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Kategorie: Herbst (Seite 1 von 4)

Waschen mit Kastanien

Mit dem Herbst kommen die Kastanien hinter dem Haus. Und wie schon seit einigen Jahre mache ich Waschmittel daraus. Es geht ganz einfach: Kastanien aufschneiden, mit warmem oder kochendem Wasser übergiessen und einen Tag bzw. eine Nacht ziehen lassen. Dann 3 geviertelte Kastanien in einen alten Socken verknoten und in die Wäsche geben. Das Kastanienwasser kommt in die Waschmittelschublade.

Den Rest der Kastanien trockne ich, so dass ich das Waschmittel noch eine ganze Weile benutzen kann. Es wäscht super, nur für die helle Wäsche mag ich es nicht mehr nehmen. Ich bilde mir ein, dass es Flecken macht. In dunkler oder bunter Wäsche funktioniert es wunderbar. Die aufgeschnittenen Kastanien trockne ich, sie werden mich wohl das ganze Jahr begleiten. Wir haben hier noch getrocknete Kastanien von letztem Jahr.

Ich finde, die frischen Kastanien seifen etwas mehr. Es ist ein supereinfaches Waschmittel, das gut funktioniert. Meistens weiche ich die getrockneten Kastanien ein bis zwei Tage vorher ein und wasche dann mit dem Sud. Die eingeweichten Kastanien kommen in die Waschtrommel dazu, ähnlich wie Waschnüsse.

Herbst und Ferien

Pünktlich zu den Herbstferien hat das Herbstwetter angefangen. Es windet, stürmt und regnet. Wir freuen uns und saugen den Herbstduft auf. Endlich wieder Jacken (?) und lange Hosen anziehen. Und wie kalt es auf einmal ist. Und wie sehr ich das geniesse!

Die Kinder haben ab heute für eine Woche Herbstferien. „Das lohnt sich ja kaum“, meinte ein Kind „kaum hat man sich dran gewöhnt, sind sie schon wieder vorbei. Ich hätte lieber weniger, dafür längere Ferien.“

Nun ja, ich habe keine Ferien, nur einen Feiertag am Donnerstag. Aber wenn der Rest der Familie nicht arbeiten muss, bzw. zur Schule geht, ist es auch für mich zu Hause etwas entspannter. Alle sind so gechillt.

Kürbis

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Leider mögen die Kinder Kürbis nicht (mehr). Dabei esse ich so gerne Kürbis. In allen Variationen.

Da in unserer Gemüsekiste natürlich Kürbis ist, mache ich einfach immer und überall Kürbismus dran. Das klappt bis jetzt ganz prima. Es ist gerade so wenig, dass man es kaum schmeckt und sieht, aber dennoch genug, dass die Kürbisse verbraucht werden.

Bisher gab es:
– crunchy Müsli mit Kürbis
– Brot mit Kürbis
– Quarkkekse mit Kürbis
– Erdnussbutterkekse mit Kürbis
– Kuchen mit Kürbis
– Pumpkin Pie
– Hefezopf mit Kürbis
– Curry mit etwas Kürbis in der Soße
…..

12 von 12 im November 2017

Immer am 12. fragt Caro von draussen nur Kännchen nach 12 Bildern des Tages. Heute war ein reiner Regentag, aber es gibt nicht nur Regenfotos:


Regen am Morgen beim Zeitungaustragen


Regen überall, wie sich das gehört für den November.


Wir essen den Hefezopf, den ich zusammen mit den Weckmännern gebacken habe.


Ein Kind macht einen Workshop in der Bücherei mit.


Endlich fotografiere ich mal die Mauer, an der wir täglich vorbei kommen.


Zum Kaffeeklatsch gibt es Kürbiskuchen.


Natürlich mit Sahne.


Auch der Kürbis darf mal wieder leuchten.


Müslinachschub.


Später warmes Abendessen, die Kinder hatten sich Fleisch gewünscht.


Und Pfifferlinge (nicht selbst gefunden).


Später schauen wir noch einen Film (Lara Croft), dabei werden endlich meine Sommersocken fertig!

Martinstag

Die Kinder sind zu groß, um noch mit der Laterne zu laufen. Heute stört mich das gar nicht, denn es regnet den ganzen Tag. Das Fussballspiel fällt auch aus und keiner ist traurig. Wir machen es uns zu Hause gemütlich, ein Freund schaut vorbei und jeder macht sein Ding. Ein gemütlicher verregneter Tag.
Draußen waren wir auch, nämlich auf dem Markt und im Café wie jeden Samstag.

Immerhin gab es einen Weckmann (Rezept) – selbst gebacken – zum Frühstück. Eigentlich wollte ich noch eine Pfeife mit verbacken, so wie das in der Maus letzten Sonntag erklärt wurde, aber das Kind hat sie versteckt.
Vom Teig habe ich gleich noch einen Zopf gebacken, den gibt es dann morgen.

Und wir haben 2 Martins zum Namenstag gratuliert, also dem Martinstag gebührend Ehre erwiesen.

P.S. Die Kinder meinten, es heisst „Weckmann“, ich bin mit „Stutenkerl“ groß geworden, manche hier sagen aber auch „Dambedei“. Gebackene Gänse kennen wir nicht, die gibt es hier nur als totes Tier. Als ich klein war, gab es nach dem Martinsumzug auf dem Dorf eine süsse Brezel oder Brötchen.

Was schön war – Oktober 2017

Der Oktober ist ein Geburtstagsmonat, weil es sehr viele Geburtstage gibt, den ganzen Monat hindurch. Wir waren zu einem Geburtstag eingeladen ins Chinarestaurant. Das ist immer wieder schön. Es gibt Buffet und alle essen, was ihnen schmeckt. Leider hat mich dieses Jahr das Drumrum etwas genervt.

Wir waren beim Herbstfest, bei dem es, wie jedes Jahr, superleckeren Flammenkuchen gibt. Wir haben ordentlich zugeschlagen und uns schmecken die deftigen Flammkuchen eindeutig besser als die süßen.

Das Fahrrad des Kindes ging kaputt, etwas mehr als nur platt. Zum Glück ist nichts passiert.

Wir haben uns für die Elternabende, die natürlich immer zur gleichen Zeit stattfinden, aufgeteilt und meiner war gar nicht so schlimm. Obwohl ich ja ursprünglich zum anderen wollte, hat es ganz gut gepasst so. Die Jungs haben sich gefreut, mal wieder einen Abend alleine zu sein. Das ist beruhigend zu wissen!

Ein Kind hatte mit seiner Band einen Auftritt. Das war toll und hat offensichtlich allen Spaß gemacht. Schön, dass es dieses Angebot gibt.

Und das andere Kind ging mit der Klasse zum Konzert von Max Giesinger. Super war das! Das Konzert, die Klasse, die Einladung. Auch hier ein ganz großes Dankeschön an den Klassenlehrer und alle, die sich eingesetzt haben.

Da wir so beschäftigt waren, ging die Zeit ohne Mann ganz schnell vorbei. Es klappt auch super mit den Jungs, jeder macht seinen Part und hilft, unsere Gemeinschaft am Laufen zu halten. Die Kinder sind groß und selbständig, das macht vieles viel einfacher. Natürlich haben wir uns alle gefreut, als der Mann wieder da war. Ich genieße unsere Familie. Ich fühle mich wohl und geborgen.

Selbstverständlich gibt es auch Sachen, die nicht so schön sind. Mein Zahn nervt und eine Entscheidung steht an….

Die Welt ist so anstrengend. Ich ertrage an manchen Tagen die Nachrichten kaum noch. Mir kommen die Tränen bei all dem Leid und Krieg in der Welt. Also konzentriere ich mich auf meine kleine Welt. Hier kann ich aktiv werden und Veränderungen zumindest anstreben. Doch es ist mühsam.

Hallo November

Der November fängt mit Urlaub an. Wir tanken nochmal Kraft, damit die Zeit bis Weihnachten reicht.

Ich werde meinen Qigong Kurs fortsetzen.

Außerdem werde ich Kekse backen und vielleicht auch schon Plätzchen und Brot und überhaupt, der Backofen wird definitiv mehr an sein in diesem Monat.

Wir sind zum Essen eingeladen bei netten Menschen. Da freue ich mich schon drauf.

Ich richte den Adventskalender, für den ich schon eifrig sammle.

Ich treffe mich mit anderen Müttern aus der Klasse, das machen wir ab und zu, leider viel zu selten.

Vielleicht machen wir beim Flohmarkt mit, wenn die Kinder ihre Sachen zusammen suchen….

Und vielleicht gehen wir auch auf einen Markt.

Außerdem mache ich beim Gesundheitstag mit, was auch immer da kommen mag.

Beim Fußball werden es die letzten Spiele draußen sein, dann ist es etwas ruhiger. Evtl. wird auch das Training weniger.

Der November ist ja generell ein eher ungeliebter Monat. Doch so schlimm finde ich ihn gar nicht. Klar, das Wetter kann nerven, doch ich freue mich auch auf ungemütliches Wetter. Wetter, das man spürt und wahrnimmt. Außerdem mag ich diesen relativ ereignislosen Monat, der nochmal Ruhe gibt vor dem Ansturm vor Weihnachten.

Feiertag, der zweite

Hier hatten wir heute den 2. Feiertag in Folge. Ist wie Weihnachten. Wir sind ganz durcheinander.

Zum Glück sind Ferien bzw. wir Erwachsenen haben Urlaub, so dass wir die Tage ruhig angehen können. Die Zeitumstellung vom Wochenende steckt uns noch in den Knochen. Die Kinder stehen früh auf, gehen aber auch spät ins Bett. Sind ja Ferien.

Heute haben wir gemacht, was man an Allerheiligen (so heißt der Feiertag) halt so macht: Man geht auf den Friedhof. Dort trifft man ganz viele Leute, weil alle heute auf den Friedhof gehen. Wir haben Gräber gesucht und gefunden und den Kindern Aufgaben gegeben: Finde einen Fritz! usw. Da wir auf 2 Friedhöfe gegangen sind, waren wie eine Weile unterwegs bei strahlendem Sonnenschein. Die Jungs hatten kurze Hose und T-Shirts an!

Unser Feiertagsmenü bestand aus Ofengemüse, Yorkshire Pudding und Schmorbraten. Sehr lecker!

12tel Blick im Oktober 2017

Jeden Monat gibt es das gleiche Bild. Im Vergleich ist das interessant anzuschauen. Mal mehr, mal weniger.

Alle Bilder gibt es bei Tabea.

Das Foto sieht gleich aus wie im September. Obwohl es am Tag der Aufnahme merklich kühler war. Das Gras ist immer noch sehr grün und es liegen ein paar Blätter auf dem Boden.

WiB Oktober 2017 – Sonntag

Als wir aufstehen ist es noch dunkel. Ein Kind trägt heute die Sonntagszeitung aus. Davon gibt es keine Bilder, weil wir noch zu müde waren. Da es der erste Tag ist, laufe ich mit. Es ist ganz schön anstrengend.


Wieder zu Hause empfängt uns die Rose. Wie schön!


Es gibt Überraschungen!


Die Waschmaschine läuft, bis kein Platz mehr zum Aufhängen ist.


Unsere Karotten sind einzigartig.


Aus Karotten und Kürbis wird Mus gemacht.


Ein Teil des Muses kommt in den Gnocchiteig. Gerade so viel, dass die Kinder ihn nicht rausschmecken. 😉


Zu den Gnocchis gibt es noch Fenchelgemüse, Tofuburger und Tomatensosse. Lecker.


Später wird noch Brot gebacken.


Da ich gefühlt schon den ganzen Tag in der Küche verbringe, muss eine Fertigmischung herhalten. Das Brot schmeckt, sieht aber nicht so gut aus.


Tod in der Küche.


Die Spülmaschine kommt kaum hinterher.


Der Mann ist zurück von seiner Reise und hat das neueste Asterix mitgebracht. Ein Kind fängt gleich damit an, ein Kind muss noch Französisch lernen mit mir….

Am Samstag bin ich gefühlt von einem Termin zum nächsten gehetzt, am Sonntag war der Tag dann recht ruhig. Ich freue mich, dass wir wieder vollzählig sind. Jetzt gibt es gleich noch ein Gläschen Wein und den neuen Tatort.

Mehr Wochenenden gibt es wie immer bei Susannes geborgen-wachsen

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