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Kategorie: gegessen (Seite 2 von 8)

Plätzchenteller 2019


Dieses Jahr gab es fast nur neue Rezepte, von denen nicht alle wiederholungswürdig waren.

Im Uhrzeiger, angefangen bei 12 Uhr:
Kakaokipferl (aus der Schrot und Korn November 2019): sehr lecker

Die hellen Plätzchen darunter:
Erdnuss-Ingwer-Plätzchen: ok, muss man nicht nochmal machen

Rechts nebendran:
Haselnussmakronen: Klassiker hier im Haus, diesmal jedoch etwas zäh.

In der Mitte:
Gewürzblumen nach der Kaltmamsell: lecker, mit Guss bestimmt noch ein bisschen besser

Rechts daneben:
Ausstecherle: Kinderwunsch, vom Kind ausgestochen und verziert. Der Teig (TM-Rezept) war etwas klebrig zum Ausrollen, schmeckt jedoch lecker

auf 6 Uhr:
Heidesand (TM Rezept): lecker, ein Kind mag sie gar nicht

Links daneben:
Nougatplätzchen (TM Rezept): ok, muss man nicht nochmal machen

Darüber, ca 11 Uhr:
Kringel (aus der Schrot und Korn November 2019, Rezept leicht abgewandelt): wiederholenswert lecker. Mit Schokoverzierung wie im Original bestimmt noch besser.

Gnocchi aus Kürbis, Süßkartoffel und Kartoffeln

Heute gab es hier die ganz klassischen Gnocchis aus Kartoffeln. Da in der Gemüsekiste Kürbis und Süßkartoffeln waren, kamen die auch noch dazu. Das macht eine schöne Farbe.

Hier das Rezept:
300g Gemüse (Kürbis, Süßkartoffel)
300g Kartoffeln, mehligkochend
200g Wasser
1 Ei
400-500g Mehl (Dinkel, Weizen, Vollkorn….)
etwas Salz, Chillipulver oder was man sonst so zum Würzen nimmt.

Kürbis und Kartoffel in kleine Stücke schneiden und ca. 25 Minuten kochen. (Thermomix:25min/110°C Stufe 1)
Dann das Ei und das Mehl dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Je nachdem brauchts noch etwas mehr Mehl.
(Thermomix: Knetstufe)
Nach und nach eine Handvoll Teig zu einer Rolle formen. Davon Stückchen abschneiden und mit einer Gabel eindrücken für die typische Form.
Die Gnocchi in einen großen Topf mit siedendem Wasser geben und leicht köchelnd ziehen lassen. Wenn die Gnocchi oben schwimmen sind sie fertig, dann mit einem Schaumlöffel rausholen.
Mit Soße oder Salbeibutter servieren, gerne mit geriebenem Parmesan drüber.

Man kann die Gnocchi auch nach dem Kochen noch anbraten, das schmeckt auch sehr lecker.

Bei uns gab es dazu Spinat aus Ernteanteil. Hat allen geschmeckt. Hier hat die Menge für 3 Esser als Hauptgericht mit Spinat gereicht.

Arme Ritter

Ich kenne das Gericht hauptsächlich aus Kanada, dort hiess es French Toast und wurde mit Baguette gemacht. Hier mit trockenem Hefezopf, es geht aber wohl alles Brot.

Zutaten
4 Eier
250g Milch
50g Mehl
1 Essl. Vanillezucker (optional)

-> miteinander verrühren. Trockenes Brot ein paar Minuten einweichen lassen, dann in einer Pfanne mit Butterfett anbraten. Mit Ahornsirup, Fruchtsirup, Löwenzahnsirup beträufeln oder mit Apfelmus oder anderem Obst geniessen. Hat für 3 Personen gereicht.

Rosenblütengelee

Ich hatte das mal gemacht vom Rosenstock, den ich geschenkt bekommen hatte. Das war ein gutes Gegengeschenk. Dieser Rosenstock wird größer und größer, auch wenn er kaum gepflegt wird. Und da das letzte Glas Rosengelee regelrecht inhaliert wurde von den Kindern habe ich das mal wieder gemacht nach dem Rezept von bodenseewellen.

Zutaten:
500 ml Wasser
0,5 l duftende Rosenblüten (egal welcher Farbe!)
Saft von 1 großen Zitrone (entspricht ca. 50 ml)
750 g Gelierzucker 1 : 1

1/2 Liter Rosenblüten sammeln: einfach einen Messbecher bis zur 500ml Marke mit Rosenblüten füllen ohne diese hineinzustopfen. Nur die Blütenblätter werden benötigt. Je mehr die Rosen duften, desto mehr Aroma bekommt das Gelee. Bei mir waren es etwas mehr als 500 ml Rosen, daher habe ich auch etwas mehr Wasser genommen, ca. 600 ml.

Die gesammelten Blütenblätter in einen Kochtopf geben, mit 500 ml kaltem Wasser übergießen, alles gut verrühren und bei Raumtemperatur zugedeckt über Nacht stehen lassen. Die Blüten schwimmen obendrauf, aber das macht nix.

Am nächsten Tag das Gemisch aufkochen und wieder abkühlen lassen. Anschliessend in einen Messbecher abseien. Dann je nach Menge mit der entsprechenden Menge Gelierzucker zu Gelee kochen. Heiß in ausgekochte Gläser füllen und verschliessen.

Vatertag recycelt

Achtung: Produktwerbung

Wir haben Anfang der Woche diese Torte als Schnäpple gefunden.

Eine übrig gebliebene Muttertagstorte. Wir traurig ist das denn? Heruntergesetzt kauf ich das dann schon mal. Eigentlich wollten wir sie am nächsten Tag zum Frühstück essen, doch dann kam mir die Idee, sie einfach für den Vater umzumünzen. Gesagt, getan:

Da wir Übernachtungsbesuch hatten, war der Kuchen in Nullkommanix weg.

Rhabarber mit Haselnuss und Baiser

Rhabarberkuchen mit Baiser gibt es hier schon. Dieses Rezept ist eine Mischung aus dem Internet und ich finde es sehr lecker, nicht so trocken wie das andere Rezept.
Da ein Teil der Familie immer noch keinen Rhabarber isst, mache ich immer einen Teil ohne Obst. Da gibt es dann halt nur die Baiser-Haselnussmasse drauf. Ist auch lecker, sagen die Kinder.

Hier also das Rezept für eine Springform:
500g Rhabarber
100g Haselnüsse, grob gehackt (kurz auf Stufe ? durch den Thermomix)
130g Butter
100g Zucker
4 Eigelb
200g Mehl
3 EL Milch
1 TL Backpulver
4 Eiweiß
100g Zucker

Für den Teig Butter, Eigelb und Zucker schaumig rühren. Danach Mehl, Milch und Backpulver dazugeben und zu einem Teig vermischen. Der Teig ist etwas klebrig. Macht aber nix. Den Teig in eine gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Springform geben und etwas andrücken. Evtl. den Löffel oder die Finger in Mehl tauchen. Auf den Teig ein paar Haselnüsse streuen. Auf eine Hälfte Rhabarber legen. Nicht zu dick, sonst matscht er durch! Den Teig schon mal in den Ofen schieben und etwas anbacken lassen. Derweil die Eiweiße steif schlagen. Erst dann den Zucker dazu geben. Dann bleibt das Eiweiß etwas steifer. Anschliessend die Haselnüsse unterrühren und die Masse auf dem Kuchen verteilen. Ca 35 Minuten bei 180° Grad backen.


Tja, und welcher Teil ist jetzt der ohne Obst?

Brot mit Pastinake

500g Mehl 1050
250g Kefir
75g Lievito Madre
50g Tee
5-10g Hefe
1-2 Esslöffel geriebene Pastinake

Verrühren und mind. 1 Stunde stehen lassen. Hier gab es Übernachtgare. Am nächsten Tag durchgeknetet, ins Gärkörbchen gelegt und nochmal 1-2 Stunden gehen gelassen. Dann in den heißen Holzofen. Backofen tuts aber auch. Ein kleines, feines Brot, leicht säuerlich. Die Pastinake schmeckt man nicht raus. Ich würde das nächste Mal durchaus mehr nehmen.

Rote Bete – Kokos – Suppe

Wir hatten 1 kg rote Bete im Ernteanteil. Hier gab es ja jetzt regelmässig rote Bete-Schokoladenkuchen, daher sollte es jetzt eine Suppe werden. Leider habe ich kein Foto gemacht, doch die Farbe ist echt sensationell, so ein tolles Rot!
Ein Kind hat die Suppe probiert und nicht mehr weitergegessen (immerhin probiert), ein Kind hat nach einem zweiten Teller verlangt. Mir war sie etwas zu kokoslastig, da ich die Koksflüssigkeit jedoch aufgetaut hatte, wollte ich einfach alle aufbrauchen, dadurch kam dann etwa die doppelte Menge rein. In Zukunft also eher ans Rezept halten 😉 :

1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer
Gemüsebrühe
500g rote Bete in Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten in Wasser weich kochen. Dauert ca. 30 – 40 Minuten.
Wenn die rote Bete weich ist, alles pürieren, mit ordentlich Kreuzkümmel abschmecken, evtl. noch ein bisschen Kardamom dazu.
200ml Kokosmilch dazu geben
Mit Salz und Pfeffer oder Chili abschmecken und heiß servieren.

Wer will kann noch einen Klecks Kokosmilch oder saure Sahne in den Teller geben.

Das Rezept ist zusammengebastelt von der Kaltmamsell und Internet. Danke für die Anregungen, ich finde die Mischung von roter Bete und Kokos lecker.

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