alive and kicking

Kategorie: gegessen (Seite 3 von 8)

Rote Bete – Kokos – Suppe

Wir hatten 1 kg rote Bete im Ernteanteil. Hier gab es ja jetzt regelmässig rote Bete-Schokoladenkuchen, daher sollte es jetzt eine Suppe werden. Leider habe ich kein Foto gemacht, doch die Farbe ist echt sensationell, so ein tolles Rot!
Ein Kind hat die Suppe probiert und nicht mehr weitergegessen (immerhin probiert), ein Kind hat nach einem zweiten Teller verlangt. Mir war sie etwas zu kokoslastig, da ich die Koksflüssigkeit jedoch aufgetaut hatte, wollte ich einfach alle aufbrauchen, dadurch kam dann etwa die doppelte Menge rein. In Zukunft also eher ans Rezept halten 😉 :

1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer
Gemüsebrühe
500g rote Bete in Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten in Wasser weich kochen. Dauert ca. 30 – 40 Minuten.
Wenn die rote Bete weich ist, alles pürieren, mit ordentlich Kreuzkümmel abschmecken, evtl. noch ein bisschen Kardamom dazu.
200ml Kokosmilch dazu geben
Mit Salz und Pfeffer oder Chili abschmecken und heiß servieren.

Wer will kann noch einen Klecks Kokosmilch oder saure Sahne in den Teller geben.

Das Rezept ist zusammengebastelt von der Kaltmamsell und Internet. Danke für die Anregungen, ich finde die Mischung von roter Bete und Kokos lecker.

Amerikaner

Seltsamer Name. Schnell mal gegoogelt. Vielleicht sollten wir mal die Sachen essen, die nach Städten oder Ländern benannt sind. Da gibt es ja doch einiges.

Hier jetzt aber das Rezept für die Amerikaner. Ohne Zuckerguss stelle ich sie mir etwas trocken vor. Der muss schon ein bisschen dick drauf. Gemacht für den Neujahrsempfang.

Zitronenschale einer halben Zitrone
80g Zucker
100g Butter
2 Eier
50g Milch
200g Mehl
50g Speisestärke
2 TL Backpuler

Zitronenschale abreiben oder schälen und mit dem Zucker zusammen verrühren. Butter dazu rühren. Alle anderen Zutaten dazu geben. Mit einem Esslöffel kleine Häufchen auf das Backblech (mit Backfolie belegt) setzen. Es ergibt ca. 13 Stück insgesamt. Achtung, der Teig läuft etwas auseinander, also nicht zu eng setzen. Ca. 15 Minuten bei 180° Grad backen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Zuckerguss:
200g Puderzucker
20g Wasser
Miteinander verrühren und die Amerikaner damit überziehen. Anschliessend trocknen lassen.

Schokoladenguss:
100g Schokolade
10g Öl
Im Wasserbad (oder Thermomix) miteinander verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und die Amerikaner damit verzieren. Oder jeweils die Hälfte damit einstreichen. Dann eher doppelte Menge nehmen.

Gewürzguglhupf

Beim Kuchenbäcker gab es ein Rezept für einen Gewürzguglhupf. Das klang so lecker, dass ich mich an Weihnachten in die Küche gestellt habe und aus den vorhandenen Zutaten (die Menge hat bei mir etwas variiert) einen Gewürzguglhupf gebacken habe. Leider ist er nicht fotogen geworden, eigentlich sieht er aus wie ein Schlachtfeld, denn die Hälfte ist in der Form hängengeblieben. Memo an mich: auch die Silikonform bei Rührkuchen einfetten!

Daher gibt es kein Foto, auch wenn ich finde, dass so ein halber Guglhupf durchaus toll aussieht. Ein Kind meinte, ich solle Schokoguss drüber machen, dann sieht man das nicht. Aber hey, der Kuchen passt super zu unserem unperfekten Weihnachten, wir haben ja auch keinen Weihnachtsbaum und keine Geschenke.

Wir haben zu viert den noch warmen Kuchen aus der Form gelöffelt und waren begeistert. Hmmmm. Am nächsten Tag gab es dann den Kuchen, der aus der Form gekommen war und wir sind immer noch begeistert. Der schmeckt super!

Ich werde ihn wieder backen, dann fette ich die Form ein und es wird ein Foto geben. Danke lieber Kuchenbäcker für das tolle Rezept.

Omas Kohlsuppe

In Kindergarten und Hort (huch, ist das schon wieder lange her) gab es eine Mutter, die immer Omas Kohlsuppe gekocht hat. Diese Suppe wurde von allen Kindern geliebt. Auch unsere Kinder haben diese Suppe als sehr lecker in Erinnerung. Also habe ich mal diese Mutter gefragt, wie denn die Suppe gemacht wird. Ganz einfach: Fleisch, Kohl und Kartoffeln.

Da wir im Moment viel Kohl in der Gemüsekiste haben, gibt es immer mal wieder diese Suppe, leicht abgewandelt, da ich kein richtiges Rezept bekommen habe und ich sie nach Gutdünken und vorhandenem Gemüse koche. Und sie schmeckt, meistens. 😉

Zutaten:
400g Hackfleisch (gemischt oder nicht, grad egal. Bestimmt geht das auch vegetarisch, habe ich aber noch nicht ausprobiert)
400g Kartoffeln
400g Kohl
Gemüsebrühe
Gewürze nach Gusto
Öl

evtl. Karotte, Zwiebel, Knoblauch

Das Hackfleisch in einem großen Topf anbraten, evtl. mit Zwiebeln und Knoblauch. Gut abschmecken. Hier gibt es meistens Raz el Hanout, Paprikapulver, etwas Zimt und …. dazu. Das Fleisch scharf anbraten. Die Kartoffeln und Karotten (und sonstiges Gemüse) in Stücken darauf schichten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Wenn die Kartoffeln fast gar sind, den Kohl in kleinen Stücken obendrauf geben, wieder mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Sobald der Kohl weich ist, ist die Suppe verzehrfertig. Evtl. noch nachwürzen mit Sojasauce, Austernsauce oder sonstwas, Schnittlauch drüber oder Petersilie und servieren. Darauf achten, dass alle genug vom Fleisch bekommen. 🙂


So sieht das Ganze aus, wenn das Gemüse dazu kommt. Die Mengenangaben habe ich geschätzt, ich mache immer so viel rein, wie ich denke, dass es für uns passt. Für ein Mittagessen würde ich mehr Kartoffeln nehmen, für ein Abendessen eher weniger. Wenn es dazu noch Brot gibt, dann natürlich auch weniger Sättigungsbeilage.

Letztlich ist die Suppe sehr variabel, ich könnte sie mir auch gut ohne Fleisch vorstellen, ist aber für die mitessenden Kinder extrem wichtig. Mit Wurst schmeckt sie bestimmt auch lecker.

Nachtrag 2020: Da wir inzwischen kein Fleisch mehr verwenden, gibt es die Suppe entweder nur mit Gemüse oder mit Sojahack. Würzige vegetarische Würstchen schmecken auch sehr gut darin. Irgendwie geht alles!
Allerdings würze ich die Suppe ohne Fleisch etwas mehr.

Brot mit Joghurt

Ein Brot, das die Kinder gerne gegessen haben. Ich habe dazu eine Mischung verschiedener Mehle (Dinkel und Weizen) benutzt, wie immer mit etwas Vollkornmehl. Als Richtlinie habe ich diese Vorgabe benutzt.

Zutaten:
300g Joghurt
1/2 Würfel Hefe
500 Mehl (hier Mischung aus Dinkel 630, Weizen 550 und Dinkelvollkornmehl)
2 EL weiche Margarine
etwas Salz

Joghurt und Hefe erwärmen und mischen (TM Stufe 1, 37°)
Dann die Margarine dazu, das Mehl und etwas Salz. Alles verkneten (TM Knetstufe, 5 Min.)
30 – 60 Min. ruhen lassen. Nochmal durchkneten und zu einem Laib formen, einschneiden und wieder 30 Minuten ruhen lassen. Ofen vorheizen auf 200°C.
Brot mit Milch oder Wasser bestreichen und in den Ofen schieben. Brot bei 180°C 30 Minuten backen.

TM=Thermomix

Bratapfelkuchen mit ohne Äpfel

Hier gibt es ja immer Apfelkuchen mit ohne Äpfel, weil die Kinder keine gekochten Äpfel mögen. Also ist eine Hälfte des Kuchens ohne Äpfel.

Wir haben immer noch Äpfel und ich wollte mal wieder backen. Ich esse sehr gerne Apfelkuchen, ich finde, es ist mit einer der vielseitigsten Kuchen. So vielseitig, dass ich gar nicht wusste, was für einen Apfelkuchen ich backen soll.

Fündig wurde ich dann bei sugarprincess mit dem Bratapfelkuchen. Ich habe das Rezept leicht abgeändert, es ist in ähnlicher Form in vielen Varianten im Internet zu finden:

200g Mehl
1/2 TL Backpulver
50g Zucker
1 Ei
100g Butter
-> daraus einen Teig bereiten. Mit der Hälfte den Boden einer gefetteten Springform auslegen. Den Boden mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.
Aus dem Rest des Teiges den Rand anlegen. Mit den Fingern dranklatschen oder zu einer Rolle geformt…. grad egal.

4 Äpfel
Saft und Schale einer Zitrone (optional)
-> die Äpfel schälen und in die Form legen. Mit etwas Saft und Schale beträufeln.

1 Pckg Vanillepudding zum Kochen
200g Milch
50g Zucker
-> verrühren

300g Sahne
100g Milch
-> aufkochen und Puddingmilchmischung einrühren. 2 Minuten kochen lassen. Den heißen Pudding über die Äpfel geben. Anschliessend noch Mandelblättchen drüber streuen (optional) und ca. 65 Minuten bei 170° Grad Celsius backen.

Die Familie fand den Kuchen sehr lecker, ob mit oder ohne Äpfel. Soll ich mal wieder machen 😉

Obstquarkstreuselblechkuchen

Wow, was für ein Wort.
Es hat allen geschmeckt, wobei die Kinder ihren Teil ohne Obst hatten 😉

300g Mehl (hier: Dinkelmehl 630)
150g Zucker
200g Butter

-> Streusel zubereiten und beiseite stellen. Achtung, mit Rohrohrzucker wurden die Streusel keine Streusel!

300g Mehl (hier: Vollkorndinkel)
1 TL Backpulver
80g Zucker
1 Ei
150g Butter/Margarine

-> Daraus einen Teig zubereiten. Auf einem Blech ausrollen.

Obst auf dem Teig verteilen. Hier waren es Äpfel, geviertelt. Was für Obst ist egal, wieviel auch (bis zu 1 kg). Hier gab es eine gute Hälfte mit Obst, etwas weniger ohne.

1kg Quark (hier: Mischung aus Quark, Schmand und Sauerrahm)
1 Pckg Vanillepudding (zum Kochen)
2 Eier
100g Zucker
abgeriebene Schale einer Zitrone, evtl. auch noch Saft davon.

-> verrühren und über dem Obst verteilen.

-> Streusel darüber und 45 Min. backen.

Schakschuka

Das Rezept geistert seit einer Weile durch sämtliche Medien. Da wir in der Gemüsekiste viele Tomaten hatten, habe ich mich daran gewagt – und es hat geschmeckt. Vorlage war das Rezept der Schrot und Korn Ausgabe vom August 2018:

1-2 rote Paprika
1 Zwiebel
Olivenöl
1 Knoblauchzehe pro Esser
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
Harissa-Gewürz
800 g reife Tomaten
Sojasauce
Eier je nach Esser

Paprika und Zwiebel putzen und klein schneiden.
Öl in eine heiße Pfanne geben, Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten schmoren. Ab und zu umrühren. Gegen Ende etwas Paprika hinzufügen.
Knoblauch schälen, fein hacken und zusammen mit Tomatenmark, Kreuzkümmel und Harissa zum Gemüse geben. Weitere 2 Minuten schmoren lassen.
Tomaten würfeln und mit in die Pfanne geben.
15 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen, dabei häufig umrühren. Mit Sojasauce abschmecken. Restlichen Paprika dazugeben.
Mit einem Löffel kleine Mulden schaffen, Eier einzeln hineingeben und je nach Wunsch stocken lassen.

Wir hatten Brot dazu.

Ein Kind fand das mit Paprika nicht gut. Ansonsten hat es geschmeckt. 😉

Sesamvollkornbrot mit Kefir

Zu Ferienbeginn war gleich ein Backtag angesagt. Leider hatte ich am Tag vorher keine Lust mehr, einen Teig anzusetzen. Daher wurde es ein schnelles Hefebrot mit Sesam und Kefir. Sieht dennoch gut aus:

Dazu gab es Döner mit vielen Sachen und es war echt lecker. Alle waren entspannt, es sind Ferien. Keine Kinder müssen ins Bett getrieben werden. Wir blieben länger als sonst, aber doch nicht so lange um den Film zu gucken. Das wollten die Jungs dann doch nicht mehr.

Rezept:
500g Mehl (hier Weizenvollkorn und Sojamehl)
42g Hefe
350ml Kefir
etwas Salz und evtl. Zucker
2 EL Sesam

Hefe und Kefir (und Zucker) verrühren. Im Thermomix bei 37° Grad Celsius erwärmen. Geht aber auch ohne. Danach das Mehl, Salz und den Sesam dazugeben. Mit der Knetstufe zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen. Ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Danach nochmal kneten, zu einer Kugel formen oder in eine Form geben und wieder gehen lassen (30 – 60 Minuten). Im Steinbackofen backen. Oder halt zu Hause im Backofen. Evtl. das Brot noch mit Sesam bestreuen.

Mensa

Hier durften alle kommenden 5- und 1-Klässler die Mensa testen. Da haben wir gerne mitgemacht.


Der 14-Jährige, der mitgehen durfte (Essen gehen ist immer gut!) hatte sich Schnitzel Milanese und Nudeln mit Soße ausgesucht. Dazu 2x Nachtisch (das gab es ausnahmsweise 2x)


Der 10-Jährige hat sich Fisch mit Kartoffeln ausgesucht und geschnittenen Paprika. Natürlich auch 2x Nachtisch wie der große Bruder. Und – wie man sieht – hat es geschmeckt.


Ich hatte das gleiche, allerdings noch Gemüse dazu. (Und natürlich auch 2x Nachtisch, allerdings unterschiedlichen.)

Ich finde das eine tolle Aktion, hier gab und gibt es immer viel Unruhe wegen der Mensa. Das Essen soll nicht schmecken, es soll nicht kindgerecht sein, es soll aber auch nicht jeden Tag Pommes Frites geben und überhaupt alles irgendwie nicht so wie bei Muttern. Is ja eh klar.
Da die Kinder meistens zu Hause Mittag essen, ja, ich weiß, wir sind eine 60er Jahre Familie, brauchen wir die Mensa nicht wirklich.

Der 14-Jährige ist inzwischen zu groß, bei ihm hat sich eingebürgert, dass er einmal die Woche ein Döner ißt. Er hat nur einmal die Woche nachmittags Schule und das ist für uns durchaus vertretbar mit dem Döner. Als er in der 5. Klasse war, gab es an der Schule noch keine Mensa und in der Umgebung gibt es nicht viel Angebot. Daher hat er das mit dem Döner eingeführt, da kann er schnell in der Mittagspause hinfahren.

Der 10-Jährige hat ebenfalls einmal die Woche nachmittags Schule und kauft sich irgendwas in der Stadt, anfangs viele Süßigkeiten, dann irgendwas beim Bäcker oder Metzger, inzwischen ist er bei Pizza angelangt. Ist auch ok und auch nur einmal die Woche. Da die neue Schule jedoch nicht so zentral liegt, hat er diese Auswahl in Zukunft nicht mehr. Also wird es vielleicht ab und zu die Mensa werden.

Danke für dieses Angebot. Das Essen war lecker und es hat ein bisschen Ängste abgebaut bei vielen Eltern und Schülern, wie das denn so sein wird in der neuen Umgebung. Eine tolle Aktion!

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2021 dblog

Theme von Anders NorénHoch ↑