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Kategorie: Frankreich (Seite 1 von 2)

letzter Sommerferientag

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Diese zwei Tage der neuen Woche fühlen sich wie zwei zusätzliche Ferientage an. Normalerweise beginnen hier in BW die Sommerferien an einem Donnerstag. Dieses Jahr war die letzte Schulwoche eine ganze Woche, bis Freitag war Schule, Sommerferien dann erst ab Montag. Dafür fangen die Ferien nicht wie sonst üblich an einem Montag an, sondern eben morgen, an einem Mittwoch.

Das hatten wir noch nie so, ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, aber ich finde die Regelung gar nicht schlecht. Dann startet man mit einer kurzen Woche, alles organisatorische ist bis Ende der Woche geklärt und dann kann es ab Montag los gehen. Für die Schüler ist die Woche somit recht kurz und damit vielleicht etwas angenehmer. Ist ja schon bald wieder Wochenende!

Hier hat heute ein Teil der Familie lange ausgeschlafen, dadurch haben wir auf das Frühstück verzichtet und es gab ein frühes Mittagessen. Danach sind wir los nach Strasbourg, dort haben wir eine Führung durch den historischen Weinkeller beim Spital mitgemacht. Ich fand es spannend, ein Kind fand es langweilig. Der Mensch, der die Führung auf deutsch gehalten hat, war sehr angenehm und unterhaltsam. Interessant, dass unter dem Krankenhaus ein Weinkeller ist. Jetzt weiss ich auch warum!

Detail eines Weinfasses

Hinterher gab es noch eine kleine Weinprobe. Für den Elfjährigen gab es eine Art Kindersekt, der sehr lecker war und für uns andere Cremant, Pinot Gris und Gewurtztraminer. Hat lecker geschmeckt, auch wenn die Weine nicht „unsere“ sind. Gerade dessen fand ich es interessant, mal wieder was anderes zu trinken. Könnte ja sein, dass mir das inzwischen schmeckt. Die Weine waren mir jedoch beide zu süß. Dennoch lecker. Der Cremant war sehr gut.


Anschliessend sind wir noch in den kleinen Asienladen gelaufen, das war ein ganzes Stück. Ich wollte moon cakes kaufen, weil bald Mondkuchenfest ist. Danach sind wir noch im Supermarkt einkaufen gewesen und haben Crevetten fürs Abendessen gekauft. Sehr lecker.
Den Abend haben wir mit dem Film Sterben für Anfänger ausklingen lassen.

Das war ein schöner letzter Ferientag.

shopping

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Ursprünglich hatten wir andere Pläne, doch der Tag brachte alles durcheinander. Erst mal ging ein Händy nicht mehr und es musste dringend ein neues her, das war die erste Tat des Tages. Warum geht denn auch einfach so das Handy nicht mehr?

Dann wollten wir in den Europapark, wir waren auch dort. Doch der Jahreskarte sei dank, sind wir wieder gegangen. Es war uns einfach zu voll. Gerne ein andermal wieder. Da hatten heute wohl zu viele die gleiche Idee.

Kurzentschlossen sind wir nach Roppenheim ins Outlet Center gefahren. Dort war gar nicht viel los. Die Jungs sind neu eingekleidet und mein Konto ….. ähem, muss sich dann erholen.

Ein Kind hat 2 neue Hosen, ein T-Shirt und einen Pulli, das andere Kind 2 Paar Schuhe bekommen. Ich schreibe das hier nur auf, damit es dokumentiert ist. Wir sind da manchmal etwas unsicher, wer wann was bekommen hat. Jetzt braucht das Kind mit den Kleidern auch noch Schuhe, da haben wir leider keine gefunden.

Beute


Schuhe in Größe 39!

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 5


Um 8 Uhr klingelt der Wecker und wir machen uns so langsam bereit für den Tag. Wir räumen ein bisschen auf, klappen das Bett wieder zusammen und frühstücken superleckere Pain au Chocolat. Dann machen wir uns auf den Weg zum Bus, der uns zum Bahnhof bringt. Da alles gut geklappt hat, haben wir noch ein bisschen Zeit und genehmigen uns ein zweites Frühstück.

Anschliessend laufen wir zum Bahngleis und können schon bald in unseren Zug. 2 Stunden später sind wir in Strasbourg, dort nehmen wir die nächste Bahn nach Deutschland und schwups sind wir schon wieder zu Hause. Rechtzeitig zum Kaffeeklatsch.
Schön war unser Kurzurlaub in Paris.

Zum Abschluss gehen wir am Abend alle noch aufs Weinfest. Die Freundin mit Tochter ist auch dort und es wird ein richtig lustiger Abend. Schön war der spontane Kurzurlaub.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 4


Ich hätte mir gerne noch die Katakomben angeschaut, doch das Kind will zu den Champs Elysées. Klaro, wenn man das erste Mal in Paris ist. Also sparen wir uns die Katakomben für das nächste Mal und machen uns auf den Weg in die Stadt.

Erste Station Louvre. Wieder gibt es eine lange Schlange. Wir haben keine Lust auf Schlange stehen und auf Museum auch nicht. Also schauen wir uns alles nur von außen an, das ist spektakulär genug. Das Kind kennt die Pyramide auch aus diversen Filmen.
Soll er halt mal alleine in den Louvre, bis 26 Jahre ist der Eintritt frei, da hat er ja noch ein bisschen Zeit und vielleicht interessiert ihn das in ein paar Jahren etwas mehr. Meine Hoffnung. ?

Wir laufen durch die Tuilerien, dort ist gerade ein Volksfest, doch wir fahren nix, gönnen uns nur etwas zu essen. Es ist um die Mittagszeit und der Ansturm hält sich in Grenzen. Was uns auffällt, sind die vielen Schießstände. Gibt es das in Deutschland auch noch?

Wir laufen weiter bis zu den Champs Elysées. Dort laufen wir durch einige Läden, kaufen aber nix. Kurze Pause für mich im Apple Shop. Das Kind schaut sich die Geräte an während ich mich ausruhe und einem Vortrag über Fotografieren mit dem iPhone lausche. Ist auf französisch und ich verstehe sehr wenig.

Wir fahren mit der Metro bis Mont Martre. Dort steigen wir aus, ursprünglich wollte ich mit dem Furniculaire fahren, doch da ist uns die Schlange zu lang. Also kaufen wir uns ein superleckeres Eis in einer Nebengasse und laufen hoch. Es gibt viele verschiedene Läden hier, wir kaufen noch Macarons für zu Hause. Bei Sacre Coeur ist wieder viel los und die Schlange für die Kirche sehr lang. Wir beobachten, wie die Polizei einen Straßenhändler einfängt. Alle anderen sind rechtzeitig verschwunden. Dann laufen wir wieder nach Hause, wir finden uns schon sehr gut zurecht hier. Wir gehen noch bei unserem Bäcker vorbei mit der hübschen Katze im Schaufenster und kaufen leckeres Baguette für unser Abendessen.

Nach dem Abendessen ruhen wir uns etwas aus und gehen dann später nochmals los Richtung Eiffelturm, wir wollen ihn uns bei Nacht anschauen. In der Metro ist noch voll viel los. Bei Trocadero steppt der Bär. So viele Menschen, alle warten, dass es dunkel wird und der Turm immer mehr leuchtet. Tja, da hatten wohl viele Menschen die gleiche Idee wie wir. Immerhin gibt es nette Unterhaltung durch die Straßenkünstler. Wir setzen uns auf die Treppen und lauschen der Musik, es ist schon sehr romantisch mit dem Eiffelturm im Hintergrund. Zur vollen Stunde fängt der Turm an zu glizern, die Menschen klatschen Beifall. Es ist schon 10 Uhr, es sind erstaunlich viele Menschen mit quengeligen kleinen Kindern unterwegs und es ist immer noch total warm. Wir laufen zum Eiffelturm, doch da der öffentliche Verkehr dort nicht funktioniert, laufen wir wieder zurück zu Trocadero und nehmen dort die Metro. So voll war die Metro noch nie. Wir kommen kaum aus dem Zug als wie umsteigen müssen. Bis wir zu Hause sind ist es schon sehr spät und wir fallen müde ins Bett.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 3


Heute ist der Tag der Tage, denn wir wollen den Eiffelturm besuchen. Wir fahren früh los, doch durch das Verkehrschaos, das durch die nicht fahrenden Züge entsteht, sind wir doch nicht so früh da, wie ich eigentlich wollte.

Egal, wir stellen uns an die Schlange an und sind schon bald durch die Sicherheitsschleuse. Jetzt beginnt das richtige Anstehen. Wir müssen ca. 1 Stunde warten, bis wir auf den Turm können. Eigentlich wollte ich die Treppen hochlaufen, doch das war die andere Schlange, so fahren wir halt mit dem Aufzug. Bis ganz nach oben! Es ist total toll. Ich bin leicht geflashed. Wir schauen uns alles sehr gründlich an. Der Wind ist sehr stark hier oben, anfangs war es noch etwas bewölkt, doch jetzt kommt immer mehr die Sonne durch. Wir kaufen uns was zu essen und essen hier oben auf dem Turm. Toll!

Schliesslich fahren wir wieder 2 Level runter, dort gibt es Liegestühle (die sind alle fest geschraubt wegen des Windes) und ruhen uns etwas aus. Kind möchte noch ein Slush und wir gönnen uns das. Die Verkäuferin blickt es leider gar nicht. Mehrfach will sie mit weniger Geld zurück geben. Hallo – das Teil war teuer genug, da will ich wenigstens alles Geld zurück! Ich glaube, die meisten zahlen nicht bar, so dass die Frau damit gar nicht umgehen kann. Karte ist wohl für alle einfacher.

Wir laufen die Treppen runter und laufen noch ein bisschen durch die Anlage direkt unter dem Turm. Schon schön.

Schliesslich laufen wir über die Seine und schauen uns den Eiffelturm noch von weiter weg an. Dort oben waren wir! Es ist total viel los, überall sind eine Menge Menschen. Das Kind bewundert die Ferraris, die man für eine Fahrt buchen kann. Wir schauen uns noch ein paar Straßenkünstler an und fahren dann nach Hause. Wir finden unseren Weg von der Metro schon besser, kaufen noch ein bisschen ein und sind dann doch wieder recht spät zu Hause.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 2


Wir stehen nicht zu spät auf und fahren zum Eiffelturm. Da die öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Eiffelturm außer Betrieb sind, ist es nicht so einfach, dort hin zu gelangen. Gelingt uns aber schliesslich. Eine Menge Menschen steht an, um überhaupt auf das Gelände zu kommen. Wir haben keine Lust auf Anstehen und laufen einmal um den Turm. Schon sehr beeindruckend. Wir schiessen viele Fotos, ruhen uns auf dem Champs de Mars etwas aus und knabbern nebenher unser Mittagessen. Die Leute zu beobachten ist schon sehr spassig. Manche verdrehen sich ohne Ende und alle, alle knipsen. Sich, andere, alle. Hauptsache mit Turm.


Als es uns zu viel und zu heiß wird, gehen wir zum Fluß und essen ein Crepe. Schmeckt ok, aber wir haben auch schon bessere gegessen. Dann stehen wir wieder an um uns Karten fürs Boot zu kaufen. Wir fahren mit dem Batobus. Da kann man ein- und aussteigen wie man will, das klingt doch mal toll. Doch um aufs Boot zu kommen, muss man wieder anstehen. Wir fahren bis Notre Dame.

Dort laufen wir einmal um die Kirche. Sie ist leider aufgrund des Brandes verschlossen, doch von außen sieht man auch ein bisschen. Schade, dass wir nicht rein können. Wir gönnen uns ein Eis (3€ die Kugel!) und schlendern weiter zum Centre Pompidou. Dort gehen wir aufs Klo und schauen uns etwas um. Ich mag das Centre Pompidou, doch so toll ist es irgendwie gar nicht mehr. Hmm, war ich schon zu oft hier oder bin ich zu abgestumpft? Wir schauen uns drinnen etwas um, doch auf die Ausstellungen haben wir keine Lust und für 5€ wollen wir auch nicht aufs Dach fahren.

Also machen wir kurz Pause und laufen dann weiter, Richtung Les Halles. Wir schauen ein paar Läden an und gehen dann wieder zur Seine, dort müssen wir noch ein ganzes Stückchen laufen, bis wir wieder an eine Batobus-Haltestelle kommen. Wir setzen uns ins Boot und fahren eine ganze Runde. Es ist so gemütlich vom Wasser aus alles zu sehen. Allerdings ist es auch sehr heiß und sonnig, am Abend werde ich einen Sonnenbrand auf der Nase haben.

Schliesslich steigen wir wieder aus und nehmen die Metro nach Hause. An unserer Metrostation verlaufen wir uns etwas auf dem Heimweg, doch schliesslich finden wir unsere kleine, aber feine Wohnung wieder.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 1


Erster Tag in Paris
Nach der Fahrt mit dem TGV („Ist halt ein Zug, Mama.“) kommen wir direkt in Paris an. Das ist schon toll – und schnell. Statt Parkplatz müssen wir jetzt den richtigen Bus suchen. Auch das geht erstaunlich gut und der Busfahrer ist sehr nett. Als wir an unserer Station aussteigen, müssen wir uns erst zurecht finden. Gar nicht so einfach. Doch auch das schaffen wir und rollkoffern zur Wohnung. Die Wohnung ist sehr versteckt und wir müssen einen Code eingeben. Alles sehr spannend hier.

Die Wohnung ist miniminimini, doch für uns für die paar Tage auszuhalten. Die Lage ist dafür super. Nachdem wir unser Gepäck abgeworfen haben, gehen wir noch einkaufen und drehen eine Runde zu Sacre Coeur. Das ist ja gleich ums Eck! Wunderschön, aber auch eine Masse an Menschen. Wir essen in der Wohnung, schauen noch ein Filmchen und gehen dann ins Bett.

Dimanche in France

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Wir waren alle zusammen auf einem Konzert und es war super. Es war an einem dieser heißen Tage, daher sind wir später losgefahren als wir ursprünglich wollten.

Auf dem Gelände gab es einen Trinkbrunnen und wir durften auch Flaschen mitnehmen. War das letzte Mal nicht so gewesen. Da musste ich meine kleine Plastikflasche noch abgeben. Nicht mal leer durfte sie mit rein.

Die Bands, die wir gehört haben, waren alle gut. Hauptact war Marcus Miller und das war super. Nicht zu laut, so wie beim letzten Konzert. Außerdem konnten wir sitzen, das war auch angenehm. Obwohl man in den Plastikstühlen schon auch geschwitzt hat. Hat sich aber irgendwie auch nach alte Leute angefühlt. Immerhin, da sassen auch viele junge Leute 😉

Die Leute um uns rum waren manchmal nervig, weil sie so laut gesprochen haben. Ich meine, warum muss ich mit dem Kind die Woche ausdiskutieren während eines Konzertes? Noch dazu während das Kind dicke Kopfhörer aufhat? Also wird es angeschrieen und schreit zurück. Nicht sehr angenehm für die Umgebung. Immerhin haben sie es nach mehreren Ansprachen oder eher Anbrüllen geblickt, dass es durchaus Menschen gibt, die auf ein Konzert gehen, weil sie die Musik hören wollen.

Sonst hat alles gepasst: Super Musik, leckeres Essen und nette Menschen. Und das gewonnene Geld war gut angelegt, hat allerdings auch gerade so gereicht für uns vier.

Raclette française

Wir haben Ferien und geniessen sie in vollen Zügen. Den Feiertag haben wir – wie viele andere auch – in Frankreich verbracht. Daher gab es das erste Raclette der Saison: Raclette francaise mit Crevetten und Muscheln und was sonst noch so im Kühlschrank aufzufinden war. Lecker. Da wir noch eine ganze Packung Käse haben, gibt es das bestimmt bald mal wieder. Da findet jeder was er mag. Und das Kind, das den Käse nicht mag, grillt einfach ohne den Käse. 🙂

Pulse of Europe

Heute war hier in der Stadt nochmal eine Veranstaltung von Pulse of Europe. Da wir Zeit hatten, sind wir hingegangen. Ist ja schließlich Wahl in Frankreich, da muss man doch eine Meinung haben und zeigen.

Heute war die Veranstaltung verständlicherweise sehr frankreichgeprägt. Wir haben Flagge gezeigt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da die Besucher sehr einbezogen wurde, war die Veranstaltung sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Der leichte Regen hat dabei kaum gestört. Etwas mehr die andere Großveranstaltung, die etwas lauter war….

Nachher gab es noch Wein und Guglhopf. Franzosen, wir sind bei euch und denken an euch. Geht wählen und entscheidet euch. Hoffentlich für das Richtige!

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