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Kategorie: gegessen (Seite 1 von 7)

Vatertag recycelt

Achtung: Produktwerbung

Wir haben Anfang der Woche diese Torte als Schnäpple gefunden.

Eine übrig gebliebene Muttertagstorte. Wir traurig ist das denn? Heruntergesetzt kauf ich das dann schon mal. Eigentlich wollten wir sie am nächsten Tag zum Frühstück essen, doch dann kam mir die Idee, sie einfach für den Vater umzumünzen. Gesagt, getan:

Da wir Übernachtungsbesuch hatten, war der Kuchen in Nullkommanix weg.

Die ersten Erdbeeren ….

…. wurden in eine Torte verwandelt. Aus gutem Grunde.

Rhabarber mit Haselnuss und Baiser

Rhabarberkuchen mit Baiser gibt es hier schon. Dieses Rezept ist eine Mischung aus dem Internet und ich finde es sehr lecker, nicht so trocken wie das andere Rezept.
Da ein Teil der Familie immer noch keinen Rhabarber isst, mache ich immer einen Teil ohne Obst. Da gibt es dann halt nur die Baiser-Haselnussmasse drauf. Ist auch lecker, sagen die Kinder.

Hier also das Rezept für eine Springform:
500g Rhabarber
100g Haselnüsse, grob gehackt (kurz auf Stufe ? durch den Thermomix)
130g Butter
100g Zucker
4 Eigelb
200g Mehl
3 EL Milch
1 TL Backpulver
4 Eiweiß
100g Zucker

Für den Teig Butter, Eigelb und Zucker schaumig rühren. Danach Mehl, Milch und Backpulver dazugeben und zu einem Teig vermischen. Der Teig ist etwas klebrig. Macht aber nix. Den Teig in eine gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Springform geben und etwas andrücken. Evtl. den Löffel oder die Finger in Mehl tauchen. Auf den Teig ein paar Haselnüsse streuen. Auf eine Hälfte Rhabarber legen. Nicht zu dick, sonst matscht er durch! Den Teig schon mal in den Ofen schieben und etwas anbacken lassen. Derweil die Eiweiße steif schlagen. Erst dann den Zucker dazu geben. Dann bleibt das Eiweiß etwas steifer. Anschliessend die Haselnüsse unterrühren und die Masse auf dem Kuchen verteilen. Ca 35 Minuten bei 180° Grad backen.


Tja, und welcher Teil ist jetzt der ohne Obst?

Brot mit Pastinake

500g Mehl 1050
250g Kefir
75g Lievito Madre
50g Tee
5-10g Hefe
1-2 Esslöffel geriebene Pastinake

Verrühren und mind. 1 Stunde stehen lassen. Hier gab es Übernachtgare. Am nächsten Tag durchgeknetet, ins Gärkörbchen gelegt und nochmal 1-2 Stunden gehen gelassen. Dann in den heißen Holzofen. Backofen tuts aber auch. Ein kleines, feines Brot, leicht säuerlich. Die Pastinake schmeckt man nicht raus. Ich würde das nächste Mal durchaus mehr nehmen.

Rote Bete – Kokos – Suppe

Wir hatten 1 kg rote Bete im Ernteanteil. Hier gab es ja jetzt regelmässig rote Bete-Schokoladenkuchen, daher sollte es jetzt eine Suppe werden. Leider habe ich kein Foto gemacht, doch die Farbe ist echt sensationell, so ein tolles Rot!
Ein Kind hat die Suppe probiert und nicht mehr weitergegessen (immerhin probiert), ein Kind hat nach einem zweiten Teller verlangt. Mir war sie etwas zu kokoslastig, da ich die Koksflüssigkeit jedoch aufgetaut hatte, wollte ich einfach alle aufbrauchen, dadurch kam dann etwa die doppelte Menge rein. In Zukunft also eher ans Rezept halten 😉 :

1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer
Gemüsebrühe
500g rote Bete in Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten in Wasser weich kochen. Dauert ca. 30 – 40 Minuten.
Wenn die rote Bete weich ist, alles pürieren, mit ordentlich Kreuzkümmel abschmecken, evtl. noch ein bisschen Kardamom dazu.
200ml Kokosmilch dazu geben
Mit Salz und Pfeffer oder Chili abschmecken und heiß servieren.

Wer will kann noch einen Klecks Kokosmilch oder saure Sahne in den Teller geben.

Das Rezept ist zusammengebastelt von der Kaltmamsell und Internet. Danke für die Anregungen, ich finde die Mischung von roter Bete und Kokos lecker.

Amerikaner

Seltsamer Name. Schnell mal gegoogelt. Vielleicht sollten wir mal die Sachen essen, die nach Städten oder Ländern benannt sind. Da gibt es ja doch einiges.

Hier jetzt aber das Rezept für die Amerikaner. Ohne Zuckerguss stelle ich sie mir etwas trocken vor. Der muss schon ein bisschen dick drauf. Gemacht für den Neujahrsempfang.

Zitronenschale einer halben Zitrone
80g Zucker
100g Butter
2 Eier
50g Milch
200g Mehl
50g Speisestärke
2 TL Backpuler

Zitronenschale abreiben oder schälen und mit dem Zucker zusammen verrühren. Butter dazu rühren. Alle anderen Zutaten dazu geben. Mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf das Backblech (mit Backfolie belegt) setzen. Es ergibt ca. 13 Stück insgesamt. Achtung, der Teig läuft etwas auseinander, also nicht zu eng setzen. Ca. 15 Minuten bei 180° Grad backen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Zuckerguss:
200g Puderzucker
20g Wasser
Miteinander verrühren und die Amerikaner damit überziehen. Anschliessend trocknen lassen.

Schokoladenguss:
100g Schokolade
10g Öl
Im Wasserbad (oder Thermomix) miteinander verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und die Amerikaner damit verzieren. Oder jeweils die Hälfte damit einstreichen. Dann eher doppelte Menge nehmen.

Gewürzguglhupf

Beim Kuchenbäcker gab es ein Rezept für einen Gewürzguglhupf. Das klang so lecker, dass ich mich an Weihnachten in die Küche gestellt habe und aus den vorhandenen Zutaten (die Menge hat bei mir etwas variiert) einen Gewürzguglhupf gebacken habe. Leider ist er nicht fotogen geworden, eigentlich sieht er aus wie ein Schlachtfeld, denn die Hälfte ist in der Form hängengeblieben. Memo an mich: auch die Silikonform bei Rührkuchen einfetten!

Daher gibt es kein Foto, auch wenn ich finde, dass so ein halber Guglhupf durchaus toll aussieht. Ein Kind meinte, ich solle Schokoguss drüber machen, dann sieht man das nicht. Aber hey, der Kuchen passt super zu unserem unperfekten Weihnachten, wir haben ja auch keinen Weihnachtsbaum und keine Geschenke.

Wir haben zu viert den noch warmen Kuchen aus der Form gelöffelt und waren begeistert. Hmmmm. Am nächsten Tag gab es dann den Kuchen, der aus der Form gekommen war und wir sind immer noch begeistert. Der schmeckt super!

Ich werde ihn wieder backen, dann fette ich die Form ein und es wird ein Foto geben. Danke lieber Kuchenbäcker für das tolle Rezept.

Omas Kohlsuppe

In Kindergarten und Hort (huch, ist das schon wieder lange her) gab es eine Mutter, die immer Omas Kohlsuppe gekocht hat. Diese Suppe wurde von allen Kindern geliebt. Auch unsere Kinder haben diese Suppe als sehr lecker in Erinnerung. Also habe ich mal diese Mutter gefragt, wie denn die Suppe gemacht wird. Ganz einfach: Fleisch, Kohl und Kartoffeln.

Da wir im Moment viel Kohl in der Gemüsekiste haben, gibt es immer mal wieder diese Suppe, leicht abgewandelt, da ich kein richtiges Rezept bekommen habe und ich sie nach Gutdünken und vorhandenem Gemüse koche. Und sie schmeckt, meistens. 😉

Zutaten:
400g Hackfleisch (gemischt oder nicht, grad egal. Bestimmt geht das auch vegetarisch, habe ich aber noch nicht ausprobiert)
400g Kartoffeln
400g Kohl
Gemüsebrühe
Gewürze nach Gusto
Öl

evtl. Karotte, Zwiebel, Knoblauch

Das Hackfleisch in einem großen Topf anbraten, evtl. mit Zwiebeln und Knoblauch. Gut abschmecken. Hier gibt es meistens Raz el Hanout, Paprikapulver, etwas Zimt und …. dazu. Das Fleisch scharf anbraten. Die Kartoffeln und Karotten (und sonstiges Gemüse) in Stücken darauf schichten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Wenn die Kartoffeln fast gar sind, den Kohl in kleinen Stücken obendrauf geben, wieder mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Sobald der Kohl weich ist, ist die Suppe verzehrfertig. Evtl. noch nachwürzen mit Sojasauce, Austernsauce oder sonstwas, Schnittlauch drüber oder Petersilie und servieren. Darauf achten, dass alle genug vom Fleisch bekommen. 🙂


So sieht das Ganze aus, wenn das Gemüse dazu kommt. Die Mengenangaben habe ich geschätzt, ich mache immer so viel rein, wie ich denke, dass es für uns passt. Für ein Mittagessen würde ich mehr Kartoffeln nehmen, für ein Abendessen eher weniger. Wenn es dazu noch Brot gibt, dann natürlich auch weniger Sättigungsbeilage.

Letztlich ist die Suppe sehr variabel, ich könnte sie mir auch gut ohne Fleisch vorstellen, ist aber für die mitessenden Kinder extrem wichtig. Mit Wurst schmeckt sie bestimmt auch lecker.

Brot mit Joghurt

Ein Brot, das die Kinder gerne gegessen haben. Ich habe dazu eine Mischung verschiedener Mehle (Dinkel und Weizen) benutzt, wie immer mit etwas Vollkornmehl. Als Richtlinie habe ich diese Vorgabe benutzt.

Zutaten:
300g Joghurt
1/2 Würfel Hefe
500 Mehl (hier Mischung aus Dinkel 630, Weizen 550 und Dinkelvollkornmehl)
2 EL weiche Margarine
etwas Salz

Joghurt und Hefe erwärmen und mischen (TM Stufe 1, 37°)
Dann die Margarine dazu, das Mehl und etwas Salz. Alles verkneten (TM Knetstufe, 5 Min.)
30 – 60 Min. ruhen lassen. Nochmal durchkneten und zu einem Laib formen, einschneiden und wieder 30 Minuten ruhen lassen. Ofen vorheizen auf 200°C.
Brot mit Milch oder Wasser bestreichen und in den Ofen schieben. Brot bei 180°C 30 Minuten backen.

TM=Thermomix

Bratapfelkuchen mit ohne Äpfel

Hier gibt es ja immer Apfelkuchen mit ohne Äpfel, weil die Kinder keine gekochten Äpfel mögen. Also ist eine Hälfte des Kuchens ohne Äpfel.

Wir haben immer noch Äpfel und ich wollte mal wieder backen. Ich esse sehr gerne Apfelkuchen, ich finde, es ist mit einer der vielseitigsten Kuchen. So vielseitig, dass ich gar nicht wusste, was für einen Apfelkuchen ich backen soll.

Fündig wurde ich dann bei sugarprincess mit dem Bratapfelkuchen. Ich habe das Rezept leicht abgeändert, es ist in ähnlicher Form in vielen Varianten im Internet zu finden:

200g Mehl
1/2 TL Backpulver
50g Zucker
1 Ei
100g Butter
-> daraus einen Teig bereiten. Mit der Hälfte den Boden einer gefetteten Springform auslegen. Den Boden mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.
Aus dem Rest des Teiges den Rand anlegen. Mit den Fingern dranklatschen oder zu einer Rolle geformt…. grad egal.

4 Äpfel
Saft und Schale einer Zitrone (optional)
-> die Äpfel schälen und in die Form legen. Mit etwas Saft und Schale beträufeln.

1 Pckg Vanillepudding zum Kochen
200g Milch
50g Zucker
-> verrühren

300g Sahne
100g Milch
-> aufkochen und Puddingmilchmischung einrühren. 2 Minuten kochen lassen. Den heißen Pudding über die Äpfel geben. Anschliessend noch Mandelblättchen drüber streuen (optional) und ca. 65 Minuten backen.

Die Familie fand den Kuchen sehr lecker, ob mit oder ohne Äpfel. Soll ich mal wieder machen 😉

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