alive and kicking

Kategorie: Ferien (Seite 1 von 14)

Kurzurlaub mit Hund, Heimreise

Ich stelle mir in der Nacht den Wecker noch ein bisschen später, weil ich schlecht schlafe und doch nicht so früh aufstehen will. Klappt, ich schlafe noch ein bisschen.

Als ich – noch vor dem Wecker – aufwache, ist es draußen nicht gar so neblig wie die anderen Tage. Schnell ziehe ich mein Bett ab, dann ist das schon mal erledigt. Eigentlich wollte ich nochmal schwimmen, doch erst mal laufe ich mit dem Hund ein bisschen. Es ist total toll, morgens barfuß im taufrischen Gras zu laufen. Der Hund und ich geniessen es. Das Wasser sieht heute morgen gar nicht so frisch aus, eher grasig und ölig, das macht mich nun gar nicht an darin zu schwimmen. Der Hund und ich strecken beide nur unsere Beine rein.

Als ich wieder zum Häuschen zurück komme, ist das Kind schon wach, angezogen und hat sein Bett bereits abgezogen. Hola, das ist ja toll! Wir geben dem Hund Futter und schleichen uns aus dem Haus zum Haupthaus, dort gibt es Frühstück für die Menschen. Heute mit Rosinenbrötchen. Huch, ist Sonntag oder großer Abreisetag? Wir frühstücken wieder viel. Es ist zwar nicht gemütlich, aber doch ganz gut. Den anderen Reisenden haben wir inzwischen Namen gegeben, so können wir uns gut über sie unterhalten. Das macht Spaß!

Der Hund freut sich sehr, als wir wieder ins Häuschen kommen. Das Kind schnappt sich den Hund und läuft eine Runde übers Gelände, ich dusche. Kein Schwimmen mehr. Danach räumen wir unsere Sachen auf und schleppen alles zum Auto. Ist ja doch eine ganze Menge. Ich zahle noch unser Essen an der Rezeption und dann machen wir uns auf den Weg. Es ist ein bisschen mühsam, weil sich die Straßen so ziehen, immer wieder kommen Dörfer, durch die man fahren muss. Zwischendurch regnet es und das Kind döst ein bisschen. Nach der Schnellstraße kommt die Autobahn und dann der Stau, wieder zieht es sich. Immerhin kommt der Stau erst recht spät, wir sind schon ein ganzes Stück gefahren. Es ist zwar anstrengend, aber es geht, wir können immerhin fahren.

Nach einer kurzen Pause, kommen wir am Nachmittag wieder zu Hause an und fahren erst mal an den Fluß, den Hund und uns lüften. Auf unserer kleinen Runde treffen wir doch glatt Bekannte mit Hund. Wieder zu Hause! Der Hund hüpft durchs Wasser und rennt ein bisschen. Dann fahren wir nach Hause. Der Mann richtet sich gerade für seine Fahrradrunde und die Nachbarin lädt uns gleich für die frühe Hunderunde ein. Heimat! 🙂

Wir packen aus, ich gieße die Pflanzen und stelle die erste Waschmaschine an. Der Hund liegt im Körbchen und das Kind freut sich am Wlan und liegt im Bett.

Schön war unser erster Urlaub mit Hund. Das Wetter war gut, da hatten wir Glück. Bei Regen wäre es bestimmt ein bisschen anstrengender geworden. Ich hätte gerne noch einen oder zwei Tage dran hängen können. Ich fühle mich erholt und freue mich, dass wir doch noch so spontan weg gefahren sind. Toll wars!

Kurzurlaub mit Hund, Tag 2


Der Tag beginnt wieder mit der Hunderunde für mich. Heute lasse ich die Schuhe gleich zu Hause und laufe barfuß durchs Gras. Der Hund freut sich und rennt ein bisschen durchs Gelände. Es ist wieder neblig, doch die Sonne kommt schon ein bisschen durch.

Wieder zurück wecke ich das Kind, dann bekommt der Hund sein Futter und wir gehen frühstücken. Die Schulklasse ist weg, doch es sind andere Menschen da. Nach dem Frühstück dusche ich, dann fahren wir los, wieder am See entlang. Heute sind wir etwas früher dran. Ich parke direkt am See und wir laufen los zur Schiffsanlegestelle. Das Schiff will gerade losfahren, doch für uns wird die Rampe noch einmal runtergelassen, so dass wir noch aufs Schiff können.

Wie toll ist das denn? Der Hund darf mit und findet es nur am Anfang etwas unheimlich auf der Rampe. Dann geniesst er es und hängt seine Schnauze in den Wind.

Es ist ein bisschen frisch auf dem Schiff, aber noch auszuhalten. Wir sehen das Schloss und den Baumkronenweg jetzt vom Wasser aus. Das immerhungrige Kind macht einen auf Kaffeefahrt und verspeist ein Stück Donauwelle.

Die Fahrt geht an der Staumauer entlang und quer über den See. Ab und zu wird was erklärt, aber es gibt keine Dauerbeschallung. Das ist sehr angenehm. Nach 2 Stunden sind wir wieder an unserer Abfahrtstelle und steigen aus. Wir laufen über die Staumauer.

Dort trainiert gerade die Bundeswehr. Die Soldaten müssen sich abseilen. Wir schauen ein bisschen zu. Auf der anderen Seite soll es einen Aquapark geben. Das hatten wir auf der Karte entdeckt und der Name klingt verlockend. Wir vermuten ein Schwimmbad, entdecken dann jedoch, dass es lediglich ein Park ist, in dem es Wasser gibt. Das aber zur Zeit nicht vorhanden ist. Nun ja, Schwimmbad wäre mit Hund ja eh nicht gegangen. Wir gönnen uns mal wieder ein superleckeres Eis und laufen wieder auf der Staumauer zurück.

Dann fahren wir Richtung Jugendherberge. Unterwegs gibt es ein Maislabyrinth, bei dem wir anhalten.

Das Kind ist nicht sehr begeistert, doch wir kämpfen uns durch. Es ist gar nicht so einfach und der Hund ist keine große Hilfe. Wir laufen auch noch durch den Minibarfußpark und das Heckenlabyrinth. Es sind viele kleine Kinder hier und es ist ein ziemliches Gewusel. Wir ruhen uns noch ein bisschen aus und fahren dann wieder nach Hause.
Ich gehe heute schwimmen im See und schwimme bis ans andere Ufer. Das ist ein ganz schön langes Stück, aber es macht echt Spaß! Das Kind duscht derweil und läuft mit dem Hund übers Gelände, dann gibt es auch schon Abendessen. Wir essen heute in der Jugendherberge und das Essen ist super. Da das Wetter so schön ist, essen alle draußen auf der Terrasse.

Danach hüpfen wir noch ein bisschen auf dem Trampolin. Der Hund ist heute nicht gar so verrückt dabei. Später setzte ich mich noch mit dem Laptop vor die Rezeption, da dort Wlan ist. Das Kind kommt später noch dazu. Als ich mit dem Hund das Laptop wieder weg bringe, bleibt das Kind alleine dort sitzen und sieht einen Waschbär. Wir suchen im Dunkeln, ob wir noch mehr sehen können, aber haben kein Glück. Wir schauen im Fernsehzimmer durch und zocken uns ein bisschen durch die Programme, aber es ist nichts Gescheites dabei. Also gehen wir wieder in unser Häuschen. Dort legen wir für den Waschbär ein bisschen Hundefutter vor die Tür. Wir zocken und lesen noch ein bisschen, dann ist Schlafenszeit. In der Nacht wache ich auf und schaue vor die Tür, das Futter ist immer noch da. Es ist ziemlich heiß im Häuschen, doch wir lassen die Fenster zu, da wir Angst vor Stechmücken haben. Am nächsten Morgen ist das Futter weg.

Kurzurlaub mit Hund, Tag 1


Ich stehe früh auf und laufe mit dem Hund einmal übers Gelände. Das Gras ist ganz naß vom Tau, ich ziehe meine Schuhe aus und laufe barfuss darüber. Das ist zwar kalt, tut aber auch gut! Wir schauen uns den See an, es ist ziemlich neblig und die Enten verziehen sich sofort als sie den Hund erblicken. So schnell kann der Hund gar nicht reagieren.

Wieder zurück wecke ich das Kind. Wir füttern den Hund und machen uns auf in den Frühstücksraum. Die Schulklasse ist schon da und alle Tische sind belegt, wir setzen uns raus. Dort ist es zwar frisch, aber doch angenehm – und ein bisschen ruhiger.

Nach dem Frühstück dusche ich, das Kind spielt derweil wieder Fussball und übt Tricks. Schliesslich machen wir uns auf den Weg und fahren am See entlang. Schön ist es hier. Wir fahren ein ganzes Stück und entdecken den Baumkronenweg. Davon hatte mir eine andere Familie gestern Abend noch erzählt. Das hört sich gut an und lässt sich auch mit Hund machen. Wir laufen über den Bäumen mit schönem Blick auf den See und Schloss Waldeck. Der Baumkronenweg ist nur recht kurz. Das Kind findet den Eintritt zu teuer für so ein kleines Stückchen. Wir laufen noch ein bisschen durch den Wald. In den angrenzenden Tierpark dürfen wir mit Hund nicht rein. Schade, das hätten wir uns gerne auch noch angeschaut. So setzen wir uns wieder ins Auto und fahren wieder am See entlang. Diesmal in die andere Richtung. Da ich noch tanken muss, will ich in eine größere Stadt fahren, das ist Bad Wildungen.

Dort spazieren wir ein bisschen rum. Es ist ein schönes Städtchen. Das Kind wird hangry und wir suchen was zu essen. Eigentlich wollte ich „nur“ ein Eis essen, doch jetzt hat das Kind richtig Hunger, ausserdem gibt es einiges zur Auswahl. Wir landen bei einem Dönerladen. Das Essen schmeckt gut und wir sind wieder versöhnt und können sogar Karten an die Omas schreiben. Ich schaue mir noch die Kirche an, das Kind bleibt mit dem Hund gerne draußen.

Schliesslich fahren wir wieder zurück und tanken unterwegs. Auf dem Weg sehen wir ein verrücktes Haus, es steht kopf. Ich halte an und will es anschauen, aber das Kind nicht. Da auch keine Hunde rein dürfen, lassen wir es sein. Ich hätte den Hund für die kurze Zeit auch ins Auto gesetzt, aber das Kind will nicht.

Also fahren wir weiter. Die nächste Abzweigung geht zur Burg. Das Kind hat keine Lust mehr, doch wenn wir schon da sind, können wir uns auch kurz umschauen. Die Burg heißt Schloss Waldeck und war früher ein Gefängnis.

Es gefällt uns gut hier oben, der Ausblick ist toll und es gibt endlich ein Eis. 🙂 In die Ausstellung darf man auch mit Hund, aber es ist schon spät und wir sind etwas platt. Daher lassen wir das, sehr zur Freude des Kindes.

Wir fahren weiter in den nächsten Einkaufsladen, dort wollen wir ein bisschen Proviant kaufen. Und Abendessen. Es ist gerade Eis im Angebot und so kaufen wir uns zum Abendessen jeder ein Becher Eis! Urlaub! Dann holen wir noch Getränke und fahren schnell nach Hause. Unterwegs fällt mir ein, dass wir gar keine Löffel haben. Wie sollen wir denn das Eis essen?
Wir kommen noch rechtzeitig zur Abendessenszeit in der Jugendherberge an und können uns dort Löffel ausleihen, was für ein Glück! Wir verziehen uns mit Eis und Löffel ans Wasser und essen dort unser Eis. So ein Becher ist ganz schön viel und uns wird fast ein bisschen kalt. Aber nur fast, es ist wunderschön dort am Wasser zu sitzen und Eis zu essen. Der Hund hat Spaß am und im Wasser, er schwimmt nach den Stöckchen, die wir ins Wasser werfen.

Später entdecken wir noch ein Riesentrampolin, auf dem wir rum hüpfen während der Hund ganz aufgeregt um uns rennt und bellt. Das macht voll Spaß, es ist kein kleines Trampolin, sondern so ein ganzes Feld. Das ist super! Wir hüpfen wie blöd. Der Hund rennt und bellt und ist ganz aufgedreht.

Später verziehen wir uns noch ins Fernsehzimmer, dort sind wir die einzigen Leute. Wir schauen Fussball, es spielt Deutschland gegen Island. Dazu trinken wir Limo. Andere Gäste setzen sich auch noch kurz dazu. Als es 3:0 für Deutschland steht, gehen wir wieder zurück in unser Häuschen. Wir sind doch für Island und so wird das nix mehr. Auf dem Weg zurück gehen wir nochmal am Trampolin vorbei, doch die Luft ist schon rausgelassen. Wir schauen in den Sternenhimmel, so viele Sterne sind zu sehen. Es ist kaum Licht um uns rum und wir geniessen den Ausblick. Dabei kommen wir auf viele Gedanken und sehen eine ganz krass helle Sternschnuppe. Wir freuen uns sehr!
Zurück im Haus lesen bzw. zocken wir noch ein bisschen und schlafen dann.

Kurzurlaub mit Hund, Abfahrt

Achtung: Beitrag enthält Werbung, da Markennennung.

Gestern gebucht und heute fahren wir schon. Sehr spontan. Das Kind geht noch kurz in die Stadt und lässt sich testen, wer weiß ob wir das noch brauchen, aber dann haben wir wenigstens einen aktuellen Test.

Danach steht Packen an und es ist schon später Vormittag, bis wir endlich losfahren. Es ist doch einiges an Gepäck, das wir für die paar Tage ins Auto laden.
Der erste Stau kommt schon recht früh, ich wollte eigentlich viel weiter fahren bis zur Pause. So dauert das alles, aber immerhin, wir kommen am Nachmittag an und finden auch gleich den richtigen Weg.


Die Jugendherberge liegt direkt am See und wir wohnen in einem eigenen kleinen Häuschen. Das ist so schön. Wir richten uns ein bisschen ein und überlegen, wer wo wie liegt und wo der Hund seinen Platz bekommt. Dann erkunden wir das Gelände. Es ist noch eine Schulklasse in der Jugendherberge, doch die sind schon etwas größer und auf Abschlussfahrt. Es ist heute ihr letzter Abend und sie warnen uns, dass es laut werden könnte.


Das Kind möchte nicht in der Jugendherberge zu Abend essen, so essen wir die Reste auf, die wir noch haben. Anschliessend leihen wir uns einen Ball, da wir vergessen haben, einen einzupacken und noch Tischtennisschläger. Das Kind spielt Fussball, ich laufe ein bisschen mit dem Hund. Später spielt der Hund noch Fussball mit dem Kind und ich schaue zu.


Am Abend laufen wir nochmal übers Gelände und lesen und spielen dann noch ein bisschen in unserem Häuschen, bevor wir uns ins Bett legen. Ich bin ziemlich müde und schnarche gleich weg, das Kind hat ja im Auto geschlafen und ist nicht ganz so müde.

Segeltörn 2021, Côte d’Azur, Nachtrag


Der Törn war lange vor Corona geplant. Nach dem letzten Törn, der so gut und harmonisch lief, wollten wir nochmal los, diesmal ein anderes Meer. Angefangen zu planen hatten wir also vor knapp 2 Jahren für den Sommer 2020. Dann kam alles anders und wir konnten den Törn verschieben. Inzwischen war die Crew angewachsen und aus der ursprünglichen Idee, mit dem TGV anzureisen, wurde letztlich auch nichts mehr. Schade. Das wäre entspannter und vermutlich auch etwas billiger für alle gewesen. Andererseits hätten wir uns mit dem Gepäck etwas mehr einschränken müssen und der Einkauf in Frankreich am Hafen wäre nicht ganz so einfach gewesen. Hätte aber auch geklappt. Somit hatten wir ein Auto gemietet, in das wir alle reingepasst haben. 8 Personen, das ist schon eine Menge. 2 Personen haben sich mit Fahren abgewechselt. Das ging gut und das haben die 2 richtig toll gemacht. Mir ist nicht schlecht geworden und ich konnte sogar ein bisschen dösen.

Was mich überrascht hat, war, wieviel es doch ausmacht, zu so vielen unterwegs zu sein. In den Niederlanden waren wir „nur“ zu 5. Dort haben wir viel zusammen gemacht, aber uns oft auch aufgeteilt. Jetzt war es ähnlich. Aber selbst mit aufteilen war es mir manchmal zu viel und ich habe gewerkt, dass ich Zeit für mich alleine brauche. Und mir auch genommen. Anderen ging es ähnlich. Für mich war eine Umstellung, keine Koje alleine zu haben. Das habe ich aber vorher gewusst und war natürlich auch ok so. Der Platz war dadurch echt eng und wir hätten etwas mehr Stauraum gebraucht. Zum Glück hatten wir keine Gummistiefel und Ölzeug eingepackt.

Ob ich es wieder machen würde? Ja, sofort. Es hat Spaß gemacht und ich habe etwas gelernt. Ausserdem hatte ich Urlaub von der Familie und mich wirklich wieder sehr auf meine Menschen gefreut – und den Hund. Sie sind mir doch am liebsten! Mit 7 anderen Personen zu kommunizieren und eine Einigung zu finden, fand ich manchmal etwas schwierig. Aber das haben wir als Familie ja auch. Schön fand ich, wie toll wir als Crew zusammen gearbeitet haben. Wie super alles beim Segeln geklappt hat. Und schade, dass ich so wenig weiß.

Segeltörn 2021, Côte d’Azur, Tag 8


Wir wachen früh auf. Heute steht noch einiges an. Zum Frühstück gibt es alles mögliche, vieles was weg muss. Wir hatten irgendwie uns leicht verplant mit dem Essen.

Nach dem Frühstück ist reihenweise packen angesagt. Wer grad nicht in seiner Koje packt, hilft in der Küche oder sonstwo. Es kommen Arbeiter des Vermieters, die sich um die defekten Sachen kümmern. Oder zumindest sowas vorgeben. Wir sind uns nicht sicher, ob nicht einfach das Boot so weitervermietet wird.

Wir packen zusammen und transportieren unser Gepäck zum Auto, das die Fahrer schon geholt haben. Da alle auf ihren Booten unterwegs sind und Sachen transportieren, ist ein ziemlicher Verkehr auf den Stegen. Zum Glück fällt nichts und niemand ins Wasser.

Punkt 9 Uhr fahren wir los. Alles ist verstaut, ein letzter Blick auf Boot und Meer und dann treten wir die lange Reise nach Hause an. Zum Glück muss ich nicht fahren und kann ein bisschen dösen. Oder einfach nur aus dem Fenster schauen. Am Anfang sieht es noch sehr südländisch aus, dann kommt die Rhone, an der wir ein Stückchen entlang fahren und schließlich überqueren wir den Rhein und sind schon fast wieder zu Hause. Zwischendurch haben wir natürlich mehrfach Pause gemacht.

Wir verabschieden uns beim Treffpunkt und jeder packt seine Sachen in sein Auto. Die Fahrer bringen das gemietete Auto wieder zurück. Ich fahre die Kojenmitbewohnerin noch nach Hause. Dann endlich komme ich zu Hause an. Schön wars!

Segeltörn 2021, Côte d’Azur, Tag 7


Unser letzter Tag. Wir verlassen die Insel und fahren Richtung Heimathafen. Da es wieder stürmisch werden soll, sind wir wieder früh unterwegs.

Durch den Wind kommen wir gut voran, alle sind mal am Steuer und es macht richtig Spaß. Flott brausen wir dahin. Heute klappt es bei mir schon viel besser.

Die Zeit auf dem Wasser vergeht echt schnell. Wir sind relativ früh am Heimathafen und können gut anlegen. Später wird es wieder sehr trubelig, weil alle anderen Boote natürlich auch wieder im Heimathafen anlegen.

Ein paar machen noch einen Ausflug zum nahegelegenen Strand. Das Wasser ist gefühlt noch mal kälter heute. Der Mistral hat alles ordentlich aufgemischt. Dennoch bleibe ich recht lange im Wasser, wer weiß, wann ich wieder im Meer baden kann.

Wir laufen noch ein bisschen durch den Ort. Es ist nicht mehr so touristisch wie auf der Insel, aber schon noch.

Wieder zurück am Hafen, fangen wir an zu packen. Es ist ganz schön viel und natürlich alles eng.
Am Abend haben wir wieder einen Tisch reserviert im Restaurant gleich am Hafen. Wie vor einer Woche. Ich essen eine Pinsa.

Später plaudern wir noch an Deck, essen Reste und Vorräte, die wir nicht mehr brauchen werden. Ein bisschen wehmütig sind wir. In den Booten neben uns wimmelt es von jungen Menschen. Wir fürchten ein bisschen, dass es laut werden wird. Dem ist aber nicht so. Die jungen Leute verschwinden alle irgendwo hin und schleichen in der Nacht zurück. Die letzte Nacht auf dem Boot.

Segeltörn 2021, Côte d’Azur, Tag 6


Heute ist der Mistral für den späteren Nachmittag angesagt. Also planen wir eine frühe Abfahrt. Es ist jedoch morgens schon windig, so dass ich wieder erst mal eine Tablette nehmen. Das nervt mich ein bisschen.

Die Fahrt geht recht flott und macht Spaß. Ich segle auch mal, das große Boot ist nicht so wendig wie die kleinen, die ich sonst kenne. Alles ist gemächlicher. Die GPS Anzeige macht manches einfacher, das macht schon Spaß!

Das Anlegen klappt nicht so ganz wie geplant, aber unser Skipper schafft das. Noch ist der Platz neben uns frei, doch schon bald ist alles belegt. Wir liegen dicht an dicht mit den anderen Booten. Man könnte grad von Boot zu Boot hüpfen. Dadurch kommt man in Kontakt zu den anderen, aber es ist auch sehr trubelig. Nach der Ruhe auf der letzten Insel ist das doch ein großer Unterschied. Hier ist alles sehr viel touristischer.

Nach Anlegen und Anleger und Geburtstagswünschen, ein Crewmitglied hat heute Geburtstag – machen wir uns alle gemeinsam auf den Weg ins Dorf. Es gibt wahnsinnig viele Eisbuden mit total viel Auswahl an Eissorten. Ich gönne mir auch eine Kugel, hier kostet die Kugel Eis 3,50 €.

Ich fühle mich ein bisschen wie auf einer Nordseeinsel, dort war auch alles recht touristisch. Wir schlendern durch einen Wald zum Strand.

Der Plage des Argents ist wunderschön. Es geht ganz sacht ins Meer. Das finde ich ein bisschen blöd, weil ich erst mal ewig laufen muss bis ich schwimmen kann. Aber es ist sehr schön dort. das Wasser ist relativ kühl, schwimmen macht dennoch Spaß. Hinterher ziehe ich mich allerdings um, zum Trocknen lassen ist es mir zu kühl.

Ein Teil der Crew geht wieder zum Boot, ein Teil bleibt noch ein bisschen am Strand. Heute bin ich Team Strand, weil mir noch etwas kühl vom Baden ist. Der Strand ist recht gut gefüllt.

Später laufen wir zurück und bewundern die vielen verschiedenen Pflanzen.

Am Abend gehen wir gemeinsam essen im Dorf. Ich esse Thunfisch und es schmeckt sehr lecker. Die anderen sind auch von ihren Gerichten begeistert. Dazu trinken wir Wein und geniessen den Trubel um uns rum.

Später auf dem Boot sitzen wir nicht draußen an Deck wie sonst immer, sondern unter Deck. Es ist doch ein bisschen zu frisch fürs Freie. Außerdem sehr windig.

Segeltörn 2021, Côte d’Azur, Tag 5


Wir liegen wieder so günstig im Hafen, dass wir nicht weit zu den Waschräumen haben. Der Strand ohne Wellen ist allerdings auch nicht weit. Und ganz leer am Morgen. Herrlich.

Das Wasser ist so klar!

Da heute sehr unruhiges Wetter angesagt ist, verbringen wir den Tag auf der Insel.
Alle gemeinsam machen wir eine kleine „Wanderung“ über die Insel.


Dort hinauf wollen wir.

Dort oben ist es sehr stürmisch.



Wir gehen wieder an „unsere“ Bucht und baden dort. Durch den Wind fühlt es sich heute etwas kühler an. Da ich mal wieder total sonnenverpickelt bin, bleibe ich nicht lange in der Sonne und gehe auch mit der frühen Gruppe wieder zurück ans Boot. Unterwegs gönnen wir uns noch ein Eis. Die Kugel kostet 3 Euro.
Später laufen wir noch in das Dorf. Dort kaufe ich Postkarten und Briefmarken. Außerdem brauchen wir noch frische Lebensmittel. Ich kaufe auch noch eine Flasche Wein von der Insel, die ich mit nach Hause nehmen möchte. Die Karten schreibe ich gleich und werfe sie in den Briefkasten in der Hoffnung, dass sie noch vor mir zu Hause ankommen.
Das Abendessen essen wir wieder auf dem Boot. Es gibt Pasta mit leckerer Soße. Die Nacht wird etwas unruhig, weil es doch auch im Hafen etwas stürmisch ist.

Segeltörn 2021, Côte d’Azur, Tag 4


Der Morgen beginnt wunderschön in der Bucht. Ein paar schwimmen noch vor dem Frühstück eine Runde. Ich bin auch dabei, das Wasser ist kühl, aber dann total angenehm. Sowas könnte ich täglich machen!

Ein paar fahren noch mit dem Dingi zum „Hafenmeister“, um den Platz zu bezahlen und/oder auf die Toilette zu gehen 😉

Dann machen wir uns wieder auf den Weg. Da heute viel Wind angesagt ist, nehme ich gleich eine Tablette. Ich möchte nicht wieder „in den Seilen“ hängen. 😉

Wir fahren nochmal auf die Insel Ile des Embiez. Dort kommen wir relativ früh an, weil für später starker Wind angesagt und uns das zu unsicher ist.

Also gibt es den obligatorischen Anleger etwas früher.
Ein Teil der Crew läuft zur Bucht mit den Wellen, um dort zu baden. Ich bin Team baden und es macht echt Spaß. Die anderen ruhen sich aus, duschen oder lesen.

Am Abend gehen wir essen, ich verspeise einen leckeren Fischburger. Der Pattieteig wurde mit Tintenfisch so dunkel gefärbt. Die Pommes munden allerdings nicht so. Wir trinken dazu Wein von der Insel, der echt gut schmeckt.

« Ältere Beiträge

© 2021 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑