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Ausflug zu den Gertelbachwasserfällen

Ab und zu muss ich raus, in den Wald. Dann schnappe ich mir die Kinder und los geht es. Leider viel zu selten. Meistens fehlt mir der doppelte Antrieb, denn ich muss ja noch die Kinder motivieren. Und oft fehlt mir auch das Ziel: Es sollte relativ nah sein, nicht zu lange und nicht zu kurze Wanderzeit beinhalten, ein abwechslungsreicher Weg, vielleicht noch eine Einkehrmöglichkeit wäre ideal.

Für die Gertelbachwasserfälle trifft das alles zu, es sei denn, man wandert am Anfang der Woche, da ist keine Einkehr möglich. Doch da wir das wussten, haben wir uns Vesper mitgenommen und im Wald verzehrt. Auch sehr empfehlenswert, so haben wir das früher immer gemacht.

Die Wanderung war angekündigt, so dass keiner mehr kurzfristig aussteigen konnte. Ein Kind war nicht ganz so glücklich und wäre viel, viel lieber zu Hause geblieben. Doch es gab kein Zurück mehr. Wir sind am späten Vormittag aufgebrochen und nach Bühlertal gefahren, dort gibt es ganz am Ende des Ortes einen Wanderparkplatz, er ist ausgeschildert. Und war schon erstaunlich voll, für so einen Werktagvormittag. Dort angekommen, haben wir, soweit vorhanden, die Wanderschuhe geschnürt und sind losgelaufen. Was für ein herrlicher Weg, immer am Wasser entlang.

Es gibt viele Stufen, also Treppen steigen sollte man auch können.

Und immer wieder verwunschene Plätzchen. Ein Kind hat viel von Trollen und Kobolden erzählt, das war früher bei fast jeder Wanderung so. Danke Kindergarten, das war sehr nachhaltig.

Wir sind den Rundweg gelaufen, das sind ca. 10 Kilometer und in knapp 4 Stunden gut machbar. Der Kiosk am Wiesenfelsen und die Gaststätte Kohlberg waren beide geschlossen. Bei der Gaststätte gibt es einen tollen großen Spielplatz, das ist bestimmt sehr erholsam für Familien.

Die Wege sind ok, am Anfang spektakulär, später schöne Wanderpfade und zum Schluß ein langweiliger Schotterweg, der auch arg in die Knochen geht, weil – da geht es bergab. Durch den Rundweg ist es nicht langweilig, bis auf den Schluß, der ist etwas zäh. Ich würde den Weg wieder laufen, dann vielleicht mit geöffneter Gaststätte. 😉


Hier sind Bremsspuren der Fuhrwerke aus früherer Zeit im Stein zu sehen.

Es hat uns viel Spaß gemacht und wir konnten mal wieder ein bisschen Wald auftanken. Die Wanderung ist bei heißem Wetter ideal, da es fast immer durch den Wald geht, oft sogar am kühlen Wasser entlang. Das war sehr erfrischend.

Wir haben immer mal wieder andere Wanderinnen (fast nur Frauen, bzw. eine Familie) gesehen, doch die meiste Zeit waren wir alleine. Am Wochenende ist es bestimmt sehr voll.

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 3


Da wir heute einen Termin haben, stellen wir den Wecker auf 8 Uhr. Die Menschen um uns rum werden da auch wach. Ich gehe erst mal duschen, danach das andere Kind. Während ich das Wohnmobil richte, Wasser ablassen, Toilette entsorgen, Frischwasser auffüllen, richtet ein Kind den Frühstückstisch, ein Kind geht Croissants einkaufen. Sie sind angepriesen als die weltbesten Croissant. Ob das stimmt, wollen wir nicht beurteilen, aber sie schmecken definitiv sehr gut.

Nach dem Frühstück räumen wir noch ein bisschen auf, richten die Betten, versorgen unsere Sachen und bezahlen unseren Platz. Ist natürlich nicht ganz billig, hat sich aber gelohnt. Hier kann man es schon ein paar Tage aushalten.

Wir kommen später los als geplant, dafür aber ist schon alles gerichtet. Der Mann erwartet uns bereits im Nachbarort. Wir sammeln ihn ein und fahren weiter Richtung Heimat mit kurzem Stop im Möbelladen. Kaufen aber nur Kleinkram.

Zu Hause angekommen, bewundern die Nachbarn den Camper und erzählen von ihren früheren Urlauben. Für uns war es der erste Camperurlaub. Mir hat er Lust auf mehr gemacht!

Wir räumen unsere Sachen raus und saugen noch schnell durch. Ich stelle die Waschmaschine an und wir machen eine kleine Pause. Gegen Abend fahre ich los und bringe das Wohnmobil wieder weg. Schön wars!

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 2

Am nächsten Tag werden wir früh geweckt, weil die Wiese direkt neben uns lautstark gemäht wird. Na ja, es ist auszuhalten. Wir haben recht gut geschlafen. Zum Frühstück gibt es Toastbrot, das wir auf dem Gaskocher toasten. Schmeckt gut.

Anschliessend wollen wir uns die Stadt anschauen. Dazu laufen wir hoch zur Kirche.

Dort hat man einen tollen Überblick über das Rheintal. Die Stadt im Hintergrund liegt in Frankreich.

Wir schauen uns die Kirche an und zünden eine Kerze an.

Danach laufen wir einen anderen Weg zurück zum Wohnmobil. Unterwegs sehen wir einen schönen Nistplatz.

Wir räumen alles zusammen und fahren weiter, Richtung Münstertal.


Am Campingplatz dort fahre ich erst mal vorbei. Da wird die Straße immer schmaler und ich verzage ein bisschen an der Größe des Wohnmobils. Doch schliesslich finden wir den Platz und bekommen sogar einen Einweiser für unseren Stellplatz. Wir kochen nochmal Nudeln mit anderer Soße, machen ein bisschen Pause und gehen dann ins Schwimmbad. Es gibt ein kleines Hallen- und Freibad. Das Wasser ist sehr warm. Wir bleiben lange im Wasser, sind mal drinnen, mal draußen und gehen anschliessend der Reihe nach duschen. Endlich wieder sauber riechen.

Für den Abend reservieren wir uns einen Platz im Restaurant. Da bis dahin noch ein bisschen Zeit ist, spielen wir Karten. Wir laufen zeitig los und schauen uns noch den Campingplatz an, es gibt einen großen Spielplatz, ein Fußballfeld, einen Weiher und Pferde. Vielleicht auch noch mehr.

Wir bewundern die anderen Camper mit ihren Wohnwagen und Campingmobilen. Manche haben riesige Vorzelte angebaut, viele haben Hunde und/oder Kinder und die meisten grillen. Im Laden, den es auch noch gibt, kaufen wir Postkarten und ein Glas Honig als Mitbringsel. Die Postkarten schreiben wir gleich.

Wir gehen ins Restaurant und essen köstlich. Das Kind, das sonst immer den Salat verschmäht, isst hier Salat. Ich bin sehr erstaunt.

Nach dem Essen sind wir platt. Wir sitzen auf den Campingstühlen vor dem Camper und lesen, bis es zu dunkel ist. Dann spielen wir noch ein bisschen Karten. Nicht gar so spät wie gestern bauen wir wieder unsere Schlafstätte um. Das wäre mir auf Dauer ein bisschen zu nervend. Aber für so ein paar Tage geht es. Wir schlafen diese Nacht nicht so gut, es ist warm und unruhig.

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 1


Eigentlich ist Urlaub schon fast übertrieben. Wir sind Sonntagabend losgefahren und kamen am Dienstagnachmittag schon wieder zurück. Es kam uns aber viel, viel länger vor. Also schon ein Kurzurlaub und nicht nur ein verlängeres Wochenende.

Das Wohnmobil kann ich erst gegen Abend abholen. Das ist etwas schade, aber auch ok. Wir wollen ja nicht so weit fahren. Dafür putzen wir noch die Wohnung, wie jedes Wochnenende und packen unser Zeug. Während ich das Wohmobil abhole, zocken die Jungs. Es dauert länger als erwartet, dafür war die Einweisung sehr gründlich und ich fühle mich gut vorbereitet. Schnell noch unsere Sachen ins Auto und los geht die Fahrt.

Auf der Autobahn lässt es sich gemütlich an und ich kann mich gut an das Wohnmobil gewöhnen. Wir fahren bis Breisach am Rhein. Dort gibt es einen Stellplatz direkt am Rhein. Es dämmert schon, als wir ankommen. Wir schauen uns erst mal ein bisschen um: schön hier!

Ein Kind beginnt zu kochen, es gibt Nudeln mit Fertigsoße. Das Kind ist erstaunlich geschickt in der „Küche“, aber es hat auch Kocherfahrung von diversen Hütten. Das merkt man. Wir essen im Wohnmobil. Danach heißt es aufräumen.

Anschliessend wollen die Jungs noch an den Rhein. Es ist inzwischen dunkel, zum Glück haben wir vorhin gesehen, dass es Treppen gibt zum Wasser runter und Sitzbänke. Dort machen wir es uns jetzt bequem und trinken noch was zusammen. Es ist echt cool: Sonnenuntergang am Wasser, dazu ein nettes Getränk mit meinen Kindern und über die Welt philosophieren. Hätte ich mir auch nie gedacht. Danach richten wir noch die Betten und schlafen richtig gut.

Gründonnerstag 2020

Achtung: Beitrag enthält Werbung, da Markennennung.

Der Donnerstag, der sich wie Freitag anfühlt. Die Erwachsenen waren am Morgen arbeiten und am Nachmittag einkaufen (es ist ja Ostern und wir haben noch keine Ostersachen!). Nur die Kinder sind perfekt im social distancing, sie waren den ganzen Tag zu Hause. Erst am Abend waren sie dann auch sehr, sehr unruhig. Obwohl ein Kind inzwischen hier zu Hause Sport macht.

Am Gründonnerstag gibt es natürlich Spinat, da keiner in der Gemüsekiste war, haben wir tiefgekühlten genommen und mit Gemüse aus der Kiste aufgepeppt. War dadurch würzig und scharf. Ich hatte ja Bedenken, dass dann ein Kind den sonst so geliebten Spinat verweigert, war aber nicht so. 🙂

Dazu gab es Kartoffeln, einfache Salzkartoffeln, das gibt es hier eher sehr selten und Rührei. Sogar mit Speck. Das hat ein Kind ganz alleine gemacht.

Alles hat sehr lecker geschmeckt. Am Abend dann gab es eine grüne Suppe aus Gemüsen, die hier nicht so beliebt sind, wie Petersilienwurzel und Lauch. Hat aber auch gut geschmeckt und wurde von allen gegessen. Das ist ja immer ein wichtiges Kriterium.

Abends haben wir gemeinsam den Film Leolo geschaut. Die Kinder fanden den Film sehr strange und waren teils eklig angetan, teils sehr erheitert. Hinterher denke ich immer, dass die eigene Familie doch nicht so schlimm ist. Der Film ist immer noch ganz klasse, den Kindern war er teilweise etwas zu lang, da wurden sie unruhig. Trotzdem finde ich es wichtig, nicht nur diese rasend schnellen Bildfolgenfilme zu schauen. Leolo ist immer noch ein toller Film, große Empfehlung.

ausmisten

Wir misten aus, aus Gründen. Da das wohl gerade sehr viele machen, war auf dem Werkstoffhof ziemlich viel los. Zum Glück musste ich nicht dorthin fahren. Die Kinder haben ihre Kleider durchgeschaut und weggepackt. Ich habe ebenfalls ein paar Kleider durchgeschaut. Es kamen 8 Säcke mit alten Kleidern zustande. Die habe ich gleich weggebracht, wer weiss, wie lange man das noch kann und wie voll die Sammelstelle bald sein wird.

Da der Altkleider Container beim Einkaufsladen ist, war ich noch einkaufen, auch wenn wir nicht viel brauchen. Für das Risotto zum Abendessen hat noch was gefehlt. Im Laden dann einen Bekannten getroffen, der schon über 80 Jahre alt ist, er geht stark auf die 90 zu. Der Kassierer rief ihm hinterher, aber er hat so schlechte Ohren, dass auch das Hörgerät nicht mehr viel bringt. Ich habe nachgefragt, was der Kassierer denn von ihm möchte. Er habe die Papiertüte nicht bezahlt…. dann hab ich das eben übernommen. Draußen habe ich dem Bekannten gesagt, dass er nicht mehr einkaufen gehen soll, das können doch andere übernehmen, gerne auch wir. „Nein, nein, ich bin doch noch fit. Und raus muss ich ebenso. Mir geht es gut. Kein Problem.“ So ähnlich war auch die Antwort der über 80-jährigen Nachbarn, denen wir das auch angeboten hatten. Klar wollen die Leute raus, das verstehe ich. Gerne gehen sie auch einkaufen, aber bitte jetzt einfach mal nicht! Olle Starrköpfe. Reicht die Merkelsche Ansprache nicht?

Das Risotto am Abend mit Mangold war sehr lecker. Das essen wir alle gerne und es war viel zu wenig. Obwohl ich nach Rezept fast die doppelte Menge Mangold genommen hatte. Aber danach gab es ja noch Götterspeise, die ein Kind heute Morgen gemacht hatte. Und Eis dazu, weil das Eis weg muss. Uns geht es gut und wir schlemmen.

Die Kinder haben zwar sich und kommen gut miteinander aus, aber die Freunde fehlen doch. Ein Kind hat heute geklagt, dass es ohne Schule nett ist, aber ohne Freunde doof. Durch die sozialen Netzwerke bleiben sie zwar in Kontakt, aber es ist halt nicht das Gleiche.

Immerhin haben wir heute viel in der Wohnung geschafft und sind mehrfach die Treppen rauf und runter gelaufen, Bewegung hatten wir genug.

Telefonie

Da wir uns nicht besuchen dürfen, telefonieren wir halt. Heute hing ich gefühlt nur am Telefon bei der Arbeit. Das war aber auch schön, mal wieder die Chefin zu hören, wenn wir uns schon nicht sehen können. Immer wieder auch nett, wie es bei ihr daheim zugeht. Ihre Kinder sind ähnlich alt. Und wir haben meistens ähnliche Situationen. Morgen möchte ich den anderen Kollegen anrufen, der alleine zu Hause ist.

Mit der Kollegin hatte ich mich auf dem Flur verabredet, wir hatten beide keine Lust mehr zu telefonieren. Mit gehörigem Abstand geht das ja auch. Und da sonst fast niemand da ist, können wir uns auch anschreien. Dann klingelte wieder ein Telefon und wir haben uns in unsere jeweiligen Büros verzogen. Bizarr.

Zu Hause dann habe ich die grande Dame angerufen, um zu fragen wie es ihr geht. Sie ist brav und geht nur spazieren. Wir haben länger als geplant geredet, aber das tat auch gut. Ich muss sie unbedingt öfter anrufen in dieser Zeit.

Die Geburtstagsfeier, auf die ein Kind so unbedingt gehen wollte, wurde abgesagt. Zum Glück aber auch. Das war echt anstrengend mit dem Verbot dort nicht hinzugehen.

Die Kinder machen grad wenig für die Schule, weil anderes wichtiger ist. Das passt so und wir können es verantworten. Es kommt auch wieder eine ruhigere Zeit, in der sie mehr Musse für die Schule haben. Ich sehe das sehr gelassen, aber beide sind auch gute Schüler.

Für die nächsten Tage habe ich mir vorgenommen, etwas mehr privat zu telefonieren. Da gibt es einige Menschen, die ich mal wieder anrufen könnte. 🙂

Isolation

Noch gibt es keine Ausgangssperre. Die Kinder fragen, ob sie Freunde besuchen dürfen. Nein, nein, nein! Aber die anderen machen das alle. Das Hartbleiben fällt schwer, ich sehe wie ein Kind sehr darunter leidet und leide mit, dennoch erlauben wir es nicht. Das Kind ist sehr traurig und wütend auf uns. Ich verstehe, dass da manche Eltern nachgeben, aber wir bleiben hart. Keine Einsicht beim Kind, kein Nachgeben bei uns.

So wie es aussieht, treffen sich echt alle. Bei dem schönen Wetter sitzen die Menschen zusammen, ziemlich eng sitzen sie, finde ich. Es gibt gemeinsames Picknick und Flaschen, die kreisen. Ich kann das nicht nachvollziehen.

Bei mir im Büro war ich heute alleine. Die Zimmerkollegen machen Home Office. Die Kollegin, die nur 2 Zimmer weiter sitzt, habe ich heute angerufen. Normalerweise besuchen wir uns, doch heute blieb die Tür zu. Überhaupt war es sehr ruhig. Die Kollegen, die ich treffe, halten Abstand. Es ist ein bisschen unheimlich, aber durchaus verständlich.

Bei unserer Gemüseabholung gibt es jetzt auch neue Regeln. So darf nur noch eine Person in den Vorratsraum, die anderen müssen draußen warten. Außerdem muss man sich erst mal die Hände waschen, bevor man sein Gemüse abwiegt. Richtig so. Und gar nicht mal so unangenehm, weil dort oft ein ziemliches Gedränge herrscht und die Leute sich aneinander durchquetschen, nur um ja keine Zeit beim Abwiegen zu verlieren. Heute haben wir also erst draußen in der Sonne gewartet bis der Raum frei war und dann hatten wir den ganzen Platz für uns. Das war angenehm und sehr entspannt. Die Jungs helfen mir beim Tragen, daher waren sie dabei. Wie das in Zukunft umsetzbar ist, wird sich zeigen.

Home schooling

Na ja, so weit ist es hier noch nicht, aber …. ein Kind hat heute eine Mathearbeit geschrieben. Zu Hause am Küchentisch. Es hat sich auch ganz akribisch die Pausen dazu aufgeschrieben. Ich war derweil einkaufen und das andere Kind hat seinen Schreibtisch aufgeräumt.

Eine Aufgabe bei der Arbeit hat das Kind nicht verstanden, doch nach der Erklärung hat es die auch noch gemacht. Danach war das Kind zu platt, um noch mehr für die Schule zu machen.

Die Internet Plattform der Schule ist überlastet und funktioniert nicht, doch die Lehrer haben sich was anderes einfallen lassen. Läuft.

Morgen hat ein Kind Schlagzeugunterricht via Skype. Das haben wir grad ausprobiert und hoffen, dass es klappt. Ich finde das sehr spannend!

Für den Bewegungsdrang haben die Jungs noch draußen gekickt. Sie freuen sich, dass sie einander haben und sind sehr albern miteinander. Aber die Kontakte nach draußen fehlen ein bisschen.

Ich habe heute auch die Kommunikation mit den Kollegen sehr genossen. Richtig bewusst, weil nicht klar ist, wann wir uns wiedersehen werden. Es darf nur noch eine Person pro Büro arbeiten, ein Kollege blieb ab heute schon zu Hause, der andere ab morgen. Ich dann auch, morgen muss ich allerdings noch was vor Ort klären.

Es bleibt …. spannend.

Schulschliessung

Die Kinder haben sich verhalten über die Schulschliessung gefreut. Es ist doch auch sehr unsicher wie ihr/unser Leben weitergehen wird. Dass Schulschliessung nicht gleichbedeutend mit Ferien ist, wird noch ein bisschen Überzeugungsarbeit erfordern. Dass Schulschliessung auch nicht bedeutet, dass ich mich jetzt mit meinen Freunden einfach zum Party machen oder Übernachten treffen darf, wird ebenfalls einiges an Überzeugungsarbeit erfordern.

Am Montag haben beide Jungs noch mal einen kurzen Schultag. Dort wird die weitere Vorgehensweise besprochen. Danach gibt es dann Aufgaben, die zu Hause zu bearbeiten sind. Ein Lehrer hatte in letzter Zeit immer wieder Aufgaben per Händy oder Apps geschickt in der Hoffnung, die Jungs und Mädels zu mehr Mitarbeit zu motivieren. Was wohl auch minimal geklappt hat. 😉

Ich bin froh, keine Kita-Kinder zu haben. Obwohl das für uns mit unseren flexiblen Arbeitszeiten sicherlich auch kein Problem wäre. Mit so selbständigen großen Kindern ist die Situation jedoch schon nochmal einfacher.

Wir sind alle gespannt, was noch kommen wird. Sämtliche andere Veranstaltungen wie meine Fortbildung auf die ich mich echt schon gefreut hatte, sind abgesagt. Wie es bei der Arbeit weitergeht, wird sich zeigen.

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