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Kategorie: Deutschland (Seite 1 von 5)

20.09.2019

Auch hier heute so:

Turm

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Wir waren beim Thyssen Krupp Testturm in Rottweil. Den Turm kann man gut von der Autobahn aus sehen, jetzt haben wir es mal geschafft ihn auch zu besuchen. Die Auffahrt nach oben geht so schnell, dass mir mehrfach die Ohren zugefallen sind. Der Aufzugsmensch meinte, dass diese Art des Aufzugfahrens jung hält. Er sah auch sehr jung aus, wie alt er war habe ich nicht erfahren.

Oben hat man eine tolle Sicht auf Rottweil und das Umland.

Leider hatten wir einen Tag ohne Fernsicht erwischt. Sonst kann man wohl bis zu den Alpen sehen, wir konnten nicht mal den Feldberg erahnen. War aber dennoch ein toller Ausflug, den ich mal mit der Familie nachholen muss. Die war nämlich nicht dabei.

Körperwelten

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Wir waren endlich auch mal in einer Ausstellung der Körperwelten. Waren gefühlt ja schon alle mal dort.
Die Ausstellung war interessant, wenn auch gar nicht so gruselig, wie ich zuerst dachte. Lediglich die ausgestellten Embryos fand ich etwas herzergreifend. Das sollten doch mal Menschen werden, da haben sich bestimmt Leute drauf gefreut. Bei manchen Körpern hat sich mir der Sinn der Darstellung nicht ganz erschlossen, wie z. B. Feuerwehrmann oder Skispringer.

Das Kind fand sie auch spannend, allerdings war es dann gegen Ende etwas zu viel an Informationen.

Schloß Neuschwanstein

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Wir waren letztes Jahr im Allgäu im Urlaub. Dieser Artikel befindet sich noch in der Pipeline. Warum der nicht online ging, weiss ich auch nicht. Daher halt erst jetzt.

Wir waren im Allgäu in Urlaub und da ist das Schloß Neuschwanstein nicht weit. Also nix wie hin. Allerdings muss man mindestens zwei Tage im Voraus im Internet die Karten bestellen und dabei die genaue Uhrzeit angeben. Das setzt ein bisschen Planung voraus.

Da wir gegen Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern da waren, war der Riesenansturm wohl vorbei. Alle anderen Bundesländer hatten schon längst Schulbeginn. Ich hatte mir mehr Trubel vorgestellt, aber es sind schon Massen, die durch das Schloß gescheucht werden.

Wir haben uns also ausgerechnet, wann wir aufstehen wollen, wieviel Zeit wir fürs Frühstück und für die Fahrt brauchen und danach unsere Zeit ausgesucht. Man sollte mindestens eineinhalb Stunden vorher die Karten vor Ort holen, dann muss man noch einen Weg zum Schloß einplanen. Also war klar, dass wir Wartezeit überbrücken müssen. Daher haben wir uns Brötchen zum Mittagessen eingepackt und Spielkarten, damit war die Wartezeit kurzweilig.

Das Auto haben wir auf einem der vielen Parkplätze geparkt. Kostenpunkt: 6€. Wir sind dann zum Karten holen gelaufen und haben uns anschliessend die Kutsche nach oben gegönnt. Da ging es steil bergauf und die Pferde hatten schwer zu schaffen. Für uns war es angenehm und königlich!

Oben angekommen haben wir uns etwas umgeschaut, die Aussicht genossen, einen Toilettengang eingelegt, gegessen und Karten gespielt. Da das Wetter gut war, sassen wir draußen auf dem Platz unterhalb des Schlosses. Am spannendsten fand ich, die vielen Menschen zu beobachten. Japaner gab es nicht so viele, dafür Chinesen. Hab mich grad etwas heimisch gefühlt. 😉

Die Führungen sind im 5 Minuten Takt. Wer seine Führung verpasst, hat Pech gehabt. Es gibt Anzeigetafeln mit Nummern, die auch auf der Karte sind. Somit ist eigentlich genau klar, wer wann dran kommt. Anscheinend nicht allen. Es gab doch ein paar Menschen, die viel zu knapp dran waren. Wir nicht. Wir waren pünktlich am Eingang und es ging punktgenau los.

Alle hatten ein audio Gerät bekommen, damit man den Museumsführer immer hören kann, egal wo man steht. Das fand ich sehr sinnvoll und hilfreich, so konnte man sich auch umgucken, ohne immer an den Lippen des Guides zu hängen.

Ich hätte mir gerne manche Räume etwas länger angeschaut, aber das war nicht drin. Wie gesagt, alle 5 Minuten startet eine Führung. Die Führung war interessant und kurzweilig, der Mensch ist auch auf Fragen eingegangen und hat uns mit seinen Fragen zum Nachdenken angeregt.

Nach einer halben Stunde waren wir durch und durften uns noch selbständig in manchen Bereichen umschauen. Der arme Mann hatte bestimmt seine nächste Truppe, die er durchschleusen musste. Wir haben uns intensiv die Küche angeschaut. So viele riesige Töpfe, so viel Platz. Wir waren auf dem Balkon und genossen den Ausblick. Wenn ich so wohnen würde, würde ich nur am Fenster hängen und raus schauen. Sooo toll!

Es gab noch ein Café, in dem wir aber nicht waren, also kann ich dazu nix sagen und natürlich einen Museumsshop, da waren wir auch lange drin und haben ein Buch über die Schlösser gekauft und Postkarten.

Danach sind wir wieder raus aus dem Schloß. Ich wäre gerne noch zur Brücke gelaufen, aber der Rest wollte nicht. Also sind ein Teil runtergelaufen und ein Teil wieder mit der Kutsche gefahren. Dir Runterfahrt ist billiger als die Rauffahrt. Wir haben uns noch das Museum der bayrischen Könige angeschaut, allerdings war uns der Eintritt für die verbleibende Stunde zu teuer. Und die Kinder hatten natürlich auch keine Lust. Also sind wir zum See. Der sah vom Schloß aus schon so toll aus und war es auch von unten. Wir haben unsere müden Füße drin gekühlt und das Getier auf dem See beobachtet.

Der Ort ist sehr touristisch, aber das war ja zu erwarten. Ich hatte mir das alles viel schlimmer vorgestellt. Die Organisation ist echt durchdacht. Vom Schloß selbst war ich etwas enttäuscht, das habe ich mir größer vorgestellt. Pompöser. Ich weiß auch nicht. Toll fand ich, dass man durch die Führung so vieles entdeckt hat, was einem sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wäre.

Der Ausflug war toll, aber nochmal muss ich nicht unbedingt dorthin.

Wir ham die Wahl!

Wahlrecht ist auch eine Wahlpflicht, habe ich damals in der Schule gelernt. Also: Geht wählen!

eine Bitte:

Geht wählen morgen!

Wählt eine demokratische Partei. Das ist echt wichtig!

Regenradeln

Was für ein Wetter! Nachdem ich den Tag durch kaum nass wurde, hat es mich dann am Abend doch noch erwischt. Es war Radeln angesagt zu den Brennpunkten der Stadt. Da ich dazu was sagen kann, bin ich mitgeradelt. Leider hat es wie aus Kübeln geschüttet. Wir hatten uns zwischendurch untergestellt, um gewisse Punkte zu diskutieren bzw. genauer zu betrachten, aber irgendwann waren alle nur noch nass. So haben wir die Tour verkürzt und sind etwas früher in die Gaststätte gegangen, um gewisse Punkte durchzudiskutieren bzw. zu schauen, wie was auf unsere Stadt angewandt werden kann.

Die Beteiligung war trotz Regenwetter recht gut und es hat schon was, so im Pulk Fahrrad zu fahren.

Wüste

Ein Kind braucht kurze Hosen, also gehen wir shoppen in der Stadt.

Im ersten Laden findet es gleich 2 Hosen, die es anprobiert und dann auch kaufen will. Super, das ging ja schnell. An der Kasse ist jedoch eine wahnsinnig lange Schlange. Ganze Familien kaufen taschenweise ein, es geht überhaupt nicht voran. Am Anfang sage ich noch, dass das sicher schnell gehen wird, sind ja 3 Kassen besetzt. Doch nix, diese Familien brauchen ewig! Ich wundere mich, ist doch Ende des Monats, da haben die Leute doch kein Geld mehr. Ist wohl auch nicht mehr so heutzutage. Ich frage nach, ob es noch weitere Kassen gibt, nein, nur diese drei für den ganzen Laden. Wir überlegen kurz, ob wir gehen sollen. Doch wenn wir jetzt schon was gefunden haben, will ich das eigentlich auch gleich kaufen. Also warten wir, über 15 Minuten. Nur, um unsere Sachen zu bezahlen. Die Verkäuferin erklärt, dass es bei den Kinderkleidern irgendwelche Sonderrabatte gab. Da kenne ich mich nicht aus, das Kind braucht schon seit einer Weile keine Kinderkleider mehr. Aber dann gleich säckeweise einzukaufen, geht mir nicht in den Sinn.

Anschließend möchte das Kind noch in einen weiteren Laden, ok, gerne. Wieder findet es gleich eine kurze Hose, die passt und gefällt. Doch dort ist gar niemand an der Kasse. Auf Anfrage bei einer Verkäuferin, die jedoch nicht kassieren darf, soll ich mich einfach an die Kasse stellen, da käme dann schon jemand. Ist aber nicht so. Oder meine Geduld schon am Ende. Wir rennen durch den ganzen Laden, um endlich, endlich zahlen zu dürfen.

Nächstes Mal online. Sorry!

Die Brücke

Achtung Werbung. Wir haben alles selbst bezahlt, nennen jedoch Namen.

Am Wochenende waren wir in Baden-Baden. Dort gibt es im Frieder Burda Museum eine Ausstellung der Brücke-Maler. Das hat mich interessiert und da die Jungs wenig mit Kunst machen, mussten sie einfach mit. Sehr begeistert waren sie nicht, doch immerhin haben wir uns alle Bilder angeschaut.

Lieblingsbild eines Kindes.


Meine Lieblingsbilder (lang gesucht).

Es war recht voll, klar, Wochenende und beliebte Bilder, ausserdem schlechtes Wetter, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Das Gebäude des Museums ist auch immer wieder toll. Wir waren schon lange nicht mehr dort.

Früher hatte ich nach dem Betrachten toller Bilder auch Lust, selbst aktiv zu werden und zu malen. Auch wenn ich weiss, dass ich nicht so was schönes hervorbringen werde, war die Lust da. Das war hier nicht der Fall. Entweder mir ist diese Lust abhanden gekommen oder die Bilder waren dann doch nicht so umwerfend.


Anschliessend sind wir noch im Regen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und die fast blühenden Magnolien bewundert.

Dank an den Mann, der es immer wieder schafft, die Kinder zu begeistern!

Schloß Burg

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Da uns alle, wirklich alle gesagt haben, dass wir Schloß Burg anschauen sollen, machen wir das am letzten Tag. Hinwandern ist uns zu heiß, also fahren wir bis zur Seilbahn und nehmen die Bahn hoch und wieder runter. Lustig, da kommen wir aus dem Seilbahnland und die Jungs fahren jetzt hier das erste Mal mit einer offenen Seilbahn. Nun ja, wir sind halt keine Skifahrer.

Die Fahrt ist zwar nur kurz, aber macht Spaß. So offen ist das nochmal ein ganz anderes Gefühl. Selbstverständlich sitzen die zwei zusammen in einer Bahn. Ich muss alleine fahren.

Die Burg ist toll und sehr gut erhalten. Wir machen den Rundgang und schauen uns alles an. Die Jungs kommen ins Rollenspiel und haben eine gute Zeit zusammen. Leider können wir nicht auf den hohen Burgteil, weil dort gearbeitet wird. Schade, das hätten wir gerne noch gemacht. Der Rundgang ist relativ kurz, aber gerade so lange, dass die Kinder bei Laune sind. Wir haben ja inzwischen auch schon viele Burgen sehr intensiv angeschaut. Hier ganz in der Nähe ist auch die Jugendherberge.

Wir schauen uns auch noch das ganze Tourizeug um die Burg herum an. Da gibt es viele Läden mit Burgschnickschnack und überhaupt sämtlichen Schnickschnack. Sehr touristisch ist das alles. Dazu gibt es ein Restaurant neben dem nächsten. Von der Grillbude bis zur bergischen Waffelkonditorei. Etwas übertrieben. Da nur einer richtig Hunger hat, nehmen wir nichts zu uns und fahren mit der Seilbahn wieder runter.

Der Ausflug ist ganz nett, aber muss man nicht haben. Besonders, wenn man schon einige Burgen/Schlösser gesehen hat.

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