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Kategorie: Fussball (Seite 1 von 5)

nicht schon wieder ….

…. doch, doch, das Krankenhaus hatte uns wieder, geschlagene fünfeinhalb Stunden. Das hatten wir doch erst letzte Woche , immerhin war es diesmal nicht die Hand, sondern der Fuß:

letzte Woche

heute

Und – es ist nichts gebrochen, sondern nur verstaucht. Das ist doch mal was. Abendessen fiel aus, das Café hatte schon zu und im Automat gibt es nur Gefräs. Wahrscheinlich gibt es keine gute Zeit ins Krankenhaus zu gehen, aber heute war es echt, echt lang.

same procedure

Wir hatten das vor fast 2 Jahren schon mal. Nur mit dem anderen Kind. Jetzt also war der andere dran, bei uns geht es gerecht zu, jeder darf mal:

WM Finale

Tja nun, das wars mit der WM 2018. Frankreich ist Weltmeister und das Kind muss nun die nächsten vier Jahre Französisch lernen und wir fahren nach Frankreich in Urlaub.

Nein, das war so nicht abgemacht. Aber würde ja jetzt passen. 😉

Auf den Straßen war es relativ ruhig, auch wenn wir nahe an Frankreich wohnen. Das Spiel zu schauen war spannend. Und ich glaube, ich werde dieses gemeinsame Fussballgucken ein bisschen vermissen. Das hat ja schon was. Man muss nicht im Vorfeld diskutieren, welchen Film man schaut, es ist meistens nicht zu anstrengend und gruselig und man kann ganz gut nebenher Chips essen oder auch mal was anderes tun. Bei Filmen geht das ja eher nicht. Also – außer Stricken. Wobei mir das jetzt im Sommer etwas zu warm ist.

WM Gedanken

Rivella gegen Kötbullar, Tee gegen Kaffee….. na, wer hat gespielt?
(Schweiz gegen Schweden, einfach – England gegen Kolumbien, mehrfach deutbar)

Seit Deutschland nicht mehr bei der WM dabei ist, ist es irgendwie etwas entspannter. Wir schauen immer noch viele Spiele, doch das Umfeld ist relativ ruhig. Kaum noch Fähnchen, kein Gehupe, überhaupt viel weniger Fussballgedöns. Sehr, sehr angenehm.

Ich hatte ja zu Beginn der WM den Vorschlag gemacht, dass wir in das Land in Urlaub fahren, welches die WM gewinnt. Ich hatte dabei auf Japan gehofft ;-), die Jungs eher auf Brasilien, meinten dann aber: „Und dann wird es Belgien und wir müssen da hin.“ Hallo! Belgien ist ein tolles Urlaubsland! Da gibt es viele schöne und interessante Ecken.
Na ja, Japan ist ja inzwischen raus und unsere finanzielle Situation gibt jetzt auch keinen Urlaub in Brasilien her.

Dann war meine Idee: „Kind, du lernst jetzt die nächsten vier Jahre die Sprache des Weltmeisters!“ Kind: „Hoffentlich wird es England.“
Auch hier hatte ich ja auf Japan gehofft, das wäre doch mal was. 😉
„Welche Sprache muss ich lernen, wenn die Schweiz gewinnt?“ „Huch, so multikulturelle Länder überfordern mich. Gerne rätoromanisch, aber du darfst es dir aussuchen.“ Nun ja, auch vorbei.

Immerhin lernen wir ein bisschen was bei der WM und kommen doch auf interessante Gedanken.

Als wir neulich bei Freundinnen waren, die die Spiele mit Flaggen dargestellt haben, also Flagge von England neben der Flagge von Kolumbien, war ich doch sehr erstaunt, wie gut die Jungs sich damit auskennen. Wobei sich jetzt die Frage stellt, ob sie den Spielplan so gut kennen oder die Flaggen…. egal, ich freue mich, wenn die WM kreativ genutzt wird.
Hallo Lehrer, wie sieht es mit euch aus?

WM II

Das fussballbegeisterte Kind ist gerade auf dem Landschulheim und das nicht fussballbegeisterte Kind wollte kein Fussball schauen, sondern lieber zocken. Ausserdem hat es mittwochs noch Musikschulunterricht und Sport. Also hätte es eh nicht bis zum (bitteren) Ende schauen können.

Ich habe mich noch ein bisschen gewundert, dass es so ruhig ist.

In der Halbzeit haben wir mal kurz reingeschaut, da stand es noch 0:0, bei allen Mannschaften.

Nun ja, so wird die nächste Zeit vielleicht ein bisschen entspannter und weniger schwarzrotgold.

Irgendwie ist es ja auch beruhigend, dass die nicht immer gewinnen und auch mal nach Hause fahren müssen. Es kann ja nicht immer nur die anderen treffen.

think positiv: wir können jetzt die Tage etwas besser verplanen und müssen uns nicht mehr nur nach den Spielen richten. 😉

WM I

Achtung: Beitrag enthält Werbung.

Wieder Fussball. Hier läuft der Fernseher ohne Ende. Heute wären wir gerne in England und hätten dort im Pub das Fussballspiel geschaut, so wie beim letzen Englandspiel. Heute sind wir jedoch zu Hause in Deutschland und nun ja, feiern England mit dem 6:1 gegen Panama. Obwohl wir so ein bisschen auch für den Außenseiter Panama sind.
Immerhin gibt es Kekse aus dem Sainsbury’s und Eccles Cakes:
Yummy!

P.S. Den Kindern schmecken die Eccles Cakes nicht.

WM

Vor ein paar Jahren bei der WM oder EM habe ich versucht, landestypisch zu kochen, je nach Land, das gespielt hat. Das war spannend. Vielleicht klappt das ja wieder. Im Moment gibt es ja noch einiges an Auswahl an Ländern….

WM Vorausschau

Ein Kind hat sich einen Plan gemacht, wie die WM seiner Meinung nach ausgehen könnte. Evtl. schaffen wir anderen das auch noch. Und dann schauen wir, wer am nähsten dran war und …. dann gibt es einen Preis. Oder so.

Vorboten

Nach all den Spielplänen, die es in der letzten Zeit überall gab, habe ich heute das erste Deutschlandfähnchen an einem Auto gesehen. Die WM naht.

Ganz zu schweigen von sämtlichen Werbeangeboten, es ist ja schon erstaunlich, was es alles fussballerisch so gibt.

Gewitter

Wir waren zelten von gestern auf heute, wie man am Bild gestern unschwer erkennen kann. Das gehört hier zum Sportfest dazu. Die – hauptsächlich Väter – mit ihren Söhnen zelten auf bzw. neben dem Fussballplatz. Alle sind fussballbegeistert und haben ständig einen Ball an den Füßen, Väter wie Söhne. Die Mütter bringen Salate und gehen am Abend wieder heim. So war das bisher.

Da bei uns der Vater nicht so gerne zeltet, Bereitschaft hat oder gar nicht da war, war klar, dass ich diesen Part übernehme. So war ich ein paarmal (wir sind nicht jedes Jahr dabei gewesen) allein unter Männern. Stört mich nicht, ich kann viel Bier trinken und sitze gerne am Lagerfeuer. Letztes Jahr dann war eine Mutter dabei, die auch gerne gezeltet hätte, aber sie hatten kein Zelt. Der Mann schlief mit Sohn im Auto. Sie ging also gleich los ein Zelt zu kaufen. Dieses Jahr sollte Prämiere sein. Insgesamt 3 Frauen wollten im Zelt übernachten. Und ein paar noch im Auto. Doch dieses Jahr kam alles anders:

Ein Unwetter kam mit voller Wucht über dem Fussballplatz nieder. Anfangs schien es noch nun ja, ein schnelles Gewitter zu werden. Gab es schon öfter mal. Ich habe noch schnell die Omas mit dem Auto nach Hause gefahren doch auf dem Rückweg zum Fussballplatz merkte ich schon, wie anstrengend das Fahren war. Der Regen prasselte nur so nieder. Es blitzte und donnerte. Am Platz angekommen, blieb ich erst mal im Auto sitzen. Wird ja schon gleich vorbei sein. Aber nix da. Es wütete, stürmte, donnerte und zuckte nur so vor Blitzen. Ich blieb an die 20 Minuten im Auto sitzen, dann kam leichte Besserung, so dass ich mich raus traute. Dennoch wurde ich vom Auto zum Veranstaltungsplatz sehr naß und musste durch viele große Pfützen waten. Zum Teil war der Platz richtig überschwemmt.

Ohje, das Zelt. Und blöderweise hatte ich schon die Schlafsäcke reingelegt. Wie dumm von mir!

Die Menschen saßen alle gedrängt unter dem überdachten Platz, die Seiten wurden zugehängt, aber es war dennoch ungemütlich und sehr laut. Keiner wollte mehr übernachten. Keiner? Nein, eine kleine Gruppe Unentwegter war bereit dazu. Nämlich wir!

Nach einer kurzen Inspektion unseres Zeltes stand dem nichts entgegen. An einer Stelle war der Boden etwas feucht, aber mehr auch nicht. Unser gutes altes Zelt, hat fast 20 Jahre auf dem Buckel und ist immer noch so standhaft. Ich mag unser Zelt, das war ein guter Kauf. Auch wenn manche unser Zelt belächeln, ich bin stolz darauf. Dabei bin ich gar nicht so ein Zelttyp.

Nach mehreren Rundfragen meinerseits war klar: keiner übernachtet. Was für ein Blödsinn. Wir haben alles hergeschleppt, aufgebaut und – es ist trocken. Warum sollen wir dann nicht im Zelt schlafen? Bei der Mutter mit der Zeltpremiere war das Zelt zerstört, klar, da ging übernachten gar nicht. Bei manchen war das Zelt überschwemmt, da wäre ich auch heim, aber bei denen das Zelt trocken war…..? Warum haben die nicht übernachtet? Bei vielen Kindern flossen Tränen, sie hatten sich so gefreut. Hey, der Regen war vorbei, unwahrscheinlich, dass so was nochmal kommt. Und schließlich fand ich da zu bleiben nicht mutig, sondern die einfache (oder faule) Variante.

Nachdem das entschieden war, haben sich die Jungs ins Zelt verzogen und ich mit den restlichen anwesenden Vätern ein Bierchen getrunken und Männergespräche geführt. Nun ja.

Geschlafen haben wir so lala, da in der Nacht ein paar der jugendlichen Fussballer in die leer stehenden Zelte kamen auf der Suche nach Alkohol. Ich habe sie wagemutig vertrieben. Daraufhin haben sie nachts um halb 2 Fussball gespielt…. War auszuhalten. Morgens dann war ein sehr lauter Vogel bei uns (Sohn meint, es war eine Ente, doch so überschwemmt war es jetzt doch nicht). Und es war sehr, sehr warm im Zelt. Doch da wir die Einzigen waren, auch wieder ruhig.

Am Morgen gab es leider kein Frühstück, so haben wir das einfach auf dem Heimweg beim Bäcker geholt. Die nassen Sachen hängen auf der Leine zum Trocknen. Bin mal gespannt, was nächstes Jahr beim Sportfest passiert. Wir werden noch lange darüber reden. 😉


Am nächsten Morgen war alles so friedlich, richtig schön!

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