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Kategorie: Ferien (Seite 1 von 11)

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 3


Da wir heute einen Termin haben, stellen wir den Wecker auf 8 Uhr. Die Menschen um uns rum werden da auch wach. Ich gehe erst mal duschen, danach das andere Kind. Während ich das Wohnmobil richte, Wasser ablassen, Toilette entsorgen, Frischwasser auffüllen, richtet ein Kind den Frühstückstisch, ein Kind geht Croissants einkaufen. Sie sind angepriesen als die weltbesten Croissant. Ob das stimmt, wollen wir nicht beurteilen, aber sie schmecken definitiv sehr gut.

Nach dem Frühstück räumen wir noch ein bisschen auf, richten die Betten, versorgen unsere Sachen und bezahlen unseren Platz. Ist natürlich nicht ganz billig, hat sich aber gelohnt. Hier kann man es schon ein paar Tage aushalten.

Wir kommen später los als geplant, dafür aber ist schon alles gerichtet. Der Mann erwartet uns bereits im Nachbarort. Wir sammeln ihn ein und fahren weiter Richtung Heimat mit kurzem Stop im Möbelladen. Kaufen aber nur Kleinkram.

Zu Hause angekommen, bewundern die Nachbarn den Camper und erzählen von ihren früheren Urlauben. Für uns war es der erste Camperurlaub. Mir hat er Lust auf mehr gemacht!

Wir räumen unsere Sachen raus und saugen noch schnell durch. Ich stelle die Waschmaschine an und wir machen eine kleine Pause. Gegen Abend fahre ich los und bringe das Wohnmobil wieder weg. Schön wars!

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 2

Am nächsten Tag werden wir früh geweckt, weil die Wiese direkt neben uns lautstark gemäht wird. Na ja, es ist auszuhalten. Wir haben recht gut geschlafen. Zum Frühstück gibt es Toastbrot, das wir auf dem Gaskocher toasten. Schmeckt gut.

Anschliessend wollen wir uns die Stadt anschauen. Dazu laufen wir hoch zur Kirche.

Dort hat man einen tollen Überblick über das Rheintal. Die Stadt im Hintergrund liegt in Frankreich.

Wir schauen uns die Kirche an und zünden eine Kerze an.

Danach laufen wir einen anderen Weg zurück zum Wohnmobil. Unterwegs sehen wir einen schönen Nistplatz.

Wir räumen alles zusammen und fahren weiter, Richtung Münstertal.


Am Campingplatz dort fahre ich erst mal vorbei. Da wird die Straße immer schmaler und ich verzage ein bisschen an der Größe des Wohnmobils. Doch schliesslich finden wir den Platz und bekommen sogar einen Einweiser für unseren Stellplatz. Wir kochen nochmal Nudeln mit anderer Soße, machen ein bisschen Pause und gehen dann ins Schwimmbad. Es gibt ein kleines Hallen- und Freibad. Das Wasser ist sehr warm. Wir bleiben lange im Wasser, sind mal drinnen, mal draußen und gehen anschliessend der Reihe nach duschen. Endlich wieder sauber riechen.

Für den Abend reservieren wir uns einen Platz im Restaurant. Da bis dahin noch ein bisschen Zeit ist, spielen wir Karten. Wir laufen zeitig los und schauen uns noch den Campingplatz an, es gibt einen großen Spielplatz, ein Fußballfeld, einen Weiher und Pferde. Vielleicht auch noch mehr.

Wir bewundern die anderen Camper mit ihren Wohnwagen und Campingmobilen. Manche haben riesige Vorzelte angebaut, viele haben Hunde und/oder Kinder und die meisten grillen. Im Laden, den es auch noch gibt, kaufen wir Postkarten und ein Glas Honig als Mitbringsel. Die Postkarten schreiben wir gleich.

Wir gehen ins Restaurant und essen köstlich. Das Kind, das sonst immer den Salat verschmäht, isst hier Salat. Ich bin sehr erstaunt.

Nach dem Essen sind wir platt. Wir sitzen auf den Campingstühlen vor dem Camper und lesen, bis es zu dunkel ist. Dann spielen wir noch ein bisschen Karten. Nicht gar so spät wie gestern bauen wir wieder unsere Schlafstätte um. Das wäre mir auf Dauer ein bisschen zu nervend. Aber für so ein paar Tage geht es. Wir schlafen diese Nacht nicht so gut, es ist warm und unruhig.

Kurzurlaub mit Wohnmobil, Tag 1


Eigentlich ist Urlaub schon fast übertrieben. Wir sind Sonntagabend losgefahren und kamen am Dienstagnachmittag schon wieder zurück. Es kam uns aber viel, viel länger vor. Also schon ein Kurzurlaub und nicht nur ein verlängeres Wochenende.

Das Wohnmobil kann ich erst gegen Abend abholen. Das ist etwas schade, aber auch ok. Wir wollen ja nicht so weit fahren. Dafür putzen wir noch die Wohnung, wie jedes Wochnenende und packen unser Zeug. Während ich das Wohmobil abhole, zocken die Jungs. Es dauert länger als erwartet, dafür war die Einweisung sehr gründlich und ich fühle mich gut vorbereitet. Schnell noch unsere Sachen ins Auto und los geht die Fahrt.

Auf der Autobahn lässt es sich gemütlich an und ich kann mich gut an das Wohnmobil gewöhnen. Wir fahren bis Breisach am Rhein. Dort gibt es einen Stellplatz direkt am Rhein. Es dämmert schon, als wir ankommen. Wir schauen uns erst mal ein bisschen um: schön hier!

Ein Kind beginnt zu kochen, es gibt Nudeln mit Fertigsoße. Das Kind ist erstaunlich geschickt in der „Küche“, aber es hat auch Kocherfahrung von diversen Hütten. Das merkt man. Wir essen im Wohnmobil. Danach heißt es aufräumen.

Anschliessend wollen die Jungs noch an den Rhein. Es ist inzwischen dunkel, zum Glück haben wir vorhin gesehen, dass es Treppen gibt zum Wasser runter und Sitzbänke. Dort machen wir es uns jetzt bequem und trinken noch was zusammen. Es ist echt cool: Sonnenuntergang am Wasser, dazu ein nettes Getränk mit meinen Kindern und über die Welt philosophieren. Hätte ich mir auch nie gedacht. Danach richten wir noch die Betten und schlafen richtig gut.

Osterferien 2020


Ja, wir bräuchten einen Zaubertrank!

Offiziell haben die Kinder seit gestern Osterferien. Da die letzten Tage jedoch schon ein bisschen wie Ferien ablaufen, gibt es diese Ferien dieses Jahr nicht. Sie müssen weiterhin ein bisschen was für die Schule machen, wenn auch nicht gerne. Beide ignorieren die Schulaufgaben in der Hoffnung, dass sie vorüber gehen werden.

Nun ja, es gibt immer noch genug Alltagsaufgaben, aber eben auch Schulaufgaben. Keine Bange, die Freizeit kommt nicht zu kurz. Heute haben wir eine kleine Runde mit dem Fahrrad gemacht und die Geburtstagsdankpostkarten eingeworfen. Spart Porto und gibt uns Bewegung. Es war sommerlich heiß, ich habe ziemlich geschwitzt, obwohl ich sonst immer so verfroren bin. Wir sind hier mal wieder direkt in den Sommer gerutscht.

Kunstwerk bei der Radtour entdeckt.

An manchen Tagen sind wir ziemlich am Limit, schlecht, wenn das bei allen zusammen kommt. Dann kracht es und es fließen Tränen. An manchen Tagen klappt es wieder ganz gut hier. Ich bin froh, dass die Kinder gut miteinander auskommen (meistens) und auch miteinander spielen können. Immerhin ist das hier die beste Gruppe, die mir zur Verfügung steht.

Vorhin habe ich Nachrichten geschaut, mal wieder. Das hat mich voll runtergezogen, ich mag Veränderungen und Ungewissheit, aber das ist mir doch auch einen Tick zu viel. Ausserdem ist mir das alles zu aufreisserisch.

Montagne des singes

Achtung: Werbung, auch wenn ich nichts dafür bekomme.

Info: Wir waren im Herbst dort und das hatte ich danach geschrieben. Bevor es ins Nirvana fällt, kommt es einfach jetzt.

Wir waren bei den Affen im Elsaß. Dort wollten wir schon lange mal hin, haben es aber nie geschafft, auf dem Affenberg in Salem am Bodensee waren wir hingegen schon öfter. Jetzt also sind wir nach Kitzenheim ins Elsaß. Dort läuft man eine Runde durch den Wald und kann mit dem ausgegebenen Popcorn die Affen füttern. Ich denke, dass das in überall ähnlich abläuft, am Bodensee zumindest ist es auch so. Die Affen darf man nur füttern, wenn sie auf dem Holzgeländer sitzen, man darf sie nicht streicheln und muss ihnen auch vorsichtig das Popkorn reichen.
Die Fütterung, die zu festen Uhrzeiten mehrmals stattfindet, ist auf französisch und deutsch, überhaupt können alle Mitarbeiter, die wir gesprochen haben, sehr gut deutsch.
Wir sind eine Runde gelaufen, haben uns die Fütterung angeschaut und unser Popcorn verfüttert. Für einen Tagesausflug ist es fast ein bisschen mager, aber es gibt auch noch weitere Sehenswürdigkeiten im Umfeld. Oder man geht einfach noch ein bisschen einkaufen in Frankreich. 🙂

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 8

Nach unruhiger Nacht auf dem Boot sind wir schon früh wach. Ich habe echt schlecht geschlafen, die anderen Nächte waren viel besser. Heute Nacht war es stürmisch und laut. Die Bäckerei beim Hafen hat schon auf die Nachsaison umgestellt, sie hat nur noch am Wochenende auf. Also essen wir einfach alle Reste, es ist ein wildes Durcheinander, aber alle werden satt.
Wir packen zusammen, machen sauber und übergeben das Boot.

Anschließend machen wir uns auf den leider doch recht langen Heimweg. Dazu ist auch noch viel Verkehr, so dass wir länger brauchen. Aber egal, wir kommen heil zu Hause an.
Schön wars.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 7


Die letzte Trophäe.

Unser letzter voller Tag auf dem Boot. Etwas wehmütig treten wir die Reise an. Immer wieder auf unserer Reise sehen wir größere Plattboote, auf denen Firmen oder Schulklassen sind.


Es ist heute sogar noch windiger als gestern.


Immer wieder sehen wir riesige Windkraftanlagen.


Wir fahren nach Urk und legen dort im Hafen an.

Ein Teil der Crew läuft durch das Dorf auf der Suche nach Fisch für unsere Brötchen.

Das war wohl ziemlich arm hier früher, die Häuser sind sehr klein. Heute ist alles rausgeputzt.

Als wir wieder auf dem Wasser sind und Fahrt aufnehmen, reisst ein Schäkel am Vorsegel. Was die genaue Ursache ist, erfahren wir erst nach der Reparatur.
Zum Glück haben wir einen erfahrenen Skipper, der in ziemlichem Wind das Sturmsegel montiert. Ok, das ist jetzt übertrieben, aber lieber ein Sturmsegel als gar kein Vorsegel.

Im Heimathafen schaut sich der Verleiher die Ursache an und findet den kaputten Schäkel. Da hoch zu klettern …..

…. hätte ich mich nicht getraut.

Durch den Aufwand, das gleich in Ordnung zu bringen ist es schon recht spät geworden. Daher gehen noch beim nächstgelegenen Hafenrestaurant essen (leckeren Seebarsch) mit belgischem Bier.


Am letzten Abend ist es so kühl, dass wir uns ins Boot verziehen, um dort noch ein paar Reste aufzuessen und zu trinken.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 6


Heute ist der Wind richtig gut und wir geniessen die Fahrt. Jeder darf mal ans Steuer und verschiedene Sachen ausprobieren, wie 360° Grad Wende, Boje über Board usw. Wir fahren immer hin und her und freuen uns über den Wind. Selbst als wir von einem schnellen Boot verfolgt werden, schaffen wir es, nicht eingeholt zu werden. Macht voll Spaß!

Schließlich fahren wir in den Hafen in Enkhuizen. Der Hafen ist sehr groß und voll. Es ist nicht leicht anzulegen. Da haben wir uns den Anleger doppelt verdient.

Der Hund vom Nachbarboot kläfft uns an, beruhigt sich aber schliesslich und wir sind froh, dass die Leute abreisen, da wir schon Angst hatten, dass er nachts auch kläfft. Generell gibt es auffallend viele Hunde auf den Booten.

Und wieder schauen wir uns das Städtchen an, diesmal alle gemeinsam.

Wir überlegen, wie es wohl ist, wenn man mit dem Boot zum Einkaufen fährt.


Ich dachte ja erst, dass mein Seegang so schief ist, aber nein, es sind die Häuser. Dennoch nett anzuschauen.


Später sitzen wir auf dem Boot und essen halbe Hähnchen, die wir uns vorher bestellt hatten beim Bootsladen.
Natürlich gibt es danach noch Wein und Brezeln. Ist ja eh klar.

Segeltörn 2019, Niederlande, Tag 5

Am nächsten Morgen müssen wir uns an die Brückenöffnungszeiten halten, um wieder mit dem Boot raus aufs Meer zu kommen. Es gibt leichtes Gedrängel, doch alles klappt.


Es ist sehr diesig. Der Wind lässt auch zu wünschen übrig.


Wir sammeln unsere Trophäen.


Und fahren wieder durch die Schleuse ins Ijsselmeer.


Es bleibt diesig und wenig windig. Die Flaute sorgt auch für ein bisschen Flaute bei der Stimmung.

Doch wir erreichen Medemblik, wieder ein Stadthafen.

Da wir recht früh dran sind, bekommen wir einen guten Platz, später wird es voller und ein Schiff legt sich an unseres an. Wir gehen wieder einkaufen und essen Nudeln mit Gemüsesosse. Vorher gibt es wie immer einen Salat. Das Essen schmeckt echt gut, wir fürchten alle, dass wir zunehmen.

In Medemblik sind die Duschen sehr heiß und kosten einen Euro. Das erschliesst sich mir nicht ganz, warum man die Temperatur nicht einstellen kann und warum das manchmal etwas kostet, da ja zur Hafengebühr immer noch eine Personengebühr zu zahlen ist.

Am Abend schauen wir uns noch ein bisschen die Stadt an.

Segeltörn, Niederlande, Tag 4


Ein Teil der Crew steht früh auf und schwingt sich auf die Räder. Wir fahren bis zum Posthuus, das sind ca. 8 km. Bei der Hinfahrt haben wir Rückenwind, auf der Rückfahrt Gegenwind, das ist ganz schön anstrengend.

Es gibt tolle Ausblicke:



Da hat jemand nicht mehr die Flut geschafft.

Auf dem Rückweg kaufen wir Brötchen und als wir wieder auf dem Boot ankommen, duftet es schon nach Kaffee.

Nach dem Frühstück fahren wir noch eine gemeinsame Runde mit den Rädern. Es ist toll auf der Insel, da gibt es Strand, Wasser und richtige Kiefernwälder. Anschliessend geben wir die Fahrräder zurück und machen das Boot abfahrbereit.

Wir wollen nach Harlingen. Dort gibt es einen Stadthafen und einige Brücken, die für uns geöffnet werden müssen.

Doch zuerst sehen wir noch Fischerboote.

Die Hafeneinfahrt.

Wir liegen mit dem Boot direkt in der Stadt!

Leider ist dadurch der Weg zu den Waschräumen relativ weit. Immerhin, die Duschen kosten nichts.

Wir kaufen Gemüse und frischen Fisch und kochen eine Bouillabaisse. Sehr lecker. Wir sitzen mitten in der Stadt auf dem Wasser. Hier ist es etwas lauter, aber nicht richtig laut.

Am Abend schaut sich ein Teil der Crew noch das Städtchen an.

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