Kindheit, die der Mann gehabt haben muss, dass er immer noch davon zehren und erzählen kann. Und wie schön er erzählt. Immer wieder kommen neue Ausführungen, neue kleine Geschichten am Rande dazu, doch er verliert den Faden nicht und kommt immer wieder zur Hauptgeschichte zurück. Selbst nach der Pause bringt er uns gleich wieder in die Geschichte hinein. Ich bin mir unsicher, was erfunden ist und was wahr. Das kann doch nicht alles wahr sein, oder? Letztlich ist es grad egal, die Geschichten sind zu schön, so wie sie sind. Nähere Details muss ich gar nicht wissen. Denn wer lügt, muss die Lüge nur gut beweisen können, meint Rafik Schami.

Damaskus muss eine wunderschöne Stadt gewesen sein. Wir konnten eintauchen in diese fremde Welt und sie auf uns wirken lassen. Bestimmt hat jeder andere Vorstellungen im Kopf aufgrund der Beschreibung, doch wir alle waren versunken in diese andere Zeit und andere Welt. Ich hätte noch stundenlang lauschen können.

Später dann Gedanken zur eigenen Kindheit. Kann ich auch so viel darüber erzählen?
Ich empfinde meine Kindheit nicht als sehr schön, aber dennoch gibt es einige nette Geschichten. Leider kann ich nicht so gut erzählen.

Und was ist mit meinen Kindern?
Was werden die in einigen Jahren, Jahrzehnten über ihre Kindheit erzählen?
Das würde mich doch sehr interessieren, werde ich aber wohl nie erfahren.

Konzert

Wenn das Kind ein Konzert gibt, ist es immer wieder toll. Jedes Jahr aufs Neue sind wir begeistert und fiebern mit. Jedes Jahr aufs Neue gibt es viel altbekanntes, das man doch mal ändern könnte.
Ich finde toll, wie engagiert der Kindslehrer bei der Sache ist und wie aufgeregt er immer wieder ist. Hinterher freut er sich dann unbändig. Das steckt an. 🙂 🙂

Herrn Stumpfes Zieh-und Zupfkapelle

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Wir waren in einer Woche auf 2 Konzerten. Wow! Beide waren toll, wenn auch ganz unterschiedlich.
Herrn Stumpfes war für die Kinder und mich etwas anstrengend, weil wir aufgrund des schwäbischen Dialektes nicht alles verstanden haben. Was wir doch eigentlich verstehen hätten können sollen. Nun ja, das ist alles nicht so einfach.
Das Konzert war dennoch gut. Musikalisch sind die Musiker umwerfend. Richtig klasse! Und die Texte sind witzig, vieles versteht man dann ja doch. Nun ja, nicht alle. Besonders toll fand ich die umgedichteten Lieder: Kung Fu Feigling, etc. Das war so lustig! Besonders wenn ein Kind Kung Fu macht.

Da es eine Pause gab, hat sich das Konzert ziemlich in die Länge gezogen. Ein Kind ist eingeschlafen. Ist ja eigentlich toll, dass er noch so einfach einschlafen kann. Tja, bei bester Live-Musik.

Das Konzert hat mir richtig gute Laune gemacht. Wir haben so lachen müssen und konnten dabei bester Musik lauschen. Perfekt!

Ganes

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Wieder mal waren wir alle 4 zusammen bei einem Ganes Konzert. Es war richtig, richtig toll. Alles hat so perfekt gestimmt, unsere Stimmung, die Stimmung generell und dann die Lieder und das Licht und überhaupt. Saugut!

Da wir nicht mehr für uns alle Karten in einer Reihe bekommen haben, sassen die Jungs direkt in der Reihe vor uns. Das war ganz praktisch, da hatten wir sie gut im Blick. 😉 Wenn es zu wild oder laut wurde, konnten wir einfach von hinten eingreifen. Die meiste Zeit haben sie aber begeistert mitgemacht. Ein Kind hat als erstes nach einer Zugabe verlangt und ein Kind ist beim Klatschen fast vom Stuhl gehüpft. Und hat gegrölt…. ich war ganz erstaunt, was für Töne aus ihm heraus kommen.

Ich fand das Konzert besser als alle anderen. Das Licht war so stimmungsvoll und interessant. Das hat sehr gut zu den Liedern gepasst und hat das Konzert sehr abwechslungsreich gemacht. Die Lieder selber ziehen einen in Bann, auch wenn man die Sprache nicht versteht. Wir waren wie verzaubert. Ein wunderschöner Abend, der gerne noch länger hätte gehen können. Doch für die Kinder war auch das gerade passend. Wunderbar!

Hagen

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Heute endlich hat es geklappt mit Hagen Rether. Das war super. Oft bleibt einem die Lache im Hals stecken, weil es gar nicht witzig ist. Eigentlich sogar bitterernst.
Leider hat er wieder erst am Ende Klavier gespielt. Dafür aber saugut:-)

Und die Kinder? – Liegen brav in ihren Betten als wir nach Hause kommen. Das dreckige Geschirr ist in der Spülmaschine und der Boden und Tisch sind auch sauber gemacht. Ach, wie ist das herrlich mit so großen Kindern.

Hey Juni

Da schrieb ich letzte Woche, was wir im Juni so alles vorhaben und dann klappt nicht mal das erste. Hagen Rether fiel aus aufgrund von Krankheit. Klar, kann man nix machen.

Und ehrlich gesagt, lieber so als auf einem Festival im Schlamm stecken bleiben oder vom Blitz getroffen werden. Nein, das brauche ich nicht.

Dennoch hatte ich mich gefreut und alles war bestens organisiert. Die Kinder wollten zu Oma, vorher noch die ausgeliehenen Teile ins Auto packen undsoweiter. Die Karten waren auch schon so lange im Voraus gekauft, das war immer noch so weit weg. Dann fing ich an mich zu freuen und jetzt …. nun ja, wird ja nachgeholt. Dann hoffe ich, das dort ebenfalls alles drumrum klappt.

Jetzt war alles ganz anders, aber doch auch irgendwie gut. Frau ist ja flexibel 🙂

busy Tuesday

After a busy Monday we had a busy Tuesday. School and work again, of course. In the afternoon Didi had music school and Gege and I went to the court of law. We had a lecture there. It was all about crime, detectives and special agents. Very interesting. Especially as we had just watched some of the James Bond films.
In the evening we all went to Didi’s concert. It was all about drumming. Therefore quite loud. But also funny and interesting. At least the kids who did not perform were able to jump around and it didn’t bother anybody. Didi was very nervous before the start and then very proud. It was so normal for him to do this. I remember last year, when he did all the rehearsals but then he didn’t want to perform in the evening. It was well…. challenging. This year it was so easy. He’s grown so much.

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