alive and kicking

Kategorie: gegessen (Seite 1 von 9)

Toad in the hole

Häh, was? Fragen die Kinder.
Es sieht lustig aus und schmeckt. Trotz des etwas seltsamen Namens. Es ist ein Yorkshire Pudding mit Fleischeinlage. Laut Downton Abbey Kochbuch mit Wurstbrät, laut Internet mit Würsten. Wir haben vegetarische Würstchen genommen, dann konnten alle mitessen. Ein Blech war etwas wenig für 4 Personen zum Mittagessen, auch wenn es dazu einen großen Salat gab. Das nächste Mal also mindestens doppelte Menge. Würste haben gereicht.

Wir hatten 14 vegetarische Würste. Es war etwas viel, aber das ist eben der Inhalt zweier Packungen. Das nächste Mal würde ich die gleiche Menge Würste für die doppelte Menge Teig nehmen.

Teig:
150 g Mehl
3 Eier
300 ml Milch
etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver, je nach Wunsch
Den Teig zubereiten und ca. 30 Minuten quellen lassen.

Reichlich Fett in der Fettpfanne im Backofen bei 230°C erhitzen. Die Würste für ca. 15 Minuten dazu geben. Evtl. nochmal etwas Fett in die Pfanne geben, dann den Teig über die Würste verteilen und nochmals für 20 Minuten in den Ofen. Achtung: währenddessen die Backofentür nicht öffnen, da sonst der Teig zusammenfällt. Wenn der Teig gut gebräunt ist, ist der Pudding fertig. Sofort servieren.

Wir hatten Relish und Apfelmus dazu. Außerdem gab es einen großen grünen Salat.

Muttern allein zu Haus


Das gibt es ja auch selten, doch ich war einen Abend alleine zu Hause und musste mich selber um mein Essen kümmern. Da lag noch ein Spaghettikürbis, also gab es den. Die anderen mögen Kürbis nicht so sehr, mir kam er gerade recht und ich habe einen ganzen verspeist. Ok, er war klein. Und lecker:

Kürbis waschen und in der Hälfte durchschneiden. Die Kerne entfernen. Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen, etwas kaltes Wasser dazu geben und für 40 Min. in den heißen Backofen schieben.

Zwischenzeitlich die Butter mit den Kräutern, der klein gehackten Zwiebel, der gepressten Knoblauchzehe und dem Zitronensaft verrühren, bis sie schön cremig ist.

Wenn der Kürbis gar ist, das Fruchtfleisch mit einer Gabel lösen, dies ergibt wunderbare spaghettiähnliche Fäden (daher der Name). Das Fruchtfleisch im Kürbis lassen und mit einem Klecks Butter versehen. Mit dem Parmesan bestreuen und gleich servieren.

Mirabellen-Käsekuchen


Ich mag Mirabellen gerne in Kuchen und Marmelade. Da sie sehr süß sind, braucht man gar nicht so viel Zucker. Wir haben ein paar geschenkt bekommen, da gab es Marmelade und diesen Kuchen.

Zutaten für einen Kuchen von 26 cm Durchmesser:

Für den Mürbteig:
200 g Mehl
50 g Zucker
125 g Butter
1 Ei

Für die Käsefüllung:
375 g Quark
60 g Zucker
3 Eier
3 EL Vanillepuddingpulver
70 g zerlassene Butter
Saft von 1/2 Zitrone
Mirabellen je nach Bedarf, ich schätze mal so 500 g

Die Springform einfetten.
Die Zutaten für den Mürbeteig zusammen rühren (lassen). Ich mache das in der Küchenmaschine, geht aber auch von Hand. Der Teig ist sehr fettig und klebt. Daher kommt er noch ein bisschen in den Kühlschrank. Gerne auch mal über Nacht.
Mit einer Teigrolle den Teig zu einem Kreis ausrollen, ich mache das oft schon in der Form mit einem kleinen Ausroller. Es geht auch hier mit den Händen. Oder eben mit dem großen Nudelholz. Dann noch einen Rand formen.

Sämtliche Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine verrühren. Die Quarkangabe finde ich blöd, da hat man dann ein offenes Päckchen, ich versuche das nächste Mal 500g. Die Masse auf den Teig füllen.

Die Mirabellen halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten auf die Füllung legen. Evtl. ein bisschen was frei lassen, wenn nicht alle Obst mögen 😉

Bei 170°C Celsius ca. 45 Minuten backen. Evtl. mit Marmelade aprikotieren. Schnickschnack, den ich nicht mache, der aber schön aussieht.

Schmeckt noch lauwarm mit etwas Eis, aber natürlich auch kalt und auch noch 2 Tage später, wenn er so lange bleibt.

Die Idee habe ich von hier: Kochfelder.

Kirsche


Die erste Kirsche gegessen!

Noch nicht sehr süß, aber doch schon lecker.

Ende Mai war das wohl sonst schon.

Hier das Werden:

Saurer Holunderblütensirup


Der Holunder blüht in vollster Schönheit. Überall duftet es.
Bisher habe ich Holunderblütensirup immer sehr süß gemacht, da kam einiges an Zucker rein. Klar, Zucker dient ja als Konservierungsmittel. Jetzt hat mir die Nachbarin eine Flasche sauren Holundersirup gegeben und passenderweise das Rezept gleich dazu. Also haben ein Kind und ich zusammen mit dem Hund uns auf den Weg gemacht, Holunder zu schneiden. Natürlich nicht an der Straße. Der Mann wurde losgeschickt, Zitronensäure zu kaufen. Das hatte ich bisher auch nicht benutzt, ich wollte nicht so künstliches Zeug! Die Zitronen, die bei mir sonst immer mit dazu kamen, machen aber längst nicht so eine Säure.
Hier das Rezept:
50 Holunderblüten ohne Tiere 😉
4 Liter Wasser
100 g Zitronensäure aus dem Raiffeisenmarkt oder der Apotheke
1 kg Zucker

-> Die Säure zusammen mit den Dolden ins Wasser geben und mindestens 24 Stunden an einem kühlen Ort stehen lassen. Anschliessend filtern, mit 1 kg Zucker auffüllen und bei ca. 50-60° Grad einkochen ohne kochen zu lassen. Anschliessend in Flaschen füllen und evtl. nochmal im Wasserbad im Ofen einkochen lassen für die Haltbarkeit. Je nachdem, wie schnell man den Sirup verbraucht, geht es auch ohne. Schmeckt säuerlich erfrischend.

Weinprobe, die zweite

Wieder hatten wir eine online Weinprobe. Diesmal mit realem Besuch. Vorher hatten wir uns alle getestet bzw. testen lassen. Ist das das neue Normal?

Wir hatten selbstgebackenes Baguette und Ciabatta (danke, Mann) und leckeren Käse (danke, friends). Wir haben viel gequatscht und nicht immer so auf das online achtgegeben. Es war dennoch sehr gut und wir haben einiges über den Wein gelernt. Mancher Wein hat sehr gut geschmeckt, anderer „nur“ gut.

Es hat Spaß gemacht und ist ja schon praktisch, wenn man danach einfach ins Bett fallen kann.

Apfelkäsekuchen

Schon wieder gab es Apfelkuchen, er hat gesund geschmeckt, meinte der Besuch. Nicht so ganz gelungen, finde ich. 😉
Der letzte war viel besser, von dem hier notiere ich das Rezept lieber nicht. Nur das Foto, damit ich mir vielleicht merken kann, dass er nix war.

Die Quarkmasse war nicht so lecker, da würde ich evtl. noch etwas Puddingpulver dazu geben. Es waren mir zu viele Äpfel, obwohl ich schon weniger als im Rezept angegeben, genommen habe. Sehr lecker war indess die Mandel-Buttermasse obendrauf.

Mangold Linsen Curry

Aus dem Mangold der Gemüsekiste wurde ein Mangold Linsen Curry. Leicht abgewandelt von muenchnerkuechenexperimente. Bei uns gab es Reis dazu und die Portion war reichlich, wir hatten einen Rest, es waren aber auch nicht alle so hungrig. Das Curry kann man sehr gut variieren.

Für 4 Personen:

300 g rote Linsen

500 g Mangold

200 ml (Hafer-) Sahne

1 Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch

1 TL Kreuzkümmel, Curry ….

1 TL Kurkuma

Olivenöl, Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Chili

700 ml Brühe

1 Pckg. Schafskäse (optional)

Zwiebel und Knoblauch hacken und in etwas Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. 2 EL Tomatenmark, den Kreuzkümmel und das Kurkuma zufügen und kurz mitdünsten. Die Linsen und den kleingeschnittenen Mangold dazu geben. Das ganze mit der Brühe und Sahne ablöschen und mit geschlossenem Deckel für ca. 10-15 Min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Wir hatten dazu Reis und wer wollte, Schafskäse. Ohne Käse und mit Hafersahne ist das ganze vegan und ebenfalls sehr lecker.

P.S. Am nächsten Tag gab es alles zusammen und noch ein paar mehr Reste als Suppe. Hierfür wurde einfach mit Kokosmilch und Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz aufgefüllt und nachgewürzt.

Hefestreusel mit ohne Obst


Ich backe sehr gerne und geniesse es, dass zur Zeit die ganze Familie meistens zusammen am Tisch sitzt. So gab es neulich diesen Kuchen, den alle in der Familie gerne essen. Am besten schmeckt er ganz frisch aus dem Ofen, noch lauwarm, aber am nächsten Tag kann man ihn auch noch gut essen. Da hier mindestens ein Kind kein Obst in gekochter Form mag, gibt es einen Teil des Kuchens immer ohne Obst. Wie inzwischen bei fast allen Kuchen. Dieser Kuchen schmeckt mit jeglichem Obst gut und auch ohne. Passend zur Jahreszeit gab es ihn jetzt mit Rhabarber. Bei uns gab es ihn ohne alles, aber selbstverständlich kann man ihn gut mit einem Klecks Sahne, Joghurt oder Eis aufpeppen.
Hier das Rezept:

Zutaten für den Teig:
400 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
ca. 200ml lauwarme Milch
50 g Zucker
50 g Butter

Zutaten für die Streusel:
400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
evtl. etwas Zimt oder Vanille

Manchmal nehme ich noch weniger Hefe und ein bisschen Lievito Madre dazu. Schmeckt auch sehr gut. Beim Mehl kann man alles verwenden, Weizen, Dinkel, Vollkorn oder eine Mischung. Nur Roggenmehl würde ich nicht nehmen, dass ist doch zu kräftig. Für die Streusel nehme ich gerne Orangen- oder Zitronenzucker.

Zubereitung:
Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren. Etwas gehen lassen. Dann das Mehl und den Zucker dazu geben und zu einem Teig kneten. Anschliessend die Butter unterrühren und solange gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert je nach Hefemenge 30 Minuten oder eine Stunde. Der Teig kann gerne auch noch länger gehen.

In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit dem Zucker mischen. Die Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen alles und zu Streuseln zerbröseln. Das geht mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine/Rührgerät. Ich nehme gerne ein bisschen Orangen- oder Zitronenzucker dazu.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen, nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Mit Früchten der Wahl belegen oder auch nicht 😉 und die Streusel obendrauf verteilen.

Bei 150° Grad Celsius ca 35 Minuten backen (Umluft). Schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gerne noch mit Schlagsahne oder Eis und weiteren Früchten.


Hier kamen noch ein paar gehackte Mandeln dazu.

Holunderküchle

Seit ein paar Tagen schon riecht es immer so holundrig, wenn ich zur Arbeit fahre. Da die Holunder, bei denen ich sonst immer meine Blüten gesammelt habe, leider gefällt wurden, musste ich mir neue suchen. Und habe welche gefunden. Klar, wenn es auf dem Weg schon so gut riecht.

Heute dann gab es Holunderküchle, sehr zum Gefallen eines Kindes. Der Mann und ich haben danach einen Schnaps gebraucht. Aber lecker sind sie schon.

Die Holunder blühen sehr unterschiedlich, manchmal sind an ein und derselben Pflanze Blüten schon fast am Verblühen und andere noch gar nicht erblüht. Jetzt habe ich noch ein paar restliche Blüten, mal schauen, was aus denen noch wird.

Heute war der Teig mit 4 Eiern angesetzt und die Schüssel halbvoll. Es hat gut gereicht, da man von dem Fettgebackenen nicht so viel essen kann ohne dass einem schlecht wird. Bei uns gibt es den Teig immer noch ganz schlicht aus Eiern, Wasser, Milch und Mehl. Dadurch kommen die Holunderblüten sehr gut zur Geltung. Sie waren auch fast tierfrei. Das ist das Gute, wenn man sie so früh sammelt, dann sind kaum Tiere drin. Auch die Läuse haben sich sehr zurück gehalten. Ich erinnere mich an Jahre, da war alles so voller Läuse, dass ich gar nicht erst die Blüten eingesammelt habe. Hier gibt es auch einfach nur Puderzucker dazu, oder Pfeffer.

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