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Kategorie: Frühling (Seite 1 von 4)

Osterferien 2019, Tag 3: Eden Project

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und fahren zum Eden Project. Das wollte ich mir schon lange mal anschauen. Der Eintrittspreis ist heftig: 75 Pfund für eine Familie. Immerhin kostet der 14Jährige noch nicht extra. Die Jungs sind nicht so begeistert. Ein Garten halt. Doch die Plastikkugelhäuser haben schon ihren Reiz. Wir schauen uns alles an, der Regenwald gefällt den meisten am Besten, manchen ist er allerdings zu heiß. Der Ausguck ist aufgrund des Klimas nicht geöffnet. Schade. Doch auch ich merke meinen Kreislauf in der feuchtwarmen Luft. Es ist voll, aber nicht zu voll. Im Sommer oder an Regentagen muss hier ja die Hölle los sein.

Wir essen draußen, die Organisation ist etwas chaotisch und wir müssen lange warten. Das finde ich komisch, weil es doch bestimmt Tage gibt, an denen noch mehr los ist. Oder liegt es daran, dass die Hauptessenszeit schon vorbei ist? Immerhin finden alle was zu essen und es schmeckt. Eis ist uns noch zu teuer. Später merken wir, dass dies durchaus hier ein üblicher Preis ist. Eine Kugel Eis kostet 2,50 Pfund.

Über Eden Project gibt es eine Seilbahn, mit der man fahren kann. Dies kostet nochmal extra. Ein Kind möchte sich den Nervenzipfel gönnen, dadurch haben wir noch eine Wartezeit zu überbrücken und wir gönnen uns – ha ha – ein Eis. Während wir warten können wir bei den angebotenen Attraktionen zuschauen. Es gibt die Seilbahn, eine Schaukel und einen Turm, den man runter hüpfen kann auf ein Luftkissen.

Als das Kind endlich dran ist, stellen wir uns in Position um Fotos zu machen bzw. zuzuschauen. Das Kind wir erst mit einem Bus zu einem anderen Turm gekarrt um dann von dort loszulegen. Es ist spannend und wir sind alle ein bisschen aufgeregt. Ich wäre auch gerne selbst mitgefahren, habe aber beim Kauf nur an das Kind gedacht und gar nicht an mich. Also vielleicht das nächste Mal.

Als wir schliesslich wieder zum Auto laufen (Parken ist frei) bzw. ein Teil nimmt den Shuttlebus, ist der Tag schon fast rum. Somit haben wir fast den ganzen Tag im Park verbracht, das ist doch mal was. Am Anfang dachte ich, dass wir höchstens 2-3 Stunden dort verbringen.

Auf dem Heimweg gehen wir noch einkaufen und essen anschliessend im Ferienhaus zu Abend.

Osterferien 2019, Tag 2: Weiterreise nach Cornwall

Wir stehen früh auf, ein Teil duscht und dann gehen wir zum Frühstück, das wir im Haus bekommen. Es gibt Toast und Marmelade oder Cereals. Nach dem Frühstück räumen wir unsere Habseligkeiten ins Auto und fahren weiter, Richtung Cornwall.

Wir fahren und fahren, die Autobahn führt uns fast bis London und ich kriege Sehnsucht nach London. Aber nein, natürlich fahren wir weiter, immer Richtung Südwest. Wir wollen nach Cornwall.

Zur späten Mittagszeit halten wir an einem Pub an und essen was. Die Jungs essen Burger, der Mann englisch und ich indisch. Eine nette Auswahl. Der Pub ist sehr voll mit alten Menschen und Familien mit kleinen Kindern. Das Wetter ist super, die Sonne scheint und es ist richtig warm.

Wir machen uns wieder auf die Straße und fahren noch ein Stückchen. Immer links fahren!
Als wir schliesslich ankommen, erwartet uns ein kleines, typisch englisches Reihenhäuschen. Das Auto können wir direkt davor parken. Was für ein Luxus. Wir machen es uns gleich häuslich und räumen die Zimmer ein. Anschließend gehen wir runter an den Hafen und ans Meer. Wir können locker dorthin laufen. Das ist toll.

Ich gehe gleich mal mit den Füssen ins Meer, es ist sehr kalt. Ein Kind wird von einer Welle erwischt und hat nasse Schuhe und nasse Hosen. Also laufen wir wieder nach Hause. Das andere Kind und der Mann halten unterwegs im Pub und reservieren uns einen Platz, außerdem essen sie was, die ewig Hungrigen:

Pommes mit was drauf, auf wunderschönem Geschirr.

Mit frischen Kleidern und trockenen Schuhen stossen wir 2 wieder dazu. Toll, wir können zum Meer und zum Pub laufen, da kann ich auch was trinken. Es kommt ein Fussballspiel und der ganze Pub bebt, wenn für die richtige Mannschaft ein Tor fällt. Dazu bellt noch der Hund, der uns zu Füßen liegt und den ganzen Abend von einem Kind gestreichelt wird. Es herrscht eine super Stimmung. Das Spiel (ManCity gegen Tottenham) geht 4:3 aus. Wir gehen recht bald nach Hause und fallen in die Betten.

Nistkasten

Wir haben Nistkästen gebaut. Das war die Aktion bei der Solidarischen Landwirtschaft, bei der wir ja Mitglied sind. Ich dachte, dass da bestimmt ein Riesenandrang ist, vor allem, weil es auch für Kinder angekündigt war. War aber nicht so. Wir waren nur ganz wenige. Umso mehr konnten wir bauen. Das hat Spaß gemacht und das Kind hat hämmern gelernt vom Profi. Da waren nette Menschen und wir hatten eine schöne Zeit. Als es uns zu kalt wurde, sind wir wieder gegangen. Jetzt müssen die Nistkästen nur noch aufgehängt werden. Hoffentlich werden sie auch benutzt!


der Arbeitstisch


zwischendurch aufwärmen


fertig!

Zimmerfrühling

Hier blühen die Orchidee, die Hyazinthe und die Narzissen im Topf. Der Duft der Hyazinthe ist immer sehr gewöhnungsbedürftig, doch im Bad finde ich das gar nicht unangenehm. Der Frühling hat in unserer Wohnung Einzug gehalten. Erstaunlich, wie die Pflanzen das ganze Jahr über ruhig sind und dann im Frühjahr anfangen zu blühen. Jedes Jahr ein Wunder.
Und woher wissen die Zimmerpflanzen, die das ganze Jahr im Zimmer waren, dass jetzt Frühjahr ist?

Winter – Sommer

Den Frühling haben wir irgendwie ausgelassen. War das schon immer so?
Gestern hatte ich noch Wollsocken an, heute Flipflops. Es hatte über 30°C. Schon fast unerträglich. Ich hoffe, es bleibt nicht so heiß.

Fish’n Chips

Es gab – aus Gründen – Fish and Chips. Da ich das im Kochkurs mache, musste heute mal wieder die kritische Familie herhalten. Nun ja, ich habe Bammel davor, weil heißes Fett und so aber ich denke, es ist machbar. Dank Delia Smith steht auch das Rezept einigermassen. Ich habe es abgeändert und muss es jetzt noch verfeinern und aufschreiben und überhaupt alles drumrum machen und dann nix vergessen und dann wird das schon.

Der Familie hat es geschmeckt, die Verbesserungsvorschläge waren brauchbar. Danke!

Wetter mal wieder: es ist heiß, hochsommerlich heiß. Die Jungs waren draußen zum Kicken, kamen dann aber hoch und meinten, es sei zu heiß. Sie wollten Eis. Gerne, nehmen wir alle immer gern. 🙂

Immer noch Ostern


Der Ostermontag fängt ganz ruhig an. Die Kinder sind nicht da und wir geniessen die Ruhe und die Sonne. Es gibt Tee und Rüblikuchen von gestern. Der Kuchen ist nicht so der Bringer, ich finde ihn zu trocken. Mit Frischkäsetopping könnte ich ihn mir etwas leckerer vorstellen.
Gegen Mittag fahren wir zu Oma und Opa. Die Kinder sind aufgedreht. Also drehen wir eine Runde im Dorf und landen – beim Chinesen. Was für eine Überraschung. Die Jungs wussten nichts davon und freuen sich sehr, dass wir dort essen. Später gibt es noch Has jagen im Garten und dann treten wir wieder den Heimweg an, mit einem Kind. Das andere bleibt noch dort. Zuhause macht jeder sein Zeug und am Abend gucken wir gemeinsam Jason Bourne. Danach Bett, weil wir alle morgen früh aufstehen müssen. Nein, die Erwachsenen schauen noch ein bisschen fern. 😉
Und dann …. kommt wieder Alltag.

Ostern 2018

Frohe Ostern!


Beute nach der Jagd!

Gründonnerstag

Klar gab es bei uns am Gründonnerstag was grünes zu Essen: Spinat. Das mag das eine Kind, das noch hier ist, besonders gerne. Das andere Kind ist zur Oma für ein paar Tage. Also hat heute mit mir zusammen das Kind gekocht: Rührei mit Speck (der Speck ist dabei ganz wichtig!), Kartoffelspalten im Backofen und eben Spinat. Für den Spinat haben wir die grünen Sachen, die in der Gemüsekiste waren mitverwendet, dadurch war der Spinat würzig und nicht so fad, wie sonst halt so gekaufter Spinat schmeckt. Wir haben Bärlauch (recht viel), Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch und etwas Stielmus dazugegeben. Sehr nachahmenswert.

Nature

Gestern lag noch Schnee und heute spriesst schon wieder die Natur. Es ist zwar immer noch sehr, sehr kalt, aber die Tage sind absehbar. Und ich freue mich, dass ich noch ein bisschen Zeit ohne Kopfweh habe. Sobald die Tage wärmer werden, werde ich auch da wieder geplagt.

Also freue ich mich an der Kälte und an der Natur, die nach draußen drängt.

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