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Kategorie: gegessen (Seite 1 von 8)

Apfelkäsekuchen

Schon wieder gab es Apfelkuchen, er hat gesund geschmeckt, meinte der Besuch. Nicht so ganz gelungen, finde ich. 😉
Der letzte war viel besser, von dem hier notiere ich das Rezept lieber nicht. Nur das Foto, damit ich mir vielleicht merken kann, dass er nix war.

Die Quarkmasse war nicht so lecker, da würde ich evtl. noch etwas Puddingpulver dazu geben. Es waren mir zu viele Äpfel, obwohl ich schon weniger als im Rezept angegeben, genommen habe. Sehr lecker war indess die Mandel-Buttermasse obendrauf.

Mangold Linsen Curry

Aus dem Mangold der Gemüsekiste wurde ein Mangold Linsen Curry. Leicht abgewandelt von muenchnerkuechenexperimente. Bei uns gab es Reis dazu und die Portion war reichlich, wir hatten einen Rest, es waren aber auch nicht alle so hungrig. Das Curry kann man sehr gut variieren.

Für 4 Personen:

300 g rote Linsen

500 g Mangold

200 ml (Hafer-) Sahne

1 Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch

1 TL Kreuzkümmel, Curry ….

1 TL Kurkuma

Olivenöl, Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Chili

700 ml Brühe

1 Pckg. Schafskäse (optional)

Zwiebel und Knoblauch hacken und in etwas Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. 2 EL Tomatenmark, den Kreuzkümmel und das Kurkuma zufügen und kurz mitdünsten. Die Linsen und den kleingeschnittenen Mangold dazu geben. Das ganze mit der Brühe und Sahne ablöschen und mit geschlossenem Deckel für ca. 10-15 Min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Wir hatten dazu Reis und wer wollte, Schafskäse. Ohne Käse und mit Hafersahne ist das ganze vegan und ebenfalls sehr lecker.

P.S. Am nächsten Tag gab es alles zusammen und noch ein paar mehr Reste als Suppe. Hierfür wurde einfach mit Kokosmilch und Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz aufgefüllt und nachgewürzt.

Hefestreusel mit ohne Obst


Ich backe sehr gerne und geniesse es, dass zur Zeit die ganze Familie meistens zusammen am Tisch sitzt. So gab es neulich diesen Kuchen, den alle in der Familie gerne essen. Am besten schmeckt er ganz frisch aus dem Ofen, noch lauwarm, aber am nächsten Tag kann man ihn auch noch gut essen. Da hier mindestens ein Kind kein Obst in gekochter Form mag, gibt es einen Teil des Kuchens immer ohne Obst. Wie inzwischen bei fast allen Kuchen. Dieser Kuchen schmeckt mit jeglichem Obst gut und auch ohne. Passend zur Jahreszeit gab es ihn jetzt mit Rhabarber. Bei uns gab es ihn ohne alles, aber selbstverständlich kann man ihn gut mit einem Klecks Sahne, Joghurt oder Eis aufpeppen.
Hier das Rezept:

Zutaten für den Teig:
400 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
ca. 200ml lauwarme Milch
50 g Zucker
50 g Butter

Zutaten für die Streusel:
400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
evtl. etwas Zimt oder Vanille

Manchmal nehme ich noch weniger Hefe und ein bisschen Lievito Madre dazu. Schmeckt auch sehr gut. Beim Mehl kann man alles verwenden, Weizen, Dinkel, Vollkorn oder eine Mischung. Nur Roggenmehl würde ich nicht nehmen, dass ist doch zu kräftig. Für die Streusel nehme ich gerne Orangen- oder Zitronenzucker.

Zubereitung:
Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren. Etwas gehen lassen. Dann das Mehl und den Zucker dazu geben und zu einem Teig kneten. Anschliessend die Butter unterrühren und solange gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert je nach Hefemenge 30 Minuten oder eine Stunde. Der Teig kann gerne auch noch länger gehen.

In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit dem Zucker mischen. Die Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen alles und zu Streuseln zerbröseln. Das geht mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine/Rührgerät. Ich nehme gerne ein bisschen Orangen- oder Zitronenzucker dazu.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen, nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Mit Früchten der Wahl belegen oder auch nicht 😉 und die Streusel obendrauf verteilen.

Bei 150° Grad Celsius ca 35 Minuten backen (Umluft). Schmeckt am besten ganz frisch aus dem Ofen, gerne noch mit Schlagsahne oder Eis und weiteren Früchten.


Hier kamen noch ein paar gehackte Mandeln dazu.

Holunderküchle

Seit ein paar Tagen schon riecht es immer so holundrig, wenn ich zur Arbeit fahre. Da die Holunder, bei denen ich sonst immer meine Blüten gesammelt habe, leider gefällt wurden, musste ich mir neue suchen. Und habe welche gefunden. Klar, wenn es auf dem Weg schon so gut riecht.

Heute dann gab es Holunderküchle, sehr zum Gefallen eines Kindes. Der Mann und ich haben danach einen Schnaps gebraucht. Aber lecker sind sie schon.

Die Holunder blühen sehr unterschiedlich, manchmal sind an ein und derselben Pflanze Blüten schon fast am Verblühen und andere noch gar nicht erblüht. Jetzt habe ich noch ein paar restliche Blüten, mal schauen, was aus denen noch wird.

Heute war der Teig mit 4 Eiern angesetzt und die Schüssel halbvoll. Es hat gut gereicht, da man von dem Fettgebackenen nicht so viel essen kann ohne dass einem schlecht wird. Bei uns gibt es den Teig immer noch ganz schlicht aus Eiern, Wasser, Milch und Mehl. Dadurch kommen die Holunderblüten sehr gut zur Geltung. Sie waren auch fast tierfrei. Das ist das Gute, wenn man sie so früh sammelt, dann sind kaum Tiere drin. Auch die Läuse haben sich sehr zurück gehalten. Ich erinnere mich an Jahre, da war alles so voller Läuse, dass ich gar nicht erst die Blüten eingesammelt habe. Hier gibt es auch einfach nur Puderzucker dazu, oder Pfeffer.

Buttermilch Pancakes

Wir haben am Sonntagmorgen geschlemmt, es gab endlich mal wieder Pancakes. Leider hatte ich mich etwas verschätzt, ich hatte nicht genug vorgebacken, so dass das Frühstück für mich etwas ungemütlich wurde. Nun ja, gibt Schlimmeres.
Wir hatten dazu fromage blanc (noch aus Frankreich!), Mango, Orange, Schokostreusel, Fruchtsirup und Ahornsirup. Also ziemlich viel und fotogen. Leider habe ich keine Fotos gemacht.
Da wir Buttermilch hatten, habe ich die Pancakes mit Buttermilch gemacht. Sie wurden sehr lecker, hier das Rezept:

4 Eier
8 EL Butter
500 ml Buttermilch
400 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 EL Zucker (ich habe Zitronenzucker genommen, mit Vanillezucker bestimmt auch lecker)
etwas Salz
Fett zum Braten

Die Butter schmelzen und mit den Eiern und der Buttermilch verschlagen. Dann die anderen Zutaten dazu geben und kurz verrühren. Da können ruhig noch Klümpchen im Teig bleiben. Den Teig kurz stehen lassen, aber nicht zu lange, sonst verlieren Natron und Backpulver ihre Triebkraft.

In einer Pfanne Fett heiß werden lassen und danach die Pancakes ausbacken. Je nach Größe der Pfanne und Pancakes kann man mehrere gleichzeitig backen. Wenn der Teig Blasen wirft, vorsichtig wenden.

Im Backofen bei 100° Grad Celsius warm halten. Oder gleich mit Ahornsirup, Obst und was sonst so beliebt, verzehren.

Die Menge reicht für uns 4 zum Frühstück. Natürlich würden wir auch noch mehr essen, aber es soll ja irgendwann noch Mittagessen geben. 😉

Ostertorte


Eigentlich waren andere Torten (jawoll, Mehrzahl!) angedacht, aber wenn dann ein Kind aktiv werden will, möchte ich nicht dagegen angehen.
Also gab es diese, sehr mächtige Torte, deren Rezept ein Kind aus irgendwelchen Kanälen angeschleppt hat.


Der Boden besteht aus Butter und etwas Mehl sowie Schokoladenchips. Darauf kommt Sahne-Schokoladen-Mousse und als letzte Schicht Schokoladen Ganache. Sehr schokoladig. Sehr mächtig. Doch auch sehr lecker. Wir haben sie österlich mit Marzipan Ostereiern verziert. Das sah toll aus und da die Torte so mächtig war, hat sie uns auch beide Tage gereicht, obwohl sie recht klein ausgefallen ist.

Das Kind war zu Recht sehr stolz. Sowas können wir gerne wieder machen. 😉

Rote Bete Quiche

Nachdem alle im Internet sich an dieser Quiche von appleandginger versucht haben, habe ich es auch getan. Lecker, aber nicht sehr sättigend. Die Kinder waren beim Essen nicht anwesend. Der Mann und ich haben sie ganz alleine in Nullkommanix verputzt. Salat hätte gut dazu gepasst.

Der Klecks in der Mitte ist der Rest Teig.

Bierprobe

Achtung: Beitrag enthält Werbung, da Markennennung.

Kleine Bierprobe zu Hause. Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, aber jetzt habe ich Bedenken. Daher nur ein Bild:

Haferkekse

Wir haben noch einige Packungen Haferflocken. Damit wollte ich eigentlich unser Müsli selber machen. Doch die Kinder essen jetzt kaum noch Müsli. Unter der Woche frühstücken sie nur selten und am Wochenende gibt es meistens Hefezopf oder was anderes.

Also habe ich eine Verwendung für die Haferflocken gesucht und wurde bei Frische Brise fündig.

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt:
250g feine Haferflocken
150g Mehl
250g Butter
150g Zucker
2 Eier
1 Tl Backpulver

Butter, Zucker und die Eier schaumig rühren. Die Haferflocken, Mehl und das Backpulver unterrühren. Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das Backblech setzen, die Kekse laufen etwas auseinander, Platz lassen!
Evtl. nach dem Abkühlen mit Kuvertüre verzieren.

Das Kind meinte, ich solle das nächste Mal Schokotropfen unterrühren. Ich kann mir auch Rosinen gut vorstellen. So habe ich die oatmeal cookies aus Canada in Erinnerung.
Werden wir ausprobieren.

Jiaozi

Ich weiss nicht mehr, wann und wo ich das erste Mal Jiaozi gegessen habe. Wir haben sie extensiv in China gegessen, da gab es ein superleckeres Jiaozi-Restaurant in der Nähe. In Chinatown in London haben wir sie auch gerne gegessen. Das tolle: wir alle essen sie gerne.

An Chinesisch Neujahr ißt man die Jiaozi traditionell, weil erstens alle bei der Zubereitung helfen können und zweitens symbolisieren die Jiaozi Reichtum, da sie ein bisschen aussehen wie die traditionellen chinesischen Geldstücke. Na ja, ob man dran glaubt oder nicht, sie schmecken auf jeden Fall sehr gut.

Zu machen sind sie im Grunde einfach, aber doch etwas zeitintensiv. Ich habe sie mal mit Schülern gemacht, das ging ganz gut, weil jeder einen Part übernehmen konnte. Der eine knetet den Teig, der andere rollt den Teig, die eine füllt den Teig und die andere kocht sie. Wenn ich die Jiaozi alleine zu Hause zubereite, vergeht mir nach einer Weile die Lust.

Angebraten esse ich die Dinger auch sehr gerne, das habe ich mich aber noch nie getraut, bzw. es waren noch nie welche übrig, um das überhaupt mal auszuprobieren.

Hier mal so eine Richtlinie als Rezept, eigentlich ist es ein Restverwerter, weil man nehmen kann, was der Kühlschrank hergibt:

– 500g Mehl
– 250g Wasser bzw. gerade so viel, dass der Teig zusammengehalten, aber nicht matschig wird.
– etwas Salz
-> daraus einen Teig kneten und etwas ruhen lassen

Füllung:
– 400g Hackfleisch
– 200g Gemüse (Chinakohl, Skitake, Karotte, Zucchini, Mangold, Pak Choi ….)
– 2-3 Frühlingszwiebeln
– 2-3 Zehen Knoblauch
– ca 2 cm großes Stück Ingwer
– Schnittlauch (optional)
– Sojasauce
– Pfeffer
-> das Gemüse sehr klein schneiden und dann mit dem Fleisch zusammen vermanschen

Aus dem Teig kleine runde Fladen rollen, Füllung drauf und zusammenkneten. Ich schaffe das leider nicht so schön, es gibt da viele verschiedene Möglichkeiten, wie die Dinger aussehen sollen. Bei uns sehen sie in etwa so aus:

Anschliessend ins kochende Wasser geben und kurz drin ziehen bzw. kochen lassen. Man kann da immer noch ein bisschen kaltes Wasser dazu schütten, je nach Lust und Zeit mache ich das. Beim Kochen aufpassen, dass sich keine Jiaozi am Boden des Topfes verstecken und dort festkleben.
Zum Essen nehmen wir gerne verschiedene Saucen: Sojasauce, Reisessig, Chilisauce ….

Da ich bei den Schülern Vegetarier dabei hatte, gab es dort auch vegetarische Jiaozi mit Tofu und Skitake-Pilzen. Die waren auch sehr lecker!

Nachtrag: Inzwischen essen wir auch kein Fleisch mehr, daher gibt es die Jiaozi gerne mit Tofu. Im Grunde kann man alles verwenden. Ich hatte letztes Mal gekochte weiße Bohnen dabei, das war auch sehr lecker. Die Füllung asiatisch würzen, ich finde dabei Ingwer unverzichtbar – und fertig.

P.S. Ich habe sie mal mit roter Bete gemacht, das fand ein Kind gar nicht lecker.

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