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Kategorie: Ferien (Seite 1 von 9)

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 2


Wir stehen nicht zu spät auf und fahren zum Eiffelturm. Da die öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Eiffelturm außer Betrieb sind, ist es nicht so einfach, dort hin zu gelangen. Gelingt uns aber schliesslich. Eine Menge Menschen steht an, um überhaupt auf das Gelände zu kommen. Wir haben keine Lust auf Anstehen und laufen einmal um den Turm. Schon sehr beeindruckend. Wir schiessen viele Fotos, ruhen uns auf dem Champs de Mars etwas aus und knabbern nebenher unser Mittagessen. Die Leute zu beobachten ist schon sehr spassig. Manche verdrehen sich ohne Ende und alle, alle knipsen. Sich, andere, alle. Hauptsache mit Turm.


Als es uns zu viel und zu heiß wird, gehen wir zum Fluß und essen ein Crepe. Schmeckt ok, aber wir haben auch schon bessere gegessen. Dann stehen wir wieder an um uns Karten fürs Boot zu kaufen. Wir fahren mit dem Batobus. Da kann man ein- und aussteigen wie man will, das klingt doch mal toll. Doch um aufs Boot zu kommen, muss man wieder anstehen. Wir fahren bis Notre Dame.

Dort laufen wir einmal um die Kirche. Sie ist leider aufgrund des Brandes verschlossen, doch von außen sieht man auch ein bisschen. Schade, dass wir nicht rein können. Wir gönnen uns ein Eis (3€ die Kugel!) und schlendern weiter zum Centre Pompidou. Dort gehen wir aufs Klo und schauen uns etwas um. Ich mag das Centre Pompidou, doch so toll ist es irgendwie gar nicht mehr. Hmm, war ich schon zu oft hier oder bin ich zu abgestumpft? Wir schauen uns drinnen etwas um, doch auf die Ausstellungen haben wir keine Lust und für 5€ wollen wir auch nicht aufs Dach fahren.

Also machen wir kurz Pause und laufen dann weiter, Richtung Les Halles. Wir schauen ein paar Läden an und gehen dann wieder zur Seine, dort müssen wir noch ein ganzes Stückchen laufen, bis wir wieder an eine Batobus-Haltestelle kommen. Wir setzen uns ins Boot und fahren eine ganze Runde. Es ist so gemütlich vom Wasser aus alles zu sehen. Allerdings ist es auch sehr heiß und sonnig, am Abend werde ich einen Sonnenbrand auf der Nase haben.

Schliesslich steigen wir wieder aus und nehmen die Metro nach Hause. An unserer Metrostation verlaufen wir uns etwas auf dem Heimweg, doch schliesslich finden wir unsere kleine, aber feine Wohnung wieder.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 1


Erster Tag in Paris
Nach der Fahrt mit dem TGV („Ist halt ein Zug, Mama.“) kommen wir direkt in Paris an. Das ist schon toll – und schnell. Statt Parkplatz müssen wir jetzt den richtigen Bus suchen. Auch das geht erstaunlich gut und der Busfahrer ist sehr nett. Als wir an unserer Station aussteigen, müssen wir uns erst zurecht finden. Gar nicht so einfach. Doch auch das schaffen wir und rollkoffern zur Wohnung. Die Wohnung ist sehr versteckt und wir müssen einen Code eingeben. Alles sehr spannend hier.

Die Wohnung ist miniminimini, doch für uns für die paar Tage auszuhalten. Die Lage ist dafür super. Nachdem wir unser Gepäck abgeworfen haben, gehen wir noch einkaufen und drehen eine Runde zu Sacre Coeur. Das ist ja gleich ums Eck! Wunderschön, aber auch eine Masse an Menschen. Wir essen in der Wohnung, schauen noch ein Filmchen und gehen dann ins Bett.

Osterferien 2019, Tag 11: zu Hause

Ich wache früh auf und lese noch ein bisschen. Bald steht ein Kind auf, dann der Mann. Irgendwann bekommt das Kind Hunger und ich gehe mit dem Kind zum Bäcker. Der Mann richtet derweil Tee und deckt den Tisch. Wir nehmen noch ein paar Sachen aus dem Auto mit in die Wohnung. Die erste Waschmaschine läuft während wir frühstücken.

Der Mann geht einkaufen und kocht danach englisch: Chicken and Mushroom Pie. Es schmeckt lecker, aber uns beiden ist danach etwas übel. Ob es die Fertigsosse oder der Fertigteig waren? Vermuten wir fast. Die Kinder klagen jedoch nicht.

Nach dem Essen fahre ich mit dem Auto in die Werkstatt, da wird es durchgecheckt. Hmm, bin jetzt nicht viel schlauer, wie ich weiter vorgehen soll….

Der Tacho zeigt doch ganz schön viel Kilometer an. War wohl ein Roadtrip, unser Urlaub. Die Waschmaschine läuft bis kein Platz mehr im Trockenraum ist, die Kinder zocken und der Mann sortiert die Unmengen an Fotos. Wir hatten 2 Kameras dabei und jeder noch sein Handy, da kommt doch einiges zusammen.
Später kommt noch Freundesbesuch und die Jungs schauen Filme.
Schön war der Urlaub!

Osterferien 2019, Tag 10: Heimreise

Wir stehen schon um kurz nach 6 Uhr auf, da wir von Brighton bis Dover mit über 2 Stunden Fahrt rechnen müssen, wenn alles gut läuft. Daher planen wir erst gar nicht die 10 Uhr Fähre. Wir frühstücken und vertilgen die Reste, die wir nicht mitnehmen wollen. Die Jungs bringen den Müll zum Container.
Unsere nassen Schuhe sind über Nacht an der Heizung im Bad getrocknet. Wir packen das Auto, es ist ziemlich voll, aber inzwischen bin ich geübt mit der Tetris-Packerei und wir kommen früh los. Schnell noch den Vermietern Bescheid sagen und den Schlüssel hinterlegen. Tschüss Brighton.

Die Fahrt nach Dover klappt gut, das Auto muckt nicht mehr. Bin ich froh! Wir kommen relativ schnell voran uns sind schon um halb 11 Uhr an der Fähre. Gut, so können wir in Ruhe einchecken und haben noch Zeit uns am Terminal umzusehen. Die Kinder entdecken ein Fast Food Restaurant und haben Hunger. Da das Essen auf der Fähre nicht so gut war und wir uns ja schon auf eine Stunde später einstellen können, nehmen wir ein frühes Mittagessen. Ein Kind entdeckt beim Bücherflohmarkt die Bücher, die uns die Freundin empfohlen hatte. Da schlagen wir doch gleich mal zu. Im Souvenir/Buchladen finden wir dagegen nix. Na ja, schon, aber….

Auf der Fähre ergattern wir einen guten Platz und ich lege mich hin. Das tut gut, die Beine hochzulegen. Wir haben ja auch noch ein ganzes Stückchen Fahrt vor uns. Ein Kind legt sich ebenfalls hin, ein Kind zockt und der Mann liest. Neben uns sitzt eine deutsche Familie, deren Kinder sich laut ein Videos anschauen. Das nervt. Eine andere deutsche Familie mit noch kleinen Kindern holt ihr Vesper raus. Fasziniert sehe ich zu, wie die Mutter den Tisch deckt mit Plastiktellern und Plastikbechern. Jedes einzelne Essen ist in Ziplock-Plastiktüten verpackt und die Kinder werden vor und nach dem Essen befeuchttüchert. Ich bin grauenvoll beeindruckt.

Jetzt heißt es wieder: rechts fahren. Die Umstellung gelingt mir viel schneller. Nur beim Kreisverkehr muss ich immer kurz überlegen, welche Richtung ich fahren muss. Und auf welcher Spur fahren die langsamen Autos?

Da auf der Strecke über Luxemburg Stau ist, nehmen wir die Strecke durch Frankreich. Da sind wir noch nie gefahren. Die Autobahn ist mautpflichtig und ziemlich frei. Was auffällt, sind die etwas aggressiveren Fahrer und der Müll am Straßenrand.

Irgendwo bei Reims halten wir mal an: Pippipause. Die Toiletten sind sauber und kosten nichts. Mit Abstand die besten, die wir je hatten. Da an der Raststätte der gleiche Fast Food Laden ist wie beim Fährterminal, kaufen wir nichts, sondern essen unser englisches Brot mit Leicester und Cheddar Käse an der frischen Luft.

Die Weiterfahrt gestaltet sich unspektakulär, es regnet zwischendurch und wir sehen einen tollen Regenbogen, der Weg zieht sich, doch die Jungs hören ihre Musik über Kopfhörer oder zocken. Am Abend kommen wir endlich zu Hause an, es ist nicht mehr gar so kalt wie unterwegs. Wir räumen ein paar Sachen in die Wohnung und der Mann und ich genehmigen uns noch einen Whisky. Zum Glück ging alles gut. Das Auto lief und wir haben keinen Unfall gesehen. In England lag mal ein Auto am Zaun, aber das wars. Danke!

Osterferien 2019, Tag 9: Seven Sisters

Ich wache früh auf und parke erst mal das Auto im Parkhaus. Dann laufe ich zum Strand. Dort sind viele Jogger. Wie gesagt, Brighton ist sehr hip. Manche Jogger scheinen im Neopren zu rennen. Gehen die dann noch schwimmen? Ich sehe niemanden im Wasser.

Zurück in der Wohnung schlafen die anderen immer noch. Wir haben keine Termine und wollen nur einen Ausflug machen.

Irgendwann sind alle wach und wir frühstücken. Ein Kind hat für sich Frühstücksflocken entdeckt. Ich geniesse Scones. Leider ohne clotted cream.


Wir machen uns am späten Vormittag auf und fahren zu den seven sisters. Das ist ein Naturpark an der Küste, die Klippen sind die sieben Schwestern. Die Jungs haben keine große Lust, doch der Weg wird immer spannender. Es geht auf Trampelpfaden durch eine Schafweide und viel Schafkacke. Später kommt noch eine Kuhherde dazu, doch die liegt so weit abseits, dass wir dort nur die Hinterlassenschaften mitkriegen. Die Gatter werden neumodisch geöffnet, das kenne ich so noch nicht. Doch es gibt auch die kleinen Treppenstufen. Für ein Kind ist das sehr spannend. Wir gehen den Weg hoch auf die Klippen. Es ist sehr windig. Mir weht es fast die Mütze vom Kopf, so dass ich sie lieber gleich absetze. Ausserdem ist es sehr kalt. Ich bin froh um meine Winterjacke.

Oben angekommen, machen wir ein Foto. Hier waren wir vor 12 Jahren schon mal mit einem damals noch sehr kleinen Kind, das teilweise getragen wurde. Jetzt ist das Kind größer als ich! Wir essen ein bisschen Shortbread, manche gehen so nach an die Klippe, dass ich Angst kriege. Warum ist die denn nicht besser abgesichert? – Weil das gerade den Reiz ausmacht und weil es so viel schöner ist. Wir machen uns auf den Rückweg nach unten, weil wir noch zum Strand wollen.

Am Strand wächst Grünkohl. Sieht so aus und riecht auch so.

Wir nehmen den Weg, der steil nach unten geht und werden ziemlich weiss, weil hier alles aus Kreide ist. Am Strand ist das Meer sehr unruhig, die Wellen sind enorm. Die Jungs sind begeistert. Es riecht auch ganz anders als in Brighton. Vom Meer kommen dunkle Wolken mit leichtem Nieselregen. Wir machen uns mit leicht feuchten Klamotten auf den Rückweg. Herrlich, die Natur so zu spüren.

Der Weg zurück ist ein betonierter Weg und nicht mehr so abenteuerlich. Das war damals gut mit Kinderwagen 😉 . Ein Kind rettet viele Schnecken, die auf dem Weg sind. Ausserdem probieren wir immer wieder, ob das Wasser noch salzig ist. Auch hier ist der Boden viel zu trocken für die Jahreszeit.

Das Unwetter hat sich verzogen und die Sonne kommt wieder raus. Toll, wie schnell das immer wechselt. Wir schauen uns noch im Besucherzentrum um und fahren dann übers Land zurück nach Brighton.

Dort ist inzwischen auch das schlechte Wetter angekommen und es nieselt leicht. Wir laufen noch ein bisschen durch die Laines, doch die Mannschaft wird hangry. Also suchen wir was zu essen und landen in einem thailändischen Restaurant. Wir sitzen direkt an der Heizung, es ist total heiss, aber gut für die nassen Schuhe. Das Essen ist lecker, doch beim Thai zu Hause finde ich es noch besser.

Ein Kind hatte sehr Hunger und schon alles aufgegessen, bis ich an das Foto gedacht habe.

Abends möchte ein Kind wieder Fussball schauen, da wir am nächsten Tag früh raus wollen, bleiben wir zu Hause und gehen nicht in den Pub. Schade! Da ich das Auto noch vor dem Haus abstelle, mache ich noch einen Schlenker an den Strand. Die Sonne steht schon tief und es sind viele Fotografen am Strand. Ich sammle noch ein paar Steine, mache Fotos, schaue den Anglern über die Schulter und nehme Abschied. Morgen treten wir den Heimweg an. Zu Hause schaue ich noch Fussball, dazu gibt es Popcorn. Ein hungriges Kind hat sich noch Nudeln gekocht. Wir gehen früh ins Bett.

Osterferien 2019, Tag 8: London

Juhu, heute fahren wir nach London. Eigentlich hatte ich ja gar keine Lust auf die große Stadt, wir waren ja erst letztes Jahr dort. Doch ein Kind will unbedingt den Hund der Freundin sehen – und ich die Freundin. Wer weiß, wann wir uns wieder sehen werden.

Also treffen wir uns mit ihr in London an der Overground-Bahn. Da wir mit dem Auto da sind, fahren wir auch mit dem Auto dorthin. Ja, ich weiß, ist blöd, aber das Auto ist fast teurer, wenn es auf dem Parkplatz in Brighton bleibt. Dann zeigt die Anzeige jedoch seltsame Sachen an und ich bin sehr verunsichert. Der Mann schaut schon mal nach Werkstätten in London. Doch ich rufe erst mal meine Werkstatt in Deutschland an. Mein Mechaniker beruhigt mich: wenn es nicht komisch klingt, kann ich noch fahren. Er empfiehlt allerdings, nach Wasser und Öl zu schauen. Ok, dann wissen wir schon, was wir in London zu tun haben. Das geht bestimmt an der Tanke beim großen Supermarkt. Wir kommen nach zäher Fahrt in London an und finden auch noch einen Parkplatz bei unserem Plätzchen. Manchmal brauchts ein bisschen Glück. Es fühlt sich ein bisschen an, wie nach Hause kommen. Ich kenne mich noch gut aus in meiner neighbourhood und wir laufen zum Bahnhof, an dem wir die Freundin mit Hund treffen. Große Begrüßung. Danke, dass wir uns kennen, das tut so gut!

Wir fahren gemeinsam nach Hampstead Heath und laufen dort mit dem Hund. Wild durchs Gelände. Es ist toll. Die Freundin weiss so viel uns spricht so tolles Englisch. Wir fühlen uns alle wohl. Es gibt wahnsinnig viele Hunde und alle sind sehr wohlerzogen. Vor lauter Hunde streicheln kommen wir nur langsam voran. Und finden schliesslich das Restaurant. Wir sitzen draußen und essen englisches Essen. Schmeckt solala. Immerhin gibt es Bier und Cider.

Wir laufen anschliessend noch zu einem Pub. Dort gibt es leckere Getränke. Kein Alkohol mehr für mich, da ich ja wieder nach Brighton fahren muss. Wir quatschen und quatschen. Wir werden über den neuesten Stand des Brexit und andere politische Seltsamkeiten informiert. Das tut richtig gut. Danke Kind, dass du das unbedingt machen wolltest. Ich bin auch sehr froh drum. Wir fahren wieder ein Stück mit der Bahn und verabschieden die Freundin. Hoffentlich bis bald.

Anschließend suchen wir unser Auto und fahren noch in den großen Supermarkt. An der Tankstelle dort untersuchen wir das Auto, scheint alles ok zu sein. Die Anzeige blinkt auch nicht mehr. Na, wenn ein Anruf in die Werkstatt genügt….

Wir kaufen noch viele Sachen ein, die wir mit nach Deutschland nehmen wollen. Mitbringsel und Sachen für uns. Mit Auto ist ja wenigstens das kein Problem.
Die Heimfahrt ist etwas entspannter. Das Auto parke ich vor dem Haus, das geht wohl in der Nacht.

Osterferien 2019, Tag 7: Brighton


Heute erkunden wir Brighton. Ein Kind war schon mal hier, aber das ist 12 Jahre her. Wir erinnern uns an vieles, das Kind an weniges. Wir laufen zum Strand und zum Brighton Pier. Die Jungs wollen was fahren und so fahren wir alle zusammen die Horrorbahn, die gar nicht erschreckend ist und die Jungs noch eine Achterbahn. Es ist toll, so auf dem Meer. Allerdings sind wir auch sehr verwöhnt, was Achterbahnen angeht. Wir schauen uns noch etwas um und gehen dann wieder in die Stadt, beim Palace vorbei und durch die Laines. Als der Hunger kommt, gehen wir in einen Pub, es gibt wieder lecker Pub Food, Beer für den Mann und Cider für mich.


Danach bin ich platt. Aber wir laufen noch ein bisschen. Bei Café Nero müssen wir auch anhalten, es gibt Kaltgetränke bzw. Espresso. Und weiter durch die große Shoppingmall Churchill Square. Wir finden dort keinen Lebensmittelladen, also gehen wir wieder zu „unserem“ Sainsbury’s und kaufen Essen.

Osterferien 2019, Tag 6: Weiterreise nach Brighton

Es ist Ostersonntag und eigentlich wollte ich in die Kirche. Eigentlich. Es gibt hier auch eine Kirche und einen Gottesdienst gleich ums Eck, aber wir machen uns lieber auf die Reise nach Brighton. Wir haben wieder ein gutes Stück Fahrt vor uns und wer weiss, was noch alles kommt im Laufe des Tages.

Die Fahrt geht schnell, zwischendurch essen wir superlecker bei einem Pub am Wegesrand. Dort gibt es Sunday Carving: Wir bekommen vom Riesenbraten ein Stück und dürfen uns selber noch Gemüse und Soßen dazu nehmen. Es schmeckt sehr lecker. Der Pub ist rammelvoll, wir sitzen draußen in der Sonne und es ist so heiß, daß ich mich bis aufs Unterhemd ausziehe.

Leider unscharf, aber ich war sehr hungrig. Wir mussten eine Weile warten.
Das ist eine kleine Portion. Das Carving vom Rind ist versteckt unter Yorkshire Pudding (lecker, aber kann ich auch gut), Blumenkohlauflauf, Kartoffeln, Salat und Gemüse.

Die Weiterfahrt geht auch recht zügig, so dass wir kurz vor Brighton nochmal Halt machen in Arundel. Dort gibt es ein Schloss zu besichtigen. Allerdings kostet der Eintritt für uns vier 51 Pfund. Das ist uns dann doch zu viel. Zumal wir höchstens 2 Stunden dort bleiben würden. Also laufen wir ums Schloss herum, besichtigen die Kirche und die Stadt. Es erinnert uns ein bisschen an Harry Potter. Wir gönnen uns vor der Weiterfahrt noch ein Eis.

Gegen 17:30 Uhr sind wir in Brighton. Unsere Ferienwohnung liegt super zentral. Das ist einerseits toll, weil wir überall hin laufen können, andererseits blöd, weil wir im sehr teuren Parkhaus parken müssen.

Hier ums Eck wohnen wir!

Wir nehmen die Wohnung ein und dann den Strand. Sehr schön. Doch nach den ruhigen Tagen in Cornwall, sind es mir fast zu viele Menschen. Und alle so hip. Irgendwie hatte ich Brighton etwas alternativer in Erinnerung. Hier scheint es nur junge Menschen mit viel Geld zu geben.

Wir kaufen im Sainsbury ein und essen in der Wohnung zu Abend. Es gibt Brot mit was drauf.

Osterferien 2019, Tag 5: Cornwall – St Austell

Heute erkunden wir ein bisschen die größere Stadt, bei der wir sind: St Austell. Es dauert ein bisschen, bis wir das Zentrum finden, aber dann gefällt es uns doch ganz gut. Wir bummeln durch die Fussgängerzone und landen schliesslich bei einem WHSmith, bei dem wir zuschlagen.

Anschliessend geht es schnell zurück, weil ein Kind im Pub Fussball schauen will. Also gehen wir dorthin zum Mittagessen und schauen derweil Fussball. Das Essen ist superlecker.

Nach dem Spiel laufen wir nach Hause und vergnügen uns dort mit Mittagsschlaf, Fussball spielen im Garten, lesen, zocken und bloggen. Es ist immer noch super Wetter: heiß und sonnig.

Ich gehe später nochmal ans Meer, während der Rest der Familie einen Film schaut. Ich finde ein ruhiges Plätzchen und könnte Stunden dort bleiben.

Abends essen wir im Ferienhaus.

Osterferien 2019, Tag 4: Cornwall – Mevagissey und Fowey

Wir stehen früh auf, da wir die Fähre von Mevagissey nach Fowey nehmen wollen. Als wir jedoch in Mevagissey ankommen, erfahren wir, dass die Fähre heute nicht fährt. Sowas doofes aber auch. Statt uns zu ärgern, erkunden wir den Ort. Es gibt viele kleine Läden und ist sehr touristisch. Als wir nach dem Einkaufsbummel wieder an den Hafen kommen, ist das Wasser weg. Die Kinder sind sehr erstaunt: so viel macht Ebbe und Flut aus. Die Schiffe liegen auf Schlick und nicht mehr im Wasser. Wir essen Cornish Pasty und geniessen die Sonne am Hafen.

Schliesslich fahren wir mit dem Auto nach Fowey, wenn wir schon nicht die Fähre nehmen können. Was immer blöd ist, ist die Parkplatzsucherei. Immerhin schafft es der Mann mit dem Handy zu bezahlen. In Fowey sitzen wir am Hafen und essen Fish und Chips. Sehr lecker.

Da eine Rundfahrt angeboten wird, nehmen wir dort dran teil. Es ist ein kleines Boot und der Mensch erzählt viele interessante und lustige Dinge. Die Jungs verstehen nicht alles (ich übrigens auch nicht) und man merkt, wie sie nach einer Weile abschalten. Aber egal, die Fahrt auf dem Wasser macht Spaß und bringt ein bisschen frische Luft. Wir fahren den Fluß rauf und wieder runter. Nach einer knappen Stunde ist die Fahrt vorbei und wir gehen wieder an Land. Wir schauen uns noch die Kirche an und bummeln zwischen den Läden. Es sind sehr viele Menschen unterwegs und sehr viele Hunde.

Wir gönnen uns ein Eis, das sehr lecker ist und fahren anschliessend wieder nach Hause. Da es immer noch nicht so spät ist, gehen die Jungs und ich nochmal runter an den Strand. Es ist immer noch sehr heiß, wir haben über 20 Grad, und die Jungs hüpfen ins Meer. Das ist jedoch saukalt. Ich halte nur meine Füsse rein, die Kinder springen mit den Wellen und sind schliesslich total nass. Wir laufen wieder nach Hause, essen Abendbrot und schauen anschließend noch einen Film.

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