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alive and kicking

Kategorie: Deutschland (Seite 1 von 5)

Wir ham die Wahl!

Wahlrecht ist auch eine Wahlpflicht, habe ich damals in der Schule gelernt. Also: Geht wählen!

eine Bitte:

Geht wählen morgen!

Wählt eine demokratische Partei. Das ist echt wichtig!

Regenradeln

Was für ein Wetter! Nachdem ich den Tag durch kaum nass wurde, hat es mich dann am Abend doch noch erwischt. Es war Radeln angesagt zu den Brennpunkten der Stadt. Da ich dazu was sagen kann, bin ich mitgeradelt. Leider hat es wie aus Kübeln geschüttet. Wir hatten uns zwischendurch untergestellt, um gewisse Punkte zu diskutieren bzw. genauer zu betrachten, aber irgendwann waren alle nur noch nass. So haben wir die Tour verkürzt und sind etwas früher in die Gaststätte gegangen, um gewisse Punkte durchzudiskutieren bzw. zu schauen, wie was auf unsere Stadt angewandt werden kann.

Die Beteiligung war trotz Regenwetter recht gut und es hat schon was, so im Pulk Fahrrad zu fahren.

Wüste

Ein Kind braucht kurze Hosen, also gehen wir shoppen in der Stadt.

Im ersten Laden findet es gleich 2 Hosen, die es anprobiert und dann auch kaufen will. Super, das ging ja schnell. An der Kasse ist jedoch eine wahnsinnig lange Schlange. Ganze Familien kaufen taschenweise ein, es geht überhaupt nicht voran. Am Anfang sage ich noch, dass das sicher schnell gehen wird, sind ja 3 Kassen besetzt. Doch nix, diese Familien brauchen ewig! Ich wundere mich, ist doch Ende des Monats, da haben die Leute doch kein Geld mehr. Ist wohl auch nicht mehr so heutzutage. Ich frage nach, ob es noch weitere Kassen gibt, nein, nur diese drei für den ganzen Laden. Wir überlegen kurz, ob wir gehen sollen. Doch wenn wir jetzt schon was gefunden haben, will ich das eigentlich auch gleich kaufen. Also warten wir, über 15 Minuten. Nur, um unsere Sachen zu bezahlen. Die Verkäuferin erklärt, dass es bei den Kinderkleidern irgendwelche Sonderrabatte gab. Da kenne ich mich nicht aus, das Kind braucht schon seit einer Weile keine Kinderkleider mehr. Aber dann gleich säckeweise einzukaufen, geht mir nicht in den Sinn.

Anschließend möchte das Kind noch in einen weiteren Laden, ok, gerne. Wieder findet es gleich eine kurze Hose, die passt und gefällt. Doch dort ist gar niemand an der Kasse. Auf Anfrage bei einer Verkäuferin, die jedoch nicht kassieren darf, soll ich mich einfach an die Kasse stellen, da käme dann schon jemand. Ist aber nicht so. Oder meine Geduld schon am Ende. Wir rennen durch den ganzen Laden, um endlich, endlich zahlen zu dürfen.

Nächstes Mal online. Sorry!

Die Brücke

Achtung Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt, nennen jedoch Namen.

Am Wochenende waren wir in Baden-Baden. Dort gibt es im Frieder Burda Museum eine Ausstellung der Brücke-Maler. Das hat mich interessiert und da die Jungs wenig mit Kunst machen, mussten sie einfach mit. Sehr begeistert waren sie nicht, doch immerhin haben wir uns alle Bilder angeschaut.

Lieblingsbild eines Kindes.


Meine Lieblingsbilder (lang gesucht).

Es war recht voll, klar, Wochenende und beliebte Bilder, ausserdem schlechtes Wetter, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Das Gebäude des Museums ist auch immer wieder toll. Wir waren schon lange nicht mehr dort.

Früher hatte ich nach dem Betrachten toller Bilder auch Lust, selbst aktiv zu werden und zu malen. Auch wenn ich weiss, dass ich nicht so was schönes hervorbringen werde, war die Lust da. Das war hier nicht der Fall. Entweder mir ist diese Lust abhanden gekommen oder die Bilder waren dann doch nicht so umwerfend.


Anschliessend sind wir noch im Regen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und die fast blühenden Magnolien bewundert.

Dank an den Mann, der es immer wieder schafft, die Kinder zu begeistern!

Schloß Burg

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Da uns alle, wirklich alle gesagt haben, dass wir Schloß Burg anschauen sollen, machen wir das am letzten Tag. Hinwandern ist uns zu heiß, also fahren wir bis zur Seilbahn und nehmen die Bahn hoch und wieder runter. Lustig, da kommen wir aus dem Seilbahnland und die Jungs fahren jetzt hier das erste Mal mit einer offenen Seilbahn. Nun ja, wir sind halt keine Skifahrer.

Die Fahrt ist zwar nur kurz, aber macht Spaß. So offen ist das nochmal ein ganz anderes Gefühl. Selbstverständlich sitzen die zwei zusammen in einer Bahn. Ich muss alleine fahren.

Die Burg ist toll und sehr gut erhalten. Wir machen den Rundgang und schauen uns alles an. Die Jungs kommen ins Rollenspiel und haben eine gute Zeit zusammen. Leider können wir nicht auf den hohen Burgteil, weil dort gearbeitet wird. Schade, das hätten wir gerne noch gemacht. Der Rundgang ist relativ kurz, aber gerade so lange, dass die Kinder bei Laune sind. Wir haben ja inzwischen auch schon viele Burgen sehr intensiv angeschaut. Hier ganz in der Nähe ist auch die Jugendherberge.

Wir schauen uns auch noch das ganze Tourizeug um die Burg herum an. Da gibt es viele Läden mit Burgschnickschnack und überhaupt sämtlichen Schnickschnack. Sehr touristisch ist das alles. Dazu gibt es ein Restaurant neben dem nächsten. Von der Grillbude bis zur bergischen Waffelkonditorei. Etwas übertrieben. Da nur einer richtig Hunger hat, nehmen wir nichts zu uns und fahren mit der Seilbahn wieder runter.

Der Ausflug ist ganz nett, aber muss man nicht haben. Besonders, wenn man schon einige Burgen/Schlösser gesehen hat.

Kluterthöhle

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Die Kluterthöhle ist einzigartig in Deutschland. Wenn wir also „in der Nähe“ sind, nix wie hin. Da auf der Homepage nicht ganz ersichtlich ist, ob man auch ohne Anmeldung eine Führung bekommt, habe ich uns mal lieber angemeldet. Wir waren etwas früher da und haben uns noch den Ort angeschaut. Das ist jetzt nicht so prickelnd, um nicht zu sagen trostlos. In jedem zweiten Schaufenster hängt ein Schild „Zu Vermieten“. Die Fußgängerzone hat ebenfalls nicht viel zu bieten. Immerhin fanden die Kinder die Spielgeräte ganz nett. Auch wenn da manche sehr minimalistisch daher kommen.

Wir waren auf der Suche nach etwas Eßbarem. Es schien nur Dönerbuden zu geben, doch dann wurden wir fündig und haben eine Pizzeria gefunden, die sogar noch auf hatte am Nachmittag. Zudem war die Pizza sehr lecker.

Frisch gestärkt gingen wir die Höhle erkunden. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert. Geparkt hatten wir beim Ennepetal-Haus, kostenlos.

Bei der Höhle haben wir uns beim Kiosk anmeldet und bezahlt und dann ging es auch schon los. Die Wartezeit war zu kurz für ein Eis, sehr zum Bedauern der Kinder. Doch mit Essen und Trinken darf man nicht in die Höhle. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit fangen Krümmel oder Reste gleich an zu schimmeln und dann ist es vorbei mit der guten Luft. Die Luft ist wirklich sehr angenehm. Es hat konstant ca. 10° Celsius, die Jungs fanden es in kurzen Hosen nicht kalt, ich war froh um meinen Pulli. Die Höhle kann man nur mit einer Führung betreten, das macht auch Sinn. Ich glaube, wir hätten uns total verlaufen. So viele Gänge, die doch irgendwie alle gleich aussehen. Es ist sehr spannend. Unser Guide fordert uns immer wieder auf, Fragen zu stellen, was wir alle gerne tun. Dadurch wird die Führung gut aufgelockert. Auch die Jungs benehmen sich. Ohne Ermahnung!

Imposant ist die schiere Größe der Höhle, da gibt es eine Kirche und überhaupt, so viele Gänge. Es geht immer mal wieder leicht hoch, dann wieder runter. Die knappe Stunde, die wir in der Höhle verbringen, vergeht wie im Flug.

Als wir uns dem Ausgang nähern, merken wir, wie es wieder wärmer wird. Draußen dann ist die Luft richtig stickig. Wie einfach war das Atmen in der Höhle, wie schwer wird es draußen. Die Höhle wird auch zu Therapiezwecken benutzt. Nach der Besichtigung kann ich das gut verstehen. Ich hätte mich gerne auch noch ein Weilchen dort drin aufgehalten, dabei habe ich gar keine Atembeschwerden.

Neanderthal

Achtung: Beitrag enthält Werbung, da Markennennung.

Da für den Tag Regen angesagt ist, planen wir einen Museumsbesuch. Also ich, die Jungs sind nicht gar so begeistert. Aber immerhin: Neanderthal, damit können sie was anfangen.

Wir finden unseren Weg problemlos und neben dem Museum gibt es viele kostenlose Parkplätze (am Wochenende kosten sie wohl etwas). Leider hatten viele andere Menschen die gleiche Idee wie wir, so ist es im Museum sehr voll. Doch nach ein paar Metern verläuft sich alles.

Im Museum gibt es Kopfhörer für alle. Da bei meinem nur eine Seite geht, bzw. die dann auch nicht mehr, wechsle ich meinen Kopfhörer um. An vielen Stellen im Museum gibt es Buchsen, in die man den Audioguide einstecken kann. Das ist nicht schlecht, so kann jeder in seinem Rhythmus und nach seinen Interessen das Museum durchforsten. Es gibt für Kinder besondere Buchsen, an denen dann kindgerechte Texte kommen. Manchmal höre ich auch die, wenn an den anderen Stellen zu viel los ist. Je weiter man ins Museum kommt, desto mehr lernt man die Neandertaler kennen. Sie hatten nachweislich einen Totenkult. Und sind uns echt sehr ähnlich. Nun ja, schliesslich steckt in jedem von uns auch ein bisschen Neandertaler (so ca. 4%).

Die Jungs sind natürlich viel schneller durch als ich und warten beim Café auf mich. Wir lassen jedoch das Café aus, da wir ein paar Brote dabei haben. Die essen wir auf dem Weg zu Fundstelle, die ein paar Meter vom Museum entfernt liegt. So wuselig es im Museum war, so wenig ist da draußen los. Wir geniessen die Sonne.

Anschließend gehen wir jedoch nochmals ins Museum um uns die Sonderausstellung anzuschauen. Nun ja, so prickelnd ist sie nicht…. doch der Museumsmensch spricht die Kinder an und animiert sie zum Mitmachen und Ausprobieren. Das ist toll! Alle machen mit! So muss Museum sein!

Im Museumsshop gibt es den üblichen Schnickschnack, den wir jedoch außer Acht lassen. Wir machen uns auf zum Wildgehege. Die Jungs wollen nicht so recht, doch der Ausblick, dass wir hinterher noch Minigolf spielen, hält sie bei Stange. Ausserdem kaufen wir beim Kiosk noch ein Eis, weil sich dann besser gehen lässt. Das Gehege ist hinter dem Parkplatz und hier ist gar nichts mehr los. Wir begegnen kaum Menschen und haben den Wald für uns. Die Jungs spielen Spiele, die ich nicht mitspielen kann und sind ganz friedlich und sehr entspannt. Wir sehen Auerochsen und Wisente. Der Weg geht steil bergauf, dann wieder bergab und über die Düssel. Es ist abwechslungsreich und macht richtig Spaß. Der Weg ist nicht kinderwagengeeignet und dann doch recht lang, wir sind eine gute Stunde unterwegs, mit 90 Minuten wird der Rundgang angegeben.

Als wir anschliessend beim Minigolf ankommen, ist dort zu. Wir können nicht erkennen, ob dort überhaupt geöffnet war oder ob generell geschlossen ist. Tja, so fahren wir halt wieder Richtung Ferienwohnung. Unterwegs halten wir beim Haribo-Fabrikverkauf und schlagen zu. Obwohl ein Kind noch gesagt hat, dass es Haribo gar nicht so mag…..

Pfingstmontag ohne Mühlen.

Nach dem Frühstück auf der Dachterasse, machen wir uns auf den Weg nach Köln. Es ist Pfingstmontag und eigentlich sind wir da mühlentechnisch unterwegs, doch heute sind wir im Urlaub und da läuft es anders. Obwohl ich ja eigentlich ein paar Mühlen der Umgebung rausgesucht hatte. Egal, wir treffen jemand und das ist in Köln. Da die Kinder noch nie in Köln waren, besichtigen wir den Dom. Das muss sein, finde ich. Viele andere jedoch auch, es ist sehr, sehr voll. Dennoch beeindruckend. Allerdings lassen wir den Turm aus. Ein ander mal.
Wir laufen am Rhein entlang zum Schwimmbad, das uns der Freund empfohlen hatte. Es ist Flohmarkt und ein Kind schlägt voll zu. Es macht auch Spaß, dort durch zu schlendern. Wir essen zu Mittag und geniessen den Trubel. Oder regen uns auf – so viele Menschen.
Im Schwimmbad kühlen wir uns ab, es ist voll, aber man hat überall gut Platz. Der Mann und ich schwimmen draussen, angenehm kühl. Da macht das Schwimmen Spaß. Da das Schwimmbad ein Naturbad ist, ist das Wasser grünlich. Das sieht komisch aus in so einem Schwimmbecken. Fühlt sich aber angenehm an auf der Haut. Einem Kind ist es zu kalt draußen, zum Glück gibt es noch einen großen Innenbereich. Wir schwimmen, spielen und lassen uns aufweichen. Nach mehreren Stunden sind wir durchgehend sauber und begeben uns nach draußen. Wir treffen den Freund in einem Biergarten. Heisst das auch in Köln so? Natürlich gibt es erst mal ein Kölsch für die Erwachsenen. Die Kinder trinken Fassbrause. Die kennen sie schon vom Familienfest. Wie essen und quatschen während die Jungs Fussball spielen im Park. Es ist richtig schön und immer noch angenehm warm.
Später machen wir uns auf den Weg zum Auto und fahren zurück in die Ferienwohnung. Die Kinder sind total müde.

Wuppertal

Wir wohnen in Solingen und irgendwie ist hier alles sehr nah. Da uns der Mensch am Bahnhof keine Bahnfahrkarte verkaufen wollte, nehmen wir eben das Auto und fahren bis Wuppertal-Vohwinkel. Von dort nehmen wir die Schwebebahn und fahren in den Zoo. Die Jungs sind von der Schwebebahn gar nicht so beeindruckt: „ist ja wie Straßenbahn, nur halt oben.“ Ich finde sie schon toll. Und irgendwie auch gut durchdacht, über der Wupper ist noch Platz für die Bahn, also kommt sie dort hin. Schon cool.

Der Zoo ist sehr grün und wieder geht es auf und ab. Wir schauen uns die vielen Tiere an und sind von den weitläufigen Gehegen beeindruckt. Schön, dass die Tiere so viel Platz haben. Nicht so schön, dass man sie dann nicht so gut sieht. Aber lieber geht es den Tieren gut!

Nach der Pinguinfütterung, die anschaulich erklärt wird, brauchen auch wir eine Stärkung. So gehen wir ins Restaurant und nehmen eine Kleinigkeit zu uns. Die Kassiererin kommt nicht so ganz klar mit der Bestellung, aber ich glaube sie wird noch eingelernt. Immerhin kriegen wir unser Essen und können sogar draussen essen. Es hatte vorher immer mal wieder geregnet. Dadurch war der Zoo glaube ich nicht gar so voll. Zum Abschluss geht es noch auf den Spielplatz, nach anfänglichem Zögern (sie sind halt schon groß, die Jungs), spielen sie dann doch.

Da das Eis laut einem Kind sehr teuer im Zoo ist, gehen wir noch in die Stadt. Mit unserem Kombiticket können wir mit der Schwebebahn fahren sooft wir wollen. In der Stadt laufen wir ein bisschen rum und sind erstaunt, wie grossstädtisch alles ist. So viele Menschen, so ein Gewusel. Wir essen ein leckeres Eis und geniessen das Flair. Anschliessend will ein Kind noch in den Müller. Wie immer. In jeder Stadt.

Wir fahren mit der Schwebebahn wieder zum Parkplatz unseres Autos. Wir finden eine Abkürzung, das tut gut, denn wir sind echt plattgelaufen. Der Parkplatz ist kostenlos. Wie so oft hier. Das fällt angenehm auf!

Da das mit dem Navi nicht so ganz funktioniert ohne Mann, navigiert mich ein Kind nach Hause und es klappt erstaunlich gut. Wir finden die Ferienwohnung, ohne uns zu verfahren.

Das Abendessen lassen wir ausfallen, da wir ja erst so spät im Zoo Mittagessen und danach noch ein großes Eis hatten. Es gibt einen Film, den sich die Jungs bei amazonprime aussuchen und dazu Chips und Süßgetränk. Urlaub halt. 🙂

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