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Kategorie: Ferien (Seite 1 von 10)

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 8

Nach unruhiger Nacht auf dem Boot sind wir schon früh wach. Ich habe echt schlecht geschlafen, die anderen Nächte waren viel besser. Heute Nacht war es stürmisch und laut. Die Bäckerei beim Hafen hat schon auf die Nachsaison umgestellt, sie hat nur noch am Wochenende auf. Also essen wir einfach alle Reste, es ist ein wildes Durcheinander, aber alle werden satt.
Wir packen zusammen, machen sauber und übergeben das Boot.

Anschließend machen wir uns auf den leider doch recht langen Heimweg. Dazu ist auch noch viel Verkehr, so dass wir länger brauchen. Aber egal, wir kommen heil zu Hause an.
Schön wars.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 7


Die letzte Trophäe.

Unser letzter voller Tag auf dem Boot. Etwas wehmütig treten wir die Reise an. Immer wieder auf unserer Reise sehen wir größere Plattboote, auf denen Firmen oder Schulklassen sind.


Es ist heute sogar noch windiger als gestern.


Immer wieder sehen wir riesige Windkraftanlagen.


Wir fahren nach Urk und legen dort im Hafen an.

Ein Teil der Crew läuft durch das Dorf auf der Suche nach Fisch für unsere Brötchen.

Das war wohl ziemlich arm hier früher, die Häuser sind sehr klein. Heute ist alles rausgeputzt.

Als wir wieder auf dem Wasser sind und Fahrt aufnehmen, reisst ein Schäkel am Vorsegel. Was die genaue Ursache ist, erfahren wir erst nach der Reparatur.
Zum Glück haben wir einen erfahrenen Skipper, der in ziemlichem Wind das Sturmsegel montiert. Ok, das ist jetzt übertrieben, aber lieber ein Sturmsegel als gar kein Vorsegel.

Im Heimathafen schaut sich der Verleiher die Ursache an und findet den kaputten Schäkel. Da hoch zu klettern …..

…. hätte ich mich nicht getraut.

Durch den Aufwand, das gleich in Ordnung zu bringen ist es schon recht spät geworden. Daher gehen noch beim nächstgelegenen Hafenrestaurant essen (leckeren Seebarsch) mit belgischem Bier.


Am letzten Abend ist es so kühl, dass wir uns ins Boot verziehen, um dort noch ein paar Reste aufzuessen und zu trinken.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 6


Heute ist der Wind richtig gut und wir geniessen die Fahrt. Jeder darf mal ans Steuer und verschiedene Sachen ausprobieren, wie 360° Grad Wende, Boje über Board usw. Wir fahren immer hin und her und freuen uns über den Wind. Selbst als wir von einem schnellen Boot verfolgt werden, schaffen wir es, nicht eingeholt zu werden. Macht voll Spaß!

Schließlich fahren wir in den Hafen in Enkhuizen. Der Hafen ist sehr groß und voll. Es ist nicht leicht anzulegen. Da haben wir uns den Anleger doppelt verdient.

Der Hund vom Nachbarboot kläfft uns an, beruhigt sich aber schliesslich und wir sind froh, dass die Leute abreisen, da wir schon Angst hatten, dass er nachts auch kläfft. Generell gibt es auffallend viele Hunde auf den Booten.

Und wieder schauen wir uns das Städtchen an, diesmal alle gemeinsam.

Wir überlegen, wie es wohl ist, wenn man mit dem Boot zum Einkaufen fährt.


Ich dachte ja erst, dass mein Seegang so schief ist, aber nein, es sind die Häuser. Dennoch nett anzuschauen.


Später sitzen wir auf dem Boot und essen halbe Hähnchen, die wir uns vorher bestellt hatten beim Bootsladen.
Natürlich gibt es danach noch Wein und Brezeln. Ist ja eh klar.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 5

Am nächsten Morgen müssen wir uns an die Brückenöffnungszeiten halten, um wieder mit dem Boot raus aufs Meer zu kommen. Es gibt leichtes Gedrängel, doch alles klappt.


Es ist sehr diesig. Der Wind lässt auch zu wünschen übrig.


Wir sammeln unsere Trophäen.


Und fahren wieder durch die Schleuse ins Ijsselmeer.


Es bleibt diesig und wenig windig. Die Flaute sorgt auch für ein bisschen Flaute bei der Stimmung.

Doch wir erreichen Medemblik, wieder ein Stadthafen.

Da wir recht früh dran sind, bekommen wir einen guten Platz, später wird es voller und ein Schiff legt sich an unseres an. Wir gehen wieder einkaufen und essen Nudeln mit Gemüsesosse. Vorher gibt es wie immer einen Salat. Das Essen schmeckt echt gut, wir fürchten alle, dass wir zunehmen.

In Medemblik sind die Duschen sehr heiß und kosten einen Euro. Das erschliesst sich mir nicht ganz, warum man die Temperatur nicht einstellen kann und warum das manchmal etwas kostet, da ja zur Hafengebühr immer noch eine Personengebühr zu zahlen ist.

Am Abend schauen wir uns noch ein bisschen die Stadt an.

Segeltörn, Niederlande, Tag 4


Ein Teil der Crew steht früh auf und schwingt sich auf die Räder. Wir fahren bis zum Posthuus, das sind ca. 8 km. Bei der Hinfahrt haben wir Rückenwind, auf der Rückfahrt Gegenwind, das ist ganz schön anstrengend.

Es gibt tolle Ausblicke:



Da hat jemand nicht mehr die Flut geschafft.

Auf dem Rückweg kaufen wir Brötchen und als wir wieder auf dem Boot ankommen, duftet es schon nach Kaffee.

Nach dem Frühstück fahren wir noch eine gemeinsame Runde mit den Rädern. Es ist toll auf der Insel, da gibt es Strand, Wasser und richtige Kiefernwälder. Anschliessend geben wir die Fahrräder zurück und machen das Boot abfahrbereit.

Wir wollen nach Harlingen. Dort gibt es einen Stadthafen und einige Brücken, die für uns geöffnet werden müssen.

Doch zuerst sehen wir noch Fischerboote.

Die Hafeneinfahrt.

Wir liegen mit dem Boot direkt in der Stadt!

Leider ist dadurch der Weg zu den Waschräumen relativ weit. Immerhin, die Duschen kosten nichts.

Wir kaufen Gemüse und frischen Fisch und kochen eine Bouillabaisse. Sehr lecker. Wir sitzen mitten in der Stadt auf dem Wasser. Hier ist es etwas lauter, aber nicht richtig laut.

Am Abend schaut sich ein Teil der Crew noch das Städtchen an.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 3


Morgenstimmung am Hafen.

Wir kaufen sehr, sehr teures Wasser und etwas Brot ein. Nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg. Heute wollen wir raus aufs offene Meer. Ich bin sehr gespannt.

Der Wind ist immer noch etwas schwach. Und wieder sehen wir einige Seehunde. Die sind so putzig. Wenn wir immer weiter fahren würden, kämen wir nach Amerika. Na ja, mit dem Boot wohl eher nicht.

Wir kommen am frühen Abend auf Vlieland an und legen am Hafen an. Nach dem obligatorischen Anleger ….

…. gehen wir an den Strand und stürzen uns in die Nordseefluten. Das Wasser ist relativ warm, die Wellen allerdings nicht sehr hoch. Es macht Spaß und ist sehr erfrischend. Anschliessend gehen wir duschen (das kostet hier 50 Cent) und machen uns frisch, um ins Dorf zu laufen. Dort mieten wir uns Fahrräder und fahren hoch bis zum Leuchtturm.

Der Ausblick ist toll.

Wir gehen wieder lecker essen, diesmal im Dorf. Dort ist es ziemlich schnuckelig auf der Terrasse. Ich habe Makrele, richtig, richtig gut.

Da wir die Fahrräder für einen ganzen Tag gemietet haben, fahren wir mit ihnen zurück zum Hafen. Somit können wir vom Steg aus bis zu den Waschräumen mit den Fahrrädern fahren, falls uns der Weg zu weit ist.

Der Abend klingt wieder auf dem Boot aus bei Wein und Brezeln.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 2


Wir sind alle etwas aufgeregt und wachen relativ früh auf. Die erste Nacht auf dem Boot war schon mal gut. Heute wollen wir raus auf die Insel fahren, haben also noch einiges vor. Wir kaufen Brötchen fürs Frühstück und noch ein paar andere Sachen ein, unter anderem kaufe ich mir ein Bändel für die Brille. Dadurch soll die Brille, falls sie denn ins Wasser fällt, nicht untergehen.

Danach geht es los. Ich bin die mit der wenigsten Erfahrung und versuche, so viel wie möglich zu lernen. Aber manchmal überfordert es mich. Der Wind ist nicht gar so stark und wir benutzen immer wieder den Motor. Auch dabei darf ich lenken und es macht erstaunlich viel Spaß, ist aber doch etwas langweiliger als Segeln.

Wir fahren durch die Schleuse aus dem Ijselmeer, das ist spannend. Ich bin ganz baff, wie viele Boote in die Schleuse passen. Auf dem „richtigen“ Meer ist der Wind etwas besser, aber immer wieder müssen wir motoren. Ich habe etwas Kopfweh und bin sehr schlapp, so dass ich mich in meiner Koje ablege und ausruhe. Das Motorengeräusch schläfert mich etwas ein.

Später dann gehe ich wieder hoch zu den anderen. In der Koje ist es nicht so angenehm. Mein Kopf fühlt sich auch besser an. Die anderen hatten sich schon Sorgen gemacht, dass ich seekrank werde.

Wir sehen Seehunde und Quallen im Wasser. Beides sind sehr schöne Tiere. Die Seehunde sind so witzig, wie sie immer wieder den Kopf rausstrecken. Die Quallen sind so anmutig. Wunderschön. Wir sichten auch einen Delfin, doch der ist nicht so neugierig wie die Seehunde.

Später am Nachmittag kommen wir auf Texel an, dort legen wir im Hafen an. Es ist ein großer Hafen und wir liegen in zweiter Reihe. Wieder was gelernt. Die Leute vom anderen Boot sind junge Männer und sehr nett. Wir gehen wieder lecker essen:

Ravioli mit Trüffelfüllung, sehr lecker.

Danach sitzen wir wieder auf dem Boot, essen Salzbrezeln und quatschen. Es ist richtig gemütlich bei Kerzenschein am Wasser zu sitzen. Da wir am nächsten Tag früh raus wollen, gehen wir nicht zu spät ins Bett.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 1

Früh am Morgen werde ich abgeholt, ein Kind ist wach und verabschiedet mich, das andere Kind schläft noch. Wir fahren zum anderen Treffpunkt, wechseln das Auto und fahren Richtung Niederlande. Die Fahrt geht anfangs sehr gut, dann wird es mühsam. So sind wir nicht ganz so früh da wie gewünscht. Doch die anderen Crewitglieder sind schon vor Ort und dabei, unser Schiff in Empfang zu nehmen.


Meine Koje. Ich darf alleine schlafen, nehme aber noch ein bisschen Gepäck der anderen auf.

Als endlich alles verräumt ist, werden die Autos an einem sicheren Ort geparkt und wir duschen erst mal. Das war ganz schön anstrengend.

Danach laufen wir ins Dorf und gehen lecker essen. Für mich gab es eine Art shepperd’s pie: Hackfleisch mit Aprikosen (sehr dezent und sehr lecker) und obendrauf mit Kartoffelbrei überbacken. Dazu das erste holländische Bier.

Später sitzen wir noch ein bisschen auf dem Boot und besprechen die nächsten Tage. Ich bin voller Vorfreude, aber auch sehr aufgeregt. Alles ist neu und ich kenne die Leute gar nicht richtig und überhaupt, was tu ich mir da an?

letzter Sommerferientag

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Diese zwei Tage der neuen Woche fühlen sich wie zwei zusätzliche Ferientage an. Normalerweise beginnen hier in BW die Sommerferien an einem Donnerstag. Dieses Jahr war die letzte Schulwoche eine ganze Woche, bis Freitag war Schule, Sommerferien dann erst ab Montag. Dafür fangen die Ferien nicht wie sonst üblich an einem Montag an, sondern eben morgen, an einem Mittwoch.

Das hatten wir noch nie so, ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, aber ich finde die Regelung gar nicht schlecht. Dann startet man mit einer kurzen Woche, alles organisatorische ist bis Ende der Woche geklärt und dann kann es ab Montag los gehen. Für die Schüler ist die Woche somit recht kurz und damit vielleicht etwas angenehmer. Ist ja schon bald wieder Wochenende!

Hier hat heute ein Teil der Familie lange ausgeschlafen, dadurch haben wir auf das Frühstück verzichtet und es gab ein frühes Mittagessen. Danach sind wir los nach Strasbourg, dort haben wir eine Führung durch den historischen Weinkeller beim Spital mitgemacht. Ich fand es spannend, ein Kind fand es langweilig. Der Mensch, der die Führung auf deutsch gehalten hat, war sehr angenehm und unterhaltsam. Interessant, dass unter dem Krankenhaus ein Weinkeller ist. Jetzt weiss ich auch warum!

Detail eines Weinfasses

Hinterher gab es noch eine kleine Weinprobe. Für den Elfjährigen gab es eine Art Kindersekt, der sehr lecker war und für uns andere Cremant, Pinot Gris und Gewurtztraminer. Hat lecker geschmeckt, auch wenn die Weine nicht „unsere“ sind. Gerade dessen fand ich es interessant, mal wieder was anderes zu trinken. Könnte ja sein, dass mir das inzwischen schmeckt. Die Weine waren mir jedoch beide zu süß. Dennoch lecker. Der Cremant war sehr gut.


Anschliessend sind wir noch in den kleinen Asienladen gelaufen, das war ein ganzes Stück. Ich wollte moon cakes kaufen, weil bald Mondkuchenfest ist. Danach sind wir noch im Supermarkt einkaufen gewesen und haben Crevetten fürs Abendessen gekauft. Sehr lecker.
Den Abend haben wir mit dem Film Sterben für Anfänger ausklingen lassen.

Das war ein schöner letzter Ferientag.

Grillen und Regen

Wir waren heute zum Grillen eingeladen, abgrillen kann man das ja nicht mehr nennen, weil es im Grunde gar keine Grillpause gibt. Nun, wir grillen ja nicht so oft, daher wird es wahrscheinlich ein Weilchen dauern, bis wir wieder grillen werden. Aber wer weiß?

Als wir beim Essen sassen, fing es an ein bisschen zu tröpfeln, hat jedoch wieder aufgehört. Später kam dann der Regen, zum Glück waren wir da schon mit Essen fertig und wir sind nach drinnen geflüchtet. War eh angenehmer, da es doch schon empfindlich kühl war heute.

Die ganze Woche war ich noch barfuss und mit Kleid im Büro, wir hatten immerhin nochmal bis 30° Grad. Heute dann lange Hosen und Wollsocken. Das geht immer so schnell und übergangslos.

Doch ich freu mich über den Regen, er bringt Ruhe. Morgen früh hätte ich gerne eine kurze Regenpause und dann kann es von mir aus den ganzen Tag regnen.

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