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Karotten-Käse-Kuchen

Ich habe den Kuchen bei frische Brise entdeckt und ausprobiert. So ganz bin ich nicht zufrieden. Das nächste Mal würde ich den Boden ein bisschen vorbacken. Und etwas Zitronenschale in die Käsemasse reiben. Ein Kind fand die Karotten zu sehr im Vordergrund.

Sonntag im Januar

Wie bekommen Besuch. Und sind ganz aufgeregt: Besuch! Ein anderer Haushalt, was ist das schon. Sollten wir uns nicht lieber noch testen lassen? Was wollen wir essen? Was müssen wir einkaufen? Soll der Tisch in die Küche oder lieber doch nicht?

Es gab chinesisches Essen in verschiedenen Varianten und mit verschiedenen Köchen. Da war für jeden was dabei, auch für die Laktoseintoleranten, die Glutenunverträglichen und die Vegetarier. Schön wars. Gerne wieder!

Plätzchenteller 2021

Die Backlust hielt sich in Grenzen und doch wurden es dann wieder einige Sorten. Fangen wir oben (12 Uhr) mit den Kringeln an:

Orangen-Ahornsirup-Kringel werden irgendwie nicht mehr so, wie ich sie in Erinnerung hatte. Schmecken lecker, durch die Glasur etwas besser als sonst schon.

Daneben sind Engelsaugen mit Mohn, die haben noch den Rest Glasur abbekommen. Sie sind durch den Mohn etwas interessanter, aber eigentlich mag ich sie nicht so sehr. Sie bleiben eher liegen, also nicht mehr unbedingt machen.

Darunter sind Walnussplätzchen, ein Thermomix Rezept. Sie sind lecker und schmecken erstaunlich wenig nach Walnuss. Wieder machen!

Daneben sind die Bärentatzen, die waren dieses Jahr sehr hart. So hatte ich sie nicht in Erinnerung. Das Machen ist auch eine etwas klebrige Angelegenheit, für die Verwendung von Eiweiß jedoch ideal. Kann man wieder machen.

Unten, 6 Uhr, sind Kürbiskernkipfel. Da ich noch geriebene Kürbiskerne hatte, war das ein Rezept, das sich anbot. Die waren erstaunlich lecker und haben allen geschmeckt. Wieder machen!

Daneben sind die Schokokipfel, die ein Kind sehr mag. Mit Glasur sind sie noch besser und hübscher. Nächstes Mal hochwertigere Glasur verwenden!

Darüber sind Lebkuchenherzen. Das war eine Backmischung der Mühle. Zählt also nicht wirklich. Schmecken aber lecker.

Dann gibt es noch Mandelstangen. Davon hat die Hundefreundin geschwärmt, so dass ich sie nachgemacht hab (Rezept eine Mischung aus dem Internet) mit allem Firlefanz. Waren der absolute Hit! Unbedingt wieder machen. Die Füllung war Quittengelee, weil das grad offen war.

In der Mitte ist Quittenbrot. Das gab es aus den Resten des Quittengelees, dafür wird ja nur der Saft verwendet. Es schmeckt erstaunlich gut. Früher mochte ich das nicht so. Ich finde, die Kokosflocken passen absolut super dazu, der Mann mag ebendiese nicht so. Nächstes Mal vielleicht mit Sesam?

Heavenly Hash, unser absoluter Liebling, gab es dieses Jahr nicht. Aber das kann man auch gut so mal machen, die sind nicht so weihnachtlich.

Toad in the hole

Häh, was? Fragen die Kinder.
Es sieht lustig aus und schmeckt. Trotz des etwas seltsamen Namens. Es ist ein Yorkshire Pudding mit Fleischeinlage. Laut Downton Abbey Kochbuch mit Wurstbrät, laut Internet mit Würsten. Wir haben vegetarische Würstchen genommen, dann konnten alle mitessen. Ein Blech war etwas wenig für 4 Personen zum Mittagessen, auch wenn es dazu einen großen Salat gab. Das nächste Mal also mindestens doppelte Menge. Würste haben gereicht.

Wir hatten 14 vegetarische Würste. Es war etwas viel, aber das ist eben der Inhalt zweier Packungen. Das nächste Mal würde ich die gleiche Menge Würste für die doppelte Menge Teig nehmen.

Teig:
150 g Mehl
3 Eier
300 ml Milch
etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver, je nach Wunsch
Den Teig zubereiten und ca. 30 Minuten quellen lassen.

Reichlich Fett in der Fettpfanne im Backofen bei 230°C erhitzen. Die Würste für ca. 15 Minuten dazu geben. Evtl. nochmal etwas Fett in die Pfanne geben, dann den Teig über die Würste verteilen und nochmals für 20 Minuten in den Ofen. Achtung: währenddessen die Backofentür nicht öffnen, da sonst der Teig zusammenfällt. Wenn der Teig gut gebräunt ist, ist der Pudding fertig. Sofort servieren.

Wir hatten Relish und Apfelmus dazu. Außerdem gab es einen großen grünen Salat.

Muttern allein zu Haus


Das gibt es ja auch selten, doch ich war einen Abend alleine zu Hause und musste mich selber um mein Essen kümmern. Da lag noch ein Spaghettikürbis, also gab es den. Die anderen mögen Kürbis nicht so sehr, mir kam er gerade recht und ich habe einen ganzen verspeist. Ok, er war klein. Und lecker:

Kürbis waschen und in der Hälfte durchschneiden. Die Kerne entfernen. Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen, etwas kaltes Wasser dazu geben und für 40 Min. in den heißen Backofen schieben.

Zwischenzeitlich die Butter mit den Kräutern, der klein gehackten Zwiebel, der gepressten Knoblauchzehe und dem Zitronensaft verrühren, bis sie schön cremig ist.

Wenn der Kürbis gar ist, das Fruchtfleisch mit einer Gabel lösen, dies ergibt wunderbare spaghettiähnliche Fäden (daher der Name). Das Fruchtfleisch im Kürbis lassen und mit einem Klecks Butter versehen. Mit dem Parmesan bestreuen und gleich servieren.

Mirabellen-Käsekuchen


Ich mag Mirabellen gerne in Kuchen und Marmelade. Da sie sehr süß sind, braucht man gar nicht so viel Zucker. Wir haben ein paar geschenkt bekommen, da gab es Marmelade und diesen Kuchen.

Zutaten für einen Kuchen von 26 cm Durchmesser:

Für den Mürbteig:
200 g Mehl
50 g Zucker
125 g Butter
1 Ei

Für die Käsefüllung:
375 g Quark
60 g Zucker
3 Eier
3 EL Vanillepuddingpulver
70 g zerlassene Butter
Saft von 1/2 Zitrone
Mirabellen je nach Bedarf, ich schätze mal so 500 g

Die Springform einfetten.
Die Zutaten für den Mürbeteig zusammen rühren (lassen). Ich mache das in der Küchenmaschine, geht aber auch von Hand. Der Teig ist sehr fettig und klebt. Daher kommt er noch ein bisschen in den Kühlschrank. Gerne auch mal über Nacht.
Mit einer Teigrolle den Teig zu einem Kreis ausrollen, ich mache das oft schon in der Form mit einem kleinen Ausroller. Es geht auch hier mit den Händen. Oder eben mit dem großen Nudelholz. Dann noch einen Rand formen.

Sämtliche Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine verrühren. Die Quarkangabe finde ich blöd, da hat man dann ein offenes Päckchen, ich versuche das nächste Mal 500g. Die Masse auf den Teig füllen.

Die Mirabellen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen. Evtl. ein bisschen was frei lassen, wenn nicht alle Obst mögen 😉

Bei 170°C Celsius ca. 45 Minuten backen. Evtl. mit Marmelade aprikotieren. Schnickschnack, den ich nicht mache, der aber schön aussieht.

Schmeckt noch lauwarm mit etwas Eis, aber natürlich auch kalt und auch noch 2 Tage später, wenn er so lange bleibt.

Die Idee habe ich von hier: Kochfelder.

Kirsche


Die erste Kirsche gegessen!

Noch nicht sehr süß, aber doch schon lecker.

Ende Mai war das wohl sonst schon.

Hier das Werden:

Saurer Holunderblütensirup


Der Holunder blüht in vollster Schönheit. Überall duftet es.
Bisher habe ich Holunderblütensirup immer sehr süß gemacht, da kam einiges an Zucker rein. Klar, Zucker dient ja als Konservierungsmittel. Jetzt hat mir die Nachbarin eine Flasche sauren Holundersirup gegeben und passenderweise das Rezept gleich dazu. Also haben ein Kind und ich zusammen mit dem Hund uns auf den Weg gemacht, Holunder zu schneiden. Natürlich nicht an der Straße. Der Mann wurde losgeschickt, Zitronensäure zu kaufen. Das hatte ich bisher auch nicht benutzt, ich wollte nicht so künstliches Zeug! Die Zitronen, die bei mir sonst immer mit dazu kamen, machen aber längst nicht so eine Säure.
Hier das Rezept:
50 Holunderblüten ohne Tiere 😉
4 Liter Wasser
100 g Zitronensäure aus dem Raiffeisenmarkt oder der Apotheke
1 kg Zucker

-> Die Säure zusammen mit den Dolden ins Wasser geben und mindestens 24 Stunden an einem kühlen Ort stehen lassen. Anschliessend filtern, mit 1 kg Zucker auffüllen und bei ca. 50-60° Grad einkochen ohne kochen zu lassen. Anschliessend in Flaschen füllen und evtl. nochmal im Wasserbad im Ofen einkochen lassen für die Haltbarkeit. Je nachdem, wie schnell man den Sirup verbraucht, geht es auch ohne. Schmeckt säuerlich erfrischend.

Weinprobe, die zweite

Wieder hatten wir eine online Weinprobe. Diesmal mit realem Besuch. Vorher hatten wir uns alle getestet bzw. testen lassen. Ist das das neue Normal?

Wir hatten selbstgebackenes Baguette und Ciabatta (danke, Mann) und leckeren Käse (danke, friends). Wir haben viel gequatscht und nicht immer so auf das online achtgegeben. Es war dennoch sehr gut und wir haben einiges über den Wein gelernt. Mancher Wein hat sehr gut geschmeckt, anderer „nur“ gut.

Es hat Spaß gemacht und ist ja schon praktisch, wenn man danach einfach ins Bett fallen kann.

Apfelkäsekuchen

Schon wieder gab es Apfelkuchen, er hat gesund geschmeckt, meinte der Besuch. Nicht so ganz gelungen, finde ich. 😉
Der letzte war viel besser, von dem hier notiere ich das Rezept lieber nicht. Nur das Foto, damit ich mir vielleicht merken kann, dass er nix war.

Die Quarkmasse war nicht so lecker, da würde ich evtl. noch etwas Puddingpulver dazu geben. Es waren mir zu viele Äpfel, obwohl ich schon weniger als im Rezept angegeben, genommen habe. Sehr lecker war indess die Mandel-Buttermasse obendrauf.

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