alive and kicking

Kategorie: Geburtstag (Seite 1 von 2)

seventeen

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Es gab was zu feiern, schon zum zweiten Mal zur Coronazeit. Das Kind war nicht begeistert, dennoch lief alles coronaconform ab, kaum war ein Mensch gegangen, kam ein anderer. Einzeln, schön nacheinander. Es gab Kaffee und Kuchen und zum Abendessen bestellte Burger.

Diesmal hatten wir alle Fleischburger und sie waren sehr lecker.
Am Abend war ich ein bisschen genervt, aber der Tag war trotzdem schön.

Fest ohne Feier

Nun ja, nicht ganz ohne. Eine Person hatte übernachtet und es gab sehr viele Anrufe. Und Kuchen zum Frühstück und Torte zum Kaffeeklatsch und bestellte Burger vom Edelburger zum Abendessen.
Bei den Geschenken hatte wir ja ganz viel überlegt und auch gute Ideen. Aber wenn dann 3 Tage vor dem Geburtstag das Händy seinen Geist aufgibt, ist ja schon fast klar, was es gibt. Eigentlich sollte das mein neues Händy werden, aber so hat es halt grad gepasst.

Geburtstag


Alles gerichtet für das Geburtstagskind. Es gibt Duschseife, Schokolade und ein Buch. Später noch einen Ausflug mit auswärtigem Mittagessen. Schöner Tach war das.

16 am 13.

Als ich 16 wurde habe ich meinen Geburtstag bei der Freundin gefeiert. Das war dann ein paar Jahre so und ich fand das ganz toll, weg zu sein am Geburtstag. Auch heute noch bin ich gerne weg am Geburtstag, so wie letztes Jahr. 😉

Das Kind tritt in meine Fußstapfen, zumindest zögerlich. Es wollte gleich nach dem Mittagessen, wir hatten uns Thai geholt, die Erdbeertorte, die leider gar nicht so wurde wie geplant, essen. So ein bisschen konnte ich das noch raus zögern, doch dann gab es endlich die Torte und kurz drauf war das Kind weg, den Freund treffen.

Als ich 16 wurde, habe ich keinen Gedanken daran verschwendet, wie sich wohl meine Eltern fühlen, wenn die Jüngste am Geburtstag weg ist. Heute musste ich an sie denken. Es ist für uns Eltern kein feierlicher Geburtstag, aber für das Kind geht ein Wunsch in Erfüllung, weil es endlich wieder einen Freund treffen darf. Geburtstagswünsche zu Corona Zeiten.

Der Tag ist trübe und es regnet immer mal wieder. Ich habe Urlaub und sitze gerne zu Hause bei einer Tasse Tee. Früher waren Geburtstage anstrengend, heute sind sie ein ganz normaler Tag! Auch schön.

15

Das Kind ist 15 Jahre alt. Wie war das denn vor 15 Jahren?
Es war kühl, ich hatte noch die Wintersachen an, als wir ins Krankenhaus sind. Ich bin morgens aufgewacht und konnte die Schmerzen nicht zuordnen. Sind das Wehen? Ich hatte mir das anders vorgestellt. Also habe ich erst mal im schlauen Buch nachgelesen, wurde aber auch nicht klüger. Irgendwann habe ich den Mann geweckt oder er ist aufgestanden und ich meinte, dass ich gerne ins Krankenhaus möchte. Die Tasche haben wir vorsorglich eingepackt, auch wenn ich dachte, dass wir sie nicht brauchen. Nicht zu früh einweisen lassen, stand im Buch. Also hatte ich den Vorsatz, wieder nach Hause zu gehen.
Ich bin mit dem Auto gefahren, das war anstrengend mit dem dicken Bauch hinter dem Lenkrad, außerdem kam immer mal wieder eine Wehe. Aber zum Glück war die Ampel rot und ich konnte die Wehe veratmen. Der Weg zum Krankenhaus war nicht weit. Ich habe das Auto in der hintersten Ecke geparkt, da hat später der Mann geflucht, als er die Tasche holen sollte. Doch ich dachte ja noch, dass wir wieder heimfahren.
Im Krankenhaus war ich lange gewesen, so kannten mich alle. ALLE! Manch Arzt kam angerannt: „Es spricht sich herum, sie ist wieder da!“ Nach der ersten Untersuchung war klar, dass ich heute nicht mehr nach Hause gehen würde. Es war alles etwas mühsam und ich überfordert. Wie dann die Zeit verging, weiß ich gar nicht mehr. Irgendwann lag ich im Kreißsaal und hatte Schmerzen, doch es ging nicht voran. Als dann die Herztöne des Kindes leiser wurden, ging alles sehr schnell. Innerhalb weniger Minuten war der Oberarzt da und ich hatte einen Notkaiserschnitt. Als ich aufwachte, war das Kind da.
Seit dem sind wir Eltern. Das war und ist die größte Veränderung in meinem Leben. Ich bin froh, dass wir dich bekommen haben und freue mich auf jeden Tag mit dir!

Happy Birthday 2019

Some days start different. We had a happy birthday yesterday: cake for breakfast, burgers for lunch and cinema in the afternoon. What else do you want?

Backwahn

Wie immer vor einem Geburtstag komme ich in den Backwahn. Heute hatte ich mir nachmittags frei genommen und war ganz gechillt. Freier Nachmittag mit Thermomix, das müsste ja zu schaffen sein.

Das Kind wollte wieder Muffins mit weißer Schokolade. „So 30/40 Stück brauch ich da schon!“ Nun ja, genau 30 sind es geworden und das muss dann reichen. Wir haben keine genascht, aber wir essen ja auch nix Süßes. Heute. Morgen sieht die Welt schon wieder süßer aus. Aber die 30 Muffins gehen mit in die Schule. Daher gab es am Abend nochmal Backprogramm, diesmal einen gedämpften Schokokuchen. Sieht gut aus, bin gespannt wie er schmeckt. Zwischendurch mein normales Abendprogramm außer Haus. Nicht ganz so konzentriert, aber ok.
Da ich mein Rezept des letzten Jahres nicht mehr gefunden habe, musste ich mir was neues suchen in der Hoffnung, dass es schmeckt. Es sind jetzt größere Schokostückchen drin, das war so gewünscht und vom Aussehen her ist das Kind auch zufrieden.

Der Schokokuchen ist klassisch mit dunkler Schokolade. Die Form ist gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch ganz lustig. Für Ostern passt das super!

Birthday

Der erste Geburtstag ohne Opa. Tut weh!

Gerade auch, weil alles noch so frisch ist. Ich hatte keine Lust, Kuchen zu backen, hab ich dann aber doch. Ist ja klar, abends nach 23 Uhr hab ich damit noch angefangen 😉 Und er wurde lecker.

Überhaupt, war der Geburtstag unspektakulär, aber dennoch nett. Die Kinderfeier findet erst später statt und das große Geschenk gab es ja schon vor ein paar Tagen. Eigentlich wollten wir noch essen gehen, doch das hat nicht geklappt, weil das Restaurant zu hatte. Holen wir einfach nach!

Im Moment geht alles seinen Lauf, aber dreht sich doch irgendwie anders.

Feste feiern


Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Oder so.
Nun ja, erst mal stehen Vorbereitungen an: Es sollten 30 (dreißig!) Muffins mit in die Schule gebracht werden. 30! Ich backe gerne, besonders am Abend finde ich das sehr entspannend, aber diese 30 hatten es in sich. Diese Zahl hat mich echt gestresst. Zum Glück wurden es dann genau 30 Muffins. Keiner durfte einen probieren und zum Glück hatte ich nicht einen aus der ersten Ladung probiert. Jetzt weiß ich halt nicht, wie sie schmecken….
So gab es für uns noch einen Schokobrowniekuchen. Sehr lecker.

Geburtstage mit großen Kindern sind nicht wirklich anstrengend. Nach dem Backmarathon am Abend, fand ich den Tag an sich fast schon entspannt: wir waren mittags essen und haben den Nachmittag in der Stadt und zu Hause vertrödelt. Richtig erholsam.

Das Kind fand das Wetter toll: Regen! An meinem Geburtstag! Wie schön. Ich liebe Regen!

P.S. Die Muffins haben gereicht, es kamen sogar ein paar wieder zurück, da waren einige Kinder krank. So haben wir noch Muffins zum Frühstück und ich werde wissen, ob sich das Rezept gelohnt hat.

Geburtstagsfeier

Die Feier des 12. Geburtstages stand heute an. Es waren 5 andere Jungs im ähnlichen Alter eingeladen. Es war laut und lebhaft. Zwischendrin gab es Zoff, so dass einer der Jungs nach Hause abgerauscht ist (war aber gegen Ende, ca. 45 Minuten vor dem „offiziellen“ Ende), daraufhin kamen dann die Eltern um das zu klären. Es war seltsam.

Doch der Reihe nach:
Gestern habe ich gebacken. Einen Zebrakuchen in schwarz-gelb. Der wurde heute mit Fondant zu einem BVB-Kuchen. Gege hat eifrig geholfen. Es war schön, mal wieder gemeinsam was kreativ zu machen. Er war aber auch sehr aufgeregt, da war jede Beschäftigung recht. 😉

Dazu gab es Muffins, Erdbeeren, Melone, Windbeutelchen und Süßkramdeko. Der Kühlschrank war vollgepackt mit Cola und Fanta.

Nach dem Gelage, es war bis auf die Muffins alles aufgegessen, wurden die Geschenke überreicht. Da war ich in der Küche am Aufräumen und habe nicht mitbekommen, ob das wieder mit Flaschendrehen ging oder ohne.

Anschliessend haben sie James Bond: Spectre geschaut. Der geht ja so wahnsinnig lang. Da fast alle Jungs schon 12 sind, und der noch nicht 12jährige den Film schon gesehen hatte, hatte ich auch keine Bedenken. Eigentlich wollte ich mitschauen, aber das war mir dann doch zu unruhig. Da wir den Film noch nicht geschaut haben, möchte ich den in Ruhe anschauen. Müssen wir auch demnächst, wir müssen ja prüfen, ob der was für Didi ist. Dazu gab es Chips in verschiedenen Sorten und Yumyums, die „roh“ geknabbert wurden. Und natürlich wieder Cola und Fanta. Und die Tomaten waren auch alle weg, obwohl die niemand wollte. 😉
Achtung: die Yumyums krümmeln total, dazu noch die Gewürze, das ist eine ewige Sauerei. Da werden wir noch ein paar Tage was davon haben.
Memo an mich: nie mehr! Yumyums nur noch draußen.

Danach sind die Jungs raus zum Bolzen. Das war der Wunsch des Geburtstagskindes. Das ging auch ganz gut. Derweil kam Didi nach Hause von der Oma, wo er die Nacht verbracht hatte. Das war gut, so ging das mit dem Film schauen recht problemlos. Er blieb dann gleich draußen und hat mitgekickt. Irgendwann kam ein Junge in die Wohnung, weil er aufs Klo musste, und danach lief irgendetwas schief. Der Junge ging wieder raus, kam aber recht bald wieder, um seine Sachen zu holen und dann nach Hause zu gehen. Etwas später kamen die anderen Jungs sehr verschwitzt und durstig wieder und wollten noch eine Folge Sledge Hammer schauen. Das hat super von der Zeit gepasst und so durften sie das zum Runterkommen noch schauen. Zwischendrin kamen dann die Eltern des anderen Jungen wieder und ach, ich weiss auch nicht. Das war irgendwie komisch.

Da läuft wohl seit ein paar Tagen was nicht so ganz rund in der Gruppe. Schade. Doch die werden das wieder hin kriegen. Ich finde es nicht so befriedigend und es stört mich. Mehr als die Kinder. Die haben das schon wieder vergessen. Ich denke jetzt: hätte ich früher eingreifen sollen? Hätten wir den Jungs nicht so viel Freiheit lassen sollen? Hätten wir den Geburtstag mehr anleiten sollen?

Ach, war das früher einfach. Da gab es die Feier und Spiele und die Kinder haben das alles erfreut mitgemacht. – Stimmt nicht. Auch da gab es oft Tränen, weil der eine das Glas bekommen hat, das der andere wollte. Und weil der eine getreten hat und weil das Geschenk zuerst geöffnet wurde und weil ich nicht ausreden konnte und weil und weil und weil.

Jetzt riecht unser Wohnzimmer immer noch nach verschwitzen Jungs und wir finden überall Krümmel und Gewürze. Gege kam mit dem Saugen gar nicht mehr hinterher. Und der Geruch wird hoffentlich in den nächsten Tagen verflogen sein.

Aber so richtig zufrieden bin ich nicht mit dem Tag heute.

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