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Kategorie: Frankreich (Seite 1 von 2)

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 2


Wir stehen nicht zu spät auf und fahren zum Eiffelturm. Da die öffentlichen Verkehrsmittel rund um den Eiffelturm außer Betrieb sind, ist es nicht so einfach, dort hin zu gelangen. Gelingt uns aber schliesslich. Eine Menge Menschen steht an, um überhaupt auf das Gelände zu kommen. Wir haben keine Lust auf Anstehen und laufen einmal um den Turm. Schon sehr beeindruckend. Wir schiessen viele Fotos, ruhen uns auf dem Champs de Mars etwas aus und knabbern nebenher unser Mittagessen. Die Leute zu beobachten ist schon sehr spassig. Manche verdrehen sich ohne Ende und alle, alle knipsen. Sich, andere, alle. Hauptsache mit Turm.


Als es uns zu viel und zu heiß wird, gehen wir zum Fluß und essen ein Crepe. Schmeckt ok, aber wir haben auch schon bessere gegessen. Dann stehen wir wieder an um uns Karten fürs Boot zu kaufen. Wir fahren mit dem Batobus. Da kann man ein- und aussteigen wie man will, das klingt doch mal toll. Doch um aufs Boot zu kommen, muss man wieder anstehen. Wir fahren bis Notre Dame.

Dort laufen wir einmal um die Kirche. Sie ist leider aufgrund des Brandes verschlossen, doch von außen sieht man auch ein bisschen. Schade, dass wir nicht rein können. Wir gönnen uns ein Eis (3€ die Kugel!) und schlendern weiter zum Centre Pompidou. Dort gehen wir aufs Klo und schauen uns etwas um. Ich mag das Centre Pompidou, doch so toll ist es irgendwie gar nicht mehr. Hmm, war ich schon zu oft hier oder bin ich zu abgestumpft? Wir schauen uns drinnen etwas um, doch auf die Ausstellungen haben wir keine Lust und für 5€ wollen wir auch nicht aufs Dach fahren.

Also machen wir kurz Pause und laufen dann weiter, Richtung Les Halles. Wir schauen ein paar Läden an und gehen dann wieder zur Seine, dort müssen wir noch ein ganzes Stückchen laufen, bis wir wieder an eine Batobus-Haltestelle kommen. Wir setzen uns ins Boot und fahren eine ganze Runde. Es ist so gemütlich vom Wasser aus alles zu sehen. Allerdings ist es auch sehr heiß und sonnig, am Abend werde ich einen Sonnenbrand auf der Nase haben.

Schliesslich steigen wir wieder aus und nehmen die Metro nach Hause. An unserer Metrostation verlaufen wir uns etwas auf dem Heimweg, doch schliesslich finden wir unsere kleine, aber feine Wohnung wieder.

Kurzurlaub mit einem Kind, Tag 1


Erster Tag in Paris
Nach der Fahrt mit dem TGV („Ist halt ein Zug, Mama.“) kommen wir direkt in Paris an. Das ist schon toll – und schnell. Statt Parkplatz müssen wir jetzt den richtigen Bus suchen. Auch das geht erstaunlich gut und der Busfahrer ist sehr nett. Als wir an unserer Station aussteigen, müssen wir uns erst zurecht finden. Gar nicht so einfach. Doch auch das schaffen wir und rollkoffern zur Wohnung. Die Wohnung ist sehr versteckt und wir müssen einen Code eingeben. Alles sehr spannend hier.

Die Wohnung ist miniminimini, doch für uns für die paar Tage auszuhalten. Die Lage ist dafür super. Nachdem wir unser Gepäck abgeworfen haben, gehen wir noch einkaufen und drehen eine Runde zu Sacre Coeur. Das ist ja gleich ums Eck! Wunderschön, aber auch eine Masse an Menschen. Wir essen in der Wohnung, schauen noch ein Filmchen und gehen dann ins Bett.

Dimanche in France

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Wir waren alle zusammen auf einem Konzert und es war super. Es war an einem dieser heißen Tage, daher sind wir später losgefahren als wir ursprünglich wollten.

Auf dem Gelände gab es einen Trinkbrunnen und wir durften auch Flaschen mitnehmen. War das letzte Mal nicht so gewesen. Da musste ich meine kleine Plastikflasche noch abgeben. Nicht mal leer durfte sie mit rein.

Die Bands, die wir gehört haben, waren alle gut. Hauptact war Marcus Miller und das war super. Nicht zu laut, so wie beim letzten Konzert. Außerdem konnten wir sitzen, das war auch angenehm. Obwohl man in den Plastikstühlen schon auch geschwitzt hat. Hat sich aber irgendwie auch nach alte Leute angefühlt. Immerhin, da sassen auch viele junge Leute 😉

Die Leute um uns rum waren manchmal nervig, weil sie so laut gesprochen haben. Ich meine, warum muss ich mit dem Kind die Woche ausdiskutieren während eines Konzertes? Noch dazu während das Kind dicke Kopfhörer aufhat? Also wird es angeschrieen und schreit zurück. Nicht sehr angenehm für die Umgebung. Immerhin haben sie es nach mehreren Ansprachen oder eher Anbrüllen geblickt, dass es durchaus Menschen gibt, die auf ein Konzert gehen, weil sie die Musik hören wollen.

Sonst hat alles gepasst: Super Musik, leckeres Essen und nette Menschen. Und das gewonnene Geld war gut angelegt, hat allerdings auch gerade so gereicht für uns vier.

Raclette française

Wir haben Ferien und geniessen sie in vollen Zügen. Den Feiertag haben wir – wie viele andere auch – in Frankreich verbracht. Daher gab es das erste Raclette der Saison: Raclette francaise mit Crevetten und Muscheln und was sonst noch so im Kühlschrank aufzufinden war. Lecker. Da wir noch eine ganze Packung Käse haben, gibt es das bestimmt bald mal wieder. Da findet jeder was er mag. Und das Kind, das den Käse nicht mag, grillt einfach ohne den Käse. 🙂

Pulse of Europe

Heute war hier in der Stadt nochmal eine Veranstaltung von Pulse of Europe. Da wir Zeit hatten, sind wir hingegangen. Ist ja schließlich Wahl in Frankreich, da muss man doch eine Meinung haben und zeigen.

Heute war die Veranstaltung verständlicherweise sehr frankreichgeprägt. Wir haben Flagge gezeigt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da die Besucher sehr einbezogen wurde, war die Veranstaltung sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Der leichte Regen hat dabei kaum gestört. Etwas mehr die andere Großveranstaltung, die etwas lauter war….

Nachher gab es noch Wein und Guglhopf. Franzosen, wir sind bei euch und denken an euch. Geht wählen und entscheidet euch. Hoffentlich für das Richtige!

Ovomaltine

Der Adventskalender war heute prall gefüllt mit Goodies vom Swiss Blog Family Event. Es gab Ovomaltine Getränk und ein Glas mit Ovomaltine Aufstrich. Superlecker und leider immer sehr schnell leer. Manchmal bevor wir Erwachsenen dran waren. Wenn es diesen Aufstrich gibt, essen die Kinder gerne Brot am Morgen. Sonst doch eher Müsli. Lustig finden sie auch die schweizerdeutschen Ausdrücke, die auf dem Glas vermerkt sind. Znüni, was ist das denn? Super, kleine Landeskunde gleich mit eingebaut.

Das eine Kind meinte: „Ich liebe den Klang, den das Messer im Glas macht.“ Und es stimmt, das klingt ganz besonders durch die Crunchy-Teile. Wir lauschen andächtig und geniessen deutsches Bauernbrot, französische Croissants (wir waren in Frankreich einkaufen) und schweizer Aufstrich.

Ratet mal, wo wir wohnen? 😉

Sehnsucht

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Heute waren wir im Paris Store in Frankreich. Das ist ein Asienladen mit großem asiatischem und afrikanischem Angebot. Dort gibt es hauptsächlich Lebensmittel, aber auch Schwerter, Geschirr, künstliche Haare und sonstigen Nippes. Schon beim Reinlaufen riecht es so anders, fremd und doch vertraut. Ich kriege Sehnsucht nach der Ferne. Ich will auch mal wieder lange und weit weg fahren.

Er ist wieder weg

Heute ging unser Gastkind wieder. Nachdem er morgens noch mit zum Fussballspiel musste.

Mir ist aufgefallen, wie wenige Menschen französisch können. Das ist doch unser Nachbarland. Im Gegensatz dazu bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Franzosen deutsch können. Wenn wir in Frankreich einkaufen, werden wir oft auf deutsch angesprochen und beraten. Vor ein paar Jahren war das noch nicht der Fall. Da musste ich mir mühsam einen abbrechen um zu sagen, dass ich den Fisch filetiert haben möchte. Jetzt kann ich das auf deutsch sagen in vielen Läden.

Ich glaube, hier im Verkauf ist es ähnlich. Dort ist französisch auch inzwischen angekommen. Es werden oft VerkäuferInnen gesucht, die französisch sprechen. Es gibt auch spezielle Kurse bei der IHK, aber so der Normalbürger…. kann nix.

In der Schule hat französisch ein schlechtes Image. Viele deutsche Kinder finden die Sprache zu schwer, zu kompliziert und zu wenig ansprechend. Wenn es geht, wird abgewählt. Ich weiss nicht, ob das nur hier in der Gegend ist, da die Kinder in der Grundschule als erste Fremdsprache französisch lernen. Wäre es anders bei englisch?

Francais

Oha, mein Schulfranzösisch lässt mich bei unserem Besuch gleich im Stich. Was heißt dies, was heißt das? Okok, das ist echt schon lange her. Aber immerhin – ich hatte Französisch als Leistungskurs!

Ich könnte mich mit unserem Gastkind über den Freiheitsbegriff von Sartre unterhalten, aber ich weiss nicht, was Handtuch heißt. Ja, jetzt weiss ich auch das. Die Kinder unterhalten sich in einer Mischung aus Französisch und Englisch. Das klappt wohl auch. Und ich merke mal wieder, wie sehr mir das fehlt: verschiedene Sprachen sprechen, ein sprachaffineres Umfeld. Da möchte ich hin. Ich mag Sprachen und möchte mehr damit machen.

Sprachen, die angewandt werden, verlieren ihre Fremdheit. Sie erweitern meinen Horizont und geben mir die Möglichkeit, mich anders auszudrücken. Nur wer Sprache spricht, kann Denken in Worte fassen.

Er ist da!

Heute kam unser Zusatzkind aus Frankreich. 2 Nächte wird er bei uns bleiben. Alles ist ein bisschen durcheinander und alle sind leicht aufgeregt. Es ist so spannend! Die Sprachen schwirren wild durcheinander.

Es ist auch toll zu sehen, wie sehr der Sport verbindet. Die Jungs gehen raus und kicken miteinander. Da ist die Sprache grad egal. Jetzt liegen sie verschwitzt und müde im Bett. Morgen wird ein anstrengender Tag mit Fussball den ganzen Tag und am Abend noch Party. Dazu soll es sehr heiß werden.

bonne nuit!

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