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Kategorie: Hort (Seite 1 von 2)

Plan B

Didi feiert heute seinen Abschied vom Hort mit einer Übernachtung im Zelt, oder je nach Wetter im Haus. Nach einem Ausflug zum See, an dem die Abschiedskinder eigentlich zelten wollten, fahren sie zu einer Erzieherin, um dort im Garten zu übernachten. Das ist Plan B, da Unwetter angesagt sind. Es sind nur wenige Kinder und ich bin sehr gespannt, was er morgen zu berichten hat.

Wir zu Hause gebliebenen haben derweil Pokemons gejagt und Herr der Ringe weitergeschaut. Das geht ja nur, wenn Didi nicht da ist, da der Film erst ab 12 ist. Für die Gewaltigkeit des Films ist mir der heimische Bildschirm fast zu klein, bei den Schlachten bin ich dann aber doch wieder ganz froh. Der zweite Teil ist ebenfalls spannend und kurzweilig. Zwischendurch kam bei Gege etwas Unruhe auf, der Film ist halt doch sehr sehr lang!

Während wir gemütlich zu Hause sitzen, kracht es in der Welt mal wieder. Diesmal nah – in München. Da wir aufgrund der Länge des Films nicht auf dem laufenden sind, hole ich das jetzt nach.

WMDEDGT 07/16

Oh ja, heute ist ja wieder der 5. Und ich kriege es rechtzeitig mit und kann bei Fr. Brüllen mitmachen:

Der Tag startet wie immer:
6:20 Uhr geht der erste Wecker runter. Kind steht auf. Manchmal richtet es Teewasser, manchmal nicht, so wie heute. Kurz darauf steht der Mann auf, dann ich. Didi bleibt noch liegen.

6:40 Frühstück für die Frühen. Tee für alle.

7:00 Didi steht auf

7:05 Gege verlässt das Haus. Didi winkt und wünscht ihm „Viel Spaß in der Schule“, wie jeden Tag. Didi liest danach Comics.

7:30 Frühstück für die Späten (Didi und mich). Der Mann geht und wir richten uns auch.

8:00 Wir verlassen das Haus. Didi sitzt wie immer auf meinem Fahrrad, das ich schiebe (sonst schimpft die Polizei). Heute laufen wir mit einer Nachbarmutter, da tratschen wir schon über die ersten Neuigkeiten.

8:25 Der Schulgong ertönt und Didi rennt in die Schule. Ich gehe danach einkaufen, weil ich heute koche in Kita und Hort. Das Einkaufen dauert lange, weil ich verschiedene Sachen brauche, die es in unterschiedlichen Läden gibt. Es muss alles bio sein und ich habe nur ein bestimmtes Budget. Mit dem Fahrrad geht das dennoch ganz schnell. Zwischendurch immer wieder abladen in der Küche.

10:00 Ich stehe am Herd. Heute habe ich 2 Hilfen und ich bin sehr entspannt. Zwischendurch gehe ich noch Melonen kaufen für den Kaffeeklatsch. Die Bohnen köcheln derweil vor sich hin. Und nach und nach kommt alles andere dazu. Heute ist es etwas wirr, denn irgendwann habe ich ganz viele Töpfe, in denen etwas köchelt. Alles extra. Dann mische ich alles zusammen. Auch nicht schlecht. So kann die Erzieherin, die keine Bohnen mehr verträgt, sich ihr Essen selber zusammen stellen 🙂

11:45 Die erste Gruppe ißt. Es gibt Chili con Soja. Das Essen ist nicht zu scharf, dennoch essen die kleinen Kinder nicht so viel. Dazu gibt es Baguette, wer gar nix mag, hat dann wenigstens Brot.

12:30 Die zweite Gruppe ißt. Hier wird schon mehr gegessen. Ich habe Bedenken, ob das Brot reicht.

13:15 Die Hortkinder essen. Ziemlich viel. Es gibt auch einen kleinen Wettbewerb, wer wie scharf essen kann. Es wird eifrig nachgewürzt. Gege hat damit angefangen. Auch ich finde heute Zeit, mich dazu zu setzen und mit zu essen. Macht Spaß!

14:00 Essen vorbei, die Spülmaschine läuft und läuft und es nimmt kein Ende. Die Hilfen sind weg und ich stehe alleine da mit dem dreckigen Geschirr und meinen Putzaufgaben. Heute klappt das Putzen gut und ich bin schon bald so weit fertig, dass ich mit Gege nach Hause kann.

14:45 Gege und ich sind wieder zu Hause. Ich verräume die Reste. Wir haben Bohnen im Überfluss. Was mache ich nur damit? Gege ruft seinen Freund an, sie wollen heute ins Kino.

15:10 Der Freund kommt, sie chillen, spielen, …?

15:30 Die Jungs gehen los ins Kino. Beide haben noch einen Gutschein. Sie wollen Zoomania sehen. Bin mal gespannt, was Gege erzählen wird. Ich ruhe mich aus und schreibe meinen Tagesablauf auf.

16:30 Ich hole Didi im Hort ab und wir gehen nach Hause. Er ist etwas sauer, dass er nicht ins Kino darf. Das will er unbedingt auch mal. Alleine mit seinem Freund ins Kino. Ich weiß gar nicht, ob er das schon darf.

Später kommt Gege mit dem Vater und wir essen zu Abend. Danach lernt er noch auf seine morgige Arbeit. Dafür schwänzt er sogar das Kung-Fu.

20:30 Die Kinder liegen im Bett, ich surfe noch ein bisschen. Später schauen wir eine Folge von „Mord mit Aussicht“. Ich kriege einen Krampf im großen Zeh, das tut weh, aber sieht so lustig aus, dass ich gleichzeitig weinen und lachen muß.

Elternabend

war gestern. Und es wurde spät, sehr spät. Ausserdem musste ich danach noch vorbereiten, so dass ich erst gegen 1 ins Bett kam. Dafür bin ich erstaunlich fit. Habe aber auch dauerrote Backen 😉
Nun, heute morgen im Rückenkurs war meine Koordination nicht die beste…. aber das fällt ja unter all den alten Menschen gar nicht so sehr auf. Ich liebe diesen Kurs. Die Übungen sind erst mal gar nicht anstrengend, selten komme ich ins Schwitzen, aber hinterher fühle ich mich richtig gut.

Der Elternabend war erträglich, vor allen Dingen mit dem Wissen, dass wir nicht mehr lange dabei sein werden. Das Kind ist abgemeldet und ich weiss nicht, ob ich wehmütig bin oder werde.

Manche Menschen nerven, egal ob Elternabend oder Arbeit oder Studium. Irgendwie sind sie sich sehr ähnlich. Eigentlich könnte ich denen alle Namen geben von früheren Mitschülern oder Kommilitonen. So sehr ähneln sich die Charaktere. Ist das schön oder erschreckend?

Das eine Kind wurde sehr gelobt, fast schon zu sehr. Aber es ist mir nicht peinlich, nein ich bin stolz. Wahrscheinlich kommen daher die roten Backen.

Heute hat mich eine Erzieherin gefragt, ob der Elternabend für mich schön war. Hmm, weiss nicht. Ehrlich gesagt, brauch ich mein Kind nicht als Vorführmodell. Ich weiss auch so, dass er toll ist. Beide sind toll! 🙂
Die Beschlüsse, die gefasst wurden, waren vertretbar. Und ich merke, dass mich doch so einiges gar nicht mehr interessiert. Ja, ich mag nicht mal mehr darüber abstimmen. Trotzdem ist es nett, ein bisschen Interna zu erhalten. Noch sind wir ja dabei.

Fest

Das Fest ist vorbei und wir sind platt. War anstrengend in der Vorbereitung und auch heute, aber schön. Ein langer Tag, den wir jetzt mit einem Tatort ausklingen lassen. Zum Glück wird es eine kurze Woche werden.
Ich freue mich schon, wenn wir nächstes Jahr nicht mehr in der Vorbereitung, sondern einfach nur als Gäste kommen dürfen. Ob wir dann überhaupt noch wollen? Vielleicht finden wir ja was ganz anderes zu tun an diesem Tag.

Erziehung

Seit gestern sind wir wieder zu 4t. Wie vorhergesehen, gab es gleich Streß mit den beiden Kindern. Sie müssen sich wohl erst wieder aneinander gewöhnen. Gege war platt, aber sowas von. Mit Mühe hat er sich bis abends wachgehalten, um dann über 12 Stunden am Stück zu schlafen. Jetzt sieht die Welt (und er) schon anders aus. Es war wohl toll. Immer wieder erzählt er ein bisschen. Toll! Wie schön, dass er so etwas erleben durfte mit seiner Klasse und seinen Lehrern. Dank an alle, die sich dafür einsetzen, dafür gearbeitet haben und schließlich auch ihre Zeit geopfert haben dafür. Besonderer Dank an die Lehrerinnen und Lehrer, die das mitmachen.

Die letzten Tage war ich ziemlich fertig. Streß mit anderen Eltern. Um was? Nicht erwähnenswert. Dennoch zehrt es an mir. Ich mag nicht mehr. Wie können sich erwachsene Menschen so aufführen? Wenn meine Kinder so ausrasten, sage ich: jetzt erst recht nicht. Mit Ausflippen erreichst du gar nix. Im Gegenteil.
Ist aber anscheinend in der wirklichen Welt nicht so. Das Elternteil hat durch seinen cholerischen Anfall alles erreicht und sich die Rosinen raus gepickt. Leidtragend sind die anderen. Aber kann ja der Person egal sein. Sie hat ihr Ziel erreicht. Ich hatte weder Mut noch Kraft, mich durch zu setzen. Ich sehe das auch nicht als so wichtig an. Jetzt ärgere ich mich aber doch ein bisschen über mich, weil ich nicht konsequent genug war. Aber ich kann ja jetzt nicht auch noch fremde Eltern erziehen!
Tja, und was mach ich jetzt mit meinen Kindern? Ich habe gelernt, dass man mit Ausrasten sehr wohl sein Ziel erreicht, alle anderen leiden, aber mir als Einzelperson kann das ja egal sein. Nein, nein, nein – ich will keine solchen Egoisten heranziehen, damit ist die Welt schon voll genug. Ich werde beibehalten wie bisher: mit Ausflippen erreichst du gar nix!

Elternabend

in Kita und Hort. Die Eltern reden über Würmchen, die sie irgendwo parken. Hääh?
Bei uns wird nur das Auto geparkt und Würmchen haben wir auch nicht. Irgendwie fühle ich mich fehl am Platz.
Warum reden Eltern so seltsam über ihre Kinder? Angeblich das Wertvollste, das sie haben? Überträgt sich das nicht auf die Kinder? Wenn ich als Würmchen bezeichnet werde, verhalte ich mich auch so. Wenn ich irgendwo geparkt werde, ist das irgendwie unter aller Menschenwürde. Soll das witzig sein? Es gab mal einen Vater, der meinte, sein Kind hätte noch Welpenschutz in der Kita. Er meinte damit, dass sein Kind einen Vorteil besässe, weil es so klein und süß wäre und auch so wirken würde auf die anderen Kinder. Ehrlich gesagt glaube ich, dass er lieber einen Hund gehabt hätte. Der hätte nämlich den Welpenschutz gehabt, sein Kind jedoch nicht. Die Sprache beeinflusst uns und unsere Umwelt. Ich wünschte, wir würden etwas behutsamer damit umgehen. Besonders, wenn es um so wichtige Dinge geht.

Kochen in Kita und Hort

Gestern war mal wieder Kochen angesagt. 2x die Woche, da ich von einer anderen Familie den Dienst übernommen habe. Damit das Kind wieder öfter in der Einrichtung ist 🙂
Die Küchenhilfe war nicht da, aber der Küchenflüchtling. Was für ein Glück! Ohne ihn wäre ich jetzt wahrscheinlich immer noch am Aufräumen. Ausserdem kann er so gut deutsch, dass man mit ihm reden und er sogar einkaufen gehen kann, um die vergessenen Zitronen zu kaufen. Es gab Spaghetti Pesto. Ganz unrühmlich aus dem Glas, keine selber angerührte Paste. OK, ich habe die Masse noch etwas verfeinert und erweitert. Dazu Tomaten mit Mozzarella. Oder auch ohne. Mögen ja nicht alle. Zum Verfeinern noch geriebenen Käse (das Pesto war ohne Käse, ich finde es mit Käse zu scharf, grad für die Kinder) und Zitronen. Die Kinder haben gefuttert ohne Ende, selbst den Salat. Ich war echt kurzzeitig im Stress, da ich die Nudeln immer frisch koche. Warm gehaltene Nudeln, die schon trocken und hart werden, sind eine Zumutung und gibt es leider viel zu oft. Aber was an Nudeln einfach sein soll, verstehe ich nicht. Ich koche in mehreren Töpfen, so dass immer welche fertig werden, aber es ist schon viel Arbeit. Oder vielleicht dadurch? Egal, es hat geschmeckt und das ist die Hauptsache!

Kochen

in Kita und Hort. Hort heute eher weniger da die ausgeflogen waren. Es gab Chili con soja und war nicht so lecker wie schon mal, aber lecker genug, dass es fast aufgegessen wurde. Mit Flüchtlingshilfe und Küchenhilfe ging die Arbeit auch ganz entspannt. Na ja, zwischendrin den üblichen Stress kurz vor dem Essen. Da ich schon recht früh fertig war (danke an alle Hilfe), bin ich mit Didi noch vor dem Kaffeeklatsch nach Hause. Es hat ihm gereicht, mir sowieso. Gege wollte noch bleiben und mit seinen kleinen Freunden spielen. Das macht er so toll! Und sie lieben ihn.

Später am Abend dann Ausgehen für mich. Mit anderen Müttern aus der Klasse. War ein netter und lustiger Abend. So was kann ich gerne öfter haben. So ungezwungen und unaufgeregt.
Interessant ist ja auch immer, wie die anderen manche Sachen sehen. Schulisch, privat und überhaupt.

Kochen in Kita und Hort

Was, schon wieder? Ja, und dazu war es richtig entspannt heute. Tortellini mit Tomatensosse hatte sich Gege gewünscht. Ok, das letzte mal war Didi mit der hellen Sahnesosse dran. Dazu Tomaten-Mozzarella Salat. Die Menge wie immer, aber dennoch hat heute jede Gruppe nach mehr Salat gefragt. Letztes Mal war noch so viel übrig! Wahrscheinlich gab es schon lange keinen Salat mehr, aber die Saison geht ja jetzt auch dem Ende entgegen. Jetzt kommt der Feldsalat. Aber den mache ich nicht in der Einrichtung, das ist mir zu mühsam.
Seit dieser Woche gibt es einen Flüchtling, der in der Küche hilft. Der ist echt eine große Hilfe. Schneller als ich gucken konnte, war das schmutzige Geschirr in der Spülmaschine. Leider kann er noch nicht gut deutsch, so dass wir kaum reden konnten. Aber dazu ist er ja da, damit er die Sprache und Kultur etwas besser kennen lernt. Seine Frau und die Kinder sind noch im Ausland. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Mit den Kindern ist der Kontakt zu ihm viel schneller und auch schon sehr herzlich. Wie sehr muss er dabei seine eigenen Kinder vermissen?
Nach dem Essen sind die Hortkinder in die Eishalle. Gege und Didi sind jetzt schon den 3. Freitag in Folge in der Eishalle. Heute war es wohl auch gut. Mit so vielen Freunden 🙂 Letzte Woche war es Gege ja etwas langweilig. Aber heute war auch ein ehemals Eishockey spielender Papa dabei.
Danach hatten wir noch Elterngespräch, Entwicklungsgespräch oder wie auch immer das heißt. Es war ganz nett, wir haben viel gesprochen, aber es hat mich etwas verwirrt zurück gelassen. Es war mir klar, dass es kein Patentrezept geben wird, aber es sind noch so viele Fragen offen. Immerhin haben wir manche Sachen bestätigt gesehen. Jetzt hoffen wir mal, dass wir uns weiterhin gegenseitig austauschen und dadurch vielleicht unser aller Leben und vor allen das von Didi etwas leichter machen können.
Am Abend dann noch Fussballtraining von Gege. Mir macht das Spaß, ich schaue gerne zu und hatte auch kein Kopfweh heute. Die anderen Eltern schwätzen manchmal etwas zu viel, aber heute hat es mich nicht gestört, habe sogar selber viel geredet. Eigentlich schaue ich lieber zu ohne Tratsch. Das Training heute was super, das Kind ist frisch geduscht und müde, aber glücklich ins Bett gefallen. Ich glaube, Gege könnte jeden Abend Fussballtraining haben.

Skating

Yesterday we went skating for the first time this winter. Well, it was not outside of course. 2 days ago we still had 20° Celsius.
Didi was supposed to go with his after school program but then he didn’t because they had some difficulties. As Gege and I had planned to go anyway, we went all together. And it was fun!
The place was not crowded, very important for the first time in the year. So we were able to really speed up. Well, I am not very good at skating. The boys are getting better. At least I didn’t fall.

After the skating we went to grab some fast food. The boys liked it while eating but afterwards Gege did not feel well. 😉 Then Gege had football training and we went there. After the football he said, that it was not a good idea to eat the junk food.
It was a long and sportive day and today my foot hurts. So we are getting on slowly.

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